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Kundenrezension

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Buch ist zwar das Beste aus dem Inheritance Cycle, ABER... (keine Spoiler), 14. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Inheritance: Eragon, Book 4 (The Inheritance cycle, Band 4) (Taschenbuch)
Schreibstil:
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Paolini ist in seinen Schilderungen viel detaillierter und man merkt wie er sich in den letzten Jahren auch technisch weiter gebildet hat. Die Szenen wurden nun deutlich greifbarer und authentischer.
Was mir nicht gefallen hat ist der Sprung zwischen den Handlungen. Zu Beginn eines Kapitels befinden wir uns mitten IN der Situation. Dann erst fasst Paolini zusammen was in zwischen passiert ist. Hä? Wo bleibt die Spannung? Auf kleine Inhaltsangaben kann ich wirklich verzichten. Ich will ja schließlich mit dem Charakter mitfiebern, um mich besser in die Rolle hinein zu versetzen.
Der Spannungsbogen wird immer gehalten und es fällt einem sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Was unter anderem durch die verschiedenen Hauptrollen entsteht: zB. erzählt Paolini wie in den letzten Büchern die Geschichte nicht nur aus Eragons, sondern auch aus Rorans oder Nasuadas Sicht.
Die ersten 2/3 des Buches sind wirklich spannend und herausragend geschrieben, voller Kämpfe/Eroberungen. Leider flacht die Handlung im letzten Drittel nach dem großen Kampf mit Galbatorix schlagartig ab und gerät ins stocken.
(Besonders gefreut haben mich Eragons Machtquelle: Vault of Souls. Das hätte ich wirklich nicht erwartet.)

Charaktere: (klitze kleine ungefährliche Spoiler die kaum etwas verraten)
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Leider ist Paolini vielen Charakteren nicht treu geblieben!
-King Orrin verhält sich plötzlich gar nicht mehr wie ein verantwortungsbewusster König.
-Nasuada wird am Ende die letzten Seiten auch ganz schwach dargestellt und wirkt nicht mehr authentisch.
-Angela wird zur Superheldin! Es gibt plötzlich nichts was sie nicht kann. Sie weiß alles, kann alles, kämpft (besser als Eragon) wie eine Killermaschine, hat außergewöhnliche Waffen, wird auf einmal von allen Rassen verehrt und doch bleibt sie ein unerklärtes Mysterium, um die es viel zu viele Fragen gibt. Ja ja ich weiß Angela Paolini ( die Schwester von Christopher Paolini) diente hier als Vorbild, aber wenn die zwei Geschwister schon durchdrehen und Superwoman aus Angela machen, hätte der Verlag sie wenigstens auf den Boden der Tatsachen zurückholen sollen!
-Selbst Saphira wirkt am Ende nur noch wie ein Schatten ihrer selbst. Sie wurde eher lieblos vereinzelt die letzten Seiten eingefügt -irgendwie unrealistisch für mich.
-Besonders enttäuscht wurde ich von der oberflächlichen + kurzen Rolle des grünen Drachen. Was sollte das denn? Wie alle Fans hab ich mich auf diesen Charakter und seinen Reiter/in am meisten gefreut. Paolini hätte statt dessen Shurikan auf dem Cover platzieren sollen. Durch das komische Ende wurde der grüne Drache auch eher sinnlos. Wie übrigens viele weitere Charaktere...

Viel diskutiertes Ende:
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Während ich das Buch las war ich fest entschlossen im 5 Sterne zu geben. Jedoch hat mich das unbefriedigende Ende eher in einer melancholischen Stimmung zurück gelassen... Das war vielleicht für die Bände 2-3 ganz toll aber nicht der letzte Band! Ich bin überzeugt Paolini hat deshalb so lange gebraucht das Buch zu schreiben, bis er sich das merkwürdigste Ende ausgedacht(erzwungen) hat, nur um kreativ und originell zu sein. Als möchte er dem Leser damit zu sagen: "Pah! Damit habt ihr wohl NICHT gerechnet!" Für mich ist das KEIN richtiges Ende gewesen. Hä? Wie geht's weiter? Bis zur absolut letzten Seite dachte ich mir: Nein Paolini, das kannst du nicht machen!
In den letzten 80-100 Seiten werden sprunghaft einige wichtige Ereignisse mehrerer Monate angesprochen und überflogen. Als ob der Autor keine Lust mehr zum detaillierten Schreiben gehabt hätte und einfach nur fertig werden wollte. Oder sein Verlag ihm Druck gemacht hat nach 3 Jahren endlich mal zu Potte zu kommen.
Zu viele Plots enden in einer Enttäuschung oder verlieren sich ganz neben Unwichtigem. Da ich nicht spoilern will kann ich leider nicht weiter darauf eingehen.
Zwar werden viele Mysterien gelüftet, wie zB. Warum sich Eragon bei der "Blood oath ceremony" in einen Elf verwandelt hat, er Arya in seinem Traum sieht oder woher Solembum seine Vorahnung hat . Aber genauso viele Fragen bleiben auch unbeantwortet! zB. was soll das nicht zu schreiben was der Menoa Tree als Gegenleistung gefordert hat?? Das war doch ein Hauptelement! Paoloni hat in 2 kurzen Sätzen darauf angespielt aber das bleibt der Fantasie des Lesers zu entscheiden was war. Hier zeigt das Buch eindeutige Schwächen.
Der Konflikt mit Galbatorix ist meines Erachtens gut gelöst und hätte nicht besser sein können. Wie meine Mit-Rezensenten hätte ich mir zwar auch etwas mehr handfesten Kampf mit Galbatorix gewünscht, ABER der Kerl hat alle weit aus mächtigeren Reiter wie Vrael & Co. mit links besiegt. Wenn Eragon Galbatorix wie den Shade Durza im Schwertkampf platt gemacht hätte, dann wäre es doch wirklich lächerlich/ unglaubwürdig gewesen.

Im Ganzen war das Buch zwar toll, hinterlässt aber leider einen bitteren Nachgeschmack wenn man es zuklappt. Ob das etwas für euch ist, müsst ihr selbst entscheiden... Ich persönlich bin jedenfalls nicht zufrieden, doch da das Buch sonst ein tolles Lesevergnügen war, bekommt es von mir 4 Sterne ****
Empfehlen würde ich das Buch vor allem Jungs zwischen 14-20Jahren.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.12.2011 13:22:23 GMT+01:00
Vyse meint:
"Ich bin überzeugt Paolini hat deshalb so lange gebraucht das Buch zu schreiben, bis er sich das merkwürdigste Ende ausgedacht(erzwungen) hat, nur um kreativ und originell zu sein. Als möchte er dem Leser damit zu sagen: "Pah! Damit habt ihr wohl NICHT gerechnet!" "

Sicher, deswegen war das Ende ja schon seit Teil 1 so prophezeit... Ich frage mich wirklich warum das Ende so viele immernoch überrascht hat und warum keiner damit klar kommt, dass eben NICHT immer alles Friede Freude Eierkuchen ist.
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