Kundenrezension

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sachlich und gut recherchiert., 2. Februar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Medikamente und ADS (Taschenbuch)
Habe mir diese Buch gekauft, nachdem ich PD Dr. med. Dipl. Psych. Michael Huss im Rahmen eines Symposiums zum Thema "AD(H)S im Übergang von der Jugend zum Erwachsenenalter" in Lübeck zum Thema "medikamentöse Therapie des AD(H)S" referieren hörte. Mir bot sich die Möglichkeit, ihn persönlich kennen zu lernen, was mich sehr beeindruckte. Das Buch gibt einen guten Ein- und Überblick über die Geschichte des Methylphenidats, das Einsatzgebiet, Wirkungen und Nebenwirkungen, und geht auch auf Irrtümer und Mythen ein. Das ganze mit und durch wissenschaftliche Studien belegt.

Ein bisschen schade finde ich, dass der Hauptteil des Buches sich mit Methylphenidat befasst und Atomoxetin nur kurz angerissen wird. Wobei, wenn man bedenkt, dass das Buch von 2002 ist und Atomoxetin die Zulassung in Deutschland erst Jahre später erhielt, finde ich es erstaunlich, dass es überhaupt erwähnt ist.

Da Methylphenidat in der medikamentösen Therapie des AD(H)S das Mittel der ersten Wahl ist, finde ich es nicht so dramatisch, dass der Schwerpunkt bei diesem liegt.

Ich finde das Buch für all diejenigen, die sich mit der Thematik AD(H)S und Medikamente auseinandersetzen, empfehlenswert. Auch deshalb, weil das Buch in einfacher Sprache geschrieben ist und man nicht Medizin studiert haben braucht, um den Inhalt verstehen zu können.
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.07.2008 11:01:12 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.07.2008 11:03:13 GMT+02:00
Peter Rose meint:
Zum Weiterlesen empfehle ich das Buch ISBN: 3-00-014640-7 "Hyperaktivität Ritalin? Kriminalität? Warum habt ihr mir das angetan?"
Das Buch ist von einem mit einer Ärztin verheirateten Polizisten geschrieben. dem aufgefallen war, dass die mit Ritalin behandelten Kinder die sind, die später vermehrt bei Straftaten wie dem AMOK in Erfurt festgenommen worden sind.

Dss heißt die Fälle sind besonders nach einer Langzeitbehandlung mit Ritalin passiert und werden scheinbar durch diese Medikamente begünstigt.
Von solchen " Nebenwirkungen" wird in der Öffentlichkeit wohl sonst nicht berichtet. Dann sollen bitte die ärzte auch dafür die Verantwortung übernehmen, die den Jugendlichen solche Drogen verabreichen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.10.2008 17:44:28 GMT+02:00
Neversan meint:
Es gibt seit einigen Jahren einen starken Trend selbsternannter "ADS-Experten", die zum eigenen kommerziellen Nutzen die weit verbreitete Unsicherheit und Angst der Betroffenen vor dem Einsatz eines bei Nicht-ADSlern als "Droge" eingestuften Medikamentes ausbeuten. Die meisten dieser Bücher sind geradezu mittelalterlich ignorant-so gut wie keines orientiert sich auch nur Ansatzweise am Stand der Wissenschaft und noch viel schlimmer: obwohl es tatsächlich auch wissenschaftlich erprobte ritalinfreie Behandlungsansätze gibt, die zumindest in einem Teil der Fälle (und leider sehr oft unter weit höherem Zeitaufwand und psychischem Stress für das Kind) eine Lösung bieten, sind die Autoren in der Regel derart amoral und träge, dass sie diese (!) Ansätze nicht einmal auch nur erwähnen.

Unter diesen Mittelalterschinken nimmt "Hyperaktivität Ritalin? Kriminalität? Warum habt ihr mir das angetan?" einen besonderen Platz ein. Der "Ehemann einer Ärztin" hat nach "seiner beruflichen Erfahrung als Polizist" die wilde Theorie aufgestellt, dass "Ritalin kriminell macht". Man hätte über ADS und Kriminalität natürlich ein seriöses kleines Sachbuch schreiben können. Das Thema ist in den USA seit Jahrzehnten erforscht und statistisch ausführlichst dokumentiert und im ADS-Entwicklungsland Deutschland liegen ebenso erste seriöse Studien vor. Dummerweise kommen diese Studien zu dem Ergebnis, dass Ritalin keine kriminellen Neigungen fördert - dafür aber an ADS erkrankte aus instabilen Familienverhältnissen ohne oder sogar trotz Ritalin ein erhöhtes Kriminalitätsrisiko haben. Das verwundert auch nach gesundem Menschenverstand kaum: Denn ADS ist nun einmal unter anderem eine Impulskontrollstörung. Ohne Medikament oder intensive familiäre Stabilität neigt ein Teil der ADS dazu Adrenalinjunkies zu werden und/oder immer neue Kicks durch gefährliches und verbotenes Verhalten zu suchen.

Der kleine Faulpelz von Autor fand es nur leider besser, diese Daten nicht zu erwähnen...denn das wäre zwar seriös, aber nicht unbedingt verkaufsfördernd gewesen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.03.2009 14:49:58 GMT+01:00
Klaus Mair meint:
Starke Worte, ohne Beweise. Gerne würde man doch diese "seriösen Studien sehen". Sie stellen Beobachtungen anderer in Frage. Geben hier den Schlaumeier vor, und verwechseln ganz nebenbei auch noch ADS mit ADHS.
Bitte derartige Behauptungen belegen!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.07.2012 15:44:28 GMT+02:00
Patrice meint:
ADS und ADHS - es gibt auch einen Mischtyp dazwischen, der nicht so leicht abzugrenzen ist. Im Grunde läuft es auf das Gleiche hinaus.

Dieses Buch "Medikamente und ADHS" wird übrigens von der Diplom-Psychologin, Diplom-Heilpädagogin, psychologischen Psychotherapeutin, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin, Dozentin und Suvervisorin (KBV, DVT) für klinische Verhaltenstherapie, die jahrelange Erfahrung mit AD(H)S hat, in ihrem Buch "ADHS bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen" empfohlen.
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