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Kundenrezension

39 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der bisher schlechteste Broder - leider..., 22. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Tage Europas: Wie wir eine gute Idee versenken (Gebundene Ausgabe)
Oh wie war ich gespannt auf den neuen Broder. Und dann das. Ich formuliere es einmal so: Wenn man ein Buch liest mit dem Titel "Undichte Dächer", dann erwartet man nicht nur die Beschreibung, wie es durch das Dach regnet, sondern Lösungen, wie man das Dach dicht bekommt. Nicht anders ist es bei diesem Buchtitel. Ich erwarte wenigsten einen einzigen Lösungsvorschlag - aber den gibt es nicht. Alles, was in den 223 Seiten, die mir ein Verlag zur Besprechung in einer Zeitung zugeschickt hatte, steht, ist jedem Leser entweder aus den Nachrichten bekannt. Oder aber aus dem Blog "Achse des Guten", wo Broder ja schreibt. Das erst mal vorab.

Im Umschlag - genauer gesagt auf der Seite, wo der Erscheinungsort und Verlag stehen - bedankt sich Broder dafür, dass er den Titel bei Walter Laquer abkupfern durfte (nicht mal der ist von ihm). Und am Ende des Buches schreibt Broder im Kapitel "Postscriptum", dass er auch keine Idee habe, wie man den Untergang Europas aufhalten könnte. Da steht wörtlich dann auch noch: "Warum habe ich dieses Buch geschrieben?" Antwort: "Um mir selbst über die Europäische Idee Klarheit zu verschaffen". Im Klartext: Der Autor hatte kein klares Konzept, als er dieses Buch geschrieben hat. Und genau das spürt man (leider) Seite für Seite beim Lesen. Es ist eine Ansammlung von Gedanken (ich vermeide aus Höflichkeit die Formulierung "wirre Gedanken"). Liest man das Buch in einem Atemzug, dann wirkt es aber eher wirr. Leider. Leider. Da stehen so Sätze wie "ich sammle Schneekugeln und Kühlschrankmagneten" (Seite 11), wen bitte interessiert das?

Früher fand ich Broder brillant. Aber vielleicht ist es bei ihm einfach das Alter, welches sich hier (negativ) niederschlägt. Ich mag Broder wirklich. Aber dieses Buch schadet ihm.

Wer Broder früher treffen wollte, der musste nur in Berlin im Caffee Einstein (Unter den Linden) warten. Da kam er dann irgendwann. Und es fiel bald auf, dass er ständig in seiner Tasse rührte. Mir fiel das jedenfalls immer auf. Genau dieses Rühren finde ich jetzt in seinem neuen Buch wieder. Denn mehr als ein oberflächliches Rühren ist der Inhalt nicht, leider! Vielleicht muss man auch sagen: Gott sei Dank. Da steht beispielsweise etwa auf Seite 55 der Satz: "Eigentlich wollte ich die Zypern-Krise, die Mitte März ausbrach, chronologisch dokumentieren". Solche langweiligen Sätze ziehen sich durch das ganze Buch. Man findet solche Gedanken überall eingestreut. Und ich bin froh, dass Broder die Zypern-Krise nicht auch noch chronologisch dokumentiert hat. Es ist schon so langweilig genug.

Dennoch zwei Sterne, weil das Buch zumindest angeblich auf umweltfreundlichem Papier gedruckt wurde.
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1-10 von 56 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.08.2013 09:39:22 GMT+02:00
Frank meint:
Nörgler, die bei Politik immer von "Problemen" sprechen - und sie damit in grüner Art verkindlichen- sind mir genau so zuwider, wie Antiintellektuelle, die von Intellektuellen immer eine "Lösung" erwarten. Erkenntnisse und Analysen sind als Werke völlig ausreichend. Vor allem, wenn sie in gewohnter Broder-Qualität daher kommen.

Veröffentlicht am 26.08.2013 21:00:29 GMT+02:00
T. Meier meint:
Sehr geehrter Herr de Loscogne,

ich glaube Ihnen, dass Sie Ihre Rezension mit einem Gefühl der Sympathie für Herrn Broder geschrieben habe, dennoch gilt es, Ihrem Befund zu widersprechen.

