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Kundenrezension

130 von 155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Scharfes Messer?, 27. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Gerber Bear Grylls Messer Ultimate mit Kombiklinge, GE31-000751 (Werkzeug)
Ja, mit der Schärfe eines Messers ist es so eine Sache! Es ist zwar richtig, dass das Messer im vorderen Teil der Klinge relativ "unscharf" ist. Ich gehe aber davon aus, dass das gerade vom Hersteller gewollt ist.
Sehr scharfe Messer (mit denen man sich gar rasieren kann ...) haben einen sehr kleinen Schneidenwinkel. Keine Schneidenwinkle sind eben sehr dünn und reagieren empfindlich auf Beanspruchungen. Dies hat zur Folge, dass solche Messer ihre "barbarische Schärfe" bei (insbesondere sehr harter) Beanspruchung nicht lange halten können. Daher muss man z.B. Rasiermesser (nicht die Dinger aus der Fernsehwerbung, sondern solche zum aufklappen, wie sie der Opa noch benutzt hat) nach jeder Rasur schärfen, da sie sonst sehr schnell stumpf werden (obwohl solche Messer loccker 60 Härtegrad nach Rockwell aufweisen)!
Messer mit einem größeren SchneidWinkel hingegen sind zwar nicht so scharf, halten aber die vorhandene Schärfe deutlich länger. Sie sind also bei Beanspruchung länger schnitthaltig. Materialqualität und Vergütung bzw. Behandlung spielen jeweils auch noch eine Rolle. Die soll hier aber nicht erörtert werden, da das hier ja auch kein "Lehrbuch" werden soll.
Wenn man nun ein Messer herstellt, muss man sich überlegen, für welchen Verwendungszweck man es herstellt. Ausgehend hiervon muss man dann den Schneidwinkel bestimmen.
Bei dem hier gegnständlichen Messer handelt es sich um ein Survivalmesser für recht groben Umgang. Daher bietet es sich an, einen relativ großen Schneidwinkel zu wählen, da dieser seine schnitthaltigkeit länger bewahrt und er nicht so empfindlich ist!
Das hat der Hersteller (der sicher mehr über Messer und Kingen weiß, als alle hier vertretenen Kommentatoren) in diesem Fall wohl auch getan. Man benötigt eben kein rasiermesser als Speerspitze für die Wildschweinjagd! Nein, man benötigt eine unempfindliche uns sehr stabile (nicht zu spröde) Stahlqualität mit einem großen Schneidwinkel, dern Klinge einem so manch harten Einsatz verzeit.
Wenn man dann auch noch eine Klinge benötigt, die sehr scharf ist, könnte an auch auf den hinteren Teil der Messerklinge (der nit der Sägezahnung) zurückgreifen. der nimmt seine "Schärfe" nicht aus einem Schnidenwinkel sondern aus der Art des Schliffs.
Alles in Allem erfüllt das etwas stumpfe Messer also genau die Anforderungen, die an seinen Einsatzzweck gestellt werden.
Ach ja, dass Messer lässt sich mit dem mitgelieferten Diamantschärfer tatsächlich nicht auf Rasiermesserschärfe bringen. Sinn des Abziehens einer Kinge ist es nämlich, die vorhandene Schärfe des Erstschliffs wieder herzustellen, in dem man den Schneidengrat wieder aufrichtet!
Also, wer es rasiermesserscharf braucht, sollte sich ggf. auch ein Rasiermesser kaufen. Wer aber ein Messer fürs Grobe haben will, dass einem eine extensive Beanspruchung nicht allzu übel nimmt, sollte vieleicht wirklich das hier gegnständliche GErber-Messer erwerben!

Drei Sterne gibt es, da das Messer nicht den Olymp des Messerbaus darstellt. Nach meinem Dafürhalten ist die Bewertung mit drei Sternen aber als eine sehr gute Bewertung zu verstehen!

