Kundenrezension

45 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Absolute Top-Kamera mit "... aber", 25. Mai 2010
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Rezension bezieht sich auf: Nikon D300 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, LiveView) Gehäuse (Elektronik)
Vorweg - ich bin kein Canon-Fotograf, der sich schickt, eine Rezension betreffend einer hervorragenden Nikon-DSLR zu schreiben, um an derenLack zu kratzen, sondern seit über 20 Jahren Nikon-Fotograf. Nicht, weil ich von Canon nichts halte (damit versuche ich zugleich den Canon-Anhängern den Wind aus den Segeln zu nehmen, die diese Rezension zum Anlass nehmen könnten, um in den Contra-Nikon-Chor einzustimmen), sondern weil ich meine Langzeit-Erfahrungen mit der D300 weiter geben möchte.

Die Vorzüge und positiven Eigenschaften der D300 seien aufs Wesentliche beschränkt nur kurz angeführt, da den Interessierten hinlänglich bekannt und in zahlreichen mehr oder weniger aussagekräftigen 5*-Rezensionen von Vorschreibern nachzulesen:

Pluspunkt: exzellente AF-DSLR mit sehr guter Verarbeitung, solide, sehr gute Haptik
Pluspunkt: zuverlässig
Pluspunkt: sehr guter Autofokus, auch im "Continous" Mode punkto Schärfe-Nachführung "sehr gut"
Pluspunkt: zahlreiche Programm- und Belichtungsmodi
Pluspunkt: gute Menüführung mit zahlreichen individuellen Einstellungsmöglichkeiten
Pluspunkt: Live-View
Pluspunkt: 1/8000s als kürzeste Belichtungszeit (diejenigen, die noch nie Aufnahmen von spritzendem Wasser bei 1/4000s und 1/8000s vergleichen konnten, mögen sich bitte den daher kontraproduktiven Kommentar "Wer braucht schon 1/8000s?" verkneifen, soferne sie dazu ansetzten wollten. *grinst*)

Nun aber zu den wenigen Nachteilen/negativen Punkten, die nach zweijährigem Gebrauch und über 14.500 Aufnahmen mit der D300 dazu führen, dass ich anders als die Masse es "wage" dieser Kultkamera nur 4 Sterne zu verleihen:

Minuspunkt: Seit wenigen Monaten sind bei der Betrachtung der Bilder am hochauflösenden Display auf der Rückseite des Bodies störende Staubfuseln zu erkennen. Klar, kein Problem. Einfach die sinnvolle, von Haus aus mitgelieferte Schutzabdeckung entfernen und das Display säubern.
Ärgerlich nur, wenn man so feststellen muss, dass sich diese Staubfusel unter der eigentlichen Displayscheibe befinden. Ein "Entfernen/Säubern" also ohne Einschicken an den Nikon-Kundendienst, die hier wohl das gesamte Gehäuse zerlegen müssten, um das Störnis zu beheben, ist nicht möglich.
Außerdem befinden sich im Randbereich des Displays leichte Schlieren, die ebenfalls "unter" der Scheibe sind und die nur bei ausgeschaltetem Display und abgenommenen Displayschutz sichtbar sind.
Kamera einschicken, eine Menge Geld dafür zahlen, dass tief in das Innenleben der Kamera eingegriffen wird, nur um ein paar Monate später vielleicht oder sogar wahrscheinlich wiederum das gleiche Problem zu haben? Nein Danke, also "leben" wir einfach mal mit diesem kleinen Mangel mit dem Vorsatz hierauf beim Kauf der nächsten Nikon genauestes Augenmerk zu legen.

Anmerkung/Beobachtung: Der Bildsensor der Kamera, besser gesagt der Tiefenpassfilter, der sich über dem eigentlichen Bildsensor befindet, scheint Schmutz magisch anzuziehen. Jetzt muss man dazu sagen, dass ich sehr häufig Objektivwechsel durchführe und es natürlich allgemein bekannt ist, dass der elektrisch aufgeladene Sensor Staubpartikel anzieht/anziehen kann.
Die kameraeigene Sensorreinigungsfunktion liest sich zwar nett, hat praktisch aber einen eher zu vernachlässigende Wirkung. Sollte es damit tatsächlich gelingen, den Staub "abzuschütteln" fehlt wohl die "Absaugvorrichtung", um den Staub über irgendein Auspuffröhrchen aus dem Kamerinneren zu transportieren. ;-)
Wo soll der Staubpartikel denn hin? Im Spiegelkasten herumschwirren, sich irgendwo in der Nähe nieder zu lassen, um dann wieder vom Sensor angezogen zu werden?
Hier hilft nur sanfte Innenreinigung. Am besten mit einem ausreichend dimensioniertem Blasebalg, wie etwa dem "Hama - Dust Ex". (Allerdings soll hier das aktuelle Modell in einigen Fällen eine ziemliche Ausdünstung besitzen, so man den Berichten Glauben schenken darf. Bei meinem 20 Jahre altem Teil (sozusagen der Urururururururgeneration war dies entweder nicht der Fall, oder er hat bereits "ausgedünstet". Andererseits eine Seltenheit, dass man ein Teil kauft und es nach 20 Jahren immer noch brav seinen Dienst verrichtet und das tut, was es tun soll, es "bläst".)
Kamera in den Reinigungsmodus versetzen (funktioniert nur bei vollem/beinahe vollem Akku oder angeschlossenem Netzteil), Gehäuse mit der Öffnung nach unten halten und mit dem Blasbalg den Sensor "manuell Druckluftreinigen".
Mit etwas Glück sind die Staubfusel am Tiefenpassfilter (die im Wesentlichen nur bei kleineren Blenden wie f 8,0 oder kleiner und bei einfärbigen Motiven sichtbar werden) somit für kurze Zeit kein Thema mehr.
Mein Rat - keine Druckluft aus der Dose verwenden, da hier allzuleicht Kondensat/Treibmittel ihren Weg ins Kameragehäuse finden könnten und den Sensor zusätzlich verunreinigen oder sogar beschädigen könnten.

Sollte der Sensor dann doch hartnäckigere Verschