Kundenrezension

77 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein gutes Spiel - aber auch ein würdiges Zelda?, 25. November 2013
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Legend of Zelda: A Link Between Worlds - [Nintendo 3DS] (Videospiel)
Achtung!
Zuallererst möchte ich euch um etwas bitten. Ihr dürft mich selbstverständlich schlecht bewerten, wenn ihr diese Rezension nicht ausführlich oder verständlich begründet findet. Aber bewertet mich nicht schlecht, nur weil ihr eine andere Meinung zu dem Spiel habt, als ich - denn das ist einfach nur frech und entspricht nicht dem Sinn der Bewertungsfunktion. Danke an alle, die dies berücksichtigen!
_______________________________

Da ich seit meiner Kindheit ein großer Fan der Zelda-Reihe bin, stand natürlich gleich zur Bekanntgabe des Titels fest, dass auch A Link Between Worlds bei mir Einzug halten wird. Nachdem ich den Teil jetzt einige Tage testen konnte, möchte ich hier meine Gedanken zu Nintendos neuestem Hit kundtun.

In vielen Online-Magazinen und von Let's Playern war schon vor Release zu hören, dass A Link Between Worlds eigentlich alles ist, was man sich von einem Zelda-Spiel wünscht. In meinen Augen kommt hier jedoch all das viel zu kurz.

Ich möchte nicht zu sehr auf das Spielprinzip eingehen, da dieses weitestgehend bekannt sein dürfte. Wer wirklich etwas über die Einzelheiten zu diesem Spiel erfahren möchte, sollte eine andere Rezension lesen, ich jedoch möchte hier viel mehr dieses Zelda mit vorangegangenen Spielen der Reihe vergleichen und erklären, was verbessert oder verschlechtert wurde.

Storyline
Meiner Meinung nach macht dieser Teil eine Menge zunichte, was storytechnisch in den Vorgängern der Reihe mühsam aufgebaut wurde. So bekamen vorallem die letzten drei Konsolen-Ablegern eine Menge Handlungstiefe verliehen. Besonders Skyward Sword, chronologisch gesehen der erste Teil der Reihe, intensivierte die besondere Beziehung zwischen Zelda und Link und gab der langen Reise und den vielen Strapazen, die Link für sie auf sich nimmt, endlich einen wirklich plausiblen Sinn. Zwar wurde A Link Between Worlds von vornherein als Sequel zu A Link To The Past angekündigt, welches nun einmal zwanzig Jahre alt ist und damals noch nicht so weit war, jedoch hatte ich mir viel mehr erhofft, als dass Nintendo zurück zu dem Junge-aus-der-Legende-rettet-ihm-fremde-Prinzessin-Schema geht.
Vor allem aber sind mir Link und Zelda im neuen Spiel einfach total egal, während ich bei Skyward Sword noch wirklich gemerkt habe, wie Link mit seinem Schicksal hadert, vor jedem Dungeon zögert, verzweifelt ist – und vor allem, wie ich innerlich mitgestorben bin, als er es trotz aller Mühe zunächst nicht schafft, seine Kindheitsfreundin zu retten. Diese Verbindung zu den einzelnen Charakteren, zur Welt und vor allem die Epik in der Geschichte fehlt bei A Link Between Worlds komplett. Link ist und bleibt einem völlig fremd, es gibt kaum Cutscenes, die das Ganze authentischer wirken lassen könnten und insgesamt bleibt das Spiel ein eher flaches Spielvergnügen ohne jegliche Emotionalität.

