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4.0 von 5 Sternen send me a postcard, 1. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: The John Lennon Letters: Erinnerungen in Briefen (Kindle Edition)
Well, "Letters" bot sich mir als Weihnachtswunsch an you know, because i like the wave of the sixties, eine Generation, die vor mir dran war, neugierig about John Lennons own write and British humor you know, ein Luxusobjekt für Sammler mit auffindbaren Dokus, Entzifferungen, Erklärungen, Hintergründen, Deutungen, Schreibgekritzel und Skizzen, woraus ich irgendwie Sinnmachendes aufzuschnappen versuche okay, als Eindruck, als Collage you know.

John reagiert meist schreibend auf Dinge. Die Briefe (auch Postkarten, Listen, Notizen und Telegramme) sind lustig, informativ, kämpferisch, weise, verrückt, verzweifelt, selbsterkundend, poetisch, herzzerreißend, amüsant, interessant. Die ersten bestehen aus aufgeschnappten Satzfetzen, meistens schreibe er, um sich zu amüsieren.
Der Schüler aus instabilen Verhältnissen macht sich mit Wortwitzen und Cartoons über Lehrer lustig zur Erheiterung der Mitschüler. Gründet eine Gruppe und lädt Paul ein, dann George. Spielen im Cavern-Club, gehen auf Tour ...

In Hamburg beginnt das Briefeschreiben (1). Die Beatlemania geht los. Begegnung mit seinem Vater, einem Seemann, der seine Familie im Stich ließ. Die Beatles meditieren in Indien (2). John + Yoko werben mit ihrem "Bed-In" für den Frieden. Rechtsstreitigkeiten mit Apple. Die Beatles trennen sich. J. gibt einen Orden aus Protest zurück (3). Das Urschrei-Buch eines bekannten Psychaters beeinflusst J+Y. Sie versuchen durch Kunst etwas zu bewegen. Ärger mit Yokos Ausstellung in einer Kathedrale mit dem Domherrn. Spannungen mit Paul, wer Apple leiten sollte und wer sich von wem trennen wollte, missverstandene Aussagen, Anteile an Songs usw. (4). Probleme mit der Aufenthaltsgenehmigung in den U.S.Ah! J+Y gründen Nutopia. Ihr Trennungsversuch scheitert (5). Familienangelegenheiten anlässlich der Geburt von Sean. Er möchte diesmal ein guter Ehemann und Vater sein (6). Viele Anfragen, über Beatles Zeiten zu berichten. An Derek Taylor (enger Mitarbeiter der Beatles) (7). Die Welt ist interessiert, was sie so machen. Sein Hausangestellter arbeitet To-Do-Listen ab (8). Das tragische Ende (9).
1
An seine Cynthia (erste Frau): Du bist alles, was ich zu Weihnachten will. Liebe Dich wie Gitarren. Werd' verrückt ohne Dich.
Noch ein paar Monate in Hitlerland (verballhornt den deutschen Tonfall). Bin fix und fertig, drei Uhr morgens, mein Kopf brummt, sitze in diesem Dreckloch, zum Heulen, mir reicht's, wünschte, ich wär zuhause.
Schick Dir Lederhöschen von der Reeperbahn. Want to be rich. Mit Paul paar Songs geschrieben. Mit Hamburger Kunststudentin Astrid den Zustand der Welt beklagt. Kurzurlaub mit Paul in Paris. Stimme weg. Zur Ostsee gefahren, gut für die Gesundheit.
2
Auf Tour, zunehmende Hysterie, Beatlemania überflutet das Land. Schickt einem weiblichen Fan (wie immer zufällig aus dem Briefekorb gezogen) Weihnachtsgrüße: Hab nur 6 Haare, und die hab ich meinem Vater versprochen.
Signiert "In his own write" mit: Für Walter. Bitte mach mich reich.
Keine Freude mehr an diesem Endlosgeschrei, hat mit Musik nix mehr zu tun. Postkarte an Freund Ronny inmitten des Irrsinns: Nieder mit der Königin, bring den Hund zurück, verbietet die Atombombe, Wales den Schotten.
Der Autor dieses Buches machte 1967 ein Beatles-Buch und Lennons Vater ausfindig. J. schreibt seinem Vater nach einer Begegnung: Bin froh, dass du Dir keine besch... Großfamilie zugelegt hast.
An Ringo: Die Songs reichen für 2 LP's. Hol schon mal Dein Schlagzeug. Bleib vom Gras weg!
An einen unbek. Fan: Transzendentale Meditation beruht auf den Grundwahrheiten aller Religionen. An Mr. B (bat um Geld für eine Weltreise): Was heißt keine Initiative? Mit transzendenter Meditation ist alles möglich.
