Kundenrezension

84 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kleiner vorgeschmack auf den Film, 5. Dezember 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: James Cameron's AVATAR: Das Spiel (Computerspiel)
Das Spiel stellt die Handlungen Chronologisch gesehen VOR dem Kinofilm dar. Man kann als Mensch oder aber auch Als Na'vi Spielen.

Systemvorraussetzungen:

Betriebssystem: ausschließlich Windows XP, Vista oder Windows 7

Prozessor:
mindestens 3GHZ Intel Pentium D830, AMD Athlon 64 X2 3800+ oder höher
empfohlen Intel Core 2Dou, AMD X2 5200+, AMD Phemnon

Arbeitsspeicher:
1GB mindestens (Vista und Windows 7 min 2GB)
2GB empfohlen

Grafikkarte:
Min 256MB Speicher DX9 kompatibel, shadermodel 3.0
empfohlen 512MB Speicher DX10 kompatibel

Festplattenpeicher:
4GB

Multiplayer:
min 128kbps (DSL 1000)
empfohlen 256kbps (DSL 2000)

Das Spiel läuft auf meinem System (AMD Athlon 64 X2 5600+, Nvidia 9800 GTX, 4GB Ram)
problemlos auf den Höchsten Einstellungen.

Grafik/Optik

Die Grafik ist vergleichbar mit der von Lost Planet.

Das Spiel ist ausgelegt für Stereoskopie (3-D)

Die Umgebung ist schön gestaltet allerdings nicht sehr abwechslungsreich was die Umgebungen innerhalb der einzelnen Zonen Angeht.

Die Schatten sehen schön weich aus, und proezieren sich auf dem Spieler wenn man dieser z.B. unter Bäumen hindurch geht.

Das Spiel wird in der 3rd-Person Ansicht gespielt dabei ist der Spieler nicht mittig sondern eher im linken Drittel des Bildes, was Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist, manchmal sieht man Gegner erst spät, da dadurch die Sicht etwas eingeschränkt ist.

Die Charakter sind schön Modeliert auch Fahrzeuge und Pflanzen sehen gut aus, das Gras ist etwas arg 2 dimensional ansonsten wirk es dicht und das Urwaldfeeling kommt gut durch,

Die Animationen, besonders von Personen und auch hier besonders bei Dialogen und Zwischensequenzen finde ich etwas unsynchron zur Sprachausgabe und etwas hakelig.

Fahrzeuge und Gebäude wirken zu "sauber" Rostige stellen oder Dreck sieht man nur wenig.

Gameplay:

Anfangs kann man sich zwischen vielen verschiedenen Weiblichen und Mänlichen Charakteren entscheiden ob das in irgend einer weise auswirkungen auf die Story hat weiß ich nicht, kann ich mir aber nicht vorstellen.

Man startet in einer art Landungsschiff und wird auf dem Planeten Pandora abgesetzt die ersten Aufträge bestehen darin von Punkt A nach Punkt B zu laufen und dort Jemanden zu treffen oder etwas abzuholen/abzuliefern.
Dabei wird einem auf der Minikarte mit einem gelben Pfeil am Rand die Richtung in der das Ziel liegt Angezeigt.

Die Steuerung ist etwas schwammig vorallem beim Fliegen bleibt man durch die indirekte Steuerung oftmals an Felsen etc. hängen.

Von Anfang an hat man Zugriff auf 4 Waffen als Mensch Pistolen, Maschinengewehr, Schrotflinte und ein Gewehr.
Als Na'vi auf einen Bogen ein Maschinengewehr eine art Schwert und 2 Klingen.
Man besitzt 4 Waffenslots die frei belegbar sind.
Man kann jederzeit im Menü die aktuell ausgewählten Waffen und Fähigkeiten Tauschen

Im laufe des Spiels bekommt man nach Abschluss von Missionen weitere Waffen wie z.B. einen Flammenwerfer, Granatwerfer Maschienengewehre.
Sowie Fähigkeiten wie zb. Einen Tarnmodus, Gesundheitsregeneration oder Schallwellen zum vertreiben von Feinden

Diese Belohnungen verbessern sich mit jeder abgeschlossenen Mission.

Die Missionen sind nicht sehr Abwechslungsreich. Meist beziehen sie sich darauf einen bestimmten Punkt zu erreichen dort eine Aktion durchzuführen oder jemanden Auszuschalten.

Um seine Ziele zu erreichen stehen einem meistens Fahrzeuge wie zb. Buggys, Schnellboote oder Helikopter bei den Menschen,
sowie eine art Pferd oder etwas das aussieht wie ein Drache bei den Na'vi zur Verfügung.

Der schwirigkeitsgrad des Spiels ist relativ gering. Aufgaben meist anspruchslos. Schwirigkeiten bereiten einem oftmals nur die schiere Anzahl der Gegner, die Tatsache, das man sie übersieht aufgrund der Kameraführung oder die schwere Wegfindung durch den dichten Jungle.

Die Gegner sind sehr dumm und stehen oftmals auf einem und dem selben Fleck schießen allerdings relativ zielgenau.

Fatzit:

Für meinen geschmack ist das Spiel etwas zu eintönig und nicht anspruchsvoll genug.
Es macht Lust auf den Film und vermittelt einem einen kleinen Vorgeschmack auf die Handlung und lässt einen schonmal in die Thematik des Films eintauchen bzw. sie miterleben und mitgestalten.

Ansonsten hat mich das Spiel nicht sonderlich beeindruckt. Die Grafik ist so wie man sie heut zutage erwartet aber auch kein besonderer Hingucker. Effekte sind nicht wirklich spektakulär. Zwischensequenzen platt.

Wer sich also schonmal auf den Film vorbereiten möchte... oder nach dem Film noch ein Teil davon sein möchte, sollte sich das Spiel in jedem fall holen.

Wer einen guten Shooter erwartet wird wohl eher enttäuscht sein.
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Kommentare


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.12.2009 16:27:28 GMT+01:00
Dennis Wenzel meint:
Sehr gute ausführliche Rezension, nur muss ich dir in einem Punkt wiedersprechen, es ist nichts schlimmes.

Der Grafikmotor von Avatar ist die DUNIA Engine von Far Cry 2.
Das Gameplay erinnert sehr stark an Lost Planet und das Setting an den hoffentlich bald erscheinenden 2ten Teil von Lost Planet.
Die Grafik ist zwar schön anzuschauen, dennoch muss ich sagen, dass die Engine in Far Cry 2 doch um einiges besser aussah, was jetzt nicht heißen soll Avatar sieht hässlich aus, ganz im Gegenteil, aber ich weiß es nicht an was es liegt, zu wenig Geld um die Engine gleich gut Poliert aussehen zu lassen?
Die einzige Versoftung, die mir einfällt mit einer überaus gelungenen Grafik, die zudem noch besser aussieht, als das uhrsprungs Modell, ist Batman AA mit der Unreal Engine 3.
Wieso, können das andere entwickler nicht auch so machen, wenn sie schon eine Starke Engine benutzen?.

Veröffentlicht am 29.12.2009 00:52:14 GMT+01:00
V meint:
Naja Farcry 2 sah vielleicht besser aus...bestach aber mit der "großen Leere"...abseits der Grafik hörte das Spiel leider auch schon auf ^^.
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