Kundenrezension

134 von 166 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Nobody could've landed that plane like I did. ", 27. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Flight [Blu-ray] (Blu-ray)
Als Freund von Robert Zemeckis' bisherigen Werken, war es für mich schnell entschiedene Sache "Flight" im Kino zu sehen. Obendrein handelt es sich nach über einem Jahrzehnt sowie drei Ausflügen in die Welt der computeranimierten Filme um die Rückkehr des Regiesseurs zum Realfilm.

Die Handlung dreht sich um den alkoholabhängigen Pilot William Whip" Whitaker, der nach einer durchzechten Nacht und der Einnahme einer Dosis Kokain zum Aufmuntern ohne Sorge zum Starts des SouthJet-Fluges 227 von Orlando nach Atlanta antritt. Nach anfänglichen Turbulenzen scheint der Flug normal zu verlaufen, doch kurz vor erreichen des Ziels treten technische Probleme in der Steuerung auf. Whitaker gelingt es die Maschine heldenhaft zu landen, sodass 96 der 102 Menschen an Bord überleben.
Whitaker kommt erst in einem Krankenhaus wieder zu sich und erfährt von dem Erfolg seiner Rettungsaktion. Doch die Situation schwenkt urplötzlich um als dank einer Blutprobe, die nach dem Vorfall abgenommen wurde, entdeckt wird, dass Whitaker vor dem Flug massenhaft Alkohl sowie Kokain eingenommen hatte. Whitaker wird neben seinem alten Freunden Harling Mays und Charlie Anderson außerdem der gerissene Anwalt Hugh Lang an die Seite gestellt um zu verhindern, dass der vermeintliche Held während einer baldigen NTSB-Anhörung zum Schuldigen für den Tod der Opfer des Absturzes gemacht wird und Whitaker unter Umständen eine lebenslängliche Gefängnisstrafe verhängt bekommt.
Doch all dies hilft nur wenig, solange Whitaker den Alkohol nicht aufgibt und somit seine Dämonen besiegt. Trotz Einreden seiner Geliebten Nicole Maggen, seiner ehemaligen Familie sowie seines gesamten Umfelds scheint die Sucht allerdings stärker zu sein und Whitaker immer mehr in Schwierigkeiten zu bringen.

