Kundenrezension

188 von 197 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genial, 17. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Sonos Connect (Wireless Musik, Radio, Podcasts streamen) weiß (Elektronik)
Dieses Ding ist der Hammer!

Wie komme ich zu dieser Einschätzung?

Ich bin stolzer Besitzer von 2500 Cds. Da wir umziehen mussten und die neue Wohnung so eine neumodische Wohnküche hat, war für meine CDs keine Wand mehr übrig. Also rippen und mit dem PC abspielen. Da ich meine Anlage durchaus als HighEnd einschätze (Magnepan/Octave/Naim und früher eben noch einen Wadia CD-Spieler) kann das aber nur eine Übergangslösung sein. Einen lüfterlosen PC zu bauen war mir zu blöd, außerdem bin ich dem Apple-Virus anheim gefallen. Die Rechner sind ebenso der Hammer - aber eben nicht lautlos. Alles ordentlich gerippt und in FLAC abgelegt - das dauert bei der Menge etwa ein Jahr!

Danach drückten sich immer mehr Mediaplayer ins Bewusstsein. Ich will hier keine Namen nennen, aber das waren zum Teil vielfach teurere Komponenten. Gespielt haben die alle gut - aber alle Netzwerkplayer die ich kenne - außer dem Sonos - kranken an einer Sache: der Benutzerführung.

Als ich dann endlich auf das Sonos gestossen bin, das System gibt es ja schon länger, kam auch die neue Bedienung über iPhone oder iPod touch neu hinzu. Da gab es kein halten mehr. Man versprach mir sowohl auf sonos.com als auch von anderer Seite dass das System kinderleicht einzurichten und zu bedienen sei. Dies kann ich hiermut nur bestätigen. Allerdings ist Vorsicht geboten mit den Billigroutern, die die ganzen Telefonanbieter mitliefern. Der hat sich bei mir als Flaschenhals herausgestellt.

Für alle, die unbeleckt an die Sache herangehen:
Einkaufsliste:
- Netzwerkfestplatte (oder Raid-System zur gleichzeitigen Datensicherung)
- Sonos ZP 90
- iPod touch
- evtl. ordentlichen W-LAN Router (iPod touch oder iPhone steuern das Sonos über W-LAN (über das W-LAN des Routers nicht über das Sonos-eigene W-LAN - das wird nur zur Versorgung weiterer Zoneplayer im Haus verwendet)
- das ein oder andere Netzwerkkabel zur Verbindung der Platte und des Sonos an den Router.
Kein CD-Player dieser Welt spielt zu diesem Kurs besser und ein ordentliches CD-Regal für sagen wir mal 1000 CDs kostet auch Geld...

Der Sound selbst aus den schon gewandelten Cinchbuchsen ist der Hammer! Versuche mit besseren D/A-Wandlern werden folgen.

Fazit:
Musik ohne CD-Player, ohne PC, von jedem zu bedienen, sieht gut aus.

Haar in der Suppe:
In den Foren wird problematisiert dass das Sonos "nur" ca. 65000 Titel in seine Bibliothek aufnehmen kann. Das kann man kritisieren. Ich bin jetzt bei 28000 Titeln und könnte zugegebenermassen mindestens 10000 löschen, die ich nie mehr anhören werde.
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Kommentare

Von 5 Kunden verfolgt

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1-10 von 28 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.02.2010 14:03:42 GMT+01:00
Der Naseweis meint:
Hallo, vielen Dank für die wirklich erhellende Rezension. Bei mir geht es in Punkto Hifi-Hardware traditionell ebenfalls audiophil zu. Offenbar haben Sie ja Erfahrungen mit hochwertigen CD-Playern. Es wäre - sicher nicht nur für mich - sehr hilfreich, wenn Sie eine (selbstverständlich subjektive) Bewertung des Klanges von Sonos gegenüber z.B. dem Wadia-Player ergänzen würden. Kann er daneben bestehen? Anders formuliert: Klingt der Sonos absolut gesehen "gut" oder eben nur in bezug auf den - vergleichsweise - niedrigen Preis? Herzlichen Dank!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.05.2010 00:40:09 GMT+02:00
M. Brogle meint:
Ich höre sehr viel Musik verschiedenster Richtungen, auch von LP. Den Wadia (der ja auch schon zehn Jahre alt war) hat das Sonos klanglich verfrühstückt. Wie das zu dem Kurs gehen soll, ist mit mir auch ein Rätsel - aber so isses. Mittlerweile habe ich auch drei externe Wandler zum weiteren aufpeppen ausprobiert, die aber alle schlechter klangen, als das Sonos selbts (Kraft und Substanzloser). Da das von der Fachpresse alles hochbejubelte Teile sind, hege ich Zweifel an dem von mir zu diesem test verwendeten Digital-Kabel, das in allen drei Fällen das gleiche war. Hierzu gibt es also bis dato noch nichts erhellendes. Ich hoffe ich konnte (mit einiger verzögerung - bin in letzter zeit nicht so oft hier) behilflich sein. MfG M. Brogle

