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Kundenrezension

45 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Abgeschmackt und unter jeglichem diskussionswürdigen Niveau, 8. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rudolf Steiner: Die Biografie (Gebundene Ausgabe)
Hatte Zander in seiner Studie zur Geschichte der Theosophie, die er dann jedoch mit der Geschichte der Anthroposophie auf haltlose Weise verwechselte, noch wissenschaftliche Absichten eines Theologen und Religionshistorikers vorschützen können, hinter denen sich doch nichts weiter als sein abgrundtiefer Hass auf alles Spirituelle verbarg, so kommt er mit seiner jetzt erschienenen Biographie über den Hauptgegenstand seiner Verachtung, nämlich Rudolf Steiner, vollends auf den Hund. Enttäuscht werden über dieses Elaborat auf dem Niveau einer Bild-Zeitungs-Kolportage vor allem jene sein, die zu Zander als einem wissenschaftlich ernst zu nehmenden Kritiker der Anthroposophie aufblickten.
Schon der Untertitel Die Biographie" gibt zu denken. Und man wundert sich dann jedoch auch wieder nicht, dass Zander im Nachwort eben diesen Untertitel als wissenschaftlich fragwürdig hinstellt. Warum er ihn dann doch gewählt hat? Das bleibt sein bzw. Verlagsgeheimnis, vermutlich schielt hier jemand auf mehr Umsatz.
Der wird, was das Niveau von Zanders Geschreibsel betriff, dieses Mal aber vermutlich ausbleiben, denn eine Biographie bzw. die Biographie" Rudolf Steiners ist zum Scheitern verurteilt, wenn von vorne herein bei jedem Wort, das der Biograph" schreibt, deutlich wird, wie sehr er Rudolf Steiner zutiefst verabscheut, ja geradezu hasst.
Wie sonst wäre zu erklären, das sei hier nur als eines von zahlreichen Beispielen erwähnt, dass Zander eine der dubiosesten Quellen, Gregor Schwartz-Bostunitsch, den er selbst als dubios, zudem noch als Nazi-Schreiber bezeichnet, dennoch seitenweise zu Wort kommen lässt?
Zander gefällt sich selbst darin, seinen Hass auf Steiner auf niederste Weise zum Ausdruck zu bringen und lässt deshalb auch die letzte Stufe der Kolportage nicht aus, die Frage nach der Todesursache. Auch hier ergötzt er sich geradezu daran, den Krankheits- und Sterbeprozess Steiners minutiös auf dem Niveau eines Hintertreppenschreibers zu enthüllen.
Nein, das ist keine Biographie, die Zander hier geschrieben hat, es ist nicht mal eine Satire, denn Humor, über den Steiner sehr wohl verfügte, hat der Schreiberling Zander ebenfalls nicht. Vielmehr zeigt sich der blasse Neid auf das von Steiner Geleistete, der sich aber niemals in Bewunderung, sondern eben nur in Form von Verachtung, Hohn und Spott äußert.
Man kann sich nur wundern, wie ein namhafter Verlag auf dieses Niveau eines Gossenjournalisten hereinfallen konnte. Denn anders als beispielsweise die jüngst von Heiner Ulrich erschienene Biographie zu Steiner im C.H.Beck-Verlag findet man nirgends auch nur ein sachliches Argument, mit dem man sich auseinandersetzen könnte. Inhaltlich lässt sich Zander auf Steiner an keiner Stelle wirklich ein. Stattdessen mühsame Versuche einer geschichtlichen Kontextualisierung, die sich meistens aber doch damit begnügt, seitenweise Rituale zu beschreiben, die er nicht verstanden hat, Kleidungs- und Schmuckstücke von theosophischen Damen aufzuzählen und Bettgeschichten zum Besten zu geben, die er seiner Nazi-Quelle entnommen hat.
Chapeau, aber so abgeschmackt und unter jeglichem diskussionswürdigen Niveau wie "der Biograph" hat schon lange kein Gegner Steiners mehr agiert! Damit kann man nur eines machen: zurückschicken ...
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1-10 von 19 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.01.2011 13:28:33 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.01.2011 19:44:25 GMT+01:00
Vigoleis meint:
Diese Rezension hat mit einer fairen Kritik und ener zu leistenden Information für Leser gar nichts zu tun. Herr Neider macht in seinem Text genau das, was er Zander vorwirft. Beleidigungen und Angriffe auf einem Niveau, das mehr über den Verfasser und seine Geisteshaltung aussagt als über das Buch und Herrn Zander. Wenn man sich, neugierig geworden, dann die anderen "Rezensionen" ansieht, merkt man woher der Wind weht. Herr Neider scheint die Sandra Palin der Anthroposophen zu sein.
Man sollte auch bei Amazon Wert auf einen Mindeststandard der Besprechungen legen und "Rezensionen", die aus einer Position des Hasses und Ablehnung gegen den Verfasser des Buches geschrieben sind und sich auch verbal so äußern, zurückweisen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2011 18:03:33 GMT+01:00
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2011 19:57:54 GMT+01:00
Vigoleis meint:
Ich kann heute nicht beurteilen, ob Herr Zander das Buch tatsächlich in der von Andreas Neider geschilderten Art und Weise verfasst hat, da ich es erst nächste Woche lesen werde. Trotzdem bleibe ich bei meiner Kritik an der "Rezension", da man nie unter einem zu erwartenden Niveau schreiben sollte.