Regiesseur Robert Zemeckis zeigt mit diesem Film nach dem Drehbuch des Autors John Gatins einmal mehr, dass er der perfekte Mann für außergewöhnliche Filme ist. Schon mit der "Zurück in die Zukunft"-Triologie begeisterte er, schuff mit "Forrest Gump" einen einmaligen Klassiker und präsentierte mit "Cast Away" eine wunderbare One-Man-Show.
Danach begab er sich auf neue Pfade und imponierte mit den drei technisch revolutionären Motion-Capture-Blockbustern "Der Polarexpress", "Beowulf" und "Disney's Eine Weihnachtsgeschichte".
Nun also kehrte er zum Realfilm zurück und liefert mit "Flight" ein Werk ab, dass aufgrund seiner Vermischung von Genres ein wenig an "Forrest Gump" erinnert und eindeutig Zemeckis Signatur trägt.
Lose angelehnt ist die Handlung übrigens neben weiteren ähnlichen Vorfällen an den Flugzeugabsturz des Alaska-Airlines-Flugs 261, bei dem versucht wurde das dargestellte Manöver durchzuführen. Allerdings hatte der Vorfall keinen einzigen Überlebenden.
"Flight" beginnt wie ein Katastrophenfilm und schenkt uns dabei den wohl intensivsten, realistischten und beklemmendsten Flugzeugabsturz der Filmgeschichte. Man merkt hierbei auch wie intensiv sich die Filmcrew mit der Technik eines Flugzeuges und dem Ablauf eines Fluges beschägtigt hat um diesen originalgetreu auf die Leinwand zu bannen.
Nach dieser spektakulären und wirklich erstklassig inszenierten, animierten sowie geschnittenen Szene wandelt sich der Film zu einer Mischung aus gefühlvoll tiefgreifender Charakterstudie und spannendem Justizdrama abgeschmeckt mit der ein oder anderen komödiantischen Passage.
Dieser aprupte Umschwung kommt unerwartet und ist überhaupt nicht hollywoodkonform. Es scheint aber nicht so, dass der Film durch die Action seinen Höhepunkt gleich zu Beginn verspielt und anschießend abflacht.
Ganz im Gegenteil, den Machern gelingt es vorzüglich die ernste Hauptthematik um den Konflikt des Piloten packend sowie einfühlsam zu präsentieren und den Restfilm nach dem Absturz nicht hinter eben diesem uninteressant wirken zu lassen. Überhaupt fasziniert die Frage ob Whitaker Held oder Schuldiger sein sollte. Der Zuschauer kann sich durch die, aufgrund von Whitaker's Uneinsichtigkeit, dauernd neu auftetenden Probleme an manchen Stellen nur schwer für oder gegen den Trinker entscheiden oder sich mit ihm identifizieren. Damit ist der Zuschauer aber nicht der einzige, denn dem Umfeld des Piloten stellt sich im Film immer wieder das gleiche Dilema.
Desweiteren bietet "Flight" einen intensiven sowie beängstigenden Einblick, was es bedeutet einer Alkoholsucht oder einer Sucht im Allgemeinen zu unterliegen.
Man wird sich durch diese so real wirkende Darstellung des Zwangs erst bewusst, wie frei man eigentlich lebt und wie man jeden Tag des Lebens geniesen sollte. So abgedroschen dies auch klingen mag, die Botschaft ist wichtig und wahr.
Besonders in den USA ist gerade der Umgang mit Alkoholismus eine heikle Angelegenheit und der Schritt einen Film darüber zu drehen nebenbei erwähnt sicherlich als mutig anzusehen.
Auch weitere Ideen des Regiesseurs z. B. sehr freizügige Szenen einzubauen, Nicole detailiert beim Einnehmen der Drogen zu filmen oder allgemein den Mut zu haben das Hässliche zu zeigen und somit ein R-Ratin zu erhalten, fordern eine gewisse Risikobereitschaft des Regiesseurs und des Studios in Bezug auf den Kassenerfolg des Films.
Obwohl Whitaker in vielen Fällen aufgrund seiner Uneinsichtigkeit selbst Schuld an den Problemen ist, schafft der Film und vor allem sein Darsteller es die Sympathie des Zuschauers für den abhängigen Piloten schlußendlich zu gewinnen.
In der Betrachtung der Thematik ist es nun auch lohnend den Titel des Films einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. "Flight" bedeutet im Englischen nämlich keineswegs nur "Flug" sondern auch "Flucht".
Neben dem Hauptplot runden Subplots wie eine Liebesgeschichte, die Zemeckis sowieso wie kein anderer unaufdringlich schön zu inszenieren weiß, und Whitakers familären Komplikationen den Film gekonnt ab.
Desweiteren werden wie von Zemeckis gewohnt zahlreiche weitere ernste Thematiken wie der Glaube zu Gott, die Bedeutung von Familie und Freunden, etc. zumindest angeschnitten ohne dass diese zusammenhanglos zum Hauptkontext wirken.
Hierbei ist vor allem die Raucherszene im Krankenhaus zu nennen, denn in solchen Kinomomenten entfaltet sich das ganze Können Zemeckis.
Um die feine Melancholie des Films etwas aufzulockern und diese nicht in eine schwer tragische Stimmung umschwenken zu lassen, entschied man sich dafür die Figur des Harling Mays samt lässigen One-Linern einzubauen und hatte damit genau das richtige Gespür für angebrachte Komik.
Das Werk enthält im Mittelteil ein, zwei zu lang geratene Szenen, gleicht dies aber mit seiner fulminatnen Darstellerriege ohne Frage vollkommen aus. Auch ansonsten lässt man sich in den einzelnen Szenen viel Zeit, schneidet nicht gleich zum nächsten Part sondern gibt dem Zuschauer den Raum die Figuren nocheinmal genauer zu betrachten, ihnen beim Denken zuzusehen. Bis auf die bereits genannten ein, zwei zu langen Szenen stellt dies eine angenehm abwechslungsreiche Maßnahme dar, der Hektik unserer heutigen Welt etwas an Geschwindigkeit zu nehmen.
Die schönen Bilder der Gegend um Atlanta sowie der gefühlvolle Soundtrack von Alan Silvestri tragen nicht zuletzt ihr übriges zur Stimmung bei.
Das Ende von "Flight" empfinde ich als gelungen. Es ist nicht zu vorhersehbar und gleitet keineswegs ins Kitschige sodass die wichtige Moral der Selbsterkenntnis ungestört vermittelt werden kann.
So beweist Zemeckis, auch wenn er nicht die Qualität seines "Forrest Gump" erreicht, dass er sein Handwerk auch im Realfilm-Sektor noch mehr als versteht. Sein Comeback macht Freude auf kommende Projekte und lässt mich vielversprechend auf seine berufliche Zukunft blicken.
Wie bereits angeklungen ist sorgen aber neben Zemeckis zweifelsohne die hochkarätigen Darsteller für das meiste Lob am Film.
Denzel Washington brilliert allen voran in der anspruchsvollen, wie auch vielschichtigen Rolle des William Whip" Whitaker und spielt diese preiswürdig überzeugend.
Auch die Nebenrollen sind sehr gut bis gut besetzt. So sind John Goodman als Harling Mays, Kelly Reilly als Nicole Maggen, Don Cheadle als Hugh Lang, Bruce Greenwood als Charlie Anderson, Tamara Tunie als Margaret Thomason, Melissa Leo als Ellen Block, Brian Geraghty als Ken Evans, Nadine Velazquez als Katerina "Trina" Marquez und James Badge Dale als Gaunt Young Man zu sehen.
Der bekannte CNN-Journalist Piers Morgan hat außerdem ein Himself-Cameo.

