Kundenrezension

7 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gepflegte Langeweile, 10. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Wagner, Richard - Die Meistersinger von Nürnberg [2 DVDs] (DVD)
Nun, wer's unproblematisch und harmlos mag und auf gepflegte Langeweile steht, ist mit dieser Produktion sicher gut bedient. Wagner gerecht wird sie allerdings kaum, verwahrte er sich doch schon bei der Uraufführung in München 1868 dagegen, dass man ihm ein realistisches oder gar kitschiges Nürnberg auf die Bühne bringe. Überhaupt stellt sich hier wieder einmal die Frage, warum ausgerechnet etwas so hochartifizielles wie eine Oper realistisch oder naturalistische inszeniert werden soll.

Musikalisch kommt mir die Aufführung insgesamt ein wenig zu behäbig daher. Maestro Levine, den man bei den jeweiligen Vorspielen beobachten darf, vermittelt eher den Eindruck, er wolle sich einen gemütlichen Nachmittag bzw. Abend machen und nicht unbedingt spannendes Musiktheater. Die Sängerriege ist allerdings durchaus hervorragend, wenn ich auch Herrn Morris' Stimme nicht mag, aber das ist natürlich Geschmackssache.
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Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 20 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.11.2010 19:53:16 GMT+01:00
Ja ja ich gehöre zu denen, die eine konservative Inzenierung diesem Regietheaterwahn vorziehen. Otto Schenk ist ein genialer Regisseur, der mit viel Liebe eine tradionsbewusste Inzenierung gestaltet haben. Shauspielrisch überzeugt sie dank eines Thomas Allen in Reinkultur. Ich finde es auch verwegen, James Morris den besten Sachs ,den es je gegeben hatte nicht zu mögen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.11.2010 08:16:00 GMT+01:00
James Morris als den besten Sachs zu bezeichnen, den es je gegeben hat, zeugt doch von einer gewissen Ignoranz. Sie sollten Ihre Diskographie vielleich doch um einige, vorzugsweise aeltere Aufnahmen bereichern. Morris Stimme in dieser Aufzeichnung klingt rauh, unfocussiert, ja ausgesungen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.11.2010 09:54:39 GMT+01:00
Da muss ich sie fragen, welchen Sachs sie besser finden. Fischer Dieskau, der so überfordert ist, und mit seiner mickrigen Liedbaritonstimmchen sich durch diese Mamutrolle quält. oder einen Theo Adam, der die tiefen Töne nicht hinbekommt. Halten Sie etwa diese Sänger für besser als James Morris. Und ich will bei Wagner keine schönen Stimmen hören,sondern Rollenportraits und James Morris kann dieses. Aber es ist in Deutschland Usus nur geheiligte Majestäten wie den Liedbariton Fi-Di, der ich schon mit seiner lyrischen chremigen Stimme als Don Giovanni für eine eklatante Fehllbesetzubg halte zu akzeptieren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.11.2010 03:58:45 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.11.2010 04:06:01 GMT+01:00
Sie wuenschen sich keine schoenen Stimmen bei Wagner? Nun, schon Wagner selbst schwebte ja eine Art deutsches Belcanto vor fuer seine Opern. Schoene Stimmen schliessen ja auch keineswegs aus, dass die Rolle nicht hinreichend interpretiert werden kann, wie Sie suggerieren.
Als Sachsinterpreten halte ich etwa Bernd Weikl oder auch Karl Ridderbusch Morris fuer ueberlegen, auch Theo Adam macht da in meinen Augen bzw. Ohren mehr her als James Morris in dieser Aufnahme. Oder hoeren Sie sich einmal die Aufnahme von den Bayreuther Festspielen 1943 an, gibt es bei Amazon mit Furtwaengler und Abendroth, da werden Sie sehen, dass Morris nicht unbedingt Masstab setzend in dieser Rolle ist. Ob Dieskau ein guter Wagnersaenger ist bzw war, darueber erlaube ich mir kein Urteil, ihn aber so despektierlich herunterzumachen, wie Sie es tun, unterstreicht nur Ihren fatalen Hang zum Monumentalen, wie er ja auch aus anderen Kommentare von Ihnen spricht.

Veröffentlicht am 23.01.2011 01:19:56 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.01.2011 01:20:41 GMT+01:00
Felix Ramming meint:
den besten sachs singt meiner meinung nach thomas stewart in der aufnahme mit rafael kubelik, für mich neben dem bayreuther mitschnitt von karl böhm (1968) DIE referenzaufnahme.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.06.2011 22:25:49 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.06.2011 22:48:36 GMT+02:00
Ariadne Simon meint:
Ich finde es mehr als vermessen zu behaupten, dass sich Fischer-Dieskau "mit seinem mickrigen Liedbaritonstimmchen durch diese Mamutrolle quält". Eine solch starke voluminöse Stimme als "mickrig" zu bezeichnen, da gehört sich schon einiges dazu. Und ausgerechnet Theo Adam soll die tiefen Töne nicht hinbekommen? Adam ist ein Bassbariton, der bekommt höchstens die hohen Töne nicht hin. Und James Morris ist ein toller Sachs, obwohl er mit dieser Partie stimmlich etwas zu kämpfen hat, im Gegensatz zu seinem Wotan. Ob es überhaupt einen Sänger / Sängerin gibt, welche/r in einer Rolle am besten ist? Wohl kaum, weil jeder einen anderen Geschmack hat. Und das ist gut so. Drum sollte man niemanden klein machen, nur weil er einem selber nicht gefällt. Anderen sicherlich aber doch.

Veröffentlicht am 08.08.2011 11:14:10 GMT+02:00
Velvia Blue meint:
Hallo Sorel, bitte entschuldigen Sie diesen off-topic Beitrag zu Ihrer Rezension, aber: es scheint so, daß sich Ausdauer manchmal doch lohnt! Danke für Ihr beharrliches Engagement und viele Grüße, velviablue@rocketmail.com

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.08.2011 11:50:14 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 20.01.2012 15:39:02 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.09.2011 16:33:36 GMT+02:00
Ja Frau Simon, dann beherzigen Sie doch mal Ihre eigenen Aussagen. Ihr Originalton: "Morris singt Struckmann an die Wand, schlägt ihn um Längen, wenn ich mich recht erinnere. " Sie geben anderen gute Ratschläge, outen sich aber selbst beschimpfend( Verhunzung, verrückter Regisseur, Verfälscher usw.), kommen dann bei Vergleichen von Sängern zu solchen Aussagen, für die ihnen jede fachliche Kompetenz fehlt. Man sollte niemanden klein machen, wenn er einem nicht gefällt? Guter Rat an andere. Und was machen Sie bei Regisseuren, die ihnen nicht gefallen? Sie verfallen in den oben genannten Terminus. Das wirkt alles so überzeugend.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.08.2012 14:51:42 GMT+02:00
Helma meint:
Ein Hoch auf die Arroganz der Regietheaterjünger, die alle anderen stes als reaktionär und verstaubt brandmarken. Legt mal `ne ander Platte auf, Ihr Elfenbeinheinis!
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