4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Würde wirklich gern mehr Punkte vergeben, aber..., 26. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Eragon, Bd. 3: Die Weisheit des Feuers (Gebundene Ausgabe)
...dieser Band ist der mit Abstand längste und leider auch langweiligste Teil von Allen. Nachdem mir 'Das Vermächtnis der Drachenreiter' wirklich sehr gut, und 'Der Auftrag des Ältesten' sogar noch besser gefallen hat, bin ich von 'Die Weisheit des Feuers' schon recht enttäuscht. Kann auch daran liegen das zwischen den beiden letzten Büchern soviel Zeit vergangen ist. Jedenfalls ist von dem 'großen Spaß', den Christopher Paolini laut eigener Aussage beim Schreiben hatte, beim Lesen nicht viel zu spüren. Die Handlung zieht sich für meinen Geschmack viel zu sehr in die Länge, da sich der Autor fast zu intensiv mit - für die weitere Handlung offensichtlich unwichtigen! - Geschehnissen beschäftigt und darüber die wichtigen Handlungsstränge regelrecht untergehen lässt. Ewig lange Fußmärsche durch einsame Steppen, mehr oder minder interessante Aufenthalte bei den Varden, Zwergen und Elfen, und rar gesäte Kämpfe, die leider nicht an die epischen Ausmaße aus Teil 1 oder 2 herankommen. Mir kommt es auch so vor, als ließe Christopher Paolini seine tragenden Charaktere in diesem Teil nahezu verkümmern, denn irgendwie wurden sämtliche Protagonisten in den ersten beiden Romanen wesentlich mehr gefordert als in diesem. Nasuada wirkt auf mich überhaupt nicht mehr wie die strahlende und resolute Herrscherin ihres Volkes, sondern eher wie eine resignierte Aufseherin, die bei diversen Revier- und Rassenkämpfen innerhalb des Varden-Camps als Schiedsrichterin agieren muss. Roran 'Hammerfaust', nun inmitten tausender anderer Krieger, gelangt hier mehr durch seine Verwandtschaft zum Drachenreiter, als durch herausragende Leistungen auf dem Schlachtfeld zu Anerkennung und Respekt. Elva, die mir im letzten Band noch eiskalte Schauer über den Rücken laufen ließ, jagt mit ihrer gruseligen Gabe jetzt nicht mal mehr einer Maus Angst ein. Und, last but not least: Arya, die die meiste Zeit einfach nur durch Anwesenheit auffällt ohne besonders zum Verlauf der Handlung beizutragen. 'Die Weisheit des Feuers' ist für mich leider nicht mehr als ein Lückenfüller, den man wesentlich liebevoller, und vor allem spannender hätte gestalten können! Aber trotz der Enttäuschung bin ich natürlich sehr gespannt auf den vierten und letzten Teil der Reihe!
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Eragon, Bd. 3: Die Weisheit des Feuers 3570128059
Christopher Paolini
cbj
Eragon, Bd. 3: Die Weisheit des Feuers
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Würde wirklich gern mehr Punkte vergeben, aber...
...dieser Band ist der mit Abstand längste und leider auch langweiligste Teil von Allen. Nachdem mir 'Das Vermächtnis der Drachenreiter' wirklich sehr gut, und 'Der Auftrag des Ältesten' sogar noch besser gefallen hat, bin ich von 'Die Weisheit des Feuers' schon recht enttäuscht. Kann auch daran liegen das zwischen den beiden letzten Büchern soviel Zeit vergangen ist. Jedenfalls ist von dem 'großen Spaß', den Christopher Paolini laut eigener Aussage beim Schreiben hatte, beim Lesen nicht viel zu spüren. Die Handlung zieht sich für meinen Geschmack viel zu sehr in die Länge, da sich der Autor fast zu intensiv mit - für die weitere Handlung offensichtlich unwichtigen! - Geschehnissen beschäftigt und darüber die wichtigen Handlungsstränge regelrecht untergehen lässt.
Ewig lange Fußmärsche durch einsame Steppen, mehr oder minder interessante Aufenthalte bei den Varden, Zwergen und Elfen, und rar gesäte Kämpfe, die leider nicht an die epischen Ausmaße aus Teil 1 oder 2 herankommen. Mir kommt es auch so vor, als ließe Christopher Paolini seine tragenden Charaktere in diesem Teil nahezu verkümmern, denn irgendwie wurden sämtliche Protagonisten in den ersten beiden Romanen wesentlich mehr gefordert als in diesem.
Nasuada wirkt auf mich überhaupt nicht mehr wie die strahlende und resolute Herrscherin ihres Volkes, sondern eher wie eine resignierte Aufseherin, die bei diversen Revier- und Rassenkämpfen innerhalb des Varden-Camps als Schiedsrichterin agieren muss. Roran 'Hammerfaust', nun inmitten tausender anderer Krieger, gelangt hier mehr durch seine Verwandtschaft zum Drachenreiter, als durch herausragende Leistungen auf dem Schlachtfeld zu Anerkennung und Respekt. Elva, die mir im letzten Band noch eiskalte Schauer über den Rücken laufen ließ, jagt mit ihrer gruseligen Gabe jetzt nicht mal mehr einer Maus Angst ein. Und, last but not least: Arya, die die meiste Zeit einfach nur durch Anwesenheit auffällt ohne besonders zum Verlauf der Handlung beizutragen.
'Die Weisheit des Feuers' ist für mich leider nicht mehr als ein Lückenfüller, den man wesentlich liebevoller, und vor allem spannender hätte gestalten können! Aber trotz der Enttäuschung bin ich natürlich sehr gespannt auf den vierten und letzten Teil der Reihe!
captainchrisb
26. März 2009
- Insgesamt:
5

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Ort: Erlangen
Top-Rezensenten Rang: 14.830
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