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Kundenrezension

64 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glanzvolle Leistung, 20. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Missa Solemnis (Gesamtaufnahme) / KV 317 (Audio CD)
Herbert von Karajan hat - parallel zur jedem Aufnahmezyklus der Symphonien Beethovens in den 60er, 70er und 80er Jahren - auch Beethovens umfangreichstes Sakralwerk, die Missa solemnis op. 123, dreimal aufgenommen. Unter jenen drei Aufnahmen, von denen alle hohen Ansprüchen genügen, ist jedoch die erste aus dem Jahre 1966 noch immer die glanzvollste Leistung. Sicher - das was Karajan hier zelebriert ist sicher nichts für jenen Musikfreund, der den Stein der Weisen in der historisierenden Aufführungspraxis sucht. Doch vermittelt diese Aufnahme eine Gläubigkeit, Innigkeit und klangliche Ästhetik, die vielen der neueren Aufnahmen abgeht, wie die sehr kühle, ja distanzierte und auch klangtechnisch nur sehr mäßige Interpretation John Eliot Gardiners beispielhaft bezeugt. Nun liegt der Vorteil nicht nur an Karajan. Auch der schon fast mythische Dirigent hat sich (wenn man an seine Aufnahmen der großen Bachschen Sakralwerke erinnert) bei der Darstellung oratorischer werke immer wieder vergriffen. Doch in der Verbindung mit den wohl besten deutschen Sängern der Spätsechziger ist hier ein echter Meilenstein in der Geschichte der „Missa solemnis" eingespielt worden. So begeistern hier Gundula Janowitz (Sopran), Christa Ludwig (Alt), Fritz Wunderlich (Tenor) und Walter Berry, alle auf dem Zenit ihrer Fähigkeiten, was das schlicht fantastisch ausgeführte „Benedictus" mit schlagender Beweiskraft belegt. Hinzu tritt hier - und auch die darf man wohl als Glücksfall bezeichnen - der seinerzeitige Konzertmeister der durchweg fulminant musizierenden Berliner Philharmoniker Michel Schwalbé, dessen schwärmerische Darbietung des Violin-Solo tief ergreift. Ebenso klangmächtig wie in der Aufnahme der „Missa solemnis" präsentiert sich der Wiener Singverein in der Darstellung von Mozarts „Krönungsmesse", die eine ideale Ergänzung auf dieser Doppel-CD darstellt. Auch hier entwickeln alle Musizierenden (Karajan, Berliner Philharmoniker, Anna Tomowa-Sintow, Agnes Baltsa, Werner Krenn und José van Dam) eine festliche Interpretation, die besonders aufgrund der flotten Tempi Karajans begeistert. Insgesamt handelt es sich hier um die Kopplung zweier Referenzaufnahmen zu einem sehr attraktiven Preis.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.04.2011 15:13:13 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.04.2011 15:15:10 GMT+02:00
Elisabeth meint:
Der Rezension von Herrn Rittmeister schließe ich mich voll und ganz an, besonders der Meinung über die neuen Interpretationen. Was John Eliot Gardiner bei geistlichen Werken abliefert, entbehrt jegliches Gefühl für sakrale Musik, ist nur (möglichst schnell) "heruntergespielt" ! Die Aufnahme mit Karajan dagegen ist voll inniger Frömmigkeit. Vielleicht wußten die damaligen Interpreten noch was sie da sangen, nämlich zum Lobe Gottes!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.05.2011 07:14:13 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.05.2011 09:47:00 GMT+02:00
Herzlichen Dank für Ihre hervorragende Rezension, die mich zum Kauf dieser einmalig schönen Aufnahme bewogen hat.
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