Kundenrezension

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zweiter Rezensionsversuch zu einem belanglosen Buch, 20. Dezember 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gefickt: Aus dem Leben eines Arschlochs (Kindle Edition)
Vor einigen Tagen hatte ich bereits schon einmal versucht, eine Rezension zu diesem Frühwerk von Liehr zu veröffentlichen. Vermutlich führte die Bezeichnung der Beischlafpraktiken mit den geläufigen Fachtermine zur Nichtveröffentlichung - also noch ein zweiter Versuch.

Nachdem ich andere Werke von Liehr, etwa Radio Nights, mit Freude gelesen habe, ging ich auch dieses Buch mit positiver Erwartung an.

Ich habe mich auch bis zum Ende des Buches gequält. Was bei diesem Schreibversuch von Liehr auffällt, ist die Ansammlung von obszönen Szenen. Solche Bücher werden hier verkauft, jedoch darf man die dort verwendeten Wörter in Rezensionen scheinbar nicht gebrauchen. Zu nennen ist insbesondere der tötende Beischlaf mit Tieren und der Geschlechtsakt mit Frauen in primär der Ausscheidung dienende Körperöffnungen. Streicht man diese Szenen weg, plätschert die Geschichte belanglos vor sich hin. Nun bin ich nicht prüde und eine derbe Sprache und Szenen können aus meiner Sicht als Stilmittel auch einmal dazugehören. Nur bleibt in diesem Werk sonst nicht viel übrig. Immerhin finden sich aber einige Ideen aus der Geschichte in späteren Büchern besser verarbeitet wieder.

Fazit: Das Buch muss man nicht gelesen haben. Wenn man empfindlich ist, sollte man sogar die Finger davon lassen. Aus Gründen der Freiheit sollte das Buch aber im Angebot bleiben.
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Kommentare


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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.01.2013 01:22:18 GMT+01:00
DAS meint:
Solche Bücher werden hier verkauft, jedoch darf man die dort verwendeten Wörter in Rezensionen scheinbar nicht gebrauchen
-----------------------
Paradox, nicht wahr?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.01.2013 12:51:14 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 01.02.2013 13:03:28 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.01.2013 14:42:01 GMT+01:00
Thomas Liehr meint:
Zwei Anmerkungen dazu vom Autor selbst, der eigentlich weder Werbung für diesen Text machen, noch öffentlich *irgendwas* über das bereits Gesagte hinaus dazu sagen wollte:

1. Das "Filtersystem" von Amazon bei Rezensionen und übrigens auch Nutzerprofilen ist durchaus seltsam. So gelingt es mir ums Verrecken nicht, mein eigenes Profil zu bearbeiten, weil darin der Name meines zweiten Romans - "Idiotentest" - auftaucht; ich muss die alte Fassung einfach stehenlassen. Jedenfalls ist es nicht den Autoren zuzuschreiben, dass sie zwar explizite Begriffe in ihren Texten verwenden (dürfen), Rezensenten jedoch offenbar nicht. Gegen Beleidigungen schützt dieses System übrigens nicht. ;)

2. Obszönität mussten sich schon viele Autoren vorwerfen lassen, darunter wesentlich namhaftere als ich. Obszön ist etwas, das Ekel erregen und/oder das Schamgefühl verletzen *soll*, also in der Hauptsache zu diesem Zweck erwähnt wird. Das mag auch in vielen Fällen gelten oder gegolten haben; im vorliegenden Buch jedoch nicht. Dasselbe gilt für den "Vorwurf" der Pornografie - hierbei handelt es sich um die Darstellung/Beschreibung von sexuellen Handlungen allein zu dem Zweck, sie zu zeigen/zu beschreiben. Auch das war nicht meine Absicht. Alle Elemente, die so kategorisiert werden könnten, haben im Kontext der Geschichte Sinn (oder sollten diesen haben).

Ach so. Dann ist vereinzelt noch gemutmaßt worden, ich würde mit der Veröffentlichung dieses Textes versuchen, auf irgendeinen fahrenden Zug aufzuspringen, also richtig fett Kohle zu machen, quasi als einundfünfzigste Grauschattierung. Dieser "Vorwurf" amüsiert mich sehr, nichtsdestotrotz ist er unrichtig. Die paar hundert Downloads, die "Gefickt" bisher hatte und möglicherweise noch haben wird, werden mich sicher nicht reich machen. Der Text lässt sich, glaube ich, auch kaum mit denjenigen vergleichen, die sich bereits auf jenem fahrenden Zug befinden. Es handelt sich, wie ja auch bekannt ist, um ein älteres Manuskript, das ich keineswegs aus der Schublade gezogen habe, weil ich meinte, es würde noch auf den Zug passen. Sondern weil es eine Verlagsanfrage gab, die mich sehr gefreut hat. Wie ich mich auch über jeden Leser freue, der Spaß mit diesem Text hat. Ob das nun einer ist oder ob es zehntausend werden - das ist mir tatsächlich ziemlich egal.

Herzlich,
Tom Liehr
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