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Kundenrezension

18 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen " Sie hat mein Auto gef**** ! ", 17. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: The Counselor (DVD)
Ja, ihr habt schon richtig verstanden. Allerdings kann ich zu diesem Zitat nicht viel mehr sagen, sonst würde ich euch der denkbar lustigsten Pointe berauben, welche nicht nur ihrer Skurrilität wegen regelrechte Lachorgien im Saal ausgelöst hat. Das verblüffenste hierbei dürfte wohl sein, dass man nach der ca. 7 minütigen Szene ob der schieren Unmöglichkeit jener Umsetzung (= ein Auto f***** zu können) auf eine durchaus plausible Weise eines besseren belehrt wird :-)

(Vorab sei noch auf zwei Dinge hingewiesen :

1. Diese Rezension bezieht sich ausschließlich auf die inhaltlichen Aspekte des Filmes und spiegelt lediglich meine persönliche Auffassung wider.
2. Jegliche potentielle Spoilergefahr wird im Zuge der Rezension früh genug angekündigt, sodass ihr diese Abschnitte problemlos überspringen könnt.)

Aber nun weg von den scheinbar banalen Sprüchen hin zu tiefsinnigeren Statements des Films, wie z.B. :

Ein trauernder Mensch würde ganze Völker opfern, um seine/n Angebetete/n wieder in Armen halten zu können. Dennoch bleibt Trauer wertlos.

Wäre "The Counselor" ausnahmslos mit Texten jenes Kalibers bestückt gewesen, der Film wäre bei der Bewertung weitaus besser 'davongekommen'. Wie ihr euch aufgrund der 3-Sterne-Bewertung jedoch schon denken könnt, ist dem leider nicht so. So philosophisch angehaucht die eine Hälfte der Mono- und Dialoge auch sein mag, so erschreckend banal und mitunter abstoßend sind sie in der anderen. Gerade geschilderte Problematik ist auch einer meiner Hauptkritikpunkte.

Ein weiterer ist die softpornoähnliche Szene gleich zu Beginn sowie im restlichen Verlauf des Filmes ebenso geschmacklosen Anspielungen in textform, beides ohne auch nur ansatzweise das Gefühl von Charme bzw. Niveau zu vermitteln.

--- Spoilergefahrbeginn ---

Zeuge letzterer Textqualität wird man unfreiwillig gleich zu Beginn, als sich Fassbender mit seiner heißgeliebten Flamme Cruz (wer kann es ihm verübeln :-) unter der Bettdecke räkelt und ihrer 'Bitte' folge leistet, es ihr mit der Hand 'zu besorgten', gleich danach ... (Ich möchte an dieser Stelle nicht weiter ins Detail gehen).

--- Spoilergefahrende ---

Nur soviel, der Zuschauer bleibt auch im restlichen Film nicht von geschmacklosen Mono- bzw. Dialogen verschont.

Jene Szene und viele andere mehr hätten durchaus mehr Klasse haben können, wenn da nicht die vor pubertierend teeniehaft strotzenden Dialoge gewesen wären, wodurch jenes Potential im Keim erstickt worden ist. Bitte nicht falsch verstehen, ich bin mir vollkommen bewusst, dass der Film eine FSK-Freigabe ab 16 Jahren erhalten hat, und ich habe wirklich nicht die geringsten Probleme mit ein paar Sexszenen, aber bitte, Mr. Scott, bitte nicht auf solch plattem Niveau.
Noch ein Beispiel gefällig ? Kein Problem.
Fassbender telefoniert mit seiner Verlobten ..., wie sehr er sie liebt (Gäääääähn). Mittendrin fragt er doch glatt : "Ist das jetzt Telefonsex ?"
Kein Joke, der fragt das wirklich, und grinst daraufhin schelmisch in sich hinein ob seines über jeden Zweifel erhabenen Beitrages, dessen Daseinsberichtigung selbst Einsteins Relativitätstheorie in den Schatten zu stellen vermag.

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Kommen wir jetzt zu dem nächsten Problem, das da wäre : die Logik(-löcher)
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Solche machen dem unvorstellbaren Ausmaß von 'schwarzen Löchern' wahrlich Konkurrenz.

