Kundenrezension

428 von 460 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei Worte: Richtig gut, 15. März 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von Eis und Feuer 01: Die Herren von Winterfell (Taschenbuch)
Ich hatte ein wenig gezögert, mir diesen ersten Teil der Saga zu kaufen. Zum Glück habe ich es doch getan, denn ich habe es keine Sekunde bereut! Nach langem, verzweifeltem Suchen halte ich endlich wieder eine richtig fesselnde Fantasy-Reihe in einer mittelalterlichen Welt in den Händen!
Warum ich zögerte? Nun, die Meinungen gehen ja doch sehr auseinander. Von den einen hochgelobt, wird es an anderer Stelle wieder ziemlich zerissen.
Dazu lässt sich sagen, Martins Welt ist keine heile, mitnichten, aber so blutrünstig wie es manchmal heißt nun auch wieder nicht. Es sind halt raue Zeiten, die der Autor da beschreibt in einer Welt voller Intrigen und Ränke. Gewalt spielt eine Rolle, ja, aber auch nicht mehr oder weniger als in anderen Fantasyreihen und ich habe ehrlich gesagt schon weitaus Schlimmeres gelesen.
Ja und die Sache mit dem Sex... da heißt es unter anderem in etwa (den ganz genauen Wortlaut weiß ich jetzt nicht mehr) "Nach Art des Pferdevolkes drehte er sie auf den Bauch". Detailliertere Beschreibungen eines Aktes wird man nicht finden und solche Szenen kommen eigentlich auch nicht sehr häufig vor. Von Pornographie ist "Das Lied von Eis und Feuer" also meilenweit entfernt.
Das zu Beginn noch nicht allzu viele Fantasyelemente enthalten sind, störte mich eigentlich weniger. Außerdem ahnt man bald, mit welchen Wesen man es später wohl noch zu tun bekommt und das Warten macht es nur umso spannender!
Es gibt viele Charaktere und genauso viele Handlungstränge. Im Fokus liegt dabei zunächst sicherlich die Familie Stark, die es im Laufe der Zeit in alle Winde verstreut. Da ist z.B. Eddard Stark, der zur Rechten Hand des Königs avanciert und mit ihm an den Hof reist. Seine Frau Catelyn, die zunächst auf Winterfell bleibt aber dann aus bestimmten Gründen (das an dieser Stelle zu erklären würde jetzt zu sehr ins Detail gehen) ihrem Mann folgt. Die Brüder Robb und Bran Stark, die alleine auf Winterfell bleiben und Starks Bastard Jon Snow, der auf die Mauer (die vor einer mysteriösen Gefahr abhalten soll, von der man aber erst im Laufe der Zeit erfährt) an der Grenze des Reiches "abgeschoben" wird, und, und, und...
Natürlich wird schnell klar, dass die Lannisters - von Natur aus keine Freunde der Starks und durch die Königin (einer Lannister) in ziemlich mächtiger Position - auch bald eine größere Rolle spielen. Allen voran der Charakter des zwergwüchsige Tyrion, dessen einzige Verteidigung gegen die Verachtung die er zeitlebens erfahren musste sein Zynismus, seine große Klappe und das helle Köpfchen sind.
Und dann sind da noch Daenerys und ihr Bruder, letzte Überlebende der einstigen dahingemordeten Königsfamilie, die sich - der eine mehr, die andere weniger freiwillig - einem wandernden Reitervolk angeschlossen haben. Natürlich mit dem Ziel, die einstige Heimat und den Thron zurückzuerobern.
Sie alle Leben ihr eigenes Leben weiter mit ihren Problemen an den Schauplätzen ihrer Standorte, und es ist wirklich faszinierend, die Geschichte aus so vielen Blickwinkeln zu erfahren, dank Martins hervorragender Erzählweise, immer aus der Sicht des jeweiligen Protagonisten dem das Kapitel gerade gewidmet ist. So sieht man die Welt einmal mit den Augen eines erwachsenen Mannes, dann wieder mit denen eines Kindes. Zunächst gebildete Meinungen geraten dabei schnell ins Wanken, wenn man die Sichtweise des "Feindes" erfährt und diese einem plötzlich so verständlich erscheint. Wieder andere, die man nach außen hin erstmal zu den "Guten" zählte, zeigen sich in ihrem Wesen dermaßen borniert und kleinkariert, dass sie bald sämtliche Pluspunkte verspielt haben.
Das hat natürlich schon zur Folge, dass je nachdem welchen Charakteren man seine Symphatien schenkt, im ersten Augenblick schon mal Längen entstehen können bis man wieder an ein Kapitel mit diesen Protagonisten gelangt. Aber jedesmal wenn ich dann dachte: "Och schon wieder der..." hat mich die Erzählung trotzdem ein ums andere Mal gefesselt, auch wenn ich mit dem speziellen Charakter nicht so viel anfangen konnte.
Die Story ist einfach zu vielschichtig und fesselnd, die Charaktere zu tiefgründig, die Aufklärung mancher Geheimnisse zu interessant, um sich auch nur etwas davon entgehen zu lassen!
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-10 von 15 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 18.03.2009 17:57:10 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.03.2009 11:38:05 GMT+02:00
Mille meint:
Zitat:
,,Ja und die Sache mit dem Sex... da heißt es unter anderem in etwa (den ganz genauen Wortlaut weiß ich jetzt nicht mehr) "Nach Art des Pferdevolkes drehte er sie auf den Bauch". Detailliertere Beschreibungen eines Aktes wird man nicht finden''

