Kundenrezension

89 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entkräftung der 1-Stern Bewertungen, 6. März 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1BC) Schwarz: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Hallo,
auch ich besitze seit Weihnachten dieses eBook. Ich habe auch schon diverse Male die hier aufgeführten 1-Stern Bewertungen kommentiert. Jetzt tue ich dies in einer eigenen Rezension und gehe darüber hinaus und berichte über meine Erfahrungen mit dem Gerät.

- Fehlendes Farbdisplay: Natürlich hat dieses Gerät KEIN Farbdisplay, da es mit der eInk Technologie nicht möglich ist, Farben darzustellen. Das sollte eigentlich jeder, der über die Anschaffung eines eBooks nachdenkt, wissen. Es ist kein "kleines iPad", sondern ein völlig anderes Gerät, was lediglich einen berührungsempfindlichen Bildschirm hat. Die Vorteile der eInk Methode liegen auf der Hand. Man kann in der Sonne lesen, es verbraucht fast keinen Strom die Seiten anzuzeigen (lediglich das Umblättern erfordert Energie) und es sieht dem "Papier" am ähnlichsten.

- kein Support für Adobe DRM: Bitte was? Sorry, aber der Reader kann natürlich, wie die meisten, Adobe DRM lesen. Allerdings muss man natürlich diese Bücher LEGAL erwerben, eine GÜLTIGE Lizenz auf dem eigenen PC haben und dann mit der SONY Reader Software diese Bücher durch Synchronisation auf den Reader laden. Es schließt sich alleine schon logisch aus, dass man diese Bücher einfach per Drag&Drop auf das Laufwerk vom Reader "draufzieht". Ich habe bereits etwas 13 Bücher erworben und alle ohne Probleme, innerhalb von Sekunden auf meinem Reader gehabt. Damit ist es natürlich auch möglich, eBooks aus Bibliotheken auszuleihen, sofern diese das auch anbieten.

- nervige Firmwareupdates: Ich habe den Reader, wie gesagt, schon seit Weihnachten und hatte bisher zwei mal das Vergnügen mit einem Update. Das ging bei mir (DSL Leitung) innerhalb von 1 Minute auf den PC und dann innerhalb von 3-4 Minuten war mein Reader wieder vollkommen startklar. Es gab keinerlei Probleme, dass sich etwa die Software aufhängt, oder dass dann Bücher verschwunden sind. Alles war wie gewohnt da, nur eben in einer neuen Version. Wie kann man sich eigentlich darüber beschweren, dass ein Konzern kostenlose Updates für ein Gerät anbietet?! Alle Geräte werden heute mit Firmware Updates ausgestattet, ob es jetzt ein eBook Reader, ein BluRay Player, das Navi, iPhone oder sonst etwas ist. Solange es problemlos funktioniert ist es das beste, was es gibt.

- beim Umblättern wird die Schrift schwarz und es "flackert": Ja. Das ist der eInk Technologie geschuldet. Das Umblättern dauert aber nur halb so lange, als wenn ich ein Buch per Hand umblätter. Was dieser Kritikpunkt also soll, entzieht sich meinem Verstand.

- schlechte Wörterbücher: Nun ja, es kommt darauf an, in welcher Sprache man die eBooks liest. Es gibt ein, meiner Meinung nach, sehr gutes "Englisch-Deutsch" und "Deutsch-Englisch" Wörterbuch. Die anderen Wörterbücher benötige ich nicht. Ich zähle sie jetzt aber einfach mal alle auf: New Oxford American Dictionary, Oxford Dictionary of English, Oxford-Hachette French Dictionary (EN-FR und FR-EN), Collins (English-German und German-English), Oxford Spanish Dictionary (EN-ES und ES-EN), Collins English-Italian Dictionary und Collins Italian English, Van Dale Pocketwoordenboek Engels-Nederlands und Nederlands-Engels.
Wer NOCH mehr Wörterbücher haben möchte, kauft sich am besten ein elektronisches Wörterbuch, was extra für diesen Zweck entwickelt worden ist.

- keine Amazon eBooks: Kann es nicht. Das ist aber nicht dem Sony Reader geschuldet, sondern Amazon. Hier betreibt Amazon eine Politik, die dazu dient, das eigene Gerät Kindle und die damit verbunden eBooks zu verkaufen. Kein anderes Gerät, außer der Kindle ist in der Lage dieses Format zu öffnen. Dafür ist der Kindle nicht in der Lage, das Standard-Format "epub" zu öffnen. Epub wird von allen anderen gängigen eBook Stores vertrieben, darunter zählen Libri, Thalia, Mayersche, etc. Die "kostenlosen" Klassiker, die man hier bei Amazon immer wieder findet, findet man meistens auch kostenlos bei Projekt Gutenberg. Das ist genauso legal und genauso gut, wie die Kindle Version.
Das Konvertieren von Amazon Format ins epub ist verboten und abgesehen davon, funktioniert dies auch nur mit dubioser Software. Andersrum genauso. Epub DRM ist genauso geschützt, wie das Amazon Format.