Robert Zemeckis konnte mit "Flight" nach vielen Jahren auch endlich wieder einen Film drehen, der sich unterm Strich als profitabel erweist.
Durch das für Robert Zemeckis recht kleine Budget von $ 30 Millionen und trotz der heiklen Thematiken sowie einem R-Rating in den USA verzeichnete man einen äußerst lohnenden Verlauf an den Kassen.
Alleine in den USA konnten 2012 mit $93,772,375 Kasse mehr als das dreifache der Kosten wieder eingenommen werden.
In den restlichen Ländern kam man immerhin auf $68,000,000, sodass ein weltweites Einspielergebnis von $161,772,375 daraus resutliert. Es gelang somit die Budgetkosten um das mehr als fünffache wieder einzunehmen, eine Zahl die er in Relation gesehen schon lange nicht mehr erreichte.
Doch nicht nur bei den Zuschauern stieß der Film auf Interesse, denn auch Filmkritiker lobten den Film in höchsten Tönen und so ließen die Auszeichnungen nicht mehr lange auf sich warten.
Neben zwei Nominierungen beim Academy Award in den Kategorien "Best Writing, Original Screenplay" und "Best Performance by an Actor in a Leading Role" wurden außerdem folgende Ehrungen vergeben: eine Nominierung beim Golden Globe Award in der Kateforie "Best Actor - Motion Picture Drama", eine Nominierung bei den AACTA Awards, eine Nominierung beim Art Directors Guild Award, drei Nominierungen sowie ein Gewinn ("Best Actor") beim Black Reel Award, zwei Nominierungen beim Broadcast Film Critics Association Award, eine Nominierung beim Chicago Film Critics Association Award, eine gewonnene Trophäe ("Founder's Award")beim Chicago International Film Festival, eine Nominierung beim Dallas-Fort Worth Film Critics Association Award, eine gewonnene Trophäe ("Spotlight Award") beim Hollywood Film Festival, drei Nominierungen und ein Gewinn ("Outstanding Actor") beim NAACP Image Award, eine gewonnene Trophäe ("Spotlight Award") bei der National Board of Review, eine Nominierung beim Online Film Critics Society Award, eine gewonnene Trophäe ("Director of the Year") beim Palm Springs International Film Festival Award, fünf Nominierungen und ein Gewinn ("Best Visual Effects") beim Satellite Award, eine Nominierung beim Screen Actors Guild Award, zwei Nominierungen bei der St. Louis Gateway Film Critics Association, eine Nominierung bei der Visual Effects Society, eine Nominierung beim Washington DC Area Film Critics Association Award sowie eine Nominierung beim Writers Guild of America Award.
Sowohl für Aufsehen als auch für Lacher sorgte Oscar-Host Seth MacFarlane, als er während der Verleihung eine von ihm gedrehte und sehr witzige "Flight"-Parodie mit Sockenpuppen zeigte.