Nun ja, allein auf den ersten 130 Seiten gibt es bereits einige Sexszenen, die eben nicht nur vage angedeutet bleiben. So z.B. die Schilderung der visuellen und akustischen Wahrnehmungen des kleinen Jungen Bran Stark, der so eine Szene heimlich beobachtet. Geschwisterliebe zudem. Konkreter wird es zu Beginn der Hochzeitsnacht zwischen dem Dothraki Pferdelord Khal Drogo und der erst 13-jährigen Daenerys Targaryen (auf ein späteres Stelldichein bezieht sich die Rezension, trifft den Wortlaut aber nicht). Die beiden -- jedoch nicht nur die -- liefern in Band 2, "Die Erben von Winterfell", mehr Stoff für ähnliche Szenen, die alle paar Kapitel eingestreut sind. Obszöne bzw. vulgäre Wortwahl inbegriffen. Pornographie gemäß Definition ist es noch nicht, allenfalls grenzwertig, da es jeweils in nur ein bis zwei Sätzen abgehandelt ist. Es als Erotik zu bezeichnen, kommt der Sache aber durchaus nahe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.03.2009 04:48:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.03.2009 19:45:25 GMT+02:00
assua meint:
Hm, wenn schon eine Aussage aus meiner Rezension zitiert wird, wäre es hilfreich, diese nicht komplett aus dem Kontext zu reissen.
Ohne den Nachsatz "Von Pornographie ist "Das Lied von Eis und Feuer" also meilenweit entfernt." ergibt der Satz sonst auf den ersten Blick tatsächlich einen ganz anderen Sinn.

Da sich der Kommentar also auf einen Satz bezieht, der (in unbeabsichtigter Weise, davon gehe ich aus) in seiner Sinnhaftigkeit entstellt und dadurch in seiner Bedeutung ad adsurdum geführt wurde, erlaube ich mir an dieser Stelle eine Richtigstellung.

Worauf ich mich hierbei bezog sind allein die Pornographievorwürfe, die mE einfach nicht gegeben sind. Denn diese würden expliziete und häufige Sexszenen implizieren. Das entspricht so nicht den Tatsachen.
Sie schreiben ja selber, dass es sich hierbei um keine Pornographie handelt, bestätigen also genau das, was ich eigentlich ausgesagt habe.
Ich schrieb weiterhin von einer wenig detaillierten Beschreibung der "Vorgänge" im ersten Band, wie das ansonsten im Falle eines pornographischen Werkes der Fall gewesen wäre. Dass dies inhaltlich einen Unterschied zur (von mir jedenfalls nicht getätigten) Behauptung, es gäbe in dieser Hinsicht ausschließlich vage Andeutungen, darstellt, sollte ebenfalls ersichtlich sein.