Da ich nicht davon ausgehe, dass Sie das Buch nicht zu Ende gelesen habe, möchte ich Sie bloß an das Abschlusskapitel erinnern. Hier nimmt Herr Broder Ihre Kritik letztlich bereits vorweg. Auf S. 211ff. sagt er ja gerade, es sei ihm nicht darum gegangen, das Problem des Brüsseler Wasserkopfs mittels praktischer Handlungsanweisungen zu lösen. Vielmehr sagt er ausdrücklich, es sei ihm um eine Bestandsaufnahme des status quo gegangen, denn dies sieht er als Voraussetzung einer möglichen Veränderung an. Genauso, wie man dem Autor einer wissenschaftlichen Studie, in der er die Existenz einer neuartigen Krankheit beweist, nicht vorhalten kann, er liefere nicht gleich eine Liste mit Arzneien zur Heilung mit. Broder beschreibt mit seinem Buch die Fehlentwicklungen und die Fehler, die in der EU als solcher angelegt sind. Dies tut er pointiert, mit Witz, aber ohne jemals konkrete Belege vermissen zu lassen. Die Schlussfolgerungen, die der Leser daraus zieht, überlässt der Autor, ganz im Sinne der Ideale der Aufklärung, ihm selbst. Vielleicht sind wir alle bereits zu sehr von der EU- Unart geprägt, dass wir jeder Beschreibung eines (vermeintlichen) Missstandes sogleich eine Handlungsanweisung (EU- Verordnung) beigefügt sehen wollen. Doch das entspricht nicht dem Ideal des mündigen Bürgers. Diesem Ideal vertraut Broder und hebt sich damit von der Masse derer ab, die uns mit "mehr Europa" etc. tagtäglich beglücken wollen. Insofern liegt die Stärke seines Buchs vielleicht gerade darin: Er verzichtet darauf uns oberlehrerhaft zu sagen, was wir nun mit den Erkenntnissen anfangen sollen! Er traut uns vielmehr zu, seine Bestandsaufnahme zur Kenntnis zu nehmen und unsere eigenen Schlüsse daraus zu ziehen. Der Befund ist klar: "There's something rotten in the state EU", doch wie wir damit umgehen, das sollten wir selber bestimmen. Insofern geht Ihre Kritik, so sachlich sie auch vorgetragen wird, leider völlig fehl und verrät vielmehr eine Verinnerlichung der EU- Mentalität, die Broder gerade kritisiert.

Veröffentlicht am 27.08.2013 10:47:50 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.08.2013 10:52:42 GMT+02:00
Ich bewundere Broder auch, würde ihm aber nicht im Caffee Einstein auflauern und ihn beim Rühren beobachten.
Wenn ein Stalker ein Buch seines Opfers beurteilt, kann nur Unsinn herauskommen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.08.2013 14:04:15 GMT+02:00
Ich denke, dass der Rezensent dieses Buch entweder nicht gelesen oder aber nicht verstanden hat.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.08.2013 00:51:41 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 05.03.2015 08:34:39 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.08.2013 18:59:11 GMT+02:00
T. Meier meint:
@ Tristan: Ein Metier, in dem Sie sich offensichtlich sehr gut auskennen!?

Veröffentlicht am 01.09.2013 14:42:51 GMT+02:00
UweB meint:
Im Grunde ist das mit der EU ganz einfach und braucht noch nicht mal ein 5 Seiten Buch.
28 Staaten mit teilweise SEHR unterschiedlichen Steuer- und Sozialsystemen, sehr unterschiedlichen Lebensverhältnissen und Traditionen/Werten wurden zusammen gefasst: Davon teilt ein Großteil dieser Gemeinschaft eine gemeinsame Währung.

Ohne Grundlagen und Grundvoraussetzungen kann so ein Zusammenschluss auf die Dauer nicht funktionieren. Entweder man hätte die Dinge STARK angleichen ODER aber die Zusammenarbeit - wie es früher war - in einem lockereren Verbund leisten müssen.
Zudem wird das Ganze von diversen EU Insitutionen geleitet, in denen sich zum Großteil weggelobte und talentfreie Politiker befinden, die noch nicht mal in der Lage sind - wenn es zu Problemen kommt - diese eigenständig zu lösen.
Durch diverse Wirtschafts-, Banken/Finanz- und Spartenkrisen ausgelöst, ist diese starre Gemeinschaft zunehmend in diverse Problemlagen gekommen.

Veröffentlicht am 01.09.2013 16:23:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.09.2013 22:00:02 GMT+02:00
Trafficpusher meint:
Wer zwei Sterne vergibt, "weil das Buch zumindest angeblich auf umweltfreundlichem Papier gedruckt wurde", sollte keine Buchbesprechungen schreiben, sondern besser anderen Leuten beim Kaffee-Umrühren zuschauen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.09.2013 18:01:29 GMT+02:00
@T. Meier: Bevor Sie das nächste Mal Kritik dermaßen infantil kontern ("selber, selber!"), würde ich Ihnen doch empfehlen, sich einmal mit Broder näher auseinanderzusetzen. Der Eindruck von Tristan findet sich nicht nur in seinen zahlreichen Machwerken ausdrücklich bestätigt, sondern auch seinen Ausdruck in einer mail an mich (nachdem ich ihm eine simple Anfrage gesandt hatte), in welcher er mich als "kleines Arschloch" bezeichnete. Das ist nicht mehr einfach "gehässige Polemik", die Broder zuhauf liefert, ohne gesellschaftliche Debatten wirklich vernünftig mitzugestalten (Lösungsvorschläge, Versuch der differenzierten Argumentation usw.), nein, das ist Primitivität hoch neun.

Veröffentlicht am 04.09.2013 20:34:39 GMT+02:00
Jim Panse meint:
Um bei Ihrem Bild der "Undichten Dächer" zu bleiben: Die fehlkonstruierten "Dächer" (EU in der aktuellen Form) müssen verschwinden. Einfach deshalb, weil bei zu vielen, die die EU in der jetzigen Form wollten oder noch zu konservieren versuchen, Dachlatten locker sind. Also: Dach weg - neues drauf! :-)
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