Kundenrezension

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow, was für ein Klang!, 17. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Bruckner Sinfonie 7 (Audio CD)
Ich habe die Siebte von Bruckner nun wirklich schon in sehr vielen Versionen. Klanglich und intonations-technisch ist diese Aufnahme von Barenboim mit der Staatskapelle Berlin jedoch ganz weit vorne. Selten habe ich z.B. die Flöten in der Mitte des ersten Satzes so wunderbar ausdifferenziert gehört, selten die Streicher im 2. Satz so butterweich und warm. Die Tempi sind, wie bei Barenboims bereits vorgelegtem Zyklus mit den Berliner Philharmonikern auch, im Bereich 'medium' einzustufen, wenngleich ich das Gefühl habe, das an der ein oder anderen Stelle etwas spritziger und frischer gespielt wird. Man merkt hier einfach, dass Barenboim und die Staatskapelle Berlin nach vielen Jahren der Zusammenarbeit ein eingespieltes Traum-Team sind. Hier wird auch nicht einfach brachial drauf los gespielt, sondern vorsichtig und gefühlvoll ein Spannungsbogen geschaffen (siehe vor allem Satz 3). Also alles in allem ein Album, das für mich eine tolle Bereicherung in meiner Bruckner Sammlung darstellt. Neben der unglaublichen Live Performance von Thielemann mit den Berlinern (Bruckner 4) eine wirkliche Überraschung dieses Jahr, kurz vor Barenboims 70. Geburtstag.
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1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.06.2012 13:16:15 GMT+02:00
H.v.Tronje meint:
Ihre Jubelarie auf diese Aufnahme, speziell auf den Klang, ist mir unverständlich. Gerade das Klangbild finde ich ausgesprochen dürftig, wie durch einen Grauschleier. Ich war bei den ersten Auditionen jedenfalls maßlos enttäuscht. Vergleichen Sie doch bitte mal das Klangbild dieser Aufnahme mit der von Günter Wand und den Berliner Philharmonikern (auch live aus der Philharmonie!) oder mit der von Celebidache (EMI): Da liegen Welten dazwischen. Auch sonst ist das Klangbild ziemlich verschwommen und unausgewogen, manches viel zu leise - eben wegen des "Grauschleiers" - z.B. das Anfangstremolo der Streicher und das Paukentremolo gegen Ende des ersten Satzes , an anderen Stellen sind einzelne Instrumente oder -gruppen viel zu stark hervorgehoben. Nein, auf diese Aufnahme hat wirklich niemand gewartet, und ich werde sie wohl umgehend wieder abstoßen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.06.2012 14:07:19 GMT+02:00
B. Lutze meint:
Vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich höre diesen Grauschleier einfach nicht. Ich habe die Itunes Version und höre meistens über Bose Kopfhörer. Da klingt alles hervorragend.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.06.2012 16:51:17 GMT+02:00
H.v.Tronje meint:
Wir wollen das Ding nicht ad infinitum weiter drehen. Ich kenne fast alle Aufnahmen der Siebenten., die in den letzten ca. 40 Jahren erschienen sind, ich höre auch mit Kopfhörer und habe einige Aufnahmen einfach so im Ohr, dass ich die Neuerscheinungen gut ad hoc vergleichen kann. Und da fällt die vorliegende rein vom Klangbild her meiner Erachtens sehr deutlich ab. Auch interpretatorisch finde ich sie keinesfalls aufregend.
Ich freue mich über jeden Bruckner-Freund und grüße ganz herzlich aus Köln.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.06.2012 20:21:48 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.06.2012 20:23:14 GMT+02:00
B. Lutze meint:
Vielen Dank. Nun, dann sind Sie mir in Sachen Bruckner Kenntnis überlegen. Welche ist denn Ihre Lieblingsaufnahme? Viele Grüße.

