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Rezension bezieht sich auf: Hector und die Geheimnisse der Liebe (Gebundene Ausgabe)
Hector, jenen Pariser Psychiater, den der Leser vor zwei Jahren auf der Suche nach dem Glück durch die Welt begleiten konnte, unternimmt wieder eine Reise nach Asien. Dieses Mal ist er unterwegs um die Geheimnisse der Liebe zu erkunden. Seine Partnerin Clara, die wir aus dem ersten Buch kennen, arbeitet bei einem großen Pharmakonzern. Ihr Chef ( dass sie mit ihm seit langem ein Verhältnis hat, stellt sich erst später heraus), lädt Hector gegen ein hohes Honorar ein, sich an den Forschungen für ein Mittel zu beteiligen, das der Unstetigkeit der Liebe ein Ende bereiten und dem Konzern hohe Gewinne bringen soll. Hector, der die unzähligen Probleme mit der Liebe aus eigener Anschauung und den Erfahrungen seiner Patienten kennt, willigt ein, auch Clara zuliebe. Er begegnet , wie im ersten Buch, bei dieser Reise vielen Menschen. Dieses Mal hat Francois Lelord seine Geschichte aber mehr als Abenteuer- und Spionagestory komponiert, was zwar für eine gewisse Spannung sorgt, aber letztlich nicht überzeugt. Das Buch ist schön zu lesen, aber was mich beim ersten Buch wirklich berührte, dass ich dachte, der Mann schreibt von dir selbst und deinen Erfahrungen, dieses Gefühl wollte sich bei der Lektüre leider zu keinem einzigen Zeitpunkt einstellen. Ich habe den Eindruck, dass Verlag und Autor nach dem zu Recht überwältigenden Erfolg des ersten Buches „Hectors Reise" schnell - zu schnell- einen Nachfolger auf den Markt bringen wollten zu einem Thema, das die Menschen ähnlich stark bewegt wie das Glück, nämlich die Liebe. Das Buch ist zu empfehlen, aber vor übersteigerten Erwartungen nach der Lektüre von „Hectors Reise" wird gewarnt. Es kommt an die philosophische Tiefe seines Vorgängers einfach nicht heran. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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