Rezension bezieht sich auf: Early in the Morning (Audio CD)
Nicht nur die hohe, kehlige Stimmlage James Vincent McMorrows erinnert mich an den Indie-Folk-Singer-Songwriter Justin Vernon, auch die Entstehungsgeschichte seines Debüts ähnelt der des Albums "For Emma, Forever Ago" von Bon Iver. Vernon zog sich für einige Monate in eine einsame Jagdhütte zurück, um die Trennung von seiner Freundin zu verarbeiten und sich den Schmerz von der Seele zu singen. McMorrow hatte eine etwas andere Motivation für seinen fünf monatigen Rückzug in die Einsamkeit der irischen Küste, er wollte in Ruhe und mit enfachen Mitteln seine Kreativität entfalten. Und das ist ihm gelungen, wenn man das Ergebnis hört: ein bewegendes, nachdenkliches und frisches Singer/Songwriter-Album, sowohl zum Nebenbeihören, als auch zum Eintauchen in McMorrows vielschichtigen Seelenkosmos geeignet.
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Early in the Morning B004S3ZJA6
James Vincent Mcmorrow
Believe Digital (Indigo)
Early in the Morning
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Frische Brise aus Irland
Nicht nur die hohe, kehlige Stimmlage James Vincent McMorrows erinnert mich an den Indie-Folk-Singer-Songwriter Justin Vernon, auch die Entstehungsgeschichte seines Debüts ähnelt der des Albums "For Emma, Forever Ago" von Bon Iver. Vernon zog sich für einige Monate in eine einsame Jagdhütte zurück, um die Trennung von seiner Freundin zu verarbeiten und sich den Schmerz von der Seele zu singen. McMorrow hatte eine etwas andere Motivation für seinen fünf monatigen Rückzug in die Einsamkeit der irischen Küste, er wollte in Ruhe und mit enfachen Mitteln seine Kreativität entfalten. Und das ist ihm gelungen, wenn man das Ergebnis hört: ein bewegendes, nachdenkliches und frisches Singer/Songwriter-Album, sowohl zum Nebenbeihören, als auch zum Eintauchen in McMorrows vielschichtigen Seelenkosmos geeignet.
S. Ritter
7. Juni 2011
Insgesamt: 5
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