Gameplay
Das Gameplay wurde ebenfalls stark vereinfacht und eingeschränkt. So hat man nur noch eine relativ kleine und einfallslose Auswahl an Waffen wie etwa den typischen Bogen, Bomben und ein Schwert. Womit man die Gegner aber erledigt, bleibt einem größtenteils selbst überlassen. Auch wurde dem Spiel der verbliebene Realismus genommen, indem man die Menge an verfügbarer „Munition“ einfach auf unendlich gesetzt hat und der Spieler sich so eigentlich dumm und dämlich schießen kann, bis alles in der Umgebung tot ist – Strategie ist hier fehl am Platz. Aber auch so ist der Schwierigkeitsgrad durchgehend lächerlich einfach und die meisten Gegner brauchen kam mehr als 1-2 Hiebe mit dem Schwert, damit sie im Nichts verpuffen.
Dass man nun alle Items quasi direkt nach Spielstart von einem reisenden Händler kaufen kann, ist eine weitere, unnütze Neuerung, die die Spannung auf das nächste verfügbare Item ersetzt.
Die Dungeons sind zwar ganz gut durchdacht und erfordern auch ein gewisses Maß an logischem Denken, sind jedoch allesamt viel zu kurz und ähneln einander optisch sowie inhaltlich zu sehr, als dass sie große Abwechslung bieten könnten. Das war beispielsweise in Twilight Princess komplett anders, wo ein Dungeon mal eine riesige, heruntergekomme Yeti-Hütte war, das nächste eine Unterwasser-Grotte, und wieder ein anderes tief im Wald versteckt lag.
Und hat man dann mal einen der allesamt eher schwachen Bosse besiegt, hat man kein bisschen das Gefühl, irgendwas geleistet zu haben – lassen sich die meisten doch durch einfach Draufhauen bezwingen.
Insgesamt ist der Spielumfang auch wirklich kurz, was schon am Vorgänger Skyward Sword bemängelt wurde, hier aber doch sehr drastisch wirkt, da man kaum mehr als einen Tag zum Durchspielen benötigt.

Grafik/Sound
Für Fans der Ur-Zeldas ist die Vogelperspektive natürlich nichts Neues und hat einen gewissen Nostalgie-Faktor. Ich konnte mich mit dieser Kameraeinstellung noch nie anfreunden, da ich zu einer Zeit geboren wurde, in der dreidimensionale Spiele im Kommen waren. So fällt es mir sehr schwer, ins Spiel einzutauchen und wirklich in Hyrule zu versinken. An sich ist der 3D-Effekt wirklich gut umgesetzt und verleiht A Link Between Worlds besondere Möglichkeiten im Aufbau der Dungeons. Auch die quietschbunte Landschaft ist an sich sehr schön und der kastenförmige Aufbau ist in Hinblick auf die Sequel-Hintergründe des Spiels zu verschmerzen. Dennoch ist die Grafik nicht meins. Es ist jedoch erstaunlich, dass sich Nintendo in Sachen Grafik eigentlich echt alles erlauben kann, ohne, dass die Fans abspringen – so war auch das Cell-Shading in Wind Waker ein großes Risiko und mit Skyward Sword haben sich die Entwickler grafiktechnisch auch nicht viele Freunde gemacht. Zelda kann eigentlich aussehen, wie es will – Fans werden der Reihe treu bleiben.

Der Sound ist wohl der größte Pluspunkt des Spiels, denn hier werden sowohl altbekannte Klänge neu inszeniert, wie auch neue musikalische Untermalungen sensationell ins Spiel integriert. Wer bekommt denn keine Gänsehaut beim Start des Spiels, wenn das Triforce sich zu der altbekannten Melodie zusammensetzt und erstrahlt? Die Musik reißt einen voll und ganz mit und wird glasklar von den 3DS-Lautsprechern wiedergegeben.

Fazit
Trotz all der Kritik ist dies ein wunderbares 3DS-Spiel, welches einem für kurze Dauer wirklich Spaß bereitet. Aber es ist meiner Meinung nach kein würdiger Nachfolger der Reihe und einfach kein gutes Zelda, weil mir von der Epik bis zu den Charakteren und der Zeit, die sich Zelda normalerweise nimmt, um den Spieler zu fesseln, einfach alles fehlt. Dieses Spiel ist sehr kurzweilig, hektisch und oberflächlich. Fans der Reihe, die auch A Link To The Past und andere Zeldas kennen, werden es trotz allem lieben – denn Zelda ist nun einmal Zelda und man kann sich vieles einfach dazudenken, was hier gnadenlos weggelassen wurde. Einsteiger sollten sich jedoch nicht zu sehr auf dieses Spiel konzentrieren, denn Nintendos „The Legend Of Zelda“ kann normalerweise viel, viel mehr – in fast jeder Hinsicht.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-10 von 17 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.11.2013 14:07:55 GMT+01:00
Schade, dass kritische Rezensionen immer direkt abgewertet werden. Wohin das führt, kann man in den Kommentaren zu Sebastian Müllers 3-Sterne-Rezension zu diesem Spiel lesen: Viele User haben schon gar keine Lust mehr, kritische Rezensionen zu verfassen. Das verfälscht das Ergebnis doch schon ziemlich!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.11.2013 22:20:14 GMT+01:00
TheFang meint:
10 von 14 mal hilfreich ist doch ok. Finde die Rezension auch in Ordnung.