Viel Spaß beim Rasieren!
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.10.2011 08:58:50 GMT+02:00
Ken Beytre meint:
Danke für diese Rezension! Endlich bringts mal jemand auf den Punkt. Es ist wirklich schlimm was man teilweise für unqualifizierte Kommentare lesen muß. Was erwarten die Leute denn als nächstes?! Eine Machete mit der man am offenen Herzen operieren kann?
Ich werde dieses Messer jetzt kaufen, und zwar aufgrund dieser Rezension. Jetzt weiß ich, daß Gerber hier die Einsatzschwerpunkte richtig umgesetzt hat und nicht mit einer Klinge blendet die Sauscharf ist, aber nach dem ersten Einsatz unbrauchbar.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.02.2012 21:59:35 GMT+01:00
aber gerne meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.02.2012 12:38:00 GMT+01:00
Ken Beytre meint:
Nicht alles was einem selbst zu hoch ist, ist "hochgestochenes blabla".

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.04.2012 11:35:25 GMT+02:00
Zumindest beherrscht der Rezensent die deutsche Rechtschreibung! ;-) Ich finde zwar auch, daß die drei vergebenen Punkte etwas niedrig gegriffen sind - insbesondere weil man den aufgerufenen Preis im Auge behalten muß - aber das ändert nichts an der Substanz des kleinen Vortrags und der Richtigkeit in Bezug auf die Beziehung zwischen angegebenem Verwendungszweck und erreichbarer Klingenschärfe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.04.2012 19:00:13 GMT+02:00
Ich hätte hier trotzdem gern gelesen, warum es "nur" 3 Sterne geworden sind. Die Worte "nicht der Olymp der Messer" erklären hier nicht so ganz, wo die restlichen 2 Sterne verloren gegangen sind. Wirkt das Messer schlecht verarbeitet oder klapperig? Würde es vielleicht kaputt gehen, wenn man einen Stein als "Treiber" benutzen würde? Liegt es schlecht in der Hand, oder ist es zu leicht/zu schwer? Oder ist vielleicht eine andere Schwachstelle aufgefallen? Der Verfasser der Rezension scheint ja schon recht viel Ahnung von der Geschichte zu haben und genau deswegen hätte ich mich über eine kurze, gute Erklärung gefreut.
Ein kleiner Nachtrag wäre super.

Veröffentlicht am 30.09.2012 14:55:04 GMT+02:00
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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.09.2012 14:57:06 GMT+02:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 02.11.2012 14:56:01 GMT+01:00
SimonSte meint:
Nur mal so nebenbei: Der Schneidenwinkel hat primär nichts mit der Schärfe zu tun...es kommt darauf an, wie genau sich die beiden Schneidenflanken treffen. Wenn man ein Messer richtig schärft, werden diejenigen mit dem relativ hohen Schneidenwinkel (60° + ) annähernd so scharf wie Messer mit halb so großem Winkel... daher ist ein stabilerer Winkel kein Grund das Messer stumpf auszuliefern, zumal es sich mit einem scharfen Werkzeug gerade Outdoors sicherer und besser arbeiten lässt.

Veröffentlicht am 17.01.2013 14:32:10 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.01.2013 16:39:23 GMT+01:00
Hank D meint:
Schuldigung..aber das ist doch eher ein Versuch, zu erläutern, wieso das Messer nicht scharf ist.
Ich gebe jedoch zu bedenken, dass man auch sehr breite und robusten Klingen (z.B. eine Axt) ohne weiteres rasierscharf bekommt. Die Survival-Messer von Ka - Bar z.B. sind wesentlich massiver und trotzdem extrem scharf ...auch noch nach harter Beanspruchung.

Auch ein Survivalmesser ist in aller erster Linie zum Schneiden da, dazu muß es scharf sein. Punkt! Andere Tätigkeiten wie Äste abschlagen, Feuerholz machen u.s.w. können sich durchaus ergeben, brauch man dass Messer jedoch auschließlich dafür, wäre eine Axt wohl angebrachter!
Abgesehen davon eignet sich das BG eh nicht für "harte" Techniken. Kein durchgehender Erl und eine empfindliche Sägezahnung an der Stelle, wo es beim batoning richtig zur Sache geht.....

Veröffentlicht am 26.01.2013 04:15:36 GMT+01:00
Travis meint:
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