Kundenrezension

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Paukenschlag vor dem Abgang, 24. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Walking on a Thin Line (Audio CD)
Mit ihrem dritten Longplayer wären die sympathischen Herren um Sängerin Sandra Nasic wahrlich auf den Weg gewesen sich auch international in die Riege der Großen zu spielen. Insgesamt haben die Apes immerhin als deutsche Band über zwei Millionen Tonträger verkauft. Der Erfolg und mediale Hype um die Band glich einem kometenhaften Aufstieg. Schon mit Ihrem Debut spielten Sie sich in das Herz jedes Studenten mit halbwegs alternativen Habitus. Doch wo "Proud like a god" noch sehr dünn produziert klingt, der Nachfolger "Don't give me names" zu viele Lückenfüller hat, da offenbart erst "Walking on a thin line" das ganze Potential dieser außergewöhnlichen Band. Der Nörgler wird eventuell zum Ende des Werkes ein paar mittelmäßigere Stücke monieren, amsonsten findet man hier nur fett produzierte Musikperlen, welche mit ausgesprochenen Druck, mitreißender Emotionalität und spielerischer Perfektion dargeboten werden. Besonders das Songwriting ist hier als hervorragend zu bewerten und macht einfach den großen Unterschied zu Produktionen ähnlichen Kalibers aus. Tolle Riffs wechseln sich mit Ohrwurmmelodien ab, ein Album zum Immer-Wieder-Hören.

Warum sich eine der wenigen deutschen Bands mit Weltniveau auf dem Höhepunkt ihres künstlerichen Schaffens nach nur drei CD's unbedingt trennen muß ? Die Damen und Herren Bandmitglieder werden sich nochmal fürchterlich über Ihre Egomanie ärgern, es ist fraglich ob nicht gerade die besondere Konstellation der Band mit ausschlaggebend für den Erfolg war. Das erste Soloprojekt von Sandra Nasic ist für Ende 2006 avisiert. Man darf gespannt sein ...
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Kommentare


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 27.01.2009 23:25:29 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.01.2009 23:28:18 GMT+01:00
friggonaut meint:
Ich finde es ungerecht, dass Sie die beiden Vorgängeralben diskreditieren, um anschließend das hier rezensierte letzte Apes-Album in den Himmel zu loben.

"Proud Like A God" war dünn produziert?
Vielleicht können Sie es ja besser?
Dann gründen Sie doch mal 'ne Band und produzieren Ihr erstes Album gleich richtig fett und professionell - am besten gleich auf internationalem und überragendem Niveau.
Wie Sie vielleicht bemerken, kann man "Proud Like A God" nicht vorwerfen schlecht produziert zu sein, denn dafür, dass die 4 Musiker sich das Album von einem gewonnenen Talentwettbewerb finanziert haben, ist das wahrlich eine sehr gute Produktion und außerdem ein hervorragendes Album.

Außerdem werfen Sie dem zweiten Album "Don't Give Me Names" einerseits vor, zu viele Lückenfüller zu beinhalten, gleichzeitig kritisieren Sie aber "Nörgler", die bei "walking On A Thin Line" "mittelmäßigere Stücke monieren".
Merken Sie was?
Zudem muss ich energisch widersprechen!
Wenn ich alle Apes-Alben reflektiere, so war gerade auf "Don't Give Me Names" die Dichte an guten und sehr guten Songs meiner Meinung nach am höchsten.
Es gibt dort für mich keine Lückenfüller. Sie können da eigentlich, wenn überhaupt, nur die poppigen Stücke "Too Close To Leave" und "Heaven" meinen, die selbst ich, als jemand der eigentlich nicht auf Pop steht, auf diesem Album als überaus passend empfinde.
Das Album wurde ziemlich schnell, laut Sandra etwa binnen einer Woche, wenn ich mich recht erinnere, eingespielt.
Daher rührt, wie ich vermute, auch die enorme Viskosität des Albums.
Die Songs auf der Scheibe passen ausgezeichnet zusammen und formen das Album zu einer scheinbar
unzerstörbaren Einheit - während Walking On A Thin Line, was dennoch ein gutes Album ist, diese Qualität meiner Meinung nach etwas vermissen lässt.
Nennen Sie mich ruhig einen Nörgler, aber die Stücke auf dem letzten Album sind einfach nicht solche Kracher wie "Open Your Eyes", "Big in Japan", "Dödel Up", "oder Lords Of The Boards" (um nur die bekanntesten zu nennen).
Ich finde die früheren Songs haben einfach mehr Charakter.

Letztlich muss ich noch bemerken, dass es überzogen ist, die Bandmitglieder als Egomanen darzustellen.
Die genauen Hintergründe der Trennung kennen nur die Bandmitglieder selbst, auch wenn einige Äußerungen der Mitglieder darauf schließen lassen, dass es um Geld und darum ging, dass Sandra etwas Neues machen wollte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.07.2009 00:09:00 GMT+02:00
Wehrmann meint:
(*Lach*)
Eine wohl durchdachte Antwort auf meine vielleicht etwas "sehr persönliche" Rezension. Vielen Dank.
Ja, so kann man das natürlich auch sehen. Letztendlich verteidigt hier doch jeder nur einen eigenen Standpunkt
und so ernst sollte man das alles dann vielleicht auch nicht nehmen.
Die Reunion dieses Sommers hat allerdings gezeigt, daß die Soloprojekte der Beteiligten wohl tatsächlich nicht so erfolgreich und befriedigend waren.
Ich habe mich auf jeden Fall über den energiegeladenen Auftritt auf "Rock am Ring" sehr gefreut.

Viele Grüße !
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