Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY
Kundenrezension

81 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für "vornehme Stände und besonders Frauenzimmer, die nichts zu tun haben" (Goethe), 29. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Was von uns bleibt: Über die Unsterblichkeit der Seele - Ein SPIEGEL-Buch (Gebundene Ausgabe)
So hatte sich Goethe am 4. Februar 1829 gegenüber Eckermann über die Zielgruppe für philosophische Diskussionen zum Thema "Unsterblichkeit der Seele" geäußert. Das können wir auf Seite 74 des vorliegenden Werkes nachlesen.

Wenn man noch nicht alt und müde genug zum Sterben ist, aber dennoch mitgeteilt bekommt, dass man sich nun darauf gefasst zu machen hätte, brechen die Perspektiven weg. Man fühlt sich aus dem Leben ausgeschlossen und fragt sich nach der eigenen Bilanz. Das ist offenbar dem Autor dieses Buches während einer Krankheit kurzzeitig widerfahren. Da er Journalist ist, hat er die Frage verallgemeinert, sich informiert und einen Aufsatz im "Spiegel" veröffentlicht, aus dem später dieses Buch hervorging.

Sein verheißungsvoller Titel suggeriert Antworten. Leider aber ist er entweder eine bewusst geschürte Illusion oder eine selbstgefällige intellektuelle Anmaßung, denn wir werden nie vorher wissen können, ob nach unserem Tod etwas von uns bleibt. Und dafür gibt es gute Gründe.

In den für die Wissenschaften sehr fruchtbaren ersten drei Dekaden des vorigen Jahrhunderts versuchten große Köpfe die Widerspruchsfreiheit der Mathematik zu beweisen. Russell verzweifelte daran fast. Erst 1931 gelang es dem Logiker Kurt Gödel nachzuweisen, dass dieses Unterfangen zum Scheitern verurteilt ist. Sein Lehrsatz, der eine Tatsache und keine philosophische Mutmaßung ist, gilt jedoch, weil er die Logik betrifft, weit über dieses Problem hinaus. Vereinfacht gesagt bedeutet er, dass Aussagen, die einen Selbstbezug innerhalb eines Systems besitzen, nicht beweisbar sind. Zum Beispiel ist nicht nachweisbar, ob meine Aussage "Ich lüge immer." wahr oder falsch ist. (Egal, ob man annimmt, sie sei wahr oder falsch, man kommt sofort auf einen Widerspruch.) Was hat das nun mit diesem Buch zu tun?

Wenn man sich die vom Autor zitierten "Unsterblichkeitsbeweise" ansieht, dann fällt auf, dass sie an den Gottesbeweis gekoppelt sind. Wenn wir also wüssten, dass Gott existiert, dann gibt es mit Sicherheit ein "Leben nach dem Tode". Die ernstzunehmenden Gottesbeweise sind logischer Natur. Es kann aber wegen des Selbstbezuges keinen logischen Beweis für Gott innerhalb des Mensch-Gott-Systems geben. Auch schon vor Gödel haben das große Geister geahnt. Wenn wir Gottes Existenz nachweisen könnten, ist Gott dann noch Gott? Alles wäre schlagartig anders. Genauso würden wir anders leben, wenn uns bekannt wäre, an welche Bedingungen die Qualität unseres "ewigen Lebens" gebunden ist.

Den Beweis dafür liefert der Autor zu Beginn seines Textes. Dort erklärt er uns, dass die so genannten "Selbstmordattentäter", gerade deshalb zu Massenmördern werden, weil ihnen eingeredet wurde, dass sie auf diese Weise alle Glaubensüberprüfungen an der Pforte zum Paradies trotz möglicher Sünden überspringen und geradewegs zu den für sie reservierten Jungfrauen marschieren können.

Nachdem dann noch einige bekannte zeitgenössische Intellektuelle ihre Meinung zum "ewigen Leben" kundtun konnten, bricht der Autor zu einer kulturhistorischen Reise in die Vergangenheit auf, um uns die Meinung der alten und von moderneren Philosophen zu diesem Thema näher zu bringen. Wenn man sich an seine Liebe zu komplizierten Schachtelsätzen gewöhnt hat, kann man wenigstens über die europäische Denkrichtung einiges lernen.