3
Während ihrer Hochzeitsreise - und sowieso von den Medien verfolgt - bitten sie alle Welt eine Woche in ihr Schlafzimmer u.a im Hilton Amsterdam: Give peace a chance, die Hymne der Friedensbewegung gegen Vietnam and all that s***. (Zeichnung von J+Y in den Wolken): Die Glücklichen haben Spaß und tun Gutes.
Rechtstreitigkeiten beginnen im Apple-Konzern. Endlos komplizierte Vorstandsitzungen. Treten nicht mehr öffentlich auf (St. Pepper Zeit). J+Y kaufen sich ein Herrenhaus mit großem Park und Aufnahmestudio.
An die Queen und den Premierminister: Ich gebe diesen MBE-Orden aus Protest gegen die Verwicklung Großbritaniens in den Nigeria-Biafra-Konflikt, gegen unsere Unterstützung Amerikas in Vietnam und gegen das Abrutschen von "Cold Turkey" in den Charts zurück.
4
Das Urschrei-Buch beeindruckt J+Y. Verteilen Exemplare an Freunde. Unterdrückte Wut wird herausgeschrien mangels elterlicher Liebe. Laden den Psychater ein für Therapiesitzungen. Inspiriert das songwriting.
J. wird mit 30 politischer, engagierter. Lernt Aktivisten kennen: Wir wollen durch die Kunst revolutionär wirken.
Eure Majestät (the Queen): Wir erbitten ergebenst um Gnade für die mittlerweile weltberühmten politischen Gefangenen, vor allem für den 22jährigen Studenten M.R. Können Sie in dieser Sache irgendetwas unternehmen?
An den Post-Standart: (Yoko-Ausstellung): Welcher Blau-Miese (graue Maus) hat diesen unaufrichtigen Quatsch über Kunst geschrieben?
Ausstellung mit bekannten Künstlern in der von Deutschen zerbombten Kathedrale von Coventry. Der Domherr zeigt kein Sinn für das Konzept "zwei Eicheln für den Frieden" von einem Paar, das in Sünde lebt (beide geschieden). Die Eicheln auf einer Sitzbank werden vor der Kathedrale ausgestellt. Dann schicken sie Eicheln als lebende Skulpturen an führende Politiker, sie sollten sie in ihren Garten pflanzen und 2 Eichen für den Weltfrieden wachsen lassen. An den Domherr: Danke für Ihre christliche Haltung. Christus setzte sich für die Menschen ein. Er hätte unser Ausstellungsstück angenommen. Herzliche Grüße.
An Linda McCartney: Halt die Klappe Linda, wenn dir egal ist, was ich sage. Ich bin nicht wütend auf deinen Ehemann. Ich weiß, dass die Beatles ziemlich nette Leute sind you know. (Paul gefielen J.s politische Sachen nicht sonderlich). Paul, wenn du nicht der Aggressor bist, wie du behauptest, wer hat uns dann vor Gericht gebracht und in aller Öffentlichkeit auf uns gesch...? Weihnachtskarte an beide: Happy Xmas, the war is over if you want it.
5
An einen Freund: Ich mag NY, von Haus aus aggressiv, keine Zeit für Annehmlichkeiten. Probleme mit der Aufenthaltsgenehmigung wg. pol. Aktivitäten und Drogenbesitzes 68 in England. Hätt gern ein bißchen weniger Schwierigkeiten. In Amerika wird der Lebensstil von anderen festgelegt.
An einen schwarzen Aktivisten: Ich schick Dir unser politisches Album. Presse-Erklärung: Begnadigt diesen (zum Tode verurteilten) Aktivisten. Das Leben ist heilig.
An Kyoko (Y.s Tochter): Nimm Kontakt mit uns auf. The war is over.
Ringo kauft das Herrenhaus in England, J+Y leben am Central Park N.Y. Er gibt in einer Pressekonferenz im Büro der New Yorker Anwaltskammer die Gründung von Nutopia bekannt, ein Land ohne Staatsgebiet, ohne Grenzen, ohne Pässe: Es gibt keine Gesetze, nur kosmische. Als zwei Botschafter von Nutopia bitten wir um diplomatische Immunität und die Aufnahme unseres Landes und seiner Menschen in die Vereinten Nationen.
Liebeslied-Notiz für Y.: Ich bin geboren, um Dir zu begegnen. J+Y trennten sich ein Jahr, aber "das funktionierte nicht". An den Toningenieur: Bei "Stand by me" den Zwischenraum kürzen, bei "Bringing it on Home" vielleicht etwas mehr Bass. Ich vertraue Deinem Gehör. Thanx.
