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Kundenrezension

27 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sorry, Kommissar Dupin schmiert etwas ab, 28. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Bretonisches Gold: Kommissar Dupins dritter Fall (Broschiert)
Eines vorneweg: Dies ist das schwächste Buch der noch jungen Reihe um Kommissar Dupin. Warum? Das habe ich mich auch gefragt. Der Sound ist ja im Grunde der gleiche wie in den beiden Bänden zuvor. Zwei Gründe: die Geschichte ist einfach nicht besonders gut. Und: Kommissarin Rose als Antagonist zu Dupin fehlt schlicht die Tiefe, ja ist regelrecht unnötig. Immer wieder die gleichen Phrasen „…wieder klingelte ihr Handy…“ Das Ganze klingt einfach recht bemüht, die Personen an sich ebenso wie die Story. Auch, was in den beiden Büchern zuvor irgendwie charmant rüber kam – die wunderschöne Betragne und ihre Beschreibung samt historischer Anekdoten – nervt mittlerweile irgendwie. Fast meint man, der Autor sehe sich genötigt zu einer Art übergeordneten Bretagne-PR-Tourismus-Behörde zu mutieren (Zuviel Lob von Ouest France ist dann wohl doch nicht so ganz zuträglich). Das schreibe ich eingedenk der Tatsache, dass ich die beiden ersten Bände regelrecht verschlungen habe. Nicht falsch verstehen - das Buch ist ebenso süffig zu goutieren wie seine Vorgänger und sicherlich anderen Werken in dem Genre meilenweit überlegen. Aber, soviel kritische Analyse muss sein. Was vorher funktioniert hat, läuft hier leider ein wenig ins Leere. Hinterfrage mich auch selbst als Leser: Eventuell hat es auch etwas mit einer gesteigerten Erwartungshaltung zu tun. Die ersten beiden Bände las ich mal so nebenbei und war begeistert. Auf den dritten habe ich mich regelrecht gefreut und gleich am ersten Tag des Erscheinens erstanden. Enttäuschte Liebe? Ich glaube eher nicht. In dem Buch sind leider einige „schiefe Sätze“ und erzwungene, leicht durchschaubar konstruierte Situationen (wie bekomme ich das jetzt auch noch unter). Das ist des Öfteren einigermaßen unelegant gelöst (was in beiden Büchern zuvor nonchalant klappte). Witzigerweise dachte ich beim ersten Band – das perfekte Drehbuch. Die Dialoge, Szenen sind für eine Verfilmung geradezu gemacht. Habe mittlerweile dem Umschlagtext entnommen, dass Band 1 verfilmt wurde. Gut so, lag nahe. Glückwunsch an den Produzenten. Und genau dieses Gefühl beschleicht mich jetzt bei Band 3 aber auf andere Weise. Als ob es bewusst „auf Verfilmung“ geschrieben worden sei. Deshalb auch die Kommissarin (als Partnerin kommt das auf Zelluloid wohl besser) bei der - wie gesagt - ständig das Handy klingelte. Oder auch der völlig unnötige Einschub mit dem Känguru... Albern. Hoffe, Kommissar Dupin respektive der Autor findet bei Band IV wieder zu „alter Form“ zurück. Übrigens: Kleine Anmerkung zu den (berechtigten) Lobeshymnen diverser Zeitungen auf die beiden Bände zuvor, die auf dem Umschlagtext zu lesen sind. Eine „Baseler Zeitung“ gibt es nicht, wird es wohl auch niemals geben… Wenn schon, dann bitte richtig schreiben…
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 29.05.2014 16:47:55 GMT+02:00
YouKay meint:
Vive la différence!

Tja, so unterschiedlich können Geschmäcker sein -
dass diesmal mit Kommissarin Rose ein weiblicher Gegenspieler zu Georges Dupin auftritt, empfand ich persönlich als Bereicherung -
wird doch m.M.n. durch dieses "Wechselspiel" Dupins Charakter weiter präzisiert,
auch wenn / gerade weil man diese "Arbeitsbeziehung von Monsieur und Madame" nur aus der Sicht des männlichen Teils erleben kann ...
Auch die "landeskundlichen Beschreibungen und Anekdoten" empfand ich als angenehm unterhaltend und zugleich als atmosphärisch verdichtend, keinesfalls als gewollt oder aufdringlich ...
Allors, vive la différence!

Veröffentlicht am 24.06.2014 12:38:20 GMT+02:00
m meint:
Jeannette, ich empfand genauso wie du! Schöne differenzierte Kritik von Dir.
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