So nebenbei: "Kurzweilig" ist etwas gutes da Gegenteil von Langweilig.
*Schlaumiermodus aus*

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.11.2013 01:01:10 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.11.2013 01:01:42 GMT+01:00
Marquee meint:
Es ist in der Tat offensichtlich, dass kritische Rezensionen zu beliebten Franchises oder aktuellen Hypes prinzipiell als "nicht hilfreich" bewertet werden, selbst wenn sie schlüssig argumentiert sind. Aber das muss man als Rezensent halt einfach wegstecken können. Gelesen werden ausführliche Rezensionen immer, auch die vermeintlich nicht hilfreichen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.11.2013 13:10:04 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.11.2013 13:20:30 GMT+01:00
Gametrotter meint:
Naja bei aller Begründung muss man aber auch sagen das es schlicht nicht stimmt das es kein würdiges Zelda ist!
A Link to the Past war damals nicht nicht groß anders was die Beziehung zu den Charakteren usw betrifft und trotzdem war es eines der wenn nicht sogar das Beste Zelda! Wer also behauptet Link Between Worlds sei kein würdiges Zelda Spiel der hat auch nie die Faszination von AlttP erleben dürfen sonst würde man so etwas ja wohl niemals sagen ;)

Und das ganze dann noch mit Skyward Sword zu vergleichen ist auch alles andere als passend!
Nur weil es jetzt mal eben kein 5 Sterne Rezi ist (was es natürlich auch nicht immer sein soll) und Begründung aufgezählt wurden heißt es noch lange nicht das sie so im allgemeinen auch stimmen!

Ansich natürlich auch nur eine Meinung wie jede andere hier und deshalb auch genauso berechtigt hier zu stehen!

Veröffentlicht am 26.11.2013 15:21:07 GMT+01:00
Ace-King meint:
Also ich finde die Rezension sehr gut und möchte sie ausdrücklich nicht kritisieren.

Dennoch kann ich dem Inhalt aus subjektiver Sicht nicht zustimmen. Ich war die vergangenen Jahre von Nintendo im Allgemeinen und Zelda im Speziellen sehr enttäuscht. Nach dem in meinen Augen katastrophalen Skyward Sword (alberne Charaktere, kindliche Atmosphäre, Endlos-Tutorial, nervige Bewegungssteuerung,...) habe ich mir geschworen kein weiteres Zelda mehr vorzubestellen und es höchstens nach genauer Prüfung zu kaufen.

Nachdem die Berichterstattung zu ALBW aber sehr positiv ausgefallen ist und das Spiel auch in den Trailern einen halbwegs vernünftigen Eindruck gemacht hat, habe ich es einfach gekauft und bin sehr froh darüber. Das Spiel ist meines Erachtens ein Schritt in die richtige Richtung von Nintendo und macht Hoffnung auf ein cooles Zelda auf der Wii U. Deswegen hoffe ich persönlich, dass die Meinung dieser Rezension nur eine kleine Minderheit widerspiegelt und sich Nintendo dadurch nicht beirren lässt zu alter Stärke zurück zu finden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.11.2013 15:53:04 GMT+01:00
Loxagon meint:
Zelda 3 war Storymäßig auch nicht gerade besser wie dieser Teil hier.

Dem hier laste ich aber vor allem dem Miniumfang an - zudem sind viele Bosse mal eben recycelt worden - und Lorule ist eindeutig (auch wenn Nintendo es abstreitet!) die Schattenwelt aus Teil 3. Sonst wäre es doch seltsam dass Lorule eben fast genau wie die Schattenwelt aussieht...

