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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Rezension bezieht sich auf: Stalingrad [Special Edition] (DVD)
Die Brücke, Das Boot und Stalingrad. Dies sind leider nur wenige Filme in denen sich deutsche Regisseure getraut haben, deutsche Soldaten in den Mittelpunkt zu stellen.Ich halte diesen Film für ein bedeutendes und überaus realistisches Bild der Schlacht um Stalingrad. Als Spezialisten für den Häuserkampf wird eine Kompanie Sturmpioniere von Nord Afrika nach Stalingrad verlegt. Sie werden direkt vom "Krieg ohne Hass" in Afrika, in den unmenschlichsten Kriegsschauplatz der Geschichte, der Ostfront, geschleudert. Dies erklärt auch die Achtung vor den Gegnern die einige Soldaten der Einheit aufbringen: Der Film hinterlässt einen bleibenden Eindruck, vor allem wegen dem meiner Meinung nach sehr gelungenen Ende. Es gibt nur eine kleine historische Unwahrheit: Die Effekte sind erstklassig, die bedrückende Atmosphäre des Häuserkampfes ist perfekt. Man wird dem Film sein Alter auch in Zukunft nicht anmerken. Die Leistung aller Schauspieler ist lobenswert. Auch wurden ausschließlich Originalfahrzeuge wie das deutsche SdKfz 251 (Halbkettenfahrzeug) und der russische T34 Panzer verwendet. Die Figur des brutalen Hauptmanns sollte natürlich nicht zum Anlass genommen werden, alle deutschen Soldaten als Nazis zu bezeichnen. Es gibt einen anderen Hauptmann im Film, der fast das genaue Gegenteil darstellt. So wurde meiner Meinung nach das richtige Maß gefunden, die deutschen Offiziere in Stalingrad realistisch darzustellen. Ich halte diesen Film für ein angemessenes Andenken an alle gefallenen Soldaten in Stalingrad, unter denen sich auch zwei Brüder meines Opas befinden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen Kommentare
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
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31.05.2012 12:07:12 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.05.2012 12:20:39 GMT+02:00
Eddy meint:
Der Mann, der am Ende des Filmes mit erhobenen Händen den Russen entgegen geht, soll gar nicht Feldmarschall Paulus sein. Davon ist im Film auch nie die Rede. Es handelt sich um den gleichen General, bei dem von Witzland nach dem Vorfall im Krankenhaus vorspricht (von Witzland besteht hier ja auch darauf "dem General vorgeführt" zu werden, nicht dem Generalfeldmarschall, was wohl auch nicht sein Recht gewesen wäre). Wäre es Paulus, hätte dieser bei einer Besprechung sicher nicht "nur" Hauptleute und Majore um sich, sondern seine ihm untergebenen Generäle. Man sieht auch an seiner Uniform, dass hier kein Generalfeldmarschall dargestellt werden soll, und schlußendlich: Die Figur wird im Abspann als "General Hentz" aufgeführt.
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