Egal, ob es sich dabei um den Tatbestand handelt, dass ein äusserst erfahrener und alles andere als mittelloser Mittelsmann, der bereits 20 Jahre im 'Drugbusiness' tätig ist, der erstbesten dahergelaufenen ...

--- Spoilergefahrbeginn ---

... Blondine (diese Schilderung bezieht sich ausschließlich auf die Blondine im Film, ich bin blonden Frauen alles andere als feindselig gesonnen :-) mal eben das Passwort von seinem Laptop verrät, auf welchem alle seine Kontodaten drauf sind, oder ...

... dass ein Killer es aus ca 3,5 m Entfernung nicht schafft, seine beiden Widersacher, die obendrein noch in besagter Sekunde abgelenkt sind, auzuschalten
und bei dem Versuch selbst 'abgemurkst' wird.

... Jemand, der aufgrund der vergangenen Drogendeals so verdammt viel 'Moos' gemacht hat wie Reiner (Javier Bardem), ist, als er die 'Flatter macht' einzig
und allein mit seinen beiden Geparden im Gepäck (im wahrsten Sinne des Wortes) auf der Flucht ? Das kann mir doch niemand erzählen, dass er nicht über eine Vielzahl von Leibwächtern verfügt.

... usw.

--- Spoilergefahrende ---

Und das sind nur die Mängel, die sich mir auf der Oberfläche des Logikozeans offenbarten. Genauer betrachtet bleiben storytechnisch einige wissenswerte Fragen auf der Strecke. Der sich für das Drehbuch verantwortlich gezeigte Cormac McCarthy hat es sich da meines Erachtens etwas zu einfach gemacht.
Der knapp 120 minütige Film hätte ohne weiteres 30 Minuten länger gehen können. Oft hatte man den Eindruck, als würde man von einer Vielzahl unbedeutender Infos geradezu erschlagen, ob der sintflutartigen Szenen, die über den Zuschauer hereinbrachen. Und das ohne den geringsten logischen Zusammenhang.
Ich für meinen Teil bevorzuge die Art von Filmen, bei denen man seine grauen Zellen in Bewegung setzen muss, bei denen die Szenen im ersten Moment noch unlogisch erscheinen mögen, aber sich dem Zuschauer nach und nach die Story erschließt.(z.B. Inside Man) Dabei sind auch der ein oder andere Twist durchaus gerne gesehen.
Auch habe ich nichts gegen Werke, deren Ende den werten Zuschauer dazu annimieren, noch Stunden oder sogar Tage über das gerade 'Gesehene' zu reflektieren.
(Oblivion z.B.)
Aber ein Film wie dieser, bei welchem weder ersteres noch letzteres gegeben ist, ist in meinen Augen meilenweit davon entfernt, sein Potential auch nur im Ansatz ausgeschöpft zu haben.
Man hat den Eindruck, die Szenen wären fragmentartig zusammengewürfelt worden, nur mit dem winzig kleinen Problem, dass besagtes Puzzles am Ende nicht vollständig ist.

Dabei ist die Story an sich gar nicht mal so schlecht, wenn auch nicht gerade besonders komplex : (keine Spoiler enthalten, eine reine lose Inhaltsangabe)

Der Counselor (Fassbender) ist ein sehr erfolgreicher Anwalt in New Mexico. Er will seiner Freundin und baldigen verlobten (Cruz) viel mehr bieten als er kann. Reiner (Bardem) sagt ihm, dass er viel mehr aus seinen Leben machen kann weil er äußerst schlau ist. So lässt er sich auf einen Drogendeal ein. Dabei sollen insgesamt stolze 20 Mio. fließen, wovon die ein oder andere Mio. an seinen Händen kleben bleiben soll. Sein Informant (Brad Pitt) und Reiner selbst warnen ihn ausdrücklich von dieser grausamen Welt ... Doch die Gier ist größer als sein Verstand und er tut es ... Und so nimmt das Unheil seinen Lauf ...

Nun zu den Pluspunkten :

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Die Schauspieler :
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Javier Bardem macht den Eindruck, als hätte er mehrfach ordentlich in die Steckdose gelangt, was natürlich nicht nur optisch so seine Spuren hinterlassen hat :-) Aber nicht nur der Steckdosengriff scheint seine grauen Zellen 'a bissl' in Mitleidenschaft gezogen zu haben, sondern auch der Konsum von einer gewissen Substanz, deren Farbe angeblich weiß sein soll ...
Scherz beiseite, er macht seine Sache schon ganz gut, allerdings kam er mir doch das ein oder andere Mal etwas zu tollpatschig rüber.