Der Teil ist gut, ohne Frage: aber dafür dass immer gesagt wurde: "Er setzt die Story fort ..." frag ich mich: ja wo denn?

Und "Nach dem Durchspielen wird jeder wissen, was es mit Majoras Maske und dem Remake zu diesem Spiel auf sich hat." wurde groß angekündigt. Also ich hab da NICHTS gesehen.

Oh, zudem soll der Teil direkt vor Teil 1 spielen (der ja nach Teil 3 spielt - arghs!) - oookay ... da denkt man dann natürlich: "So, dann erfahren wir also warum in Teil 1 Ganon wieder da ist, wo die Weisen hin sind ..." aber ...nö. Der Teil kann zu jedem Zeitpunkt der Timeline spielen.

Er war zwar (IMO) besser als SS (Ich mag die Wüste nicht und vor allem die Drachenquests "Jo, mei ...die Welt nippelt grad ab? Okay, wir helfen dir. Aber beweis doch erstma dasse würdig bis, die Welt zu retten!" - Da hätte ich die Wii am liebsten mit Anlauf an die Wand geschmissen, einfach wegen der unendlichen UNLOGIK. Die Welt geht unter und man muss erstmal beweisen dass man der auserwählte Held ist?

Immerhin war mit Ghirahim mal ein Antagonist anwesend, der auch gezeigt hat dass er nicht nur im Enddungeon auf den Helden warten kann, sondern auch mehr macht.

Schade dass Yuga ab dem Lorule-Abschnitt eben genau wie Ganon brav auf Link wartet.

Veröffentlicht am 26.11.2013 17:06:11 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.11.2013 17:07:39 GMT+01:00
Ist zwar eine gute Rezension, aber viele der Mängel sind meiner Meinung nach "Luxusprobleme", wobei das Wort nicht genau das trifft was ich sagen will! :D Vielleicht sagen wir einfach "Kritikpunkte sind selbstgemacht", was es vielleicht eher trifft.

Nehmen wir mal die Emotion. Es kann nicht viel Emotion - zum Beispiel in Gesichtern - übermittelt werden, wenn man diese Perspektive (Vogelperspektive) hat. Man ist zu weit weg. Die Emotion muss also im Kopf des Spielers stattfinden und daran scheinen viele zu scheitern.

Auch die recht ähnlich anmutenden Dungeons kann man einfach erklären. Sowohl verfolgt man damit den Retro-Gedanken, denn früher waren es auch eher nur Farbpaletten, die einen Dungeon haben anders erscheinen lassen, zudem liegt es ebenfalls wieder an der Perspektive, die zu viele Details einfach nicht zulässt um groß ein zerfallenes Haus (Yeti-Hütte) zu simulieren.

Das mit dem Items und dem angeblichen Realismus ist auch so eine Sache. Seit man Bomben immer als Pflanze pflücken kann ist doch wirklich jede Form von Realismus aus Zelda weg. Okay, es gibt noch Schwerkraft und sowas :) Taktisch sind die Items aber nie tiefgehend von Bedeutung gewesen. Meistens hat man sie nur im passenden Dungeon gebraucht - dann war's eher verschenkter Platz im Inventar. Beim Kämpfen war auch nie wirklich Taktik nötig, spätestens seit den Teilen, in denen selbst beim Bosskampf Pötte mit Herzen herumstehen....

Zum Durchspielen: Nicht jeder kann schon nach 13.oo Uhr - Schulschluss - rumhocken und bis in die Puppen daddeln. Durch Minispiele, die man auch wirklich spielen sollte, weil GUT, wird die Spieldauer zudem auch noch etwas gestreckt und Streetpass kann auch ganz lustig sein. Wir reden hier gewiss nicht von 10+ Stunden Mehrwert, aber man kann sich gut beschäftigen und muss nicht immer nur durch Spiele durchrennen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.11.2013 18:50:36 GMT+01:00
Gametrotter meint:
@Monsieur Matou

Besser kann man es nicht formolieren! :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.11.2013 13:15:24 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.11.2013 13:17:53 GMT+01:00
Alina meint:
Vielen Dank erst einmal für deine Rückmeldung. Allerdings kann ich nicht zustimmen, dass die Mängel, die ich nenne, selbstgemacht sind.