Im Abschnitt "Fernöstliche Weisheit: Seele ohne Selbst" versucht er uns den buddhistischen Zugang zu diesem Thema zu vermitteln. Leider hat er sich das nur angelesen und nicht wirklich verstanden. Er glaubt, Ziel des Buddhismus sei gewissermaßen die Entpersonifizierung. Er schreibt: "Ein sozusagen asiatischer Verzicht auf den Begriff der Person hätte insofern einen zu hohen Preis, als er implizit auch den Verzicht auf personale Rechtsfähigkeit sowie auf die Pflicht und Fähigkeit zur strikten moralischen Verantwortung des Individuums für bestimmte Handlungen enthielte."

Das ist einfach nur Unfug. Es geht zumindest im Zen-Buddhismus keineswegs um die Loslösung von der Person, wenn der Begriff der "Leere" ins Spiel gebracht wird, sondern nur um die Verneinung von Descartes "Ich denke, also bin ich". Während Descartes glaubt, dass wir uns über den Verstand definieren, wollen die Zen-Buddhisten die Dominanz des Verstandes über uns brechen. Das ist eine lebenspraktische Frage und nicht eine der persönlichen Identität. Dass der Verstand uns dominiert, können wir schon daran erkennen, dass es uns nicht gelingt, ihm zu befehlen mit dem Denken aufzuhören. Er generiert ständig Probleme, die wir jetzt gerade nicht haben, zum Beispiel die Frage, ob es ein Leben nach dem Tode gibt. Während der Autor genau wie Descartes offenbar glaubt, sein Verstand und er seien eins, lehrt der Buddhismus, dass der Verstand nur ein Teil von uns ist, der obendrein jede Menge Konzepte anderer über uns enthält und Ego produziert. Ego personifiziert und vergleicht, schafft Rivalität der Götter und Gotteskriege. Nicht zufällig ist der Buddhismus eine friedliche Religion, wenn er überhaupt eine ist.

Innerer Friede kehrt ein, wenn es uns gelingt den Kopf bewusst leer zu machen, also den Verstand zur Ruhe zu bringen. Die meisten von uns hatten unabsichtlich ein solches Erlebnis bereits entweder nach einer Entspannung oder einer Glück erzeugenden sportlichen Betätigung. Was hat das mit unserer Persönlichkeit zu tun?

Nur ein paar Seiten weiter zitiert der Autor aus der Enzyklika "Über die christliche Hoffnung" von Benedikt XVI aus dem Jahre 2007 und schreibt (S. 102): "Ewiges Leben meine etwas Unvorstellbares, so etwas wie einen >erfüllten Augenblick, in dem uns das Ganze umfängt und wir das Ganze umfangen<." Das ist es genau, was der Zen-Buddhismus mit dem Begriff der Leere umschreibt. An diesem entscheidenden Punkt sind sich alle Weltreligionen einig. Und auch in der Bibel finden sich viele Stellen, die darauf hinweisen, dass wir uns nicht mit Gedankenspielen befassen, sondern das Leben als Geschenk Gottes annehmen sollen. Sie sind nur anders verklausuliert als im Buddhismus.

Obwohl der Autor auf S. 128 selbst zu der Erkenntnis gelangt, dass "die Unsterblichkeit der Seele unbeweisbar" ist, lässt er sich nicht daran hindern seinen kultur-philosophischen Exkurs fortzusetzen. Er versteht nicht, dass die "Unsterblichkeit der Seele" ein Konzept des Verstandes ist, mit dem er uns auf eine seiner vielen Spielwiesen führt und vom eigentlichen zeitlosen Leben im Jetzt ablenkt. Zum Abschluss seines Werkes führt der Autor drei Gründe an, warum wir an die Unsterblichkeit der Seele glauben sollen. Besonders faszinierend ist der erste Grund: "... weil so viele Autoritäten, die klüger waren, als wir es sind, seit Jahrtausenden, die eine Ur-Sache >Gott< genannt haben..."

