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Kundenrezension

18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur Zukunft oder traurige Wahrheit?, 13. September 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele (Gebundene Ausgabe)
Hast Du Dir schon einmal überlegt, was Du machen würdest, wenn Du vor laufender Kamera töten müsstest, um zu überleben? Hast Du Dir schon einmal überlegt, wie Du reagieren würdest, würdest Du Menschen im Fernsehen beim Töten zusehen? Alles das könnte Realität werden. Eine solche Zukunft erzählt Suzanne Collins in ihrem ersten Buch der Trilogie "Die Tribute von Panem" "Tödliche Spiele", äußerst faszinierend, brisant und auf jeden Fall erschreckend.

Nordamerika gibt es nicht mehr, dafür das Land Panem, aufgeteilt in 12 Distrikte, die vom Kapitol beherrscht werden. Die Distrikte müssen für die Leute im Kapitol die verschiedensten Dinge herstellen. In Distrikt 12 ist es der Abbau von Kohle. Und in diesem Distrikt lebt Katniss mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Primrose. Es ist kein leichtes Leben, doch Katniss versucht, das Beste daraus zu machen. Jedoch werden in jedem Jahr vom Kapitol die sogenannten Hungerspiele durchgeführt. Dafür werden aus jedem Distrikt jeweils ein Junge und ein Mädchen ausgewählt, die dann in einer Arena so lange gegeneinander kämpfen und sich töten müssen, bis nur noch einer, der Sieger, übrigbleibt. In diesem Jahr wird in Distrikt der Name Primroses' gezogen. Um ihrer kleinen Schwester diese Qualen zu ersparen, meldet sich Katniss freiwillig und wird zusammen mit Peeta ins Kapitol und damit zu den Hungerspielen geschickt. Diese laufen mit einem riesigen Medienrummel ab, wobei die Kandidaten in der riesigen Arena ständig mit der Kamera beobachtet werden. Sozusagen im Kapitol DAS Medienereignis des Jahres. Wie es den Tributen, so heißen die Kanditaten aus den 12 Disktrikten, aber in der Arena geht, was sie für Schmerzen erleiden müssen, das interessiert keinen. Nur: wer wird dieses Jahr der Sieger sein?

Suzanne Collins spricht mit diesem Buch eine sehr ernste Problematik an. Im TV laufen Reality Shows hoch und runter, wir haben uns daran schon fast gewöhnt und immer muss es schlimmer, nackter oder grausamer werden, damit überhaupt noch Leute zuschauen. Könnten die "Hungerspiele" nicht auch in unserer Welt Realität werden? Wir sehen dabei zu, wie andere sich gegenseitig ermorden? Oder ist das nur Fiktion und wir haben damit nichts zu tun? "Die Tribute von Panem" haben mich sehr nachdenklich gemacht über unser TV-Konsumverhalten. Ob ich mir darüber Gedanken mache, was ich da eigentlich schaue. Gewalt ist in unserem Fernsehen schon Normalität, darüber macht sich keiner mehr groß Gedanken. Doch wie weit dürfen wir gehen? Darf es so etwas wie die "Hungerspiele" geben?
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 06.04.2012 07:35:32 GMT+02:00
LoVe BoOks meint:
Mich hatte beim Lesen hauptsächlich die Frage beschäftigt, wie man das Verhalten der Tribute und ihrer Teams bewerten sollte - konnte man den grausameren von ihnen wirklich ernsthaft Vorwürfe machen? Durfte man jemanden wie Cinna, der im Auftrag des Kapitols durchaus eine Rolle in der Ermöglichung der Hunger Games spielte, wirklich sympatisch finden?- sowie die beklemmende Frage wie man wohl selbst in so einer Arena agieren würde. Die Aussage, dass dies womöglich die Zukunft des Reality-TV ist, auf die wir zusteuern fand ich dabei zweitranging und ehrlich gesagt zu weit hergeholt. Und doch - bei genauerem Überlegen ist an dieser Vision und Ihrer Rezension schon was dran. Bereits 1970 wurde die Sendung "Das Milllionenspiel" als angeblich reale Doku, in der ein Kandidat eine Woche lang vor Auftragskillern fliehen musste, ausgestrahlt. Neben der breiten empörten Masse, gab es zahlreiche Zuschauer, die Gefallen an diesem sensationsheischenden Spiel auf Leben und Tod fanden. Einige wollten sich gar freiwillig als Auftragskiller melden. Ein Publikum hätten die Hunger Games also mit ziemlicher Sicherheit. Gut nur, dass wir nicht in einem Staat wie Panem leben- Hoffen wir, dass das auch rür immer so bleibt...
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