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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Messiaserwartungen außerhalb des Volkes Israel & alle Religionen, auch der Eingottglaube, in der Außerirdischentheorie, 5. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Jüngste Tag hat längst begonnen (Taschenbuch)
Dieses Thema, die Messiaserwartungen außerhalb Israels, ist auch ein wichtiges Thema für die christliche Theologie, da die Prophezeiungen und Hoffnungen auf den Retter der Welt in allen Kulturen der Menschheit und Weltregionen zu finden sind:
Ein Umstand, den die christliche Theologie aber auch zu allen Zeiten betont hat, um die allgemeine Weltmission Jesu Christi herauszustellen, und nicht bloß die nationale Mission Jesu von Nazareth als Christus des Volkes Israel, welches damals das erwählte Gottesvolk des Alten Bundes war, vor Gründung der Kirche Christi, die das neue Gottesvolk wurde.

Man darf aber als allgemein Religionsinteressierter, und als Gläubiger Gottes, keineswegs jene Theorie einfach übernehmen,
welche besagt, daß selbst der Glaube an den einen und einzigen Gott - dieser Glaube, welcher in die Welt gekommen ist durch das Volk Israel - auf einer Stufe mit all den anderen menschlichen Religionen und Kulte der vielen "Götter"-"Religionen" steht.

Nicht alle falschen und menschlichen Religionen auf der Erde
- unter dem fehlerhaften Einschluß der einen übernatürlichen und göttlichen Religion, der Religion der Wahrheit des einen und wahren Gottes der Welt und des ganzen Universums, des einen Gottes, der sich und den Eingottglauben im Alten Israel und durch die katholische Kirche offenbart hat -,
nicht alle die falschen Religionen, zusammen mit der richtigen, göttlichen Religion Jesu Christi, lassen sich einfach als ein Werk von außerirdischen Kreaturen erklären, die ebenso Kreaturen wären wie auch die Menschen Kreaturen sind - es muß immer einen Kreator (einen Schöpfer) geben, dem alle Kreaturen (die Geschöpfe) ihre Existenz verdanken.

Es läßt sich auch nicht alles, was von der alten Welt in Schriften überliefert wird, automatisch mit einer Allgemeintheorie lösen, die meint, nahezu alles schwer oder nicht Erklärbare auf der Welt mit dem Wirken hypothetischer Kreaturen von einer anderen Welt erklären zu können.

Es ist aber ein sehr großer Verdienst, daß sich Erich von Däniken der Erforschung der Messiaserwartungen in allen Regionen der Welt widmet.
Man muß allerdings als Alt- oder Neuisraelit (als Christ der katholischen Kirche) stets bedenken, daß sich der eine Gott Israels nicht mit einer Hochtechnologievorführung einer außerirdischen Zivilisation erklären läßt.
Diesen Kriterien wird die Religion Israels und Jesu Christi nicht gerecht.

Erich von Dänikens Buchtitel müßte eigentlich präzise und christlich korrekt lauten "DIE ENDZEIT hat längst begonnen", denn "der Jüngste Tag" selbst bezeichnet alleine den tatsächlich letzten Tag der Endzeit, jenen Tag der tatsächlichen und leiblichen Wiederkunft Christi in Herrlichkeit.
Die mit Christus begonnene Endzeit ist noch nicht "der Jüngste Tag", auch wenn so der Buchtitel besser klingt.

Aus theologischer Sicht muß man aber präzise auseinanderhalten, daß die Kirche Christi tatsächlich auf den einen und DEN letzten Tag der Endzeit wartet, der "der Jüngste Tag" ist.

Unter dem Gemälde des Jüngsten Tages von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle wird im übrigen regulärerweise der jeweilige Christusstatthalter auf Erden gewählt, der der Papst ist.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.05.2013 22:40:04 GMT+02:00
Jayanti meint:
Was sie da erzählen ist großer Unsinn:

Am Anfang war Gott eine Frau gewesen!. Diese erschütternde wie provozierende Wahrheit wirft eine Reihe von Fragen auf: Wie gelang es dem Mann, die als Große Mutter verehrte Frau aus dem sinnstiftenden Zentrum des Lebens zu verdrängen?. Wie wirkte sich diese vor rund 5000 jahren einsetzende Umwälzung auf die Entwicklung der Menscheit aus?. Und welche Folgen hat das für uns heute?. Denn seit das von der Frau vermittelte Wissen um die ganzheitliche Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur, umd Werden und Vergehen, Weiterleben nach dem Tod und Widergeburt verschüttet ist, befindet sich der Kosmos nicht mehr im Gleichklang, fehlt uns der Schlüssel zu uns selbst.