Auch Cruz und Fassbender als naives Päärchen machen einen soliden Job (wenn man mal von den Blödeleien absieht).

Besonders hervorzuheben sind jedoch folgende Schauspieler :

Brad Pitt's Darstellung ist einfach unnachahmlich. Hinzu kommt die Tatsache, dass er zu den glücklichen der Schauspielerriege gehört, der tiefsinnigere, durchaus poetisch anmutende Texte bekommen hat. So sagt er bspw. zu Fassbender, als dieser ihn um Rat bittet ob der zunehmend brenzligen Situation, falls dieser unter einem 'Freund' jemanden verstehe, der für ihn sterben würde, dann hätte er keine Freunde. Ich muss gestehen, da ist was Wahres dran :-)

Cameron Diaz, von deren schauspielerischen Leistungen ich bisher weniger überzeugt war, um es mal kundenfreundlich auszudrücken. Die Art und Weise, wie sie den Balanceakt zwischen megalustig und todernst meistert, ohne dabei auch nur ansatzweise an Authentizität einzubüßen, ist wirklich sehenswert. (Ich zitiere :
"Sie hat mein Auto gef****", sicherlich fragt ihr euch nun, wie um alles in der Welt das funktionieren soll. Nach dem Film, glaubt mir, habt ihr nicht mehr die geringsten Zweifel bzgl. dessen 'Umsetzung' :-)

Last but not least Bruno Ganz, der es trotz seiner kurzen und einmaligen Screentime von ca. 5 Minuten augenscheinlich ohne jegliche Anstrengung vermag, das ganze Publikum im Kinosaal in seinen Bann zu ziehen, der seinesgleichen sucht.

--- Spoilergefahrbeginn ---

Außerdem weiß ich nun, dass es den perfekten Diamanten nicht gibt, und jenen gerade seine Fehler zu etwas besonderem machen.

--- Spoilergefahrende ---

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Desweiteren hat der Film, so komisch es sich im ersten Moment auch anhören mag, auch durchaus seine wertvolle Seite :
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Die mitunter ungehemmt gezeigten, drastischen Gewaltdarstellungen. Diese an sich fände ich alles andere als lobenswert, ich verabscheue jegliche Art von Gewalt, sowohl physischer als auch psychischer Natur, aber in Anbetracht dessen, dass sie die verstörende Brutalität unverblümt zeigt, mit der die Drogenkartelle auf den Straßen Mexikos gegen ihre Gegner vorgehen, was vermutlich weitestgehend der Realität entspricht, haftet dem Film stellenweise ein fast schon dokumentarähnlicher Charakterzug an. Da geht's wirklich im 'Wild - Wild - West - Style' zur Sache. Dagegen sind die 'paar Schießereien' (ist im Vergleich zu betrachten) in den U.S.A. ein Kinderspielplatz.
Nur zur Info : 2007 standen ungefähr 50.000 Armeeangehörige und 35.000 Bundespolizisten schätzungsweise 300.000 Angehörigen der mexikanischen Drogenkartelle und ihren paramilitärischen Einheiten gegenüber. Seit 2006 hat der Drogenkrieg 70.000 Opfer gefordert. Die Dunkelziffer dürfte wie immer weitaus höher ausfallen.

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Fazit :
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Die Story ist einfach viel zu unausgegoren, da fehlt es an allen Ecken und Enden. Eine Patchworkschauspielerriege mit Superstars allein macht eben keinen besonderen Film aus. Es ist einfach ein Jammer, dass ein Routinier wie Ridley Scott es nicht geschafft hat, hier ein Werk für die Ewigkeit abzuliefern. Die Chance war auf jeden Fall da, wird aber wohl in dieser Konstellation so schnell nicht wieder vorkommen.