6
Y. bekommt ihren Sohn Sean mit 42. J. an seinen Cousin: Schwer akzeptabel, dass ihr denkt, ich sei so anders, bin nie "unnahbar" gewesen, nur mein "Image", mein "Ruhm" ect. sind zwischen mich und meine Familie gekommen, es ist unwirklich.
An die Schwester: Julia wird Dich über die Gründe ins Bild setzen, warum wir keinen Kontakt mehr hatten, hauptsächlich Familienscheiße.
An Julia: Verdammter Albtraum in der Klinik. Auf dem Boden geschlafen. Fütterte den Säugling alle 4 Stunden. Er stand unter Intensivpflege. Y. durfte ein paar Tage nicht runterkommen. Aber er ist ein Gottesgeschenk.
J. widmet sich seiner viel reisenden Familie. Schickt stetig aus Japan und Honkong einen Postkarten-Strom an Freunde mit amüsanten Motiven: Es geht nicht darum, wo Du bist, sondern wie Du drauf bist!
7
An einen Produzenten von BBC: Wir vier in Deiner Show? Nein Danke. Bin mit Sinn-Fragen beschäftigt. Nimm Ringo.
Für den Melody Maker über Beatles-Zeiten: Erinnere mich an ein Meer von Gesichtern. Wir waren reich und berühmt, aber in unseren Köpfen war am Ende nichts mehr los, also beschlossen wir aufzuhören. Ein Interview? Nein, Johnny Beatle ist unsichtbar.
An einen Fan: Wie ich auf Liverpool und Hamburg zurückblicke? Aus einiger Entfernung.
J. reagiert normalerweise nett auf Fan-Briefe, aber ...: Hör mal zu, Bruder, warum lasst ihr Jesus-Freaks die Leute nicht in Frieden? In Deinem neurotischen Brief offenbart sich kein innerer Frieden, mein Sohn.
Parodiert einen dieser Bettel-Briefe aus der Beatles-Zeit: "Bin eine verkrüppelte Familie, brauche ein paar Hunderter, um Schottland zu verlassen. Weiß, dass Sie Christ sind, helfen Sie mir um der Liebe Gottes willen, der sie dahin gebracht hat, wo Sie heute sind".
An Derek Taylor: Sehe, dass Warner Bros. die Weltherrschaft übernommen hat auf Deinen Füßen (als Topmanager). Gut gemacht, mein Freund, du bist in der Tat führend im Gutsein! Sieht so aus, dass Apple bald begraben wird. Brauchst Du Personal? Such Dir einen Trottel aus. N. Y. ist toll und ich auch. Ich denke daran, Zauberer zu werden, muss nur das Wort in meinem Pass ändern. Mein lieber Lieber, Ich! na ja, Ich! Also! Ich! glaube an die Musik.
8
Weihnachskarte an Cousin S.: Lange nix von Dir gehört, komm, Mann, schick eine Karte, das Leben ist kurz.
An die NY Times: Lieb, dass Ihr Euch Sorgen um uns macht. Wir machen einen geistigen Frühjahrsputz. Sean ist wunderschön. Die Pflanzen wachsen. Die Katzen schnurren. Wir sind alle ein Teil des Himmels.
To-Do-Liste für Fred, den Haus-Angestellten. (Anm.: Nicht schlecht, sich die Dinge einfach nur herbeizuschreiben): Bio-Brot, Croissants, Cornflakes, Strawberries, frische Pilze, Breakfast Honigkekse, das Menü für die Dakota-Party.
Die neue von Paul "Back to the Egg", Alben von Dylan und Randy Newman, Bowies neue LP, TV-Lautsprecher für die Küche, Buch über Katzen und Hunde, Foto-Skulptur, Klima-Anlage rep., Zahnarzt-Termin für Yoko.
Alle Bücher vom Schlafzimmer in den untersten Stock einsortieren. Glühbirne für das Weltkarten-Licht auf dem Flur zum Schlafzimmer. Die Vordertür am Haus (Long Island) kann jeder Verrückte öffnen, also prüfen. Treibstoff für den Mercedes. Es fehlt Verschiedenes (vermutlich gestohlen). Wo sind die Stiefel? Der St.-Pepper-Anzug? Der Mystery-Tour-Frack? (Anm.: Hat Fred für teures Geld verkauft)
9
Songs schreiben für eine LP auf Long Island. J. lernt segeln und überlebt mit einem 12-Meter-Schoner und ein paar Leuten Richtung Karibik zwei Tage einen gefährlichen Sturm, bei dem sie, um ihr Leben fürchtend, Seemannslieder grölen.
8. Dez. 1980: Ein Autogrammjäger namens Chapman aus Hawaii bittet J., das neue Album zu signieren. Als J+Y 6 Stunden später aus einem Studio kommen, fallen Schüsse ...
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