Dass Sexszenen vorkommen, bestreitet ja niemand. Allerdings sind das wirklich nicht sonderlich viele und die werden meist in zwei bis drei kurzen Sätzen abgehandelt.
Von "Erotik" würde ich nicht in diesem Zusammenhang sprechen, denn dafür sind die Szenen tatsächlich zu vulgär. Diese Momente passen vielmehr zur allgemeinen Grundstimmung der Szenerie: schnell, oft lieblos und häufig auch hässlich. Wer das als Erotik (oder an Erotik nahekommend) ansieht, naja bitte... Aber das ist sicherlich Geschmacks- und Auslegungssache.

Ab Band zwei werden diese Szenen dann häufiger, das stimmt. Und die Beschreibungen werden derber, auch das ist wahr. Aber es ist auch nicht so, dass man in jedem Kapitel über X kopulierende Paare stolpert und ich weiterhin in diesem Zusammenhang weder von Erotik noch von Pornographie sprechen würde.
Muss eben jeder für sich entscheiden, ob dies den persönlichen Geschmack trifft.

Nachtrag:
Wobei es mich persönlich schon wundert, dass dieses Thema immer wieder aufgegriffen wird. Würde ich die Reihe nicht kennen, würde sich mir evtl. der Eindruck aufdrängen, dass die Handlung ständig auf wilde Orgien hinausläuft...
Dabei ist das einfach nur beiläufig mit eingeflochten. Martins Protagonisten sind halt menschlich, haben gute und schlechte Seiten, sie schwitzen, stinken und können bluten. Und hin und wieder haben sie eben auch Sex.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.04.2009 18:15:39 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.04.2009 11:27:56 GMT+02:00
Mille meint:
Meine Anmerkung ist nicht als Widerspruch zu verstehen. Ich stimme der Rezension und dem Kommentar zu den kurzen Sexszenen ja im Großen und Ganzen zu. Die Rezension ist in voller Länge oberhalb angegeben, um den gesamten Kontext bei Bedarf und Interesse jederzeit nachlesen zu können.

Nur schrie das mißglückte Zitat aus Band 1 nach einer Anmerkung. Zumal andere Szenen weniger vage ausfallen, und genau das ist der Grund für die Entrüstung einiger Leser/Rezensenten. Etwa Oralsex in Band 3 inklusive vulgärer Wortwahl. Da denke ich, ist meine Anmerkung eine sinnvolle Ergänzung zu der Rezension. Der Unterschied zwischen literarischer Pornographie und Erotik wird beispielsweise im zugehörigen Eintrag in Wikipedia erörtert. Natürlich ist das Gesamtwerk in diesem Fall weder als Pornographie oder Erotik zu bezeichnen.

Zitat: Martins Protagonisten sind halt menschlich [...]

Richtig. Und er bringt den Mut auf, einiges nicht der Fantasie (dem Kopfkino) der Leserschaft zu überlassen, wie es etliche andere Autoren machen [würden]. In Bezug auf den Sex ist es ihm z.B. wichtig genug, Tyrion Lannisters Erregungszustand zu schildern oder gar einige Ergebnisse sexueller Tätigkeit zu kommentieren. Manch ein Leser will das halt nicht so genau wissen.

Ich fand es u.a. äußerst gelungen, wie er das Problem des "Wasser lassens" eines als Junge verkleideten Mädchens eingebunden hat, anstatt so ein Detail einfach unter den Teppich zu kehren oder fragwürdig zu umgehen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.04.2009 14:30:45 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.04.2009 15:07:21 GMT+02:00
assua meint:
Nun, wenn man schon das Bedürfnis verspürt, andere Leute berichtigen zu wollen, sollte man vielleicht erstmal selber wissen worüber man spricht.

Ich erspare es mir, auf Wikipedia zu verweisen - einem Portal, das größtenteils von Laien verfasst ist, dessen Artikel von Lieschen Müller und Hänschen Mustermann nach Lust und Laune verändert werden können und deshalb vor inhaltlichen Fehlern und Unstimmigkeiten nur so strotzt und somit aus gutem Grund nicht als Quelle in wissenschaftlichen und schulischen Werken zugelassen ist - sondern erkläre es gerne mit meinen eigenen Worten:

Ein ZITAT ist die wortwörtliche Übernahme einer Textpassage, im Idealfall mit Quellenangabe.

