Kundenrezension

13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen S3 - Umstieg vom iPhone auf das S3, 31. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Samsung Galaxy S III i9300 Smartphone 16 GB (12,2 cm (4,8 Zoll) HD Super-AMOLED-Touchscreen, 8 Megapixel Kamera, Micro-SIM, Android 4.0) marble-white (Unlocked Phone)
So ich bin jetzt seit gut einem Monat Nutzer eines Samsung Galaxy S III i9300 (ohne Provider Branding). Davor habe ich seit dem ersten Verkaufstag ein IPhone 3 GS (ebenfalls ohne Provider Branding) genutzt. Die Nachfolgemodelle habe ich bei Bekannten angetestet, jedoch nicht selbst besessen. Warum ich umgestiegen bin?

Im Wesentlichen zwei Gründe:
Der Erste ist einfach, das neue IPhone war mir mit mindestens 790 EUR für die 32 GB Version zu teuer.
Der zweite Grund ist etwas zwiespältig, nach jetzt mehreren Jahren mit IOS finde ich es etwas langweilig. Die Änderungen der letzten Jahre hielten sich in Grenzen und auch bei einem Wechsel vom 3 GS auf das 5er merkt man kaum einen Unterschied. Alles läuft etwas schneller, ein paar Funktionen extra, aber im Prinzip das Gleiche wie vorher nur halt etwas mehr vom Olympischen Motto schneller, höher und weiter.
Dies ist Gleichzeitig aber auch ein riesen pro Iphone Argument. Auch nach jetzt über 3 Jahren wirkt das 3 GS (Erscheinungsdatum Juli 2009) dank der dauernden Updates noch ziemlich frisch, so dass ich es guten Gewissens meiner Freundin überlassen konnte.
Zugekaufte Apple Hardware habe ich so gut wie nicht. Apps habe ich im Laufe der drei Jahre einige erworben, ich würde mal so grob auf ca. 80-120 EUR tippen, davon nutze ich jedoch die wenigsten noch. Daher hielten sich die Wechselkosten in Grenzen.

Das soll hier kein Apple gut – Android schlecht oder andersrum Beitrag sein und wer von den Beiden jeweils irgendwo drauf zuerst das Patent, Geschmacksmuster oder sonst was hatte ist mir auch egal, hier geht’s nur um meine Erfahrungen.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema, dem S 3:
Ich habe es mir bei Amazon in der 16 GB Version (470 EUR) + 64 GB Speicherkarte (50 EUR) gekauft und betreibe es seit knapp einer Woche mit dem aktuellen Update 4.1.1 bei einem Drittanbieter im D1 Netz.
Haupteinsatzgebiete sind wie auch schon beim IPhone: Surfen (mit weitem Abstand), Telefon, Mail, WhatsApp/SMS, Kamera und einige Apps für zwischen durch. Musik und Videos eher selten.

Einzelne Punkte, oft im Vergleich zum 3GS, dass aber wie mehrfach erwähnt auch schon drei Jahre auf dem Buckel hat:

Technische Daten:
Die technischen Daten der Hardware kann man überall nachlesen und sind mir ziemlich egal. Wichtig ist mir ein flüssiges Handling. Das Ding soll auf mich Warten und ich nicht auf das Gerät. Das funktioniert. Alles läuft butterweich, es stürzt nicht ab und zickt auch sonst nicht rum, etwas vor dem ich aufgrund der im Bekanntenkreis und Internet kursierenden Gerüchte über Android-Phones Angst hatte. Videos, Galerie, Kamera, Spiele, Internet und Apps laufen flüssig und starten zügig. Wesentlich schneller als beim 3 GS, teilweise aber etwas langsamer als beim 5 er.
Für weitere Infos sei die bekannte Seite Chip.de empfohlen. Dort finden sich technische Details und objektivere Vergleiche der Geräte.

Größe, Gewicht und Wertigkeit:
Das S3 passt in jede meiner Taschen (Jeans, Sakko, Jacke) und ich kann es noch gut mit einer Hand bedienen, viel mehr ginge aber für mich nicht. Die Verarbeitung und die Materialien finde ich ok, fühlen sich aber nicht so wertig wie die Apple-Produkte an.
Ob in der Praxis ein Unterschied in Sachen Stoßfestigkeit/Feuchtigkeit/Kratzer usw. zu den Apple-Produkten besteht kann ich nicht sagen. Mein Iphone sieht mittlerweile äußerlich ziemlich mitgenommen aus, inklusive Glasbruch im Display, war aber auch drei Jahre im ohne-Schutzhülle-Dauereinsatz. Vermutlich sieht das S3 dann auch nicht besser aus.

