Kundenrezension

369 von 377 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mit Firmware v03.03.01-156 alles bestens..., 14. Januar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: WD My Cloud Persönlicher Cloud-Speicher 4TB ((8,9 cm (3,5 Zoll), USB 3.0, NAS) weiß (Personal Computers)
Da die Meinungen hier ja sehr auseinander gehen, will ich nun ebenfalls noch ein paar hoffentlich hilfreiche Bemerkungen schreiben.
Ich nutze die WD My Cloud in der 4TB Version mit der aktuellen Firmware v03.03.01-156 vom 8.1.2014.
Die "NAS" habe ich mir nach dem Lesen der Amazon Rezensionen (skeptisch) in einem Elektronikmarkt angeschaut - und weil der Preis (199€) dort ebenfalls gepasst hat - gleich mitgenommen.
Ins Netzwerk ist die MyCloud über einen ASUS RT-66U Router eingebunden. Ich habe weder am Router eine Freigabe geändert noch der MyCloud eine feste IP zugewiesen - sie ist wie voreingestellt per DHCP angebunden und die FTP Funktion ist ausgeschaltet. Anschluss ist also "plug and play" erfolgt. Die voreingestellten "Puplic" Ordner standen dann sofort zur Verfügung.
Es folgten trotzdem drei Tage voller enttäuschter Erwartungen - wie hier in anderen Rezensionen schon so oft beschrieben...
Dann kam das Firmwareupgrade vom 8.1.2014 auf die v03.03.01-156 - und mit dem Upgrade die Überraschung!!! - bei meinem Exemplar funktioniert jetzt alles wie gewünscht:
"Stand by" bei Nichtnutzung - ob mit oder ohne eingeschaltetem Medienstreaming /iTunes Server - der TimeServer ist "EIN" - die Datensicherung per WD SmartWare und auch die Nutzung der Apple TimeMachineBackups (hierfür habe ich 1TB festgelegt, damit nicht die komplette Platte beschrieben wird)- alles klappt.
Die Datensicherung läuft bei mir allerdings nicht kontinuierlich, sondern ist auf täglich 18:00 Uhr eingestellt.
Das neue BackUp via TimeMachine hat dann für 120GB knapp 4h benötigt. Mit der vorhergehenden Fimrware waren es noch über 72h...
Wichtig ist allerdings, dass man nach dem Einspielen der Firmware unter "Einstellungen" - "Hilfsprogramm" - die Werkseinstellungen für "Nur System" zurücksetzt. Anschließend wird die Platte unter Windows bzw. OS X neu erkannt.
Nachdem die Nutzer und Freigaben wieder eingerichtet sind, läuft alles wie ursprünglich erwartet. Warum nicht gleich so?
Getreu dem Motto: "never touch a running system ;-)" - habe ich das automatische Firmwareupdate nun ausgeschaltet.
Die WD(Hilfs-)Programme unter OS X Mavericks sowie Win7Ultimate32bit und Win8.1Pro64bit und die Apps (unter iOS7)funktionieren ebenfalls und der Zugriff auf die MyCloud von extern ist mit meinem 16000 DSL ausreichend schnell.
Die Sicherheit der Daten auf der "NAS" ist bei einem Defekt der Festplatte natürlich nicht gewährleistet. Daher werde ich über den USB Anschluss wohl in regelmäßigen Abständen manuell "Safepoints" abspeichern.
Wer seine Daten aber auf einer alternativen Festplatte oder auf seinem Rechner nochmals vorhält, sollte ausreichend abgesichert sein.
Nochmals der Hinweis für alle denen das nicht klar ist - der USB 3.0 Anschluss der MyCloud kann nicht für eine direkte Datenanbindung an den PC genutzt werden, sondern dient lediglich als Erweiterungsanschluss für eine weitere Festplatte.
Wer zum "Befüllen" der Platte nicht übers Netzwerk arbeiten möchte (bei 1GByte Lan eigentlich kein Problem), kann die Platte (lt. Aussage des Verkäufers) wohl über ein gekreuztes LAN Kabel direkt an den LAN Port seines Rechners anschließen (falls dies jemand testen könnte, wäre ich über einen Kommentar zu meiner Rezension dankbar).
Die Nutzung über WLAN ist dann im täglichen Betrieb problemlos und bei mir mit 300MBit/s schnell. Falls die Platte im "stand by" ist, muss sie natürlich für einen Datenzugriff erst anlaufen.
Einen "Verlust" der Platte im Netzwerk (wie in älteren Rezensionen bemängelt)habe ich bisher noch nicht erlebt.
Wenn WD die MyCloud gleich so ausgeliefert hätte, dann hätte ich 5 Sterne vergeben - dafür das die Käufer als Tester benutzt werden, ziehe ich einen Stern ab.
Wer eine Netzwerkfestplatte für die Bereitstellung seiner Daten im Heimnetzwerk und / oder einen zentralen Speicherplatz für seine Backups benötigt, dem kann ich die WD MyCloud empfehlen.
Wer ohne Vorkenntnisse zu Netzwerken unterwegs ist, sollte sich bei der Einrichtung der Benutzer und Rechte evtl. ein wenig helfen lassen oder muss sich durch das "Hilfemenü" der MyCloud arbeiten.
Ich würde auch "Einsteigern" Mut machen - die Einrichtung ist mit ein wenig Zeitaufwand realisierbar.
Zuletzt: Ob die Daten auf der eigenen Cloud mit der WD Software sicherer liegen als auf einer "Online Cloud" wage ich zu bezweifeln - immerhin hat die Software "jemand" programmiert und damit sind "Hintertürchen" für NSA & Co. nicht ganz auszuschließen.
PS: Als Ergänzung der Funktionen der Software würde ich mir noch ein zeitgesteuertes An-/ Ausschalten wünschen.

