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Kundenrezension

58 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ja, nicht ganz so schlecht, aber ..., 27. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wagner, Richard - Der fliegende Holländer (DVD)
Warum kann es nicht einen Holländer geben, just so, wie ihn Richard Wagner imaginierte? Auch auf dieser DVD steht - wird behauptet - das Werk sei von Richard Wagner. Der aber hat eine nordische Seefahrer-Geschichte erzählt und vertont, weil ihm das richtig erschien, weil er das wollte ... und NICHT eine tiefenpsychologische Traumdeutungs-Show einer frustrierten Landpomeranze. Warum kann sich ein Regisseur mit Blähungen nicht einen gleichgesinnten Kompositeur nehmen und einen Bühnenbildner und was auch immer - und seine Vorstellungen dann umsetzen, "von Harry Kupfer" dann eben.-
Richtig. Weil das keine Sau interessieren würde. Sie brauchen ein Vehikel, sie nehmen sich eines und das wird dann auf Teufel komm´raus mißbraucht und zerstört.
Was kommt als nächstes? wenn ich in eine Rembrandt-Ausstellung gehe - sehe ich dann nur noch Übermalungen vom Herrn Franzi Hinz oder Kunz, oder die Nachtwache aus der Sicht des gerade dienstfreien Aushilfswächters?
Trotzdem 3 Sterne, weil einige Bilder DOCH und trotz alledem stimmen, und weil´s musikalisch nicht so schlecht ist, wie Bayreuth seitdem geworden ist.
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1-10 von 15 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.04.2008 20:02:52 GMT+02:00
Marianne meint:
Da spricht mir jemand aus der Seele:.
Gesehen in der Staatsoper München: Meistersinger - Cheerleaders mit Kofferradios auf der mittelalterlichen Festwiese, Holländer - Mädchen statt an Spinnrädern in einem Fitness-Studio auf Trimmrädern. Da hilft nur: Augen zu!

Veröffentlicht am 11.05.2008 17:13:50 GMT+02:00
DrFaust meint:
Auch ich kann mich da nur anschließen.
Was da an Mist von Möchtegern Regisseuren verzapft wird, ist unerträglich.
Warum müssen die sich immer an jenen Komponisten die keine Lobby haben und
schon gestorben sind, vergreifen?????
Da kommt mit den Wagner Damen in Bayreuth einiges auf uns zu. Kostprobe wurde ja schon geliefert.
Wie heißt es so schön?? WEHRET DEN ANFÄNGEN

Veröffentlicht am 17.01.2009 16:18:07 GMT+01:00
mimek meint:
Der Rezensent und die beiden Kommentarschreiber sitzen meiner Meinung nach gleich einem doppelten Irrtum auf. Erstens scheinen sie zu meinen es gäbe eine richtige Art, wie "Der fliegende Holländer" aufzuführen sei. Zweitens meinen sie wohl zu wissen, welche Art dies sei.
Da wird sich gerne auf die toten Schöpfer der Werke berufen, die sich ja nicht mehr wehren können. Wehren können sie sich allerdings auch nicht gegen diese Form der Vereinnahmung. Wer sagt den wie Wagner seine Werke heute aufführen würde? Wir wissen es nicht. Wir wissen nur, daß Wagner ein sehr fortschrittlicher Theatermacher war. Wagner war technikbegeistert und hat für seine Inszenierungen die neuesten Möglichkeiten der damaligen Bühnentechnik verwendet. Wahrscheinlich wäre er begeistert von den Möglichkeiten der Lasertechnik, wie sie z.B. Harry Kupfer für seine Inszenierung des "Rings" eingesetzt hat.
Oper ist eben MusikTheater und kein Museum. Und Theater ist eine lebendige Kunstform. Deshalb werden Wagners Werke nicht mehr so aufgeführt, wie zu seinen Lebzeiten - um die Frage des Rezensenten hier zu beantworten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.01.2009 00:54:37 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.01.2009 00:56:50 GMT+01:00
Vielen Dank für die klugen Worte, krystyan. Kupfer (ebenso wie z.B. ganz aktuell Philipp Stölzl in Basel) zeigt die wohl psychologisch schlüssigste Deutung des Stoffs! Ich denke, Wagner wäre damit sehr zufrieden. Aber weiß ich's? Natürlich nicht ! So what? "Wehret den Anfängen" - ich bitte Sie!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.11.2010 16:46:31 GMT+01:00
Grottenolm meint:
@mimek: Bla Bla Bla