Display:
Das Display ist in Sachen Farbwiedergabe sehr gut, die Größe ist zum Surfen ein gewaltiger Fortschritt (hier hätte mir auch das 5er nicht geholfen, da mein Problem nicht die Höhe der Darstellung ist, sondern die Breite). Schlechter als beim iPhone ist die Helligkeit des Displays.

Lautsprecher und Mikrofon:
Die Qualität beim Telefonieren finde ich besser als vorher beim iPhone 3GS. Die Gesprächsqualität auf der anderen Seite scheint ebenfalls etwas besser als beim 3GS zu sein. Gleiches gilt für die Lautsprecher Wiedergabe von Musik (wobei ich das nicht nutze, weil ich mir wie ein Idiot vorkommen wenn ich meine Begleiter mit Handymusik beschalle).

Akku und Laufzeit:
Ich musste es noch nicht zweimal an einem Tag aufladen, aber bei entsprechender Nutzung empfiehlt es sich, das S3 jeden Abend in die Steckdose zu stecken. Etwas besser als beim 3 GS, aber wie das halt so bei Smartphones ist, dass sind kleine Computer und mein Notebook schafft auch keine 3 Tage ohne Strom.

Netz, Daten und Erreichbarkeit:
Ist vielleicht eher eine Frage des Netzanbieters, ich bin kurz vor dem Smartphone Wechsel vom O2 Netz ins D1 Netz gewechselt. In der Stadt immer 3G und sehr flott (Seitenaufbau und Download schneller als beim 3 GS), wenn ich auf dem Land unterwegs bin auch mal echt langsam.

Kamera:
Funktioniert viel besser und schneller als beim 3 GS, aber kein großer Unterschied zum 5er. Es gibt standardmäßig schöne Zusatzfunktionen: HDR, Panorama, Serienbild usw., die auch in der Umsetzung alle gut funktionieren. Das S3 ersetzt jedoch, wie auch die Apple-Pendants keine vollwertige Kamera wenn man mehr als Schnappschüsse machen möchte.

Betriebssystem, Apps und Appstore:
Last but not Least zum Wichtigsten.
Bei mir läuft Android in der, bis gestern, aktuellen Version 4.1.1 (Jelly Bean).
Wie alle Hersteller von Android-Smartphones (die Nexus Geräte mal außen vor) legt auch Samsung eine eigene Oberfläche (genannt TouchWiz) über das Betriebssystem. Das kann man mit etwas Aufwand ändern, wenn man gerne ein „reines“ Android haben möchte. Das ist mir aber zu viel gefrickel. Bisher sehe ich aber auch nur einen Nachteil an der TouchWiz Oberfläche: die Android Updates kommen erst mit einiger Verspätung und nach einigen Jahren wohl auch gar nicht mehr. Hier haben Google und die Hersteller aber Besserung für die Zukunft gelobt. Das ist Bei Apple wie oben schon erwähnt deutlich besser.
Abgesehen davon keine Probleme, im Gegenteil TouchWiz funktioniert sehr gut. Nicht in Benutzung sind bei mir die „hippen“ Features wie Sprachsteuerung (S-Voice, soll laut Tests schlechter als Siri sein), Bild im Bild usw.

