Kundenrezension

82 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht die befürchtete Bruchlandung, 18. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Moon Landing (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
Eigentlich wollte ich gar nicht in die neue James Blunt CD hineinhören. Die erste Platte war zwar eine kleine Pop-Balladen-Sensation und die beiden folgenden Alben waren auch nicht schlecht, aber von seinem weinerlichen Gesang hatte ich eigentlich genug. Und immer nur Balladen wird auf die Dauer auch langweilig.
Als ich dann die ersten Worte vom Opener 'Face the sun' hörte, schienen meine Zweifel an einem erfreulichen Wandel bestätigt zu werden. Schon wieder diese Wehleidigkeit! Aber während des Liedes passierte etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Zum einen wurde ich mit einem Coldplay-artigen Gitarrenpart (nach Art von 'Fix you') überrascht, und zum zweiten musste ich mir eingestehen, dass mich der Song, der zum Ende geradezu bombastisch wird, tatsächlich berührte.
Also gab ich auch dem zweiten Song ('Satellites') eine Chance und wurde mit einem tollem Gute-Laune-Song belohnt. Aha, das kann er jetzt also auch. Schön. Bitte mehr davon. Und tatsächlich entwickelt sich der dritte Song ('Bonfire heart') zu einer kleinen Pop-Hymne mit stimmgewaltigem Chor.
Auch der vierte Song 'Heart to heart' klingt sehr fröhlich und hat eine fast unwiderstehliche Melodie einschließlich Mitwipp-Garantie. Unterstützt wird James Blunt von einer dezent gespielten E-Gitarre.
'Miss America' beginnt ruhig mit Piano. Erst mit der zweiten Strophe kommen Drums dazu. Insgesamt ein eher typischer James-Blunt-Song mit sehr melodischem Refrain.
'The only one' ist für Blunt-Verhältnisse schon ziemlich kraftvoll und gewohnt melodisch.
Danach nimmt er sich für gut 3 Minuten eine Pause und singt eine Ballade ('Sun on Sunday'), wobei er nur von einem Klavier begleitet wird. Ich denke, diese Pause hat er sich verdient.
Gleich darauf wird es wieder rhythmisch. 'Bones' wirkt sehr poppig und besticht durch seine enorme Melodik.
'Always hate me' zeichnet sich durch seine coole Percussion aus sowie durch einen bombastischen Refrain, in dem James Blunts Stimme selten erreichte Höhen gekonnt meistert.
'Postcards' beginnt wie ein typischer James-Blunt-Song (Klavier-Stimme), doch schon nach 30 Sekunden hat man plötzlich das Gefühl, als ob man einem karibisch-angehauchten Song von Jason Mraz oder Jack Johnson hört. Coole Nummer.
Den Abschluss bildet- wie kann es anders sein?- eine Ballade. Aber bei 'Blue on Blue' handelt es sich nicht um eine 08-15-Ballade, auch wenn es zunächst den Anschein hat. Aber die Begleitung durch die akustische Gitarre, der mehrstimmige Gesang im Refrain und das 'krachende' Finale unterstreichen, dass James Blunt hier sehr vieles anders und besser gemacht hat als auf seinen letzten Alben. Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass 'Moonlanding' sein Erstlingswerk knapp übertrifft.
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Kommentare


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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 18.10.2013 16:43:07 GMT+02:00
Laranie meint:
Super Rezension...gibt es 5 ***** vielen Dank!

Veröffentlicht am 20.10.2013 01:20:57 GMT+02:00
Thor meint:
Ich finde auch, dass "Moon Landing" sein bisher bestes Album ist!

Veröffentlicht am 21.10.2013 12:00:58 GMT+02:00
snackattack meint:
Kleine Anmerkung:
Ich glaube, der Coldplay-Titel, den du meinst, heißt "Fix You", nicht "Fix It". *Ḱlugsch..ss-Modus off*

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.10.2013 15:30:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.10.2013 15:34:59 GMT+02:00
Ja, du hast Recht. Ich habe kürzlich öfter den Film "Ralph reicht's" gesehen als Coldplay gehört. Und in diesem Film gibt es einen Fix-it-Felix, der anscheinend in meinem Kopf herumspukte.
Now I have fixed it. :-)

@Laranie: Danke für die netten Worte. :-)

Veröffentlicht am 24.10.2013 10:35:29 GMT+02:00
Mike the Bike meint:
Danke für deine Info,

finde schon in de letzten Scheibe von JB waren Gute_laune-Songs dabei.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2013 19:06:03 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.10.2013 20:00:41 GMT+02:00
Das will ich nicht bestreiten, aber für mich war er trotzdem in erster Linie ein Balladensänger. Ich meine, es braucht etwas Zeit, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass James Blunt mehr als bloß tieftraurige Nummern zu bieten hat.

Ergänzung: Gerade im Vergleich zu 'Some kind of trouble', auf dem sich Jb auch schon recht 'experimentierfreudig' zeigte, erscheint mir die Produktion auf 'Moonlanding' oft angenehm reduziert und deutlich dynamischer (d.h. der von Wechsel von laut und leise ist stärker und öfter).
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