Die Blu-ray Disc lässt technisch in Bild und Ton nahezu keine Wünsche übrig, wobei vor allem beim spektakulären Einstiegspart aber auch bei den darauf folgenden Nahaufnahmen die Vorteile einer BD zum tragen kommen.
Die Extras mit Making Of, Q & A, etc. sind wie bei nahezu jedem Film von Robert Zemeckis ebenso ausführlich wie interessant.

Bewertung:
Film:
Story: 4/5 Sterne
Schauspieler/Regie/Soundtrack: 4/5 Sterne
Humor: 1/5 Sterne
Action: 1/5 Sterne
Spannung: 3/5 Sterne
Gefühl: 3/5 Sterne
Anspruch: 3/5 Sterne
Effekte: 1/5 Sterne
Blu-ray Disc:
Bild/Ton: 5/5 Sterne
Extras/Menü/Cover: 5/5 Sterne
Gesamt: 4/5 Sterne

Fazit: Robert Zemeckis' Rückkehr zum Realfilm besticht nach spektakulärem Start als spannendes Drama mit mutiger Thematik und bietet intensive Einblicke in das Leben eines, von Denzel Washington großartig gespielten, Trinkers.

Vielen Dank für das Lesen meiner Rezension.
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Kommentare

Von 4 Kunden verfolgt

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1-10 von 16 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.02.2013 16:15:16 GMT+01:00
Leicar7 meint:
Danke herzlichst! Eine sehr vorbildliche Rezension! Den Film werde ich mir anschauen...

- Der Inhalt wurde beschrieben ohne Spoiler einzusetzen.
- Der Regisseur, sein bisheriges Schaffen und somit eine mögliche Intention wurden dargestellt.
- Die Schauspieler und ihre Leistung wurden neutral und vergleichend beschrieben.
- Die Rezension wurde überwiegend neutral geschrieben.
- Die einzelnen Parameter wurden gewichtet.

Hieran sollte man sich als Rezensent ein Beispiel nehmen!

Und nochmal meine Meinung:
Man kann und sollte einen Film auf BluRay Disc vor seinem Release bewerten! Manche Kosumenten wollen sich den Film vorbestellen um ihn zeitnah zu erhalten um ihn weiterhin ggf. in einem Privatkino genießen zu können. Hierbei geht man als Interessent davon aus, dass bei aktuellen Filmen eine technisch einwandfreie Umsetzung auf BluRay erfolgt! Das man im weiteren Verlauf bei einer Rezension "weitestgehend" auf Spoiler verzichtet sollte selbstverständlich sein!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.02.2013 16:44:53 GMT+01:00
rdj4ever meint:
Vielen Dank für ihren lobenden Kommentar. Es freut mich natürlich sehr, wenn meine Rezensionen den Lesern gefallen oder sie zu einem Kinobesuch animieren konnten.
Auch wenn vielen Lesern, wie mir schon oft mitgeteilt wurde, die Bewertungen zu lang sind, halte ich an dem Umfang dieser fest.
Das hat eigentlich einen simplen Grund: ich würde selbst am liebsten solch eine ausführliche Rezension lesen. Leider gibt es diese aber nur recht selten. Das ganze ist aber natürlich Geschmackssache, der eine will schnell das wichtigste wissen und der andere etwas mehr über die postiven und negativen Punkte eines Films erfahren.

Nochmals vielen Dank für Ihr Lob, es würde mich sehr interessieren zu hören/lesen, wie Ihnen der Film gefallen hat, wenn Sie ihn dann gesehen haben.

LG rdj4ever

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.02.2013 17:59:03 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.02.2013 13:39:08 GMT+01:00
Leicar7 meint:
Hallo,

gerne werde ich über den Film berichten, wenn ich ihn gesehen habe. Es wird nur noch dauern, da ich mir den Film erst über BluRay anschauen werde.