- Notizen, die den Speicher füllen: Das Problem hatte ich bisher noch nicht, ich glaube aber, dass dies sehr nervig ist und mitunter ein Grund sein kann, den Reader zurück zu geben. Mein Rat, einfach ausprobieren und hoffen, dass man nicht dabei ist. Das Problem scheint ja ohnehin nur einen sehr begrenzten Kundenkreis zu betreffen.

Das einzige Problem, was ich mit dem Reader bisher hatte war, dass wenn ich die Seiten per Finger auf dem Display umgeblättert habe, ein Wort auf der nächsten Seite markiert war. Das hat sich aber seit dem letzten Firmware Update gelegt und ist nicht noch einmal vorgekommen.

Ich werde meine Rezension gelegentlich aktualisieren, um weitere "Kritikpunkte" eventuell auszuräumen.

UPDATE vom 21.03.

Laut Sony ist mit dem letzten Update der ReaderSoftware das Problem der sich duplizierenden Notizen gelöst worden. Ob dies zutrifft kann ich nicht beurteilen, da bei mir dieses Problem nicht auftrat.
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Kommentare


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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.03.2012 11:42:59 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.03.2012 11:44:11 GMT+01:00
Amandour meint:
Hallo,

vielen Dank für deine Rezension.

Manche Leute wollen sich offensichtlich nicht die Mühe machen, sich vor dem Kauf eines solchen Gerätes über dessen Für und Wider zu informieren. Dann weiß frau nämlich, dass E-Ink keine Farbe darstellen kann. Dann weiß mann, dass es an Amazon liegt, wenn Kindle-Bücher nicht ins eBook-Format konvertiert werden können. Daran wird auch Apple nichts ändern. Dann ...
Lieber wird rumgemosert, sich an Nebensächlichkeiten aufgehalten und der Vater aller Tabs herbeigerufen, er möge doch ...
Dass der Sony-Reader das ausgezeichnet kann, was er soll, wird nicht anerkannt. Obwohl, ... das mit dem Staubsaugen kriegt er nicht hin. Wüt! Stampf!!!

Schöne Zeit noch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.03.2012 12:58:20 GMT+01:00
Fabian meint:
Kann ich nur beipflichten. Ich habe auch diese Fehlinformationen und das Unwissen einiger Amazon-User zum Anlass genommen, selber ein paar Produkte von mir auf Amazon ehrlich und fair zu bewerten. Danke für Ihre Hilfe.

Ciao

Veröffentlicht am 24.03.2012 13:05:38 GMT+01:00
Fritz meint:
Vielen Dank für dein ausführliches Kommentar.
Ich bin richtig froh das endlich mal einer das auf den Punkt schreibt was ich schon die ganze Zeit gesucht habe an Bewertung und Meinung.

Da ich mich bis jetzt noch nicht entscheiden konnte ob Kindel oder Sony der bessere E-Book Reader ist. Klar sind beide gut, doch ich suchte auch gleich einen Reader mit dem ich Musik hören kann. Klar kann das dieses Kindel mit Tastatur auch, bloß muss man da auf den Touch verzichten.

Also ich werde mir jetzt mal ein Sony zulegen. Kindel überzeugt nicht wirklich, weil man an Amazon gebunden ist. Und so was kann ich überhaubt nicht leiden.

Veröffentlicht am 02.08.2012 07:53:51 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.08.2012 07:59:28 GMT+02:00
Die Formate sind nicht ganz so inkompatibel wie hier geschildert:
DRM-freie Mobis können auf gerooteten Sony-Ereadern mit Cool Reader gelesen werden (und Epubs auf gejailbreakten Kindles).
Das Konvertieren von Mobis zu Epubs (und andersherum genauso) ist nur bei den DRM-geschützten Ebooks verboten (imho albern, da es nichts dran ändert, dass DRM-Entfernung technisch trivial und letztendlich nicht zu verhindern ist). Es gibt, vor allem von kleineren Verlagen, auch DRM-freie Mobis auf Amazon (einfach mal googlen wie man diese erkennt) und auch DRM-freie Epubs bei anderen Händlern.
Und das Konvertierprogramm Calibre ist überhaupt nicht dubios (es kann auch kein DRM entfernen, das können nur nicht mitgelieferte Drittanbieter-Plugins), sondern funktioniert super (ich habe für meinen Kindle schon lauter Ebpubs problemlos in Mobis konvertiert).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.08.2012 10:57:42 GMT+02:00
Belial meint:
Leider verliert man beim rooten oder jailbreaken jede Garantie..

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.10.2012 16:16:10 GMT+02:00
Man kann den Jailbreak ja einfach entfernen und das Gerät ggf. resetten, bevor man es im Garantiefall einschickt. Geht beim Kindle zumindest problemlos, hab ich schon einmal ausprobiert und den Jailbreak dann wieder entfernt, weil es für meinen Kindle Touch noch nicht genug für mich interessante Features gab.
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