Kundenrezension

25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Story Top - MMO Flop, 28. Februar 2012
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: The Old Republic - [PC] (Computerspiel)
Bioware kann Geschichten erzählen, und das zeigt sich auch an SWTOR. Während der jeweiligen Story-Quests wird man gut unterhalten und erlebt durchaus spaßige und fesselnde Momente.
Allerdings beschränken sich diese Momente größtenteils wirklich nur auf die persönliche Story und die macht vielleicht 5% des gesamten Levelweges, und noch weniger des gesamten Spiels, aus.
Die restlichen 95% verbringt man mit "töte dies und bring mir das" - Quests. Voll vertont, also ansprechend präsentiert, aber leider sau langweilig. Der Wiederspiel-wert leidet darunter massiv.

Zu den Planeten. Durchaus ansprechend im Äußeren, sind diese allesamt schlauchartig aufgebaut und bieten somit keinerlei Platz für eigene Entdeckungstouren. Ebenso stößt bei den Planeten sauer auf, dass diese in verschiedene Ebenen instanziert werden. D.h., dass bei einer bestimmten Anzahl Spieler (~100) eine neue Instanz des Planeten aufgemacht wird. Hinzu kommt, dass viele Quests in noch mals eigens für den Spieler instanzierte Bereiche führen. Darum sieht man auch so gut wie nie andere Spieler und die Planeten wirken leer.
Der Grund für diese Instanzierung scheint die verwendete Engine zu sein, die bei mehreren Spielern auf einem Fleck schnell in die Knie geht(siehe Endgame). Während der gesamten Levelphase habe ich einen Republik-Spieler insgesamt und eine handvoll Imperiums-Spieler pro Planeten (meine Fraktion) gesehen und das auf einem vollen Server. Es spielt sich also eher wie ein Online-RPG mit Abo Gebühr.

Nächster Punkt, die Dungeons. Mich persönlich stört, dass man Dungeons nur von der Flotte (Hauptstadt) aus betreten kann, diese somit keinerlei Verbundenheit mit der eigentlichen Welt haben. Über den Aufbau der Dungeons kann man auch nicht viel berichten, die meisten bestehen aus dem Inneren eines Schiffs, Fabrik oä. und sehen dementsprechend gleich aus. Im Moment gibt es keine andere Möglichkeiten eine Gruppe zu finden, als sich auf die Flotte zu stellen und den Chat mit Anfragen zu fluten. Suboptimal gelöst.

Das PvP. Warzones gibt es 3. Man kann sich über ein tool von überall für die Warzones anmelden. Top! Nicht so Top ist, dass man nicht auswählen kann für welche Warzone man sich anmelden möchte. So geht zu 99% Huttenball (eine der 3 Warzones) auf, da diese die einzige ist, in der man auch gegen die eigene Fraktion kämpfen kann. Der Hintergrund ist der, dass es kaum Republik-Spieler gibt.

Die Fraktions-Verteilung auf den Servern ist ziemlich missglückt. Auf allen Servern gibt es mehr Imperium als Republik. Außerdem muss man aufpassen nicht auf einem der zahlreichen Geisterserver zu landen die im Moment entstehen. Sei es durch Abwanderung oder Wechsel der Spieler auf einen volleren Server.

Das Endgame besteht aus den vom Leveln bekannten Instanzen, die in einem höheren Schwierigkeitsgrad zu meistern sind, so wie 2 Raids. Über die Dungeons habe ich ja schon was geschrieben, spannender werden diese nicht durch den Hero-modus. Die Raids sind leider noch verbuggt, so dass man nicht wirklich von spielbar reden kann.
Dann gibt es noch den Open PvP Planeten Illum, der leider an der schon beschriebenen Misere mit der Engine zu knabbern hat, und man selbst auf High-End Maschinen mit um die 5 Fps rechnen kann aber nicht muss.
Ebenso unglücklich gelöst ist im Moment die Daily-Quest Struktur des Planeten, die aktives Open- PvP verhindert. Mal abgesehen von dem Fraktions-Ungleichgewicht. Wer sich also für Open Pvp interessiert, sollte andere Produkte bevorzugen.

Dann gibt es noch die Weltraumkämpfe, die anfangs durchaus unterhaltsam sind. Da es sich um einen reinen Railshooter handelt, werden diese auch recht schnell langweilig, da auch dort immer nur das gleiche passiert.

Das Crafting ist bis auf Biochemie nutzlos für das Endgame. Nebenbei crafte ich lieber selber, als 20 Minuten auf meine Gefährten zu warten die ich arbeiten geschickt habe.

Wer viele verschiedene Ausrüstungen mag, sollte ebenso einen Bogen machen. Dadurch, dass die meisten Items aufrüstbar sind, lohnt es sich meistens nicht neu gefundene oder durch Quest Belohnung beklommene Teile an zu legen. Die alten Sachen mit den aus Quest Belohnungen bekommenden Upgrades sind meistens schon besser.

Es gibt noch diverse Kleinigkeiten die das Gesamtbild stören, aber das ist das gravierendste was mir eingefallen ist.
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Kommentare


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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.03.2012 21:14:37 GMT+01:00
Gortus meint:
Sehr gute Rezension, die sich deutlich von der sonst entstehenden Einheitslobpudelei unterscheidet! Nebenbei hätte man aber noch erwähnen können, dass es bei Bioware gängige Praxis ist Europäer zu benachteiligen (Stichwort: Serverdowns am Nachmittag) oder kritische Stimmen im Forum einfach zu löschen!

Aber zu deren Verteidigung ist zu sagen, dass nicht einzusehen ist, warum ständig das "Seiten-Ungleichgewicht" angesprochen wird, wenn der Verfasser der Rezension selbst nur Imperium spielt!!!...das ist nicht logisch! Selber mal Republik spielen ist angesagt...dann tritt auch nicht das Huttenball-Problem auf!!! Ich spiele beide Seiten aktiv! Wenn das alle machen würden, wäre dem Spiel schon viel geholfen!
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