Veröffentlicht am 18.01.2011 13:25:36 GMT+01:00
Morus meint:
Danke, Herr Neider, für dieses mustergültige Beispiel dafür, wie Mitglieder der anthroposophischen Community nachwievor mit Kritik an ihrem Guru umgehen! Ich warte immer noch auf ein einziges Buch aus den Verlagen "Freies Geistesleben" oder "Urachhaus", in denen auch nur ein einziger kritischer Satz zu Aussagen vom "Doktor" zu finden wäre ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2011 17:41:36 GMT+01:00
Auf Kritik, etwa von Heiner Ulrich, den ich übrigens in meiner Rezension positiv erwähnt habe, kann man sehr wohl sachlich eingehen. Sie sollten vielleicht zuerst mal lesen, was Herr Zander geschrieben hat, bevor Sie sich hier äußern. Mit Kritik hat das rein gar nichts zu tun und erst recht nichts mit Wissenschaft. Z. produziert unter dem Deckmantel einer "Biographie" nichts weiter als übelste Kolportage und bewegt sich auf dem Niveau eines Hintertreppenromans.

Veröffentlicht am 18.01.2011 20:06:23 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.01.2011 20:14:48 GMT+01:00
Morus meint:
Wow! Hier bekommt man wirklich etwas geboten: Die Kritik zur Kritik zur Kritik ... ach ja, nur der Vollständigkeit halber: Herr Neider ist Lektor beim Verlag "Freies Geistesleben" und somit Teil des anthroposophischen "Establishments".
Zanders Steiner-Biographie habe ich übrigens tatsächlich bereits gelesen - und habe mich sehr über dieses durch seine wissenschaftliche Sachlichkeit ausgezeichnete Werk gefreut! Rezension folgt ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2011 20:31:22 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.01.2011 20:34:30 GMT+01:00
Chapeau Herr Morus, aber was Sie hier über mich behauptet haben, ist nachweislich falsch! Vielleicht sollten Sie sich doch etwas gründlicher informieren, bevor Sie hier weitere Unwahrheiten verbreiten ...

Veröffentlicht am 18.01.2011 23:06:33 GMT+01:00
L. Zimmermann meint:
Wenn eine Sekte charakterisiert wird, dann schäumen ihre Anhänger. Für mich immer ein Hinweis, dass man mit dem Buch seinen Spaß haben wird. Warum sind „Anthroposophen" nur immer so unetspannt, wenn es um ihren Meister geht?

Um sich ein Bild von Steiner zu machen kann man sich in eine Bibliothek stellen und sein Werk an beliebigen Stellen aufschlagen - wer etwas von Sprache versteht, weiss, dass Tucholsky den Nagel auf den Kopf getroffen hatte. „ ... und sowas hat Anhänger?"

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.01.2011 20:58:02 GMT+01:00
Vigoleis meint:
Herr Neider vergisst bezeicnenderweise zu erwähnen, dass Heiner Ullrich das Fehlen einer kritischen Steiner-Biographie beklagt (2010). Solange diese nicht vorliege, solle man auf Herlmut Zanders Buch "Die Anthroposophie in Deutschland " zurückgreifen, dass er als Standardwerk lobt. Heiner Ullrich kann nicht als Zeuge für Andreas Neider herhalten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.01.2011 21:42:28 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.01.2011 22:59:21 GMT+01:00
Assistance meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]
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