Nachtrag vom 21.1.2014: Inzwischen steht die MyCloud zwei Zimmer weiter in meinem Arbeitszimmer, da sich meine Frau am "Lärm" der Festplatte bei Plattenzugriff gestört hat. Angebunden ist sie hier per TP-LINK PowerLine Adapter (Netzwerk per Stromleitung). Auch hier funktioniert weiterhin alles wie es soll (die MyCloud geht in den Stand By und bisher hat sie sich im Netzwerk auch noch nicht "selbstständig abgemeldet"). Sollte ich weitere Erfahrung sammeln, werde ich sie hier weiter geben.

Nachtrag vom 1.2.2014: Die Erstellung eines Safepoints auf eine externe USB 3.0 Festplatte hat prima funktioniert (520GB in ca. 16h). Die WD MyCloud benötigt dafür aber ein Großteil ihre Leistung selbst, so dass ein Streaming in der Zeit sicherlich nicht empfehlenswert ist.
Die aktuellste Firmware 03.03.02-165 läuft bei meinem 4TB Exemplar bisher einwandfrei.
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Kommentare

Von 8 Kunden verfolgt

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1-10 von 40 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.01.2014 14:53:16 GMT+01:00
G. Nestel meint:
Hi,
"...Nochmals der Hinweis für alle denen das nicht klar ist - der USB 3.0 Anschluss der MyCloud kann nicht für eine direkte Datenanbindung an den PC genutzt werden, sondern dient lediglich als Erweiterungsanschluss für eine weitere Festplatte..."

Das ist so wohl nicht ganz richtig. Nachdem die USB Platte angeschlossen ist erscheint sie, zumindest bei mir (Win8), als Netzwerklaufwerk. Und mit diesem LW kann ich dann genauso verfahren wie mit dem integrierten LW selbst. Sprich normal drauf zugreifen (lesen, schreiben löschen) Dateien die dort abgelegt sind kann ich dann sehr wohl auf das ServerLW kopieren.

Mfg

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.01.2014 18:39:16 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.01.2014 08:34:44 GMT+01:00
doedoe meint:
Na genau das, und nichts anderes, war doch auch seine Aussage.

Nämlich dass man die My Cloud nicht über USB direkt an einen PC anschließen kann. Eben so wie man es mit jeder beliebigen externen Festplatte machen würde. Über USB lässt sich lediglich der Netzwerkspeicher erweitern.