Denzel Washington steht in meinen Augen noch immer für solide und in der Regel nachaltige Filme. Leider muss ich ihm zugestehen, dass auch ihm eine gewisse Wandlungsfähigkeit fehlt. Wo Denzel draufsteht ist auch Denzel drinn... Doch was er tut ist schon sehr ordentlich!

Auch meinen Rezensionen geraten ausnahmslos zu lang. Dafür werde ich nicht selten von denen abgestraft, die nicht viel lesen wollen. Immer wieder nehm ich mir vor mich kürzer zu fassen. Und wenn am Ende die für mich wichtigsen Aspekte vorhanden sind, ist es wieder mindestens doppelt so lang, wie die gewohnt "gutbürgerlichen" Rezis.
Angefangen hat diese Problematik damit, dass mich die überwiegend extrem oberflächlichen Rezensionen zu Musik und Filmen und die in der Folge teils argen Kommentare geärgert haben. Da will man sich informieren, investiert Zeit um zu lesen - und erfährt eigentlich - NICHTS! Im Gegenteil - man verliert sich in Neugierde und verfolgt auch noch die Meinungsbildung / Intoleranz oder gar das Bashing in den Kommentaren...
Dann lese ich lieber gleich ein paar Zeilen "zuviel" mit entsprechender Sachlichkeit, auch Emotionen sind OK, aber unbedingt Fakten Fakten Fakten! Für mich ist es auch wichtig den Charakter, die Intension, den Hintergrund, den Stil des Künstlers / der Schaffenden zu lesen / beschreiben...

Leider gibts es hier zu wenige, die unseren Anspruch einfordern! Und am Ende wird nicht die Rezension bewertet sondern ein "Meinungsabgleich" durchgeführt...

Ihnen wünsche ich noch ein schönes Wochenende und alles Gute!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.02.2013 10:54:57 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.02.2013 10:56:02 GMT+01:00
rdj4ever meint:
Ganz meiner Meinung. :) Man liest hoffentlich spätestens nach der Blu-ray-Veröffentlichung von "Flight" wieder von sich.

LG rdj4ever

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.03.2013 19:32:21 GMT+01:00
Pluto meint:
Auch von mir vielen Dank für die Rezension. Was ich nicht verstehen kann ist, dass bis jetzt 11 Personen diese als nicht hilfreich empfinden. Warum das? Was erwarten diese Leute? Nun, was mich betrifft, bestelle ich die bluray aufgrund Ihrer hervorragenden Rezension vor.
MFG
H. Grund

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.03.2013 20:16:18 GMT+01:00
Leicar7 meint:
Richtig "Pluto".

Wenn eine meiner Rezension nicht hilfreich ist, erwarte ich einen Kommentar. Wenn ich eine Rezension nicht hilfreich finde, begründe ich dies, und der Rezensent kann seine Rezi reflektieren. Einen Kommentar verkneife ich mir nur bei 2 Zeilen Rezensionen, die scheinbar per Smartphone zwischen den Unterrichtsstunden verfasst wurden und im Extremfall jegliche Interpunktion vermissen lassen. Wer so etwas abliefert hat seine Möglichkeiten verkannt und soll ruhig weiter in einer oberflächlichen Welt leben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.03.2013 20:31:18 GMT+01:00
rdj4ever meint:
Guten Abend Pluto,
vielen Dank für Ihr Lob. Es freut mich sehr, wenn ich Sie
aufgrund meiner Rezension zu einem guten Film leiten konnte,
wenn man es so sagen will. :)
Auch bei Ihnen würde ich mich sehr über ein Feedback freuen sobald
Sie den Film gesehen haben.

MfG
rdj4ever

Veröffentlicht am 12.05.2013 19:49:41 GMT+02:00
Gilhooley meint:
rdj4ever @ , Absolut gelungene und sehr ausführliche Rezension . Gerne Daumen hoch !

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.05.2013 16:00:25 GMT+02:00
rdj4ever meint:
Vielen Dank für das Lob. Wie hat Ihnen denn der Film gefallen?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.05.2013 17:06:56 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.05.2013 17:52:09 GMT+02:00
Gilhooley meint:
Sehr gut ich hab ja auch selbst eine Rezension geschrieben ( Ihre ist aber besser ) und warte schon voller Freude auf die Blu-Ray !
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