Fazit.
Ob unsere Seele unsterblich ist, werden wir glücklicherweise nie erfahren. Denn wenn wir es wüssten, wäre alles anders. Wir können nur daran glauben oder nicht. Und das ist unsere ganz persönliche Entscheidung. Aber wenn es einen Gott gibt, dann hat er uns das Leben nicht deshalb geschenkt, damit wir darüber nachdenken, was nach diesem Leben passiert. Der Autor hat ein Buch für Bildungsbürger geschrieben, das einen irreführenden und anmaßenden Titel trägt. Wer sich über philosophische Ansätze zur Lösung der Unsterblichkeitsfrage informieren möchte, findet hier jedoch sehr viele Informationen. Da es aber keine Lösung des Problems geben kann, halte ich es mit Goethe und wende mich lieber dem Leben zu.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
  [Abbrechen]

Kommentare

Kommentare per E-Mail verfolgen
Von 1 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.07.2008 09:19:34 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.07.2008 09:43:38 GMT+02:00
Helga König meint:
Lieber Dr. Manthey, Ihre sehr differenzierte , hochintellektuelle Rezension habe ich mit größtem Interesse soeben gelesen.

In Dr. Turbanischs Rezension fand ich einen sehr schönen, wahrhaftigen Satz ,den ich hier kurz wiedergeben möchte:
"Kunst ist zum Beispiel ein Beweis dafür, durch ihre bloße Existenz, daß der Horizont der Wirklichkeit weiter ist, als unsere Sprache reicht. Seit vorgeschichtlichen Zeiten wissen Menschen, daß die Sprache nicht alleine ausreicht, um Empfindungen und Kultur zu vermitteln. Es gibt andere Elemente, höhere Strukturen als das von der Evolution hervorgebrachte Muster unseres Gehirnes."

Dieser Satz korrespondiert vortrefflich mit kpoacs Worten:
"Darum geht es ein wenig um "zulassen", um Hoffnung, die uns rettet (wie Paulus schrieb), damit es nicht zum kantschen verkehrten Ende aller Dinge kommt. "

Schließlich noch hasenpupspapa, auch sein Gedanke fügt sich gut ein:

"Dieser Glaube, dass die Seele als das Unvergängliche an der menschlichen Existenz, als seine geistige Substanz sozusagen, den Körper überdauert und eben nicht mit ihm zerfällt, dieser Glaube ist schon Jahrtausende alt und er verbindet die Menschen der unterschiedlichsten Kulturen zu den unterschiedlichsten Zeiten überall auf der Welt."

Die polnische Dichterin und Nobelpreisträgerin Wislawa Szymborska lässt ihr Gedicht " Etwas über die Seele" mit folgenden den Zeilen enden:

Sie sagt nicht woher sie kommt
und wann sie wieder verschwindet
doch sie wartet ausdrücklich auf solche Fragen

Es sieht so aus,
dass wie wir sie,
auch sie uns
für irgendetwas braucht

Ich vermute, dass die Seele der überindividuelle Teil des Selbst ist. Weil die so zu sein scheint, gehe ich davon aus, dass sie alle individuellen Teile besagten Selbstes ( wie etwa Namen, Form und Illusionen ) überdauert und von daher als einziger Teil unsterblich ist.

Sie ziehen das Fazit: "Ob unsere Seele unsterblich ist, werden wir glücklicherweise nie erfahren. Denn wenn wir es wüssten, wäre alles anders. Wir können nur daran glauben oder nicht. Und das ist unsere ganz persönliche Entscheidung."

Goethe kommt zum ironischen Ergebnis: Eine philosphische Diskussion für "vornehme Stände und besonders Frauenzimmer, die nichts zu tun haben" (Goethe).

Bin gespannt, was man jetzt noch einfügen kann.

Werde jetzt weiter im Büro agieren und froh sein, dass alles um mich herum beseelt ist. Die Unsterblichkeit der Seele ist allerdings im Grunde unwichtig, solange man lebt zumindest. Von ihr sollte man jedenfalls ethisches Handeln nicht abhängig machen.