Seine Aussage ist für mich völlig klar. Was denken Sie denn was er mit DIREKTER Anbindung an einen PC meinte?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.01.2014 19:00:43 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.01.2014 21:18:04 GMT+01:00
Barthel meint:
Herzlichen Dank für die Korrektur!
Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.
Ich wollte nur betonen, dass der PC nicht direkt per USB Kabel über diesen USB 3.0 Anschluss an die WD My Cloud anbindbar ist.
Ein "Bespielen" der Platte mit Daten ist über eine direkte USB Verbindung (unter Umgehung des Netzwerks) nicht möglich.
Über das Netzwerk ist die zusätzliche Festplatte am USB 3.0 der NAS sichtbar und kann "angesprochen" werden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2014 08:35:41 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.01.2014 08:36:37 GMT+01:00
doedoe meint:
Keine Sorge, Sie haben sich glasklar ausgedrückt. Mir war durch Ihre Formulierung sofort klar worauf Sie hinaus wollen, Ihr Satz war eigentlich eindeutig.

Veröffentlicht am 18.01.2014 21:52:30 GMT+01:00
Man sollte doch aber von einer per USB angeschlossenen Platte Daten auf die MyCloud kopieren können...oder?!
Bei der EX4 geht das, im Menü einen Backup-Plan anlegen: Quelle USB-Platte, Ziel MyCloud.

Damit kann man zumindest dann Zeit sparen, wenn die gewünschten Daten schon auf einer USB-Platte liegen. Bei sehr großen Datenmengen spart man vielleicht sogar Zeit, wenn die Daten erst noch auf die USB-Platte und danach auf die MyCloud kopiert werden.

Veröffentlicht am 19.01.2014 03:35:31 GMT+01:00
Sebbot meint:
Danke für die Rezension. Hatte heute eigentlich entschieden, das Ding nach 3 Wochen des Herumdokterns zurück zu geben, weil alle Maßnahmen es bisher nicht auf Trab gebracht haben, incl. diverser Konsultationen des Supports – das Firmwareupdate macht die McCloud mit einem Schlag zu einem Gerät, das ich nicht mehr missen will. Es funktioniert alles als wäre nie was anderes der Fall gewesen.. Dank des Hinweises auf das Firmwareupdate in der Überschrift dieser Rezi. Also, nochmal, schönen Dank.

Veröffentlicht am 19.01.2014 13:17:19 GMT+01:00
Christian meint:
Hallo Barthel,

weil Du dich ja schon intensiv mit der MyCloud beschäfftigt hast, habe ich auch eine Frage.
Der "Public" Ordner ist werkseitig auf öffentlich gestellt und der einzige Ordner, bei dem man es nicht ändern kann. Hast Du raus gefunden, wie man das ändern kann?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.01.2014 13:32:55 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 19.01.2014 13:33:46 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.01.2014 13:34:28 GMT+01:00
Barthel meint:
Hallo Herr Querfurth,
ja, das Kopieren von Daten einer per USB 3.0 angeschlossenen Festplatte auf die MyCloud klappt bei meinem Exemplar prinzipiell. Alllerdings habe ich dies bisher nur mit kleineren Dateien versucht.
Im Menü der WD MyCloud finde ich den von Ihnen beschriebenen Punkt des Anlegen eines Backup-Plans leider nicht und kann daher dazu leider nichts schreiben.
Ich vermute mal, dass die "kleinere" MyCloud im Gegensatz zur EX4 ein paar Enstellungsoptionen weniger bietet.
MfG Barthel

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.01.2014 13:45:02 GMT+01:00
Barthel meint:
Hallo Christian,
danke für das Vertrauen in meine Erfahrungen!
Ich weiß leider ebenfalls nicht, ob oder wie man die Freigabe des öffentlichen Ordners ändert.
Da die Funktion eines öffentlichen Ordners aber das Teilen von Daten ist, vermute ich mal, dass eine Änderung der Rechtevergabe werksseitig überhaupt nicht vorgesehen ist.
Ich habe den "Public" Ordner einfach leer gelassen und für die jeweiligen Nutzer eigene Ordner (inklusive Unterodner) mit eigenen Zugriffsrechten angelegt.
Falls ich später Daten speichere die allen Nutzern zur Verfügung stehen sollen, werde ich den "Puplic" Ordner aber wohl wie vorgesehen nutzen.
Gruß Barthel
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