Das Christentum wurzelt, wie alle drei monotheistischen Religionen in einer Hirtennomadenideologie. Da das Hirtentum die Domestikation von Tieren voraussetzt, die Menschen aber den größten Teil der Menschheitsgeschichte als Wildbeuter lebten, können diese Hirtenreligionen nicht am Anfang von Religion stehen. Tatsächlich steht am Anfang Gott die MUTTER als Kosmische Mutter des Universums. Die Idee von Gott dem HERRN war und ist in Wahrheit eine bis heute nützliche Theologie zur Indoktrinierung und Zementierung patriarchaler Herrschaftsmacht, also eine politische Theologie. Eines der Hauptanliegen dieser politischen Theologie war es, Gott die MUTTER abzuschaffen, sie durch Gott den HERRN zu ersetzen und die Mutter gleichzeitig zur Magd des HERRN zu degradieren. Neuesten sozio- und religionshistorische Forschungen stellen ei Fazit ist - wie könnte es auch anders sein: Das Bild von Gott dem HERRN, das mit einem, den öffentlichen Raum dominierenden Männerbild einhergeht, hat ausgedient, denn eine moderne Gesellschaft sieht anders aus. Und Gott die MUTTER liebt Sex!.

Dass die Frau aus dem Mann entstanden sein soll (laut Genesis-Bericht), widerspricht nicht nur unserem gesunden Menschenverstand, sondern auch den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Vor allem die moderne Genforschung zeigt, dass die Frau keineswegs ein mangelhafter Mann ist, wie uns eben Bibel weismachen will. Männliche wie weibliche Menschenembryonen sind in den ersten sechs Wochen ihrer Entwicklung nicht voneinander zu unterscheiden. Beide haben ein Paar noch unreifer Keimdrüsen und zwei primitive Kanalsysteme, aus denen sich die unterschiedlichen Geschlechtsorgane entwickeln können. Erst wenn in der siebten Schwangerschaftswoche das SRY-Gen auf dem Y-Chromosom für ein paar Stunden angeschaltet wird, entsteht aus dem Embryo ein Mann. Treten dabei Störungen auf, lässt der Körper weiterhin das Standardprogramm "weiblich" laufen, trotz XY-Ausstattung. In Wahrheit ist also der Mann der "Sonderweg", nicht die Frau. Aufgrund eines kleinen biochemischen Prozesses wird sozusagen aus der Frau ein Mann. Die Frau ist also keineswegs ein Nebenprodukt des Mannes.

Damit hat der Bibel- Gott, oder auch die Bibel-Redakteure bewiesen, wie unwissend er und sie im Grunde waren...Allerdings weiß ich um religiöse Gefühle, und halte mich, was diesen speziellen Bereich betrifft einfach zurück. Dennoch ist für die Bibel der Mann das starke, das vor Gott edlere Geschlecht (1. Kor 11,7): "Der Mann (...) ist Gottes Bild und Abglanz." In Wirklichkeit hat der Mann aber die schlechteren Karten: Sein Immunsystem ist schwächer und er stirbt im Durchschnitt sechs Jahre früher. Männer fallen häufiger Unfällen zum Opfer und begehen dreimal so oft Selbstmord. Schon die Überlebensrate weiblicher Föten liegt deutlicher höher als die der männlichen. Und - last not least - bleiben Jungen in der Schule häufiger sitzen als Mädchen

„Alles ist aus dem Weiblichen geboren“, so lautet ein Kernsatz beim Zusammensetzten der heiligen Pfeife (dem Ritualinstrument der indigenen Bevölkerung Amerikas). Er verweist auf „ein kosmisches Gesetz, das auf allen Ebenen und in allen Dimensionen gilt. Nichts kann allein durch das männliche Prinzip ins Leben gerufen werden. Dies gründet sich nicht auf einen Glauben, sondern auf Tatsachen...Wir alle müssen die weiblichen und männlichen Aspekte unseres gesamten Seins und Einklang bringen, damit wir mehr von unserer spirituellen Natur mitteilen können. Die Dominanz des Mannes trennt uns von unserem wahren spirituellen Wesen“, schreibt Kenneth Medaows in seinem Buch „Runen-die magische Kraft“. Das Wort „Frau“ und das Wort „Göttin“ bedeuten nach der nordischen Mythologie und Etymologie dereinst ein und dasselbe. Ein Wissen, das weitreichende und völkerverbindene Visionen in Gang setzten könnte.

In einem religionswissenschaftlichen Studium kam sie selbstverständlich nicht in der Art vor, wie man dem Männlichen Respekt gezollt hatte, die Göttin, und wenn, dann höchstens als minderwertiger Auswuchs einer minderwertigen Religiösität, mit der Judentum und Christentum – um Gottes willen – nichts zu tun haben wollten. Die „Weisheit“ – eine Göttin, die mit Gott zusammen die Welt erschuf?. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. „Jahwe und Aschera“? – das wurde es schon peinlicher. Denn die Funde und Aufzeichnungen weiblicher Figurinen (Baumgöttinnen, Lebensbäume, und andere archäologische nachweise beweisen das die Fruchtbarkeitsgöttin Ashera sehr wohl Bestandteil der christlichen Paulus-Religion ist), kann man nicht wegrationalisieren. Aber zugeben, dass da mehr war als nur Minderwert? – Nur dass der strikte Monotheismus in Isreal wohl doch erst spät durchsetzbar war, später als uns die Bibel glauben macht. Gut, war man eben ein paar Jahrhunderte „primitiv“ geblieben. Der Überlegenheit des männlich besiedelten Eingottglaubens tat das keinen Abbruch. Und Frauen taten mit. Kamen (und kommen) nicht und nirgends wirklich vor in diesem denk- und Glaubenssystem und wunderten uns nicht einmal.

Heute wissen wir, daß die jüdische Alleingottheit Jahwe in seiner Anfangszeit eine Partnerin hatte, ein weibliches Gegenstück: Ihr Name ist Ashera. Es gibt Ausgrabungen, Dokumente, Figurinen, Wandtafeln, Höhlenzeichnungen, die das beweisen. Ashera ist auf einmal verschwunden. Kaum vorstellbar, dass ausgerechnet Frauen sie aus den Originalschriften des Alten Testaments entfernt haben sollen. Denn di wenigsten konnten schreiben und lesen, dafür haben ihre Herrn und Gebieter schon gesorgt. Die jüdische und die später daraus folgende christliche Religion haben also die Frauen auf einen Platz in der zweiten Reihe verwiesen, wenn nicht gar in der dritten. Selbst Jesus, der angeblich große Friedenstifter, soll als er nach langen Jahren der Wanderschaft wieder einmal seine Mutter traf, folgendes gesagt haben: „Weib, was habe ich mit dir zu schaffen?“. Bei den Buddhisten ist es immer noch Brauch und Gesetz, dass Mönche ihre milden Gaben nur aus der hand eines Mannes empfangen dürfen. Die Frau gibt die Gabe einem männlichen Begleiter, der darf sie dann dem Mönch geben. Der Bettelmönch darf die Frau nicht berühren, auch nicht sekundenlang, sonst wird er unrein. Und die Moslems?. Sie halten es oft streng an den Koran: „Die Widerspenstigen unter ihnen (den Frauen) sperrt ein in das Schlafgemach und schlaget sie. Der Gipfel der Frauen- und Hexenfeindlichkeit kommt ausgerechnet in Europa um Ausbruch, im Rahmen der Inquisition. Folterungen, Marterungen, Hexenverbrennungen…

Obwohl sie später von jüdischen Buchstabengläubigen abgelehnt wurde, gab es auch in der jüdischen Religion von alters her eine Göttin. Zu einer bestimmten Zeit hatten die Israeliten die Göttin Ashera als Gemahlin des Gottes Jehova verehrt. Im 5. Jahrhundert vor Christus war sie unter dem Namen Anat Jahu bekannt. In Texten, die zwischen dem 4 u. und 5. vorchristlichen Jahrhundert abgefasst wurden…wird sie zur Gefährtin Gottes und zur Mit-Schöpferin von Sophia. Im südlichen Negev kamen bei einer Grabung zahlreiche Fragmente von Tongefäßen zum Vorschein, auf denen Schriftzeichen aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. zu erkennen waren: „Gesegnet seist du Jahwe und durch seine Aschera“, hieß es da in einer Grußformel. Ein zweiter Text verwendet einen ähnlichen Segensspruch: „ich will euch segnen durch Jahwe, unseren Beschützer, und durch seine Aschera.“ Es ist also nachgewiesen das bereits im 9. Jahr. v. Chr. eine schriftliche Form der hebräischen Sprache existierte, aber die Hebräer verehrten verschiedene Götter, u.a El/Jahwe und Aschera. Die Verehrung Ascheras wurde später im Alten Testament explizit verurteilt.

Denn dda stimmte doch was nicht. Bewusstseinsentwicklung einzig und allein über die Vater-Sohn-Schiene?. Vom Heldenmythos, den es ja auch in jeder anderen Mysterienschule längst vorher gegeben hat, zum Muttermord, sprich – der Heldenmythos ist ohne den Muttermord gar nicht denkbar, vollzieht sich geradezu als Muttermord. „Er“ muss „Sie“ töten, weil sie schädlich ist. Aber wird der Zustand der Welt durch diesen „gerechten Krieg“ ein besserer?. Und welche Kröte sollen Frauen hier wieder einmal klag und fraglos schlucken?. Seltsam: wenn „Sie“ tötet, dann muss sie dafür ausgemerzt werden; wenn „Er“ tötet, identifiziert sich eine ganze Kultur mit ihm. Und weil er also gerechtfertigt erscheint, spricht auch niemand von „Vätern“ angezettelt werden, ganz real ihre Kinder verschlingen.

Mutter, Vater, Sohn…was fehlt, ist offensichtlich: die Tochter. Die weibliche Linie der Bewusstseinsentwicklung, ihre stete Verjüngung, Erneuerung und Erweiterung im Symbol der „Tochter“. Eine eigene Geistigkeit der Frau wird auch hier nicht in Erwägung gezogen. Am männlichen Wesen soll die Frau genesen. Keine Tochter im System, mit der sie Zwiesprache halten könnte.
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