Kundenrezension

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Billy Talent III, 11. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Billy Talent III (Audio CD)
Billy talent 3 ist das Album, auf das ich mich in diesem jahr am meisten gefreut habe.

Das Debüt "Billy Talent" war super, man hat sich gefragt wie die vier energiegeladenen Kanadier das noch übertreffen können. Als dann "Billy Talent II" erschien wusste man, dass die es tatsächlich geschafft haben, den Vorgänger zu übertreffen. Und nach "II" hat man sich natürlich gefragt ob sie das Wunder auch diesmal wieder vollbringen können, den bombastischen Vorgänger übertreffen zu können. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber meine Meinung ist klar:

Ja, "Billy Talent III" ist noch besser als die ersten beiden Scheiben!

Die Songs wirken komplexer, sind aber auch großteils langsamer als die Songs der ersten beiden Alben. Dennoch gibt es auch richtig laute, zum mitgrölen bestens geeignete Songs der Marke "Red Flag". Insesamt eine perfekte Mischung aus langsam und schnell, Rockern und Balladen.

Auf die einzelnen Songs will ich hier jetzt eingehen:

1. "Devil on my Shoulder" 9/10
Ein toller Start in ein tolles Album. Der Song, besonders der Refrain bohren sich sofort in die Gehörgänge und bleiben da. Der Song ist sehr rockig und besonders der Chorus eigent sich super zum mitgrölen auf Konzerten ;)
Enthält übrigens ein schönes Bass-Solo.

2. "Rusted from the Rain" 10/10
Die erste Single des Albums. Der Song geht ruhig los und wird immer schneller. Wieder so ein ohrwurm der einfach nicht aus dem Kopf will. Aber ehrlich gesagt: Ich habe nix dagegen einen so grandiosen Song den ganzen Tag im Ohr zu haben!
Der Song geht nicht ganz so ab wie der erste, aber das muss er auch nicht, da er sich auch so einfach super anhört. Der Song ist ruhiger, und kommt ganz der Marke "Where is the Line?".

3. "Saint Veronika" 7/10
Ein sehr dunkler Song, der auch gleich mit dem bass startet. Die Lyrics sind allerdings nicht ganz soooo originell ("Veronica, Saint Veronica, you can`t leave this world behind, so be strong enough to hold on to us"), aber die düstere Stimmung kommt gut rüber und der Song wird durch einen guten Mittelteil aufgelockert ("And while the angels sleep all of the devils are awake..."). Erinnert mich persönlich an "Pins and Needles".

4. "Tears into Wine" 10/10
Ganz klar einer der besten Songs des Albums. Ein schöner midtempo-Song, der tolle Lyrics aufweist. Der Refrain gefällt mir persönlich auch sehr gut. Mittelschnelle Passagen wechseln sich mit langsamen Einschüben ab, bevor der geniale Refrain einsetzt.
Ben`s Gesang ist klasse und die Background Vocals von Ian und Jon ("Ooo-Oh!") passen perfekt und verleihen dem Song Schwung.

5. "White Sparrows" 8/10
"White Sparrows" ist eine sehr ruhige, düstere und traurige Ballade in der es um den Tod von Ben`s Geliebten geht. Die Lyrics sind hier wieder nahezu perfekt. Es ist kein typischer Billy Talent Song, aber er gefällt mir trotzdem sehr gut, vielleicht gerade deshalb, denn die Musik und der Gesang bringen die Trauer und Verzweiflung die der Song ausdrücken soll perfekt wieder. Ich weiß, dass es über den Song verschiedene Mienungen gibt, aber mir selbst gefällt der Song sehr gut. Die langsame, traurige Art der Songs muss einem liegen, sonst wird man nicht viel gefallen an dem Song finden.

6. "Pocketful of Dreams" 9/10
Mit "Pocketful of Dreams" folgt wieder ein etwas rockigerer Song, dessen refrain einem, noch mehr als bei "Rusted from the Rain", einfach nicht aus dem Kopf gehen will, was aber auch hier wieder nicht schlimm ist.
Die Strophen beginnen langsam und werden gegen Ende schneller, bevor dann der Refrain super reinknallt.
Ein toller Song, der sich von der geschwindigkeit her immer weiter bis zum Refrain steigert und ein echter Ohrwurm ist.

7. "The Dead Can`t Testify" 10/10
"The Dead can`t Testify" ist der wohl ungewöhnlichste und experimentellste Song des ganzen Albums. Der Song klingt anders, und erinnerte mich persönlich an ein Piraten-Szenario oder Hexenverbrennungen in alten abergläubischen Dörfern. Man muss in den Song auf jeden fall selbst reingehört haben um sich ein Bild davon machen zu können. Aber nicht nur die Benutzung der Instrumente ist ungewöhnlich, auch der Aufbau ist es: Der Refrain setzt erst gegen Ende des Stücks ein. Das macht aber garnicht, denn der mittelschnelle Song weiß auch so zu überzeugen, da er einfach eine Klasse Atmosphäre rüberbringt und die Lyrics wirklich gut sind. Außerdem gibt es gegen Ende auch noch einige von Ben`s geliebten Kreischeinsätzen. Alles in allem: Experiment gelungen, Song genial!

8. "Diamond on a Landmine" 10/10
Wieder einer meiner Lieblingssongs dieses genialen Albums. Obwohl der Songs am Anfang etwas lahm klingt, gewinnt er immer mehr an Fahrt und der Refrain ist wie der aller Songs auf diesem Album einfach Klasse. Der Song variiert sehr und besteht aus ganze vier verschiedenen Teilen, die allerdings alle sehr gut zueinander passen. Am Ende wird dann auch der Refrain nochmals variiert was extrem gut klingt
(You better watch your step, she`s a diamond on a landmine, you better not touch that diamond on landmine, you`re better to forget that diamond on a landmine, waiting to explode."
Klasse Song!

9. "Turn Your Back" 9/10
"Turn Your Back" ist der Song, der am meisten abgeht, und zwar sofort von Anfang an. Die sehr sozialkritischen Lyrics gefallen mir auch sehr gut und die Instrumente bringen eine unglaubliche Energie rüber, die von ben`s Gesang noch verstärkt wird. Es ist der energiegelandenste Song des Albums und erinnert am stärksten an die Zeiten von "Billy Talent" und "Billy Talent II". Der Song knüppelt einfach drauflos und verzichtet dabei zur Gänze auf ruhigere Mittelparts.

10. "Sudden Movements" 6/10
Für mich der schwächste Song des Albums.
Er ist für BT- Verhältnisse unglaublich ruhig und langsam, und das ändert sich auch nicht, was mein Hauptkritikpunkt ist. Wie schon bei "White Sparrows" muss einem hier das Tempo liegen oder man wird den Song nicht mögen. "White Sparrows" transportierte im Gegensatz zu diesem Song jedoch wirkliche Emotionen, und so bleibt bei "Sudden Movements" leider nur ein durchscnittlicher, wenn aber auch keinesfalls schlechter, leicht eintöniger Song.

11. "Definition of Destiny" 10/10
Zum Abschluss kommt nochmal ein totaler Knaller aus den Boxen, denn "Definition of Destiny" ist energiegeladen und abwechslungsreich. Mal schnell, mal langsam überzeugt der Song auf ganzer Ebene, was nicht zuletzt an den gelungenen Lyrics liegt. Dieser Song ist wieder Billy Talent typischer und gefällt mir persönlich sehr gut!

Meine persönlichen Lieblingstracks: "Tears into Wine", "Diamond on a Landmine", "The Dead can`t Testify".

Alles in allem ein superklasse Album mit dem es Billy Talent endgültig geschafft haben düften, den Olypm des Rock zu erklimmen!
Kaufen, hören, staunen, vergöttern!
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