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Kundenrezension

204 von 208 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen simpel gehaltene Bridgecam mit Stärken & Schwächen, 27. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix L120 Digitalkamera (14 Megapixel, 21-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, HD Video, bildstabilisiert) schwarz (Camera)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Nikon Coolpix L120 weiß schon vor dem ersten Einschalten zu begeistern, keine Frage. Sie liegt super in der Hand, fühlt sich griffig und irgendwie ansprechend an ... und sieht auch vom Produktdesign her ganz schön schnieke aus. Sie ist wesentlich kleiner und handlicher als die Produktfotos glauben machen, allerdings bei weitem keine Kompaktkamera mehr. Aber ist ja auch nicht der Anspruch des ganzen. Die Ausstattung beinhaltet neben den nötigen Kabeln auch einen Tragegurt, einen Objektivdeckel (samt Halteschlaufe), die entsprechende Software auf CD sowie ein Starterset AA-Batterien.

Bei der Stromversorgung kann man sich nun streiten, ob die AA-Bestückung nun gut oder schlecht ist. Ich habe 2x4 Sanyo Eneloop Akkus und ein hochwertiges Ladegerät, welches die Akkus auch entsprechend pfleglich be- und entlädt, dahingehend habe ich keine Probleme damit. Zumal mit AA-Batterien wirklich in jedem Winkel der bewohnten Welt Nachschub auftreibbar sein sollte, falls die Akkus dann doch mal endgültig leer sein sollten. Alles in Allem also gar nicht mal unpraktisch ... und vermutlich eine Frage der persönlichen Präferenzen.

Zur Bedienung: gleich beim ersten Anschalten fällt auf, dass der Objektivdeckel immer vor dem Anschalten entfernt werden muss, da das Objektiv automatisch ausgefahren wird. Wenn man nur mal schnell durch seine Aufnahmen skippen will oder ähnliches, eine etwas nervige Prozedur. Im Betrieb weiß die Kamera allerdings auf vielen Ebenen zu begeistern: die Scene-Programme sind soweit funktional und bringen weitesgehend sehr gute Bilder. Die Farbwiedergabe, die Schärfe und das Rauschverhalten sind sehr ansprechend, allerdings passen die Programme nicht zu allen Lebenslagen. So konnte ich zB keine geeignetes Preset für Konzertfotografie entdecken, da ist dann manuelles Regulieren gefragt. Der 21-fache optische Zoom hingegen ist absolut genial für genau solche Dinge, mittendrin statt nur kurz davor ... wenn auch der Autofocus bei maximalem Zoom nur noch bei optimalen Lichtverhältnissen seinen Dienst zu tun vermag.

Sehr angenehm fallen auch die Bedienelemente auf: der Zoom kann linker wie auch rechter Hand betätigt werden, alles ist einhändig gut erreichbar und leicht zu betätigen. Die Druckpunkte des Auslösers hätten etwas knackiger sein können, aber das ist Gewöhnungssache. Praktisch auch die Buttons für Blitz oder Makro, hier hat man auf Tastendruck sofort alles zur Verfügung. Der Bildschirm ist brillantklar und hochauflösend genug, um sein Bild abschätzen zu können, allerdings wäre ein Sucher vermutlich hier und da praktisch gewesen (besonders bei starker Sonneneinstrahlung wird's schwer, das Display optimal im Blick zu behalten). Softwaretechnisch funktioniert hier alles tadellos, die Menüs sind übersichtlich strukturiert und beschriftet, sämtliche Einstellungen können auch ohne Blick in's (pdf-)Booklet getätigt werden. Es sei der Vollständigkeit halber aber erwähnt, dass es hier aus ungeklärten Umständen bereits einen Absturz gab, bei dem keine der Tasten mehr reagierte und die Bildschirmauswahl wie wild über die Menüs hüpfte. Aber das klassische "turning it off and on again" hat sämtliche Probleme behoben. Ist bisher auch nie wieder aufgetaucht ...

Zu den Bildern: mit entsprechender Beleuchtung schafft die L120 nahezu tadellose Bilder, wie sie keine Kompaktkamera hinkriegen würde. Ich war zum Großteil begeistert. Bei mittelmäßigen bis schlechten Lichtverhältnissen hingegen bedarf es etwas fototechnischen Geschicks, noch optimale Bilder zu schaffen, denn da reichen die Presets nicht mehr aus. Wenn man aber einmal die Stärken und Schwächen der Kamera und des Sensors kennt, ist es nicht weiter schwer, die entsprechenden Einstellungen für gute Bilder zu finden. Autofocus und Bildstabilisator funktionieren tadellos, obwohl ich mir persönlich noch einen komplett manuellen Focus bzw. eine Option zur Fokuszentrierung gewünscht hätte. Aber es ist und bleibt nunmal eine Bridgecam. Ab und an musste ich etwas frustriert feststellen, dass die Automatik fehlendes Licht gut und gern mal durch extrem lange Belichtungszeiten zu komensieren versucht, was selbst mit Stabilisator sehr schnell zum Verreißen oder generell unscharfen Aufnahmen führen kann.

FAZIT: alles in allem hat Nikon mit der L120 eine erschwingliche Bridgecam für den ambitionierten Hobbyfotografen auf den Markt gebracht. Zwischen kompletter Automatik über Presets bis zur Modifikation diverser Einstellung von Weißabgleich bis ISO werden dem Benutzer hier Möglichkeiten geboten, die dem Fotografen entweder Arbeit abnehmen oder Spielraum zur Gestaltung lassen, wenn auch eher begrenzt.