Natürlich kann man sich die Emotionen theoretisch dazu denken - ich sehe das aber gar nicht ein, bei so einem Preis und dem minimalen Umfang des Spiels. Dass Nintendo es besser machen könnte, haben sie in vorangegangenen Spielen bewiesen, also warum der Rückschritt? Ja, du hast Recht, das ist alles der grafischen Perspektive zu verdanken, aber auch die hat sich Nintendo für das neue Spiel ausgesucht - meiner Meinung nach ein großer Fehler. Natürlich freut es viele Fans, eben wegen dem bereits erwähnten Nostalgie-Faktor - allerdings kostet diese Nostalgie uns Epik, Emotionen, Nähe zur Geschichte... einfach alles, was ICH an Zelda-Spielen schätze. Mir wäre ein zeitlich angemessener Grafikstil lieber gewesen. Man kann ja auch keine komplett schwarze Spielwelt errichten und dann fordern, dass die Spieler sich alles selbst dazu denken (mal ganz übertrieben dargestellt).

Übrigens bin ich keineswegs Schülerin, sondern arbeite zur Zeit sogar an die 12 Stunden am Tag und habe es dennoch schnell fertig gebracht, das Spiel durchzuspielen - undzwar nicht nur linear alle Dungeons zu durchlaufen, sondern auch die (wenigen) Sidequests auszutesten.

Die Skyward Sword-Vergleiche mögen Geschmackssache sein, ich fand jedoch, dass Skyward Sword nach Wind Waker das bisher beste Zelda war. Nicht nur, weil die Welt größer, die Charaktere tiefer und menschlicher sowie die Möglichkeiten enorm waren, sondern auch, weil es, wie in anderen Kommentaren bereits erwähnt, ein bisschen mehr von dem Realismus hatte, den ich mir bei A Link Between Worlds wünschen würde - dort standen auch mal Stühle und andere alltägliche Gegenstände in der Gegend herum, statt dass ein ganzes Schloss eigentlich nur aus endlos langen, leeren Teppichläufern und unsinnvoll angelegten Treppenhäusern besteht. Sowas macht auch für mich eine Menge Spielspaß zunichte.

Aber wie gesagt, alles Geschmackssache. Für mich sind Zelda-Spiele normalerweise länger, durchdachter, atmosphärisch VIEL dichter und eigentlich wird Nintendo (mit kleinen Ausnahmen) darin auch von Spiel zu Spiel besser... aber A Link Between Worlds ist in meinen Augen ein absoluter Rückschritt (wenn auch die "Wurzeln" dieser Spielereihe schon enorm gut waren und man deshalb nicht sagen kann, dass es sich hierbei um ein schlechtes Spiel handelt). Es hätte bloß SO viel besser sein können...

PS: (@Gametrotter) Ich habe durchaus A Link To The Past gespielt, sonst würde ich mir wohl kaum den Vergleich erlauben. ;) Zu behaupten, dass es einfach falsch ist, dass dieses Spiel kein würdiges Zelda sei, ist genau so, als wenn man beansprucht, dass nur der eigene Geschmack der wahrhaft Gute sei. So weit würde ich nicht gehen; ich gestehe euch durchaus ein, dass andere das Spiel super finden und dafür genau wie ich ihre Gründe haben, welche nicht besser oder schlechter als meine sein müssen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.11.2013 13:20:14 GMT+01:00
Alina meint:
"Kurzweilig" setzt sich im Übrigen aus den Worten "kurz" und "Weile" zusammen. Es ist ein Spiel, das einem für eine (->) kurze Weile Spaß machen kann. Das ist, da hast du schon Recht, eigentlich etwas Positives. Lieber wäre mir jedoch gewesen, wenn es auf lange Sicht Spaß machen würde und mehr Anreiz bieten würde, es immer wieder zu spielen.
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4.8 von 5 Sternen (200 Kundenrezensionen)
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