PS: Gibt es da als Kölner nicht automatisch eine Wand Affinität? :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.06.2012 23:44:46 GMT+02:00
H.v.Tronje meint:
Ich habe keine Wand-Affinität, und es geht bei unserer Diskussion ja auch in erster Linie um die tontechnische Qualität der Aufnahme. Mir persönlich gefällt die von Celibidache am besten, bin mir aber darüber im Klaren, dass man auch darüber streiten kann.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.06.2012 13:45:41 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.06.2012 13:47:44 GMT+02:00
B. Lutze meint:
War ja auch mit Augenzwinkern gesagt. Vielen Dank. Mir persönlich gefallen von Celi die 4., 8. Und 9. am besten (EMI). Die liebste 7. ist die Karajan EMI Aufnahme aus den frühen 70ern. Das war auch meine erste, deshalb bin ich bestimmt nicht ganz neutral. Gruß.
BL

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.06.2012 19:15:56 GMT+02:00
H.v.Tronje meint:
Nach wiederholtem Anhören der Aufnahme bin ich mit meinem Urteil nicht mehr ganz so streng wie zu Beginn. Es breitet sich ein durchaus beeindruckendes Orchesterpanorama aus, in dem manches zu hören ist, was man sonst nicht so ohne weiteres zu hören bekommt, was ein "Vorteil" des Umstandes ist, dass das Eine zu stark herausgehoben, Anderes dafür zu wenig hörbar ist. Es bleibt der Eindruck einer inneren Unausgewogenheit., und nach wie vor fehlt es mir auch an einem befriedigendem Maß an Klarheit des Klangbildes und an Brillanz. Zur Zeit würde ich folgende Benotung abgeben (von 5 möglichen Sternen): Interpretation 3 - 4, Klang 2 Sterne. Ich bin gespannt, wie die Beurteilungen in den Fachzeitschriften ausfallen werden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.06.2012 22:04:55 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 30.06.2012 23:29:48 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.07.2012 15:32:06 GMT+02:00
B. Lutze meint:
Gramophone hat eine Review in der Juli Ausgabe. Durchaus positiv, auch was die Klangeigenschaften betrifft (sie sagen z.B. der warme Klang der Streicher hat "vintage character"). Der Rezensent ist der Meinung die Anfangs-Streichertremolo sind "the quietest" und die Tempi sind machmal willkürlich unkonventionell. Ansonsten aber gute Rezension.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.07.2012 11:02:53 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.11.2012 00:16:12 GMT+01:00
H.v.Tronje meint:
Selten habe ich mich an einer Aufnahme so abgearbeitet wie an dieser, um ihren "Geheimnissen" auf die Spur zu kommen. Ich höre sie - zumindest satzweise - fast täglich, und ich muss sagen, dass sie mir immer mehr zusagt. Woran das liegt? Die Klangqualität empfinde ich nach wie vor nicht als optimal, und auch das Zusammenspiel der Musiker lässt manchmal recht zu wünschen übrig. Aber durch die Aufnahme weht dann doch ein sympathischer musikantischer Zug, wozu noch der Umstand kommt, dass Vieles hörbar wird, was sonst im Klangmeer des Orchesters unterzugehen pflegt. Vielleicht ist es eben das nicht bis ins Letzte Durchgestylte der Aufnahme, das nicht Eingeebnete, was positiv stimmt und dafür sorgt, dass das allzu Vertraute wieder neues Interesse hervorruft. - Natürlich werde ich die CD behalten..
Zusatz 24.11.2012: Ich habe die Aufnahme nun längere Zeit nicht mehr gehört. Eine Rezension habe ich auch nirgendwo lesen können. Jetzt wird die CD im Jahresrückblick 2012 in fono forum von Clemens Haustein unter "Ärgernis des Jahres" verbucht: "Barenboim versenkt Bruckner im Klangbrei". Na ja, auch Profi-Rezensenten liegen nicht immer richtig und es ist ja auch nur eine Einzelmeinung..
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