PS: Goethe wäre sicher verblüfft, dass bislang nur Männer das Buch rezensiert haben. grins

Ihnen einen schönen Tag. ( lächel)

Veröffentlicht am 22.07.2008 19:53:00 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 23.06.2012 13:26:54 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.07.2008 10:47:55 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 24.05.2010 14:48:34 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 24.05.2010 14:06:58 GMT+02:00
log.o meint:
"Aber wenn es einen Gott gibt, dann hat er uns das Leben nicht deshalb geschenkt, damit wir darüber nachdenken, was nach diesem Leben passiert." Ist das nicht vielleicht eine etwas verwegene Aussage? Und divergiert sie nicht auch mit Ihren weiter oben wirklich lesenswerten Gedanken? Wo sonst finden wir denn die zentralen Ursachen von Religionen? Ob Selbstmordattentäter oder Fronarbeit an den Kathedralen des Glaubens: Ohne Dominanz des Jenseitsbewusstseins wohl kaum denkbar. Himmel und Hölle haben ja (leider) noch längst nicht ausgedient. Dass sie dabei (im Interesse des Klerus) durchaus "zweckdienlich" sind, dürfte allmählich nicht nur ausgewiesenen Religionskritikern aufgefallen sein.

Imho ist es mittlerweile Konsens, dass mit Popper und Eccles so ziemlich die letzten ernstzunehmenden Dualisten die Weltbühne verlassen haben und in den modernen Neuro- und Kognitionswissenschaften die körperunabhängige Seele keine Befürworter mehr findet. Insofern führen Sie ja ganz überzeugend aus, dass der Jenseitsglaube für das Seelenheil grundsätzlich nicht unterschätzt werden darf. Wer sich allerdings seines Verstandes bedient und nicht dem großen Selbstbetrug hingeben will, wird sich wohl anderweitig trösten müssen.

MfG

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.05.2010 14:46:42 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.05.2010 14:47:46 GMT+02:00
Ich muss gestehen, dass Sie Recht haben. Diese Aussage ist in der Tat verwegen. Wie kann ich wissen, was Gott, wenn es ihn denn gibt, sich für uns ausgedacht hat? Da wir das Rätsel, ob es einen oder den Gott überhaupt gibt, nicht lösen können, ist es auch ziemlich sinnlos, über Gottes mögliche Motive zu rätseln.

Was ich eigentlich im Rahmen dieser Rezension meinte ist: Das Konzept einer unsterblichen Seele ist ein Produkt des Verstandes. Wir werden nie zu Lebzeiten entscheiden können, ob dieses Konzept wahr oder falsch ist. Deshalb erscheint es mir jedenfalls sinnvoller, sich dem Leben zuzuwenden und keinen Augenblick davon zu verpassen, egal wie er aussieht.

Veröffentlicht am 15.10.2013 12:30:26 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.10.2013 12:36:12 GMT+02:00
Katzenliebe meint:
Herzlichen Dank für Ihre aufschlußreiche, interessante Rezension. Nun werde ich das Buch nicht kaufen.
Ich hatte vorher schon geahnt, dass es sich nicht lohnt und wollte nur mal schnell die Rezensionen dahingehend überprüfen.

Ich habe mich schon oft mit dem Thema befasst und bin immer zu dem gleichen Ergebnis gekommen: Ob die Seele unsterblich ist, bzw ob es so etwas wie eine Seele überhaupt gibt, wird sich zu unserem Todeszeitpunkt herausstellen. Wir werden es merken oder auch nicht. So einfach ist das. (Bis dahin lebe ich einfach so dankbar und vergnügt wie möglich vor mich hin...)

Trotzdem ist es natürlich interessant, aber auch vorhersehbar zu beobachten, wie andere Menschen darüber denken. Es sind immer schon Menschen an der Tatsache unserer Sterblichkeit verzweifelt und wollten sich nicht damit abfinden.
‹ Zurück 1 Weiter ›