Wer einfach eine gute Kamera für den privaten Gebrauch sucht, mit Kompaktkameras aber unzufrieden, mit DSLR-Kameras allerdings überfordert ist ... hier wäre eine Option am unteren Ende des Komplexitätsspektrum zwischen Amateur und Profitechnik. Wer nach eher künsterlichen Gestaltungsmöglichkeiten sucht, sollte sich vielleicht eher im Bereich Systemkameras umsehen, wer einfach nur drauflosknipsen will, dem reicht wohl eine Kompakte. Innerhalb dieses Spektrums sei allen dazwischen gesagt: die Nikon Coolpix L120 ist eine empfehlenswerte Bridgekamera und macht (zum Teil selbst ohne das nötige Know How) wirklich ziemlich gute Bilder. Und darum sollte es ja auch gehen ...

Anmerkung: Die Videofunktion habe ich bisher nicht getestet, da ich bisher keine Verwendung dafür finden konnte ... ich bitte diesbezügliche andere Rezensionen zu befragen :D
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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.06.2011 09:27:08 GMT+02:00
Mr_Hanky meint:
vielen dank für die hilfreiche rezession!
aber ich hab dennoch eine frage: ist es mit dieser cam möglich objekte im vordergrund scharf zu stellen während der hintergrund gleichzeitig unscharf dar gestellt wird?
danke für die info!

Veröffentlicht am 30.06.2011 15:03:08 GMT+02:00
TimsPapa meint:
Um durch die Aufnahmen "skippen" zu können ohne das das Objektiv ausgefahren wird reicht es bei ausgeschalteter Kamera die Wiedergabetaste zu drücken (ca 3sec. gedrückt zu halten) und schon klappts auch wie gewünscht.

Veröffentlicht am 07.07.2011 14:52:18 GMT+02:00
@Mr_Hanky: über den Autofokus im Makromodus ist dies möglich, auch kann man dies mit einigen der Presets erreichen. einen manuell regulierbaren Fokus bzw Tiefenschärferegulation gibt es hingegen nicht, für den gewünschten Effekt muss man also ein wenig mit der Kamera hin und her arbeiten.

@TimsPapa: vielen Dank für diesen nützlichen Hinweis :D

Veröffentlicht am 09.07.2011 16:39:38 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.07.2011 16:42:15 GMT+02:00
Robby Tonn meint:
Eine hervorragende Rezension mit ausgezeichneter Wortwahl. Hat mir sehr geholfen. Man erkennt während des Lesens deutlich, daß der Schreiber was von der deutschen Sprache versteht und vom Fach ist. Hat mich sehr beeindruckt. Ich selbst habe die Kamera seit zwei Tagen, bin bisher sehr zufrieden und kann dem Schreiber nur beipflichten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.07.2011 20:49:46 GMT+02:00
Mr_Hanky meint:
[...]auch kann man dies mit einigen der Presets erreichen[...]
welche zum beispiel? im makro modus das funktioniert, ja! aber wenn ich jetzt z.b. personen fotografieren will und möchte das der hintergrund unscharf dar gestellt werden soll?! Danke nochmal für die Infos!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.07.2011 12:16:27 GMT+02:00
genau da hätte ich mir eben den manuellen fokus gewünscht. im nicht-makromodus geht die kamera immer mit einer sehr großen schärfentiefe ran, das heißt das eigentlich alles scharf gestellt wird ...

SmartPotrait hat bei mir je nach nähe zum objekt den gewünschten effekt, allerdings nicht beständig oder irgendwie steuerbar. falls sie großen wert auf eine regulierbare schärfentiefe bzw fokuspunkt legen, rate ich eher zu einer kamera, die dies manuell regeln lässt. ich zB benutze für eher handwerkliche fotografien eine Samsung NX11 ... wo wir allerdings schon im bereich "systemkameras" angelangt wären

Veröffentlicht am 28.11.2011 18:54:50 GMT+01:00
M. Rochholz meint:
Ich habe diese Kamera jetzt ausgiebig getestet und wollte eine eigene Rezession schreiben. Allerdings kann ich mir das sparen, weil du bereits alle Vor- und Nachteile ausführlich beschrieben hast!
Mit den Nachteilen kann ich gut leben, die Automatik ist definitiv nicht immer die beste Wahl!
Alles in allem eine super Kamera bei ordentlichem Preis- Leistungsverhältnis. Ich habe meine für kleineres Geld beim örtlichen Fachhändler gekauft.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.03.2012 15:18:54 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.03.2012 15:20:07 GMT+01:00
Ist nur zum Teil ein Problem der Presets bzw. fehlender manueller Kontrolle: Der Sensor ist zu klein, um im Verhältnis zur Optik größere Tiefenunschärfe zu erreichen (dafür gibt's dann aber eben das kompakte "Superzoom"); einer der nach wie vor unschlagbaren Vorteile der DSLR und vergleichbarer Systemkameras.

Zurück zu LS120: Ich würde "Sport" wählen (mit tendenziell kurzen Belichtungszeiten und damit weiter geöffneter Blende); dann ein paar Schritte zurück und Zoom auf Tele...
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