Kundenrezension

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles schon mal da gewesen..., 8. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Testimony 2 (Limited Edition) (Audio CD)
...und doch immer wieder erfrischend. Gut, selbst für mich, dem der christliche Glaube nicht so fern steht, sind die Texte zu oft starker Tobak und ich würde mir nichts sehnlicher wünschen, als von Herrn Morse mal wieder ein deutlich breiters Textliches Spektrum zu bekommen, als seine liebe zu Jesus und alles was sein Leben damit verbindet. Aber der Mann ist halt im positiven Sinne besessen und ich denke, dass da keine "weltlichen" Themen mehr ohne diese Vebindung zu Text kommen. Schade! Positives und Gutes gibt es so viel und in so vielen Formen.

Sei es drum, kommen wir zum musikalischen: Bussiness as usual könnte man sagen, ja, stimmt! Aaaaber Morse hat ein unglaublich großes musikalisches Spektrum über all die Jahre in seinen Stil integriert. So viel, dass man es in ähnlicher Form bei kaum einem anderen Musiker findet erst recht nicht bei angeblichen Prog Größen wie Steve Wilson, die sich mit Ihrer "progressivität" brüsten. Bei Morse geht einfach alles: Jazz, Metal, Rock, Pop, Balladen und vieles mehr. Alles in seinen unglaublich eigenen Stil verwoben. Das war bei allen seinen Solo Platten bisher so und geht zurück bis zu Spock's Beard. Das vergessen leider viele immer wieder. Ich kann aber verstehen, wenn man von Neal irgendwann genug hat. Phasenweise und in Wellen finde ich die Musik genial und kann mich manchmal Wochen daran nicht satthören.

So auch bei Testimony 2. Der erste Teil gefiel mir nicht so gut, da mir zu viele süßliche Momente drin waren, aber das neue Werk ist über die komplette Distanz super gelungen. Einer der Höhepunkte ist sich "It's for you" das die Dramatik zum Schluss noch mal heftig steigert.

Top Track des Albums ist für mich aber das halbstündige "Seeds of Gold" das den Kauf der CD alleine rechtfertigen würde. Tatsächlich für mich der beste Longtrack von Morse seit vielen Jahren. Die Doku auf der Bonus DVD ist ebenfalls wirklich gut gelungen und gibt einen wirklich guten Einblick in die Enstehung der CD. Ich würde gar empfehlen die DVD zuerst zu schauen, dann bekommt man schon einen guten Überblick über die komplette CD. Nelas Top Werk bleibt für mich immer noch "One" und ich bin mal gespannt, ob er die CD noch mal toppen kann, aber Testimony 2 ist verdammt nah dran!
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.06.2011 22:24:10 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.08.2011 19:00:15 GMT+02:00
Pinktramp meint:
Sehr schön geschrieben. Ich bin zwar seit Jahren definitiv nicht mehr mit dem Christlichen verwoben, kann aber dennoch immer wieder etwas mit seinen Texten anfangen. Vor allem beeindruckt mich trotz meiner generellen Kritik die Stringenz, mit der er seinen persönlichen Glauben vertritt. Soviel zum Text.
Mich wundert bei allen Morse-Rezensionen hier bei Amazon, dass beinahe alle Renzensenten quasi mit einer Entschuldigung, dass sie Morse trotz der über Jahre auszumachenden Wiederholungen mögen, beginnen. Und danach kommt dann immer wieder die Betonung der genialen Kompositionen. Warum kann man nicht einfach die Musik für sich sprechen lassen? Wer komponiert so dermaßen gute und stilistisch abwechslungsreiche Musik heute noch? Wer spielt so fantastisch die verschiedensten Tastenintrumente? Wer spielt obendrein auch noch so verdammt gut Gitarre (klar, die jeweiligen Gäste-Solisten legen noch einige Schippen drauf; aber viele Bands wären schon mit einem NM als etatmäßigen Gitarristen außerordentlich gut bedient und dankbar). Es gibt so viele Bands, die seit Jahren immer das Gleiche machen. Wer Bluesrock mag, kauft z.B. Walter Trout und weiß, was er bekommt. Es ist doch wirklich nichts daran schlecht, dass ein Neal Morse auf seinen Platten "ähnlich" klingt. Muss er ja auch, da er so viele Stile immer wieder vereint - im gegensatz zu z.B. den Bluesrockern, die sich selbst noch viel mehr ähneln. Verdammt, jetzt fange ich auch schon an, mich für meinen Faible für Morse zu entschuldigen...
Ja, ich liebe seine Musik, und ich liebe seine Kompositionen. Und ich stimme dem Resenzenten voll und ganz zu.
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