2,5 / 5 Sternen
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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.12.2013 14:45:40 GMT+01:00
Ophelia meint:
Sehe das genau so. Bravo. Hast zwar ziemlich viele Worte gebraucht, es aber so ziemlich auf den Punkt gebracht.
Dass ein Regiebombast wie Scott, sich mit diesem mickrigen Drehbuch zufrieden gab und dass dafür noch ausgerechnet (der große) McCarthy verantwortlich ist - macht mich eigentlich sprachlos.
Frohs Fest
O.

Veröffentlicht am 28.12.2013 09:13:52 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.12.2013 11:11:46 GMT+01:00
Blue-Focus meint:
Bei dem sinnleeren und unlogischen Filmmist der hier gewöhnlich gerne mit 5 Sternen versehen wird, würde ich The Councelor mit 7 Sternen beurteilen.
Die Wucht die er im Kino und nachher entfacht hat mich nachhaltig beeindruckt.
Logische Filme sind sicher extrem selten und klar, ich habe hier auch noch einige lose Fäden und einige Fragen an Ridley Scott -
aber ich sortiere den Film durchaus in einer Reihe mit SIEBEN ein, er ist aber schöner gefilmt.
Die Angelsachsen haben übrigens ein ganz anderes, viel prüderes Verhältnis zu Sexscenen und Scott war bisher in seinen Filmen damit extrem zurückhaltend,
auch war dieses Drehbuch sicher eines - was sein wilderer Bruder Tony Scott - realisiert hätte und vielleicht ist der Film deshalb so ausgefllen.
Es ist sicher nicht seine beste Regiearbeit - aber bei weitem nicht seine schwächste und sie ragt für mich aus dem Kinojahr letztlich trotzdem positiv heraus
und sowieso in einer Zeit in der die Alpträume eines kleinen Neuseeländers als meisterlich gelten und hirnlose Comicverfilmungen das Kino dominieren.
Alles in allem halte ich den Film für sehr sehenswert, wenn man kein zartes Gemüt hat und kein sabbernder Gewaltfetischist ist und er hat bei mir 4 Sterne verdient.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.12.2013 04:27:30 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.12.2013 04:28:28 GMT+01:00
Freddy D meint:
@ Blue-Focus :

Unter normalen Umständen würde ich sagen, 'das ist doch alles Geschmackssache'.
Aber in diesem Fall :

ALTER SCHWEDE, sorry, aber, sind Sie noch ganz bei Trost diesen Film auf eine Stufe mit "7" zu stellen ?
Letzterer ist ein Werk für die Ewigkeit, was man von "The Counselor" wohl kaum behaupten kann ...
Wie vermesssen ist das denn bitteschön ?

Mindestens genauso vermessen ist es, die Leute, die den Film bestenfalls als durchschnittlich ansehen, mit den Umschreibungen von "zartem Gemüd" (wird nebenbei gesagt übrigens mit 't' geschrieben) und mangelnder "sabbernder Gewaltanarcho" zu degradieren, was auch immer das heißen mag.
Aus dieser Tatsache und jener, dass Sie in keinster Weise auch nur zu einem einzigen Punkt meiner Rezi Stellung beziehen, schließe ich, dass Sie mit der Fähigkeit der Reflektion sowie der damit einhergehenden logischen Betrachtungsweise nicht gerade im Überdruss gesegnet sind.

Sie verkennen auch die Tatsache, dass ich dem Film durchaus etwas Positives abgewinnen konnte bzw. kann, was sowohl eindeutig aus meiner Rezi als auch den damit verbundenen
gegebenen Sternen herauszuLESEN ist.
(Wahrscheinlich haben Sie aus Faulheitsgründen nur 2/3 Rezension gelesen, das würde widerum erklären, weshalb Sie sich zu solch einem komischen Kommentar haben hinreissen lassen)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.12.2013 11:24:41 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.12.2013 11:32:46 GMT+01:00
Blue-Focus meint:
Ich hab ihre Zeilen ganz gelesen...
nicht vergessen, es sind alles nur Meinungen und weder Sie noch ich noch irgendwer sonst hat eine "richtige" Meinung.
Und The Counselor wird in einigen Jahren vielleicht doch neben "Sieben" stehen.
Auch "Blade Runner", "Legend", "Black Rain" und "Prometheus" wurden zu Anfang falsch eingeschätzt und von Menschen degradiert, die nicht in die Tiefe gesehen haben/wollten.