Veröffentlicht am 22.08.2011 11:07:45 GMT+02:00
Klassik-Fan meint:
Im großen und ganzen stimme ich der Rezension zu. Auch mir scheint offensichtlich, dass viele "moderne" Regisseure sich um jeden Preis auffällig machen und ins Gespräch bringen wollen. Das neueste Beispiel ist der aktuelle Bayreuther Lohengrin, in dem u. a. der Herzog von Brabant als grotesker überdimensionierter Fötus dargestellt wird. Selbst wenn derartige Konzepte in sich schlüssig sein können, stellt sich dennoch die Frage nach ihrem eigentlichen Sinn, und in der Tat hat man heute, wie oft beklagt wird, als Opernbesucher kaum mehr die Auswahl zwischen konventionellen Inszenierungen und "Regietheater", weil es fast nur noch Letzteres gibt. Das halte ich für das Hauptproblem; es ist eine Art Diktatur, so wie von ca. 1950 bis 1980 von der herrschenden Ideologie der "neuen Musik" alle zeitgenössischen Komponisten, die nicht auf der Welle der Avantgarde um jeden Preis mitschwammen, systematisch ignoriert oder mt Hohn übergossen wurden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.09.2011 19:36:46 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.02.2012 15:33:50 GMT+01:00
Hallo mimek: Diese Art von Gläubigen kann man nicht therapieren. Sie negieren schlicht alles, was ihrem eingegrenzten Wahrnehmungshorizont widerpricht. Von wissenschaftlichen Fakten ganz zu schweigen. Sie haben von Operngeschichte keine Ahnung und nehmen von den Werken zu oft nur das an Inhalt wahr, was man mit einem Rosamunde Pilcher Horizont verstehen kann. Man kann über Inszenierungskonzepte immer unterschiedlicher Meinung sein, auch meinetwegen nur das Traditionelle lieben, kein Problem, aber was aus diesen Kreisen kommt, ist von elementarer Unkenntnis und Ignoranz getragen. Letztlich wird hier immer das gleiche Unwissenheitsniveau zum Markte getragen. Da macht man sich zum Fürsprecher des Komponisten, von dessen bestimmenden Werkideen, soweit wissenschaftlich belegbar, hat man aber keine Ahnung. Man backt sich Inhalte nach der Seelenlage, mit Fakten hat das nichts zu tun. Sie reduzieren komplexe Inhalte auf Froschteich-Niveau. Ich sehe das aber als ein primär psychisches Problem, kein fachliches. Um nicht mißverstanden zu werden, ich meine damit keinesfalls diejenigen, die den traditionellen Aufführungsstil bevorzugen. Die konkret begründen können, warum sie etwas ablehnen. Das finde ich dann auch bereichernd und interessant. Sicher gibt es an Regietheater- Konzepten auch manches, was sehr fragwürdig ist. Ich sehe diese Konzepte eher relativierend, befürwortend. Auffällig ist aber, daß offenbar speziell Wagner ein hervorragendes Projektionsdenkmal ist, um sich eine eigene Privatideologie zu backen und die dann mit sektiererisch gläubigem Elan zu verbreiten. Eine Ironie der Geschichte ist für mich, daß ausgerechnet die reaktionärsten Kreise(geschichtlich) sich diesen "anarchistischen Revoluzzer" der Sozialutopie in Sachen Kunst, zum Hausgott gemacht haben. Und wenn ich das beschimpfende, nicht sachkritische Vokabular bestimmter Kreise lese, werde ich immer an die Reichsmusikkammer im Dritten Reich und deren Begrifflichkeit von der entarteten Kunst erinnert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2011 21:38:49 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 22.11.2011 21:39:50 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2011 21:40:06 GMT+01:00
Amazon-Kunde meint:
Viel peinlicher und schlechter kann man auf einen Diskussionsbeitrag wohl nicht mehr antworten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2011 21:47:07 GMT+01:00
Amazon-Kunde meint:
Hallo Mimek,

meine grundsätzliche Zustimmung zu Ihrer Auffassung. Ich sehe z.B. diese Inszenierung des Holländers als eine wirklich interessante, schlüssige, und besonders in ihrer visuellen Wirkung als eine herausragende Regieleistung an. Aber auch auf der Spielwiese "regietheater" geht nicht alles. Ob Tannhäuser wirklich in einer Biogasanlage Sinn macht ... ich wage es zu bezweifeln. Bei aller Interpretation: Wie sie das Werk entstellt, anstatt es zu deuten, dann ist die Grenze überschritten. Natürlich ist auch "entstellt" eine Frage des Geschmacks ... nur täte es einzelnen Regisseuren gut, sich im Zweifelsfalle mal dran zu erinnern, dass nicht sie, sondern immer noch das Werk im Mittelpunkt stehen sollten.
Ein wirklich gutes Gegenbeispiel ist z.B. der aktuelle Ring des Nibelungen an der Oper Frankfurt. Eine m.E. nach sehr kluge Regiearbeit, die sich mit einer "interpretation" sehr zurücknimmt, und statt dessen die Personenbeziehungen in den Mittelpunkt stellt. Keine billigen visuellen Gags nur um des Effekts willen, sonden Konzentration auf das Wesentliche. Wenn es nur noch um Provokation oder Effekt geht, dann hat auch das "Regietheater" sich selbst um seinen Sinn betrogen.
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