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Rezension bezieht sich auf: Tintentod. Tintenwelt 03 (Gebundene Ausgabe)
Endlich ist es soweit. Mit Tintentod findet die Geschichte der Tinten-Trilogie, die mit Tintenherz begann und in Tintenblut ihre Fortsetzung fand, ihren wunderbaren Abschluss. Mit wie viel Spannung und Aufmerksamkeit das Buch erwartet wurde, zeigt die Startauflage von 500.000 Exemplaren. Eine Zahl, die sonst nur von Harry Potter erreicht wurde.Es ist wieder ein Buch über das Bücherschreiben geworden, in dem Worte am Anfang stehen und eine eigene Wirklichkeit erschaffen. Dieser Prozess beeinflusst Werden und Verlauf der Geschichte. So nimmt der Schriftsteller - Fengolio auch einen ganz zentralen Platz in der Geschichte ein. Er hat die Tintenwelt ursprünglich geschaffen. Auf seinem Erstarken ruht alle Hoffnung. Was geschieht im dritten Band? Über Ombra liegt ein Schatten. Erst wenige Wochen sind vergangen, seit die Weißen Frauen Staubfinger mit sich genommen haben. Meggie und ihre Eltern leben auf einem verlassenen Hof in den Hügeln östlich von Ombra. An diesem friedlichen Ort lässt sich fast vergessen, was auf der Nachtburg geschehen ist. Doch in der Dunkelheit, wenn Meggie am Fenster steht und auf Farid wartet, hört sie den Eichelhäher schreien. Nachts zieht er aus, um mit dem schwarzen Prinz und seinen Räubern Dörfer vor Plünderung und Tod zu bewahren. Oft kommt Mo erst in der Früh nach Hause und nur Meggie ahnt, wo er gewesen ist. Bald verschwindet ihr Vater mit dem Schwarzen Prinzen und dem Starken Mann im Wald, denn es muss alles getan werden, damit die Schatten über Ombra weichen ... Der Leser verfolgt gebannt das Schicksal der hinüber gelesenen Figuren wie Meggie, ihrem Vater Mo, ihrer Mutter Resa, aber auch das von Elinor und Darius, das sich immer weiter mit dem der ursprünglichen Bewohner der Tintenwelt vermischt. Sie finden ihren Platz in einer Geschichte, die zur ihren wird. Kommen an aus unserer Zeit in einer ganz neuen Zeit. Und das ist eben das, was Lesern geschieht. Dieses Gleiten durch Raum und Zeit. Cornelia Funke hat diesen Schöpfungsprozess, an dem Schriftsteller wie Leser gleichermaßen beteiligt sind, bewusst gestaltet. Sie hat die Geschichte konsequent weiterverfolgt, wieder hoch spannend, intellektuell anregend und unterhaltsam. Der Wechsel zwischen den Welten, zwischen der so genannten Realität und der Geschichte, vollzieht sich oft so schnell, dass die Grenzen verschwimmen. So bleibt das Buch fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Jedem Kapitel sind wieder Zitate von Dichtern und Schriftstellern voran gestellt. Sie betten die Geschichte ein in die größere und weitere Tradition des Geschichtenerzählens und machen jungen Lesern Lust auf weitere, eigene Erkundungen. Das Finale ist spannend und überraschend und muss in jedem Fall selbst gelesen werden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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EUR 22,90
Rezensentin / Rezensent
![]() Ort: Hannover
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