Kundenrezension

3.0 von 5 Sternen Durchschnittliche - ein wenig unzeitgemäße - ST-TOS-Ware, 21. April 2013
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Rezension bezieht sich auf: Star Trek: The Original Series: The Weight of Worlds (Taschenbuch)
Eine überaus abgelegene Forschungskolonie der Föderation, der Planet Ephrata, erlebt überraschend heftig Gravitationsschwankungen, die einige Leben kosten und einen Teil der Infrastruktur zerstören. Während sich die Wissenschaftler und ihr Sicherheitsdienst noch darüber klarzuwerden versuchen, was dieses Phänomen hervorgerufen haben könnte öffnet sich auf einmal eine Art Riss in ihrem zentralen Forschungsbereich und seltsame Humanoide treten auf, die eine Art Brückenkopf errichten. Dann erscheint deren offensichtlicher Anführer auf der Bildfläche, erklärt, dass das Ende aller Existenz nahe ist und nur die Anhänger der wahren Wahrheit überleben würden. Da sich die Kolonisten dieser „Wahrheit“ nicht unverzüglich und vollständig unterwerfen wollen, kommt es zum – überaus ungleichen – Kampf.

Die Notsignale der Kolonie nimmt das einzige StarFleetschiff in der Region auf und das ist – wie könnte es auch anders sein – die U.S.S. Enterprise unter dem Kommando von Cpt. Kirk. Schnell macht sich die Besatzung auf den Weg um der Kolonie bei ihrem nicht näher definierten Notfall zu helfen. An Bord gibt es auf Grund einer Infektion der Atemwege einige Probleme, besonders, weil auch Dr. McCoy davon betroffen ist, weswegen er dann bei Erreichen des Ziels nicht mit in den Landetrupp darf. Es beamen sich Krik, Spock, Sulu und eine Dame vom Sicherheitsdienst hinunter, die sofort Sulus amouröses Interesse weckt.

Auf der Oberfläche des Planeten werden die vier von Koloniebewohnern, die seltsame silberne Masken tragen angegriffen und nach einem kurzen und heftigen Kampf überwältigt. Dann erst lernen sie die ungebetenen Gäste der Kolonie kennen, die wohl aus einer anderen Dimension stammen und nun zu einem Kreuzzug in das ST-Universum gekommen sind um dort möglichst viele intelligente Lebewesen mit ihrer wahren Wahrheit zu retten – ob diese nun gerettet werden wollen, oder auch nicht.

Während Sulu und seine neueste Flamme fortgeführt werden um „bekehrt“ zu werden, verschafft man Spock und Kirk auf die andere Seite des Dimensionsrisses in das von einem Gottkönig beherrschte Reich der Kreuzzügler. Und da merken sie schnell, dass es unter diesen eine gewisse Uneinigkeit gibt, die dazu führt, dass einige von ihnen Kirk und Spock auf ihre Seite ziehen wollen um die Pläne des Gottkönigs zu vereiteln. Und eine Invasion des ST-Universums zu verhindern.

Einige der Handlungsprämissen erscheinen ein wenig unausgegoren – warum zum Beispiel beruft sich Kirk bei einer die Föderation angreifenden technologisch sehr hochstehenden Spezies ständig auf die Erste Direktive um nicht dem Widerstand zu helfen, was erstens mit dieser Direktive nichts zu tun hat und zweitens hier eine Frage der Selbstverteidigung darstellt. Und es wird nie zufriedenstellend erklärt, warum die Kreuzzügler glauben, dass das Ende nahe sei.

Eine vor sich hinplätschernde ST-Geschichte, wie man sie noch aus den 70er Jahren kennt. Es scheint in letzter Zeit – sogar bei so etablierten Autoren wie Greg Cox – eine gewisse Regression beim Schreiben von ST-Geschichten im Vor-J-J- Abrams-Stil zu geben. Schade eigentlich, aber vielleicht sind Spock, Kirk und Co. nach mehr als 40 Jahren wirklich nicht mehr für neue, originelle Geschichten gut – besonders, da ihre Erzählwelt zeitlich nach hinten durch TNG beschränkt ist.
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Kommentare


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.04.2013 11:02:55 GMT+02:00
Frank Stein meint:
Ich neige zu der Vermutung, dass diese Schlichtheit der Stories Absicht ist. "Trashige" Retro-Geschichten, die ganz den Geist der alten TV-Serie einfangen sollen - eben weil die TOS-Crew keinen wirklichen Raum für spannende Entwicklung mehr hat (außer im Abramsverse, das aber unter Verschluss gehalten wird). Der wurde in den letzten Jahrzehnten mehr als ausgeschöpft. Wenn man das weiß, kann man mit den Büchern durchaus seinen Spaß haben, genau wie mit der alten Serie. Wenn man aber mehr erwartet - klar, dann folgt die Enttäuschung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.04.2013 17:12:21 GMT+02:00
Nun, ich habe die Entwicklung von damals bis heute direkt mit erlebt und mir macht dieser - auch erzähltechnische - Rückschritt keinen wirklichen Spaß.
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