In meiner Rezension gibt es KEINE Zitate. Von einem "missglückten Zitat" zu sprechen ist daher, mit Verlaub, kompletter Unsinn um nicht zu sagen, eine Frechheit.
Und damit sämtliche Unklarheiten ausgeräumt sind:
Ich habe bereits in meiner Rezension deutlich gemacht, dass es sich bei der Textpassage an der Sie offensichtlich "Anstoss" nehmen lediglich um eine sinngemäße Wiedergabe handelt. Was genau ist daran nicht zu verstehen?

Ebenso wie die Aussage: "Die Rezension ist in voller Länge oberhalb angegeben, um den gesamten Kontext bei Bedarf und Interesse jederzeit nachlesen zu können." nichts an der Tatsache ändert, dass ein Satz von mir aus seinem inhaltlichen Kontext gerissen und falsch wiedergegeben wurde.

Ich mag es nun mal nicht, wenn man mir Worte in den Mund legt und seien es nur geschriebene. Was bringt es, oben den richtigen Kontext nachlesen zu können, wenn die ganze Anmerkung auf einem verstümmelten (und somit falschen) Kontext basiert?

Im Übrigen scheint mir diese zweite Anmerkung eher der Versuch eines schnellen Zurückruderns, um den eigenen Irrtum nicht eingestehen zu müssen, widerspricht sie in der Aussage so gänzlich den Formulierungen in der ersten Anmerkung. Außerdem habe ich das Gefühl, meine erste Stellungnahme wurde nicht richtig gelesen, da Sie schon wieder von "vagen" Szenen reden. Ich habe sowohl in meiner Rezension als auch in meiner Erwiderung - dann etwas deutlicher, falls ich mich in der Rezension in dieser Hinsicht missverständlich ausgedrückt haben sollte - erklärt, dass die Szenen nur wenig detailliert sind, von "vage" war niemals die Rede. Das ist ein Unterschied, den man verstehen sollte.

Zur Erinnerung:

Sie verdeutlichen Ihre Aussage zunächst nur mit einem Beispiel aus Band 1. Das es ab Band 2 "heftiger" zugeht, was ja angeblich ausgesagt werden sollte, ist hingegen mit keinem Wort erwähnt, lediglich dass "mehr Stoff für ähnliche Szenen" geliefert wird (also das sich die Szenen an sich nicht ändern, nur häufiger werden).

In dieser Formulierung (auch wenn Sie gedanklich vllt tatsächlich etwas ganz anderes ausdrücken wollten) wird schlicht und ergreifend einfach nur die Richtigkeit einer von mir getätigten Aussage in Zweifel gezogen und das KANN ich einfach nicht unkommentiert auf sich beruhen lassen.
Vor allem, da Sie ja gar so penetrant auf irgendwelche Äusserungen in meiner Rezension verweisen, die in dieser Form da gar nicht stehen.

Davon abgesehen kann man Ihre zweite Anmerkung in Teilen tatsächlich durchaus als Ergänzung ansehen. Vielleicht hätte ich ja noch explizit darauf verweisen sollen, dass sich eine Rezension zu Band 1 auch tatsächlich auf Band 1 bezieht... Ich bin jedoch naiverweise davon ausgegangen, dass dies dem durchschnittlichen Rezensionsleser klar sein dürfte, zumal sich die inhaltlichen Beschreibungen auch nur auf Band 1 beziehen. Der Vollständigkeit halber müsste man da jetzt eigentlich auch anfangen, Ergänzungen anzubringen... (wäre aber irgendwie müßig, dass bei jeder Rezension zu tun, finden Sie nicht auch?).
Wie gesagt, wäre das also von Anfang an als Ergänzung formuliert worden hätte man sich diese Diskussion sparen können.

Damit ist jetzt auch von meiner Seite aus alles gesagt und diese Diskussion für mich beendet

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.04.2009 19:01:15 GMT+02:00
Mille meint:
Das stört mich wenig, und damit erlaube ich mir eine weitere Antwort. Egal, falls diese abermals als ,,Frechheit'' oder ,,penetrant'' bezeichnet werden sollte. Das wäre eine übertriebene und unangemessene Reaktion auf einen Kommentar, der keinesfalls feindselig von mir gemeint ist. Nicht umsonst gibt es die Richtlinien von Amazon.

