Kundenrezension

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen klasse!, 28. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Ascending to Infinity (Audio CD)
Ärger im Fantasyreich! Angeblich ganz friedlich haben sich die ehemaligen Rhapsody welche seit einigen Jahren unter dem Banner Rhapsody Of Fire wegen irgendwelcher Rechtssachen agieren, in zwei Lager gespalten.
Auf der einen Seite ist Gitarrist, Visionär, Schlimmfrisur und Komponist Luca Turilli nebst Bassist Patrice Guers als (Luca Turilli's) Rhapsody und auf der anderen Seite bleiben Rhapsody Of Fire zurück die sich mit neuen Leuten verstärkt haben. Das klingt albern und ist es auch, aber so sind die Menschen halt und wer zerstritten ist, findet besonders im Musikbiz oft nur nach langen Jahren und mit viel Geld wieder zusammen (siehe Maiden oder Priest). Turilli hat aber den Plattendeal bei Nuclear Blast behalten und richtig, richtig Gas gegeben. Nicht nur, dass er eine neue Mannschaft am Start hat, bei der auch der ehemalige Ex-ROF Live Gitarrist Dominique Leurquin an Bord ist, er hat auch direkt das Werk "Ascending To Infinity" fertig. Zur Band gehört noch ein Sänger namens Alessandro Conti der superb klingt und früher beim Helloween Klon Trick Or Treat sang. Dem Mann traue ich locker zu auch die alten Lieder famos zu singen! Kurioserweise hat die Truppe keinen Keyboarder, ein Schelm wer da böses denkt, aber den deutschen Schlagzeuger Alex Landenburg (Axxis). Beim imposanten Artwork sieht man als Kenner der Band, dass Turilli und Co. weg sind von endlosen Konzeptalben die alle aufeinander aufbauen, er hat verschiedene Themen in den Songs verarbeitet, was man schon an Titeln wie "Dante's Inferno" , "Excalibur" oder "Dark Fate Of Atlantis" sieht. Solche Songtitel haben zwar einen Bart und existieren schon, aber es geht ja um die Musik! Diese ist wie man sie vom Komponisten Turilli gewohnt ist, wobei 2012 Rhapsody eine Mischung aus den bekannten Trademarks der Combo und Lucar Turillis Soloabenteuern darstellt. Da war auch immer eine weibliche Sängerin zu hören, bei Rhapsody 2012 ist das genauso. Der ehemalige Symphonic Epic Hollywood (Ich lache heute noch über diese "Schublade") nennt seinen Sound Cinematic Metal, was nicht besser aber kürzer ist. Fakt ist, dass Rhapsody eine überzeugende Mischung aus Symphonic Metal und Soundtrackversatzstücken ohne nervige Erzählereinlagen spielen. Musikfans die aber in der Vergangenheit die Band schon nicht mochten, werden aber auch sicher nicht mit dieser Version warm werden. Wie schon früher gibt es italienisch gesungene Parts, viel Bombast, aber auch viel Herzblut und Songs die mit der Zeit reifen, da es sich um komplexes Material handelt. Die Duettelemente und das an Opern erinnernde Element sind natürlich sehr bombastisch und mit gutem Sound veredelt worden.
Lediglich die oft eingesetzten sehr opulenten Chöre sind mir teilweise etwas zu allgegenwärtig, so dass der arme Sänger dann zu kurz kommt. Im Endeffekt ist das Werk ein gutes Werk und ein Neuanfang!
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.08.2012 15:20:01 GMT+02:00
Maik Tack meint:
Hallo !

Tolle Rezension. Ich persönlich finde aber, dass der Sänger gar nicht geht. Seine Stimme erinnert mich an alte "Fairyland" oder "Dark Moor" Zeiten ... teilweise auch wie Ben Soto (Heavenly). Und musikalisch sind mir zu viele Breaks enthalten. Leider muss sich die junge Truppe mit den "großen" RoF vergleichen lassen.. aber das geht einfach nicht, da Lione einfach besser ist.

Naja.. dennoch ein nettes Album mit vielen schönen Melodien. Für mich aber kein Wiedererkennungswert bzw. Wiederspielwert.

Veröffentlicht am 08.09.2014 11:17:33 GMT+02:00
J. Nestler meint:
Alex Landenburg ist nicht nur Drummer bei Axxis, sondern vor allem - und das finde ich persönlich noch interessanter, weil anspruchsvoller - bei Mekong Delta!
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Rezensentin / Rezensent

Thorsten
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   

Ort: daheim

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