The Councelor ist schon deshalb bemerkenswert, weil er jeden Siff und alle Junkies bewußt vermeidet.
Er hat seine kleinen Schwächen und ist explizit in seiner Gewalt und es ist kein Film den ich jeden Monat wieder sehen muß - das ist klar.
Ich habe Sie zu gar nichts degradiert, Menschen die sich im Kino an Gewlt ergözen, haben keine Vorstellungskraft und noch keine Erfahrungen mit gewalt gemacht und denen begegnet man in solchen Filmen leider immer wieder, genauso wie den ängstlichen, die solche Filme nicht zu unrecht kaum ertragen.
Beziehen Sie nicht alles auf sich.
Warum soll ich auf ihre Schreibe weiter Stellung beziehen - Sie haben eine Meinung und nicht mehr und nicht weniger - Sie sind kein Richter, der hier über Filme oder gar über Logik richten kann...

Immerhin sind wir bei Pacific Rim dieses Jahr auf einer Welle :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.12.2013 14:40:26 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.12.2013 14:58:39 GMT+01:00
Freddy D meint:
Okay, dann habe ich da etwas falsch verstanden.

Sie haben natürlich volkommen Recht, dass jeder seine Meinung haben darf, ich habe mich halt nur etwas gewundert über Ihr Verhalten, dass Sie bei der Rezi deshalb auf 'nicht hilfreich' geklickt haben, weil Sie den Film im Gegensatz zu meiner Wenigkeit superb fanden, und nicht etwa aus einem triftigen Grund.

Im übrigen bin ich bei meinen Rezensionen stets um eine möglichst informationsneutrale Darstellungsweise bemüht sowie darum, meine Meinung auch anhand von Ausführungen, etc. zu belegen. Aber Sie verhalten sich gerade so, als hätte ich mal eben in 29 Sekunden einen 5-Teiler rausgehauen. Daher meine Frage, ob Sie auch alles gelesen haben, da Ihr Kommentar in keinster Weise eine Verbindung zu meiner Rezension aufweist.

Es spielt sehr wohl eine Rolle, ob Sie in Ihrem Kommentar auf meine "Schreibe" eingehn oder nicht.
Das hat mit Ihrem Satz, ich sei kein Richter nichts zu tun. Natürlich bin ich kein Richter, aber trotzdem sind Ihre Ausführungen im Bezug auf meine Rezension nicht logisch, da Sie gar nicht auf die Punkte eingehen.
Das wäre ungefähr so, als ob ich jmnd. für blöd hielte, nur weil er z.B. politisch betrachtet eine völlig entgegengesetzte Meinung hat als ich, obwohl er durchaus seine Gründe dazu hat, diese Auffassung zu vertreten. Aber eben diese Gründe wären mir sch****egal und ich täte gerade so, als hätte er seine Gründe in keinster Weise ausgeführt.

Bedenken Sie, Sie bewerten hier, inwiefern bzw. ob eine Rezension hilfreich ist oder nicht. Und nicht etwa ob das Pradukt an sich Ihnen GEFÄLLT oder nicht.

Aha, Pacific Rim, ein Lichtblick am Horizont des Ozeans im Meer aus Blut und Chaos ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.12.2013 20:21:07 GMT+01:00
Battle Royale meint:
Neben "PACIFIC RIM" war der Film "THE COUNSELOR" mein persönliches Highlight 2013.
Ähnlich wie bei "Sieben" hatte ich am Ende des Films eine Kloß im Halse sitzen, da mir der Snuff-Dialog bei der CD-Rohling-Szene plötzlich wieder einfiel.
Ridley Scott zeigt uns hier Gewalt und Sex nicht nur in fantastischen Bildern ("Ausgezeichnete Kameraführung"), sondern auch in unserer eigenen Fantasie.
Ein Effekt den man als Zuschauer nur selten erlebt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2014 08:23:08 GMT+01:00
"Und The Counselor wird in einigen Jahren vielleicht doch neben "Sieben" stehen."

... klar. Im Regal vielleicht ;-) Wohl eher "liegen" - nämlich auf dem Wühltisch mit den 2,99-¤-DVDs...

Während die Lemminge zu Tausenden in Avatar 4 strömen und sich berieseln lassen.
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