Amazon sieht es vor, Rezensionen kommentieren zu können. Davon mache ich ab und an Gebrauch. Die Intention besteht allein in einer Anmerkung. Ob die als Ergänzung oder Berichtigung verstanden wird, ist unerheblich. Meine war als Ergänzung gedacht. Leser bzw. Kunden können einer Rezension Glauben schenken und ebenso Anmerkungen hilfreich finden.

Und richtig, die Rezension verwendet nicht das Wort ,,Zitat', versucht sich aber dennoch daran, den Wortlaut wiederzugeben. Die dabei gemachte Einschränkung gibt vor, der Wortlaut sei nur nicht ,,ganz genau'' und läßt damit offen, ob der Wortlaut dem Original überhaupt nahe kommt. Um das festzuhalten, zitiere ich aus der Rezension wie schon in meiner ersten Anmerkung: [...] ,,da heißt es unter anderem in etwa (den ganz genauen Wortlaut weiß ich jetzt nicht mehr) "Nach Art des Pferdevolkes drehte er sie auf den Bauch"''. [...]

Der exakte Wortlaut aus Band 1 sei hier von mir nunmehr aufschlußhalber zitiert (!), inklusive des vorheriges Satzes:

[...] ,,Doch jede Nacht, kurz bevor der Morgen graute, kam Drogo in ihr Zelt und weckte sie im Dunkeln, um sie so unnachgiebig zu reiten, wie er seinen Hengst ritt. Stets nahm er sie von hinten, nach Sitte der Dothraki, wofür Dany dankbar war.'' [...]

Danach meint die Rezension: ,,Detailliertere Beschreibungen eines Aktes wird man nicht finden''. Doch, wird man, auch bereits in Band 1. Die kommentierte Stelle, die wirklich zu den harmlosen gehört, ist ungeeignet für eine Erörterung, ob "Das Lied von Eis und Feuer" stellenweise Pornographie oder Erotik enthält oder "meilenweit entfernt" davon ist. Daher meine Anmerkung(en).

Abschließend der gut gemeinte Hinweis, daß Amazon zu manchen mehrteiligen Büchern nicht eine Rezension pro Band zuläßt, sondern die Gesamtheit aller Rezension jedem Band zuordnet und explizit den Buchtitel nennt, um dabei Mißverständnisse zu reduzieren. In diesem Fall war [mir] klar, daß der Großteil der Rezension ,,Die Herren von Winterfell'' bewertet. Ändert nichts daran, daß die kommentierte Szene zwischen Dany und Drogo zu den sehr harmlosen gehört und die Rezension darauf aufbauend ein Urteil über Pornographie in ,,Das Lied von Eis und Feuer'' fällt, anstatt sich auf Band 1 zu beschränken. Zitat: ,,Von Pornographie ist "Das Lied von Eis und Feuer" also meilenweit entfernt. ''

Und damit schließt sich der Kreis zu meiner ersten Anmerkung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.10.2009 03:12:52 GMT+02:00
Little Finger meint:
Es ist schon bemerkenswert, welch Aufwand man betreibt, um aus einer Mücke einen Elefanten zu machen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.12.2011 11:50:10 GMT+01:00
Ilena meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.01.2012 12:31:46 GMT+01:00
Ophelia meint:
Das ist klasse! Herr Mille-Lüdenscheid und Herr Doktor Assua Kloebner in der Amazonwanne. *lach*
Bitte weiter machen!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.02.2012 19:02:18 GMT+01:00
Klasse! Habe ich auch sofort dran gedacht! ;)

Veröffentlicht am 26.03.2012 20:52:48 GMT+02:00
Artie meint:
Herrlich!
Allein die Ausdrucksweise beider Parteien
kann hier schon als Balsam für die
von Vulgär- und Umgangssprache verletzten Augen betrachtet werden.
Eine dermaßen geführte und in der Form selten gewordene Diskussion über gar Nichts und Alles
ist meiner bescheidenen Meinung nach der Höhepunkt menschlicher Kultur.
Vielen Dank.
Hochachtungsvoll,
Ich.
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