Atmosphärisch dichtes Jugendbuch - auch für Erwachsene, 26. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Torwächter (Gebundene Ausgabe)
Simon zieht mit seiner Familie ins Haus seines Großvaters, der plötzlich verschwindet, ohne dass Simon weiß, wohin. Schnell fällt ihm jedoch auf, dass ein paar merkwürdige Dinge in seiner Wongegend passieren: Was hat es mit den leuchtenden Augen auf sich, die er draußen sieht, wieso darf er den Schuppen nicht betreten und was hat es mit den unheimlichen Bildern auf sich, die sein Opa gemalt hat? Vor allem der große Turm in der Stadt weckt Simons Interesse und als er Ira und ihre Freunde kennenlernt, zieht er los, um das Geheimnis des Turm zu entschlüsseln ... und stößt dabei noch auf ein paar weitere. "Der Torwächter" ist ja eher ein Buch, das sich vor allem an eine jüngere Zielgruppe richtet, ich als Erwachsene hatte jedoch großen Spaß damit. Es fällt vor allem positiv auf, dass der Autor sich nicht zwingend Gewalt bedient, um die Handlung voranzutreiben, was kindgerecht ist, aber auch für Erwachsene nicht langweilig. Stattdessen schafft es der Autor, durch einige Geheimnisse eine wirklich dichte Atmosphäre zu überzeugen, die den Leser beim Miträtseln zwingt. Mich hat das Geheimnis rund um den Turm jedenfalls sofort gepackt und auch ansonsten versprüht das Buch mit all seinen Ruinen und alten Bauten einen Art verfallenen Charme, der zusätzlich zur geheimnivollen Atosphäre beiträgt. Lediglich die Charaktere bleiben teilweise etwas blass - aber das kann im zweiten Band sicher noch werden. Handlungstechnisch wird hier eine hochspannende, atmosphärische, aber auch originelle Geschichte erzählt, die von Leuten aller Altersgruppen gelesen werden kann und von Anfang bis Ende stimmig ist.
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Der Torwächter 3791519433
Markus Stromiedel
Dressler
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Atmosphärisch dichtes Jugendbuch - auch für Erwachsene
Simon zieht mit seiner Familie ins Haus seines Großvaters, der plötzlich verschwindet, ohne dass Simon weiß, wohin. Schnell fällt ihm jedoch auf, dass ein paar merkwürdige Dinge in seiner Wongegend passieren: Was hat es mit den leuchtenden Augen auf sich, die er draußen sieht, wieso darf er den Schuppen nicht betreten und was hat es mit den unheimlichen Bildern auf sich, die sein Opa gemalt hat? Vor allem der große Turm in der Stadt weckt Simons Interesse und als er Ira und ihre Freunde kennenlernt, zieht er los, um das Geheimnis des Turm zu entschlüsseln ... und stößt dabei noch auf ein paar weitere.
"Der Torwächter" ist ja eher ein Buch, das sich vor allem an eine jüngere Zielgruppe richtet, ich als Erwachsene hatte jedoch großen Spaß damit. Es fällt vor allem positiv auf, dass der Autor sich nicht zwingend Gewalt bedient, um die Handlung voranzutreiben, was kindgerecht ist, aber auch für Erwachsene nicht langweilig. Stattdessen schafft es der Autor, durch einige Geheimnisse eine wirklich dichte Atmosphäre zu überzeugen, die den Leser beim Miträtseln zwingt. Mich hat das Geheimnis rund um den Turm jedenfalls sofort gepackt und auch ansonsten versprüht das Buch mit all seinen Ruinen und alten Bauten einen Art verfallenen Charme, der zusätzlich zur geheimnivollen Atosphäre beiträgt.
Lediglich die Charaktere bleiben teilweise etwas blass - aber das kann im zweiten Band sicher noch werden. Handlungstechnisch wird hier eine hochspannende, atmosphärische, aber auch originelle Geschichte erzählt, die von Leuten aller Altersgruppen gelesen werden kann und von Anfang bis Ende stimmig ist.
Kandara
26. Februar 2012
- Insgesamt:
5

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