Veröffentlicht am 11.05.2010 21:59:08 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 11.05.2010 22:03:09 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.07.2010 08:29:56 GMT+02:00
Der Naseweis meint:
Besten Dank, zwischenzeitlich hatte ich mich bereits mit den Objekten Ihrer Einkaufsliste bestückt und bin mit Klang, Bedienung, Systemstabilität usw. hochzufrieden. Ich habe dann recht fix noch einen DACMagic ergänzt (ebenfalls ohne kostspielige Verkabelung) und finde den Klang nun insgesamt differenzierter und flüssiger sowie in den Höhen seidiger, allerdings tatsächlich nicht mehr ganz so druckvoll und direkt. Mir gefällt es so unterm Strich trotzdem besser. Ist aber sicher eine Frage, was sich nach dem Wandler in der Kette tummelt (bei mir Myriad und kleine HGP). Festzuhalten bleibt aber auch, dass mein alter (elend überholungsbedürftiger Thorens 160/SME 3009/Ortofon noch etwas mehr Musik macht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.09.2010 23:59:04 GMT+02:00
M. Brogle meint:
Freut mich, dass Sie auch Spass, damit haben. An Seidigkeit hat es mir dank meiner Magnepans nie gemangelt. Da ich aber verzweifelt auf der letzten Rille jeden Druck und jede Substanz verteidigen muss (ist nun mal so bei Magnetostaten) kann ich eine "Verschönerung" des Sounds überhaupt nicht brauchen. Der von Ihnen erwähnte Dac-Magic war auch in meinem Versuchsaufbau verkabelt mit WireWorld Chroma (nicht wirklich teuer - aber auch nicht nur 'ne Beipackstrippe). Das hat für meine Zwecke eine extrem klare Verschlechterung gebracht. Ich kann da aber auch ruhig schlafen - die Presse braucht jeden Monat neue Geschichten (mit neuen Geräten), ob's die dann zu Hause wirklich bringen muss man mit nüchternem Verstand selbst entscheiden. Tip am Rande: Mal an ein Benz für den Thorens gedacht? (Ich halte Ortofon in einem Thorens für eine Sackgasse - übertrieben gesprochen: gepflegte Langeweile) Ansonsten neuer Riemen und Subchassis neu (lieber etwas härter) justieren - dann spielt das Ding wieder 10 Jahre.
Grüße.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.07.2012 16:40:50 GMT+02:00
F. Peters meint:
Wie geil ist denn der Dialog hier? Sensationelles Fachgesimpel - ich verstehe kein Wort!! ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.09.2012 19:05:39 GMT+02:00
Christian S. meint:
Hallo F. Peters,

das ist gar nicht so kompliziert...
Der Herr hat magnetostatische Lautsprecher, was schon was Besonderes ist. Außerdem hat er sehr hochwertige Geräte zur Wiedergabe. "Wadia" ist da so ein ganz toller CD-Player. Viele Menschen benutzen dann noch einen "DAC", der die analogen Daten der CD (Nullen und Einsen) in Schwingungen konvertiert, die seine Anlage dann wiedergibt. So ein DAC ist in jedem CD-Player, aber meistens nicht so toll. Es wurde auch kurz erwähnt, ob die Qualität der Verbindungskabel einen Einfluss haben könnte, das Ergebnis blieb aber offen.
Das Gerät, um das es hier geht, kann anstelle der CDs dann die auf dem PC gespeicherten Dateien entweder selbst als Schwingungen and die Anlage senden, oder an einen DAC senden, der das übernimmt.
Man erwähnt bei diesem "Fachgesimpel" gern auch mal Markennamen, weil Preise tabu sind. Kenner wissen dann aber, dass ein "WireWorld Chroma" (Kabel) ¤ 80,- kostet. Es gibt also sowas wie eine Geheimsprache.
Bemerkenswert ist, dass der Herr regelrecht erstaunt ist, dass dieser kleine Plastikkasten mehr drauf hat, als seine ganz, ganz teuren Geräte. Das ist sehr objektiv und ehrlich und man sollte dem Respekt zollen.
klingt komisch.... is aber so :-)

Viele Grüße,
Christian

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.09.2012 20:09:06 GMT+02:00
Der Naseweis meint:
Dem ist - zumindest bis hierhin - nichts hinzuzufügen. Außer womöglich, dass nunmehr ein Audiolab 8200 CD/ DAC seinen Dienst noch etwas wohlklingender verrichtet ;-).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.09.2012 20:11:03 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 20.09.2012 10:13:44 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.01.2014 01:54:04 GMT+01:00
A. meint:
..und wie wurden die eigenen CDs gerippt, damit kein Klangverlust durch das mp3 Format entstanden ist (Programm/Einstellungen/evtl. Anderes Format als mp3) ?
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