Wie schon mehrfach erwähnt läuft alles flüssig und nach 2-3 Tagen der Eingewöhnung ist der Umstieg geschafft gewesen.
Einige Beispiele zu Vor- oder Nachteilen von Android im Überblick.
Wenn man am oberen Bildschirmrand zieht erscheint wie auch beim IPhone eine Übersichtsseite mit einigen Funktionen und einer kurz Darstellung der erhaltenen Nachrichten (Email, SMS, Whatsapp..). Die Auswahl der hier direkt nutzbaren Funktionen ist im alltags Test einfach viel besser. Man hat die direkte Möglichkeit folgende Funktionen an oder auszuschalten: WLAN, GPS, Vibrationsalarm, Bildschirm drehen, Energiesparen, Blockierter Modus, Mobile Daten, Bluetooth, Synchronisierung sowie die Helligkeit. Darüber hinaus gibt es Zugriff auf die tatsächlichen umfangreichen Einstellungen. Das sind tatsächlich größtenteils Funktionen die ich beim IPhone immer umständlich über das Einstellungsmenu anwählen musste. Das spart Zeit und Nerven.
Es gibt sogenannte Widgets, den meisten Nutzern vom PC bekannt, dabei handelt es sich um Anwendungen die schon direkt auf dem Homescreen laufen. Die Auswahl ist nahezu unbegrenzt. Die bekanntesten sind wohl Wetter, Alarm und diverse Uhren. Ich nutze davon aktuell nur den Wecker, da ich diesen so mit nur einem Klick ein oder abschalten kann, sowie die Wetterübersicht. Vermutlich gibt es aber noch weitere sinnvollere Nutzungsmöglichkeiten.

Kurz zum Appstore und den Apps. Die Auswahl ist wie auch bei ITunes erschreckend groß, es gibt für nahezu alles eine oder mehrere Apps. Ohne jetzt einen tatsächlichen Vergleich angestellt zu haben, scheint bei Android der Anteil der gratis Apps größer zu sein. Man hat, sofern man möchte, die Auswahl zwischen verschiedenen Appstores. Notwendig ist das nicht, der GooglePlayStore hat fast alles. Es gibt aber Beispielsweise auch einen Amazon Appstore, falls man seine Bankdaten nicht noch weiter verteilen möchte.
Damit kommen wir aber auch schon zu einem Nachteil des offenen Android Betriebssystems. Manche Apps sind nicht so gut angepasst, das fängt an bei der graphischen Darstellung (einzelne Apps sind leicht verschwommen, weil für eine andere Auflösung programmiert) geht über die Bedienung bis zur Installation. Als Negativ Beispiel sei der Amazon Appstore genannt, der nach der Installation für deutsche Nutzer erstmal nicht nutzbar ist und weitere Einstellungen erfordert. Dies gilt nach meinen Erfahrungen wirklich nur für einen kleinen Anteil der Apps, ist jedoch ein Nachteil gegenüber dem geschlossenen System von Apple.
Ebenfalls schlechter finde ich den standardmäßig vorinstallierten Browser, dies liegt aber einfach daran, dass ich es vom iPhone gewohnt war immer unten eine Leiste mit Favoriten, Tapps usw. zu haben. Bei dem Standartbrowser sind diese Funktionen oben neben dem Adressfeld, das ist für mich ungewohnt. Es gibt aber auch andere Browser die in Bezug auf diese Punkte eher dem Safari-Browser von Apple ähneln (z.B. Opera), wie auch am PC sind diese kostenlos und ohne Probleme zu nutzen.
Android Geräte sind aktuell anfälliger für Viren als IOS Geräte, daher empfiehlt es sich einen Virenscanner zu installieren (dadurch ist bei mir aber kein Geschwindigkeitsverlust oder ähnliches feststellbar).
Womit wir abschließend beim letzten großen Vorteil von Android wären.
Das System ist offener als Apples IOS. Wenn man möchte kann man tiefer in die Einstellungen gehen und dort die Funktionen an seine eigenen Wünsche anpassen. Die Betonung liegt auf wenn man möchte, notwendig ist das nicht. Darüber hinaus lässt sich über Apps das System weiter als bei Apple auf die eigenen Bedürfnisse ausrichten.

Fazit
Lange Rede kurzer Sinn. So groß sind die Unterschiede in Funktion, Handhabung und Qualität zwischen den beiden Geräten nicht. Ich bin froh, dass ich den Schritt gemacht habe, weil entgegen meinen ersten Erwartungen tatsächlich alles unkompliziert funktioniert. Einiges schlechter, anderes besser, ohne das dazwischen Welten liegen würden.
Würde ich es mir wieder kaufen und kann ich es weiter empfehlen? Zu beidem ein uneingeschränktes JA.

Das würde aber vermutlich ebenfalls für das IPhone gelten.

Der Bericht ist übrigens an einer ordentlichen Tastatur getippt, weder S3 noch iPhone taugen für solche Ausschweifungen.

Weiterführende Infos:
Test des S3:
[...]

Test des iPhone 5:
[...]

Chip Bestenliste mit schneller Übersicht über Werte und Daten:
[...]
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