Kundenrezension

142 von 163 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anpassung um jeden Preis, 15. Februar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht: Geschichten aus der arschlochfreien Zone (Taschenbuch)
Ich kenne Dieter Moor nicht, lebe aber auf einem Brandenburger Dorf.
Ich kenne Leute wie Moor, die hierher ziehen und wahnsinnig gerne integriert werden wollen in das Dorfleben.
Sie sind eigentlich angenehme Zeitgenossen, bringen Leben ins Dorf und Zukunft.
Herrlich treffend sind Moors Beschreibungen der direkten Sprache der Einwohner, die etwas gewöhnungsbedürftig ist für den redegewandten Schweizer.
Die größten Stärken des Buches sind die nacherzählten Lebensgeschichten der Einwohner, die unter die Haut gehen.
Die größten Schwächen des Buches sind seine Lobpreisungen für seine Ehefrau, die bis ins Peinliche gehen.
Und seine Anbiederei den Einheimischen gegenüber, wenn er ihr Mobbing gegen andere Zugezogene unterstützt, die sich eben nicht so anpassen wie er.
Oder wenn er zum Ende des Buches sogar bereit ist, sich auf einem Feuerwehrfest mit Fremden zu prügeln.
Dann möchte man ihm zurufen: Das geht zu weit! Lassen Sie Ihren inneren höflichen Schweizer wieder heraus! Haben Sie keine Angst, auch mal anders zu sein als die Einheimischen: So intolerant sind die Brandenburger nämlich gar nicht!
Trotzdem ist dieses Buch mal eine angenehme Abwechslung zum üblichen "Brandenburg"-Bild a la Reinald Grebe.
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.08.2010 18:31:57 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.08.2010 18:33:11 GMT+02:00
Faust meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2010 17:34:02 GMT+01:00
Julian Becker meint:
Halte diese Rezension für eine der Besten hier. Danke dafür. Übrigens schreibt man peripher, vom lateinischen peripheres. Man sollte schon aufpassen, wenn man Fremdworte benutzt um Klugzuscheißen.

Veröffentlicht am 24.11.2010 14:04:47 GMT+01:00
Buchundmehr meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.11.2010 17:30:24 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.11.2010 22:11:30 GMT+01:00
S. Manthey meint:
Tatsächlich ist es intolerant wenn man Nazis verprügeln möchte. Wenn man das, was man ablehnt, mit den gleichen Mitteln bekämpft, die diese einsetzen, dann sollte man eventuell noch mal nachschlagen was Toleranz denn nun wirklich bedeutet.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.11.2010 19:46:26 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.11.2010 19:47:50 GMT+01:00
Faust meint:
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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.12.2010 18:12:40 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.12.2010 18:14:39 GMT+01:00
Lu meint:
Tolle Lateinkenntnisse :-) des Julian Becker, aber warum die Großschreibung des infiniten Verbs (klugzuscheißen), wenn es nicht substantiviert ist? Das ist dann aber auch falsch ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.01.2011 19:43:11 GMT+01:00
Tristan meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 11.03.2011 10:21:09 GMT+01:00
BT meint:
Die meisten Werneuchener (Hirschfelde mit 300 Einwohnern, wo die Moors leben, ist eins von 8 Dörfern Werneuchens), die das Buch gelesen haben, lieben es: wegen der guten Beobachtung von Eigenarten, Denkweisen und Sprache der Beschriebenen. Die Moors machen unglaublich viel für das Dorf: eine gute Mischung von Eigennutz und Gemeinwohl. Sie haben die Wiederbelebung des einzigen Dorfladens unterstützt. Sie motivieren andere Landwirte und Einwohner aus dem Dorf ein Bio-Lebensmodell zu machen. Im Sommer 2010 unterstützten sie mit ihrer Popularität das Dorffest, zu dem 10.000 Besucher kamen: Freunde wie Ulrike Folkerts kamen , Bauern, Freiwillige Feuerwehr, Vereine, andere Dörfer stellten sich vor und zeigten auf verschiednen Bühnen Darbietungen. Erfolg schafft Neider. Es gab kritische Stimmen: Es regnete in Strömen; es gab zu wenig Parkplätze, zu wenig Ordner; wegen der vielen Besucher kam es zu Staus von Menschen und Autos; einige Hofläden und Stände waren dadurch weniger gut erreichbar; "Moor-Festspiele"; der Links-Partei-Bürgermeister Werneuchens - selbst auf Ich-kümmer-mich abonniert - ordnete an, dass es so ein Fest nicht noch einmal gäbe. Dieses dörfliche "Don Camillo und Peppone" spiegelt das Buch gut wieder. Klar: Die Moors sind etwas selbstverliebt und missionarisch. Dürfen das auch sein. Und dass Dieter Moor seine Frau mag, ist nicht peinlich...

Veröffentlicht am 21.03.2011 14:04:31 GMT+01:00
KL meint:
Was daran peinlich sein soll, seine Frau zu moegen, ist mir nicht klar und dieser Kommentar sagt m.E. mehr ueber den Rezensienten aus, als ueber das Buch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.05.2011 19:20:26 GMT+02:00
hugo123 meint:
Moment mal... diese "Fremden" sind Nazis. Also "Menschen", die geistig -wie im Buch beschrieben- auf dem geistigen Nievau einer Amöbe rangieren. Woraus sich auch der Untertitel des Buches ergibt: Denn nachdem die Nazis abgezogen sind, ist Amerika wieder eine arschlochfreie Zone.
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Details

Artikel

Rezensentin / Rezensent

M. Wolf
(REAL NAME)   

Ort: Stechlin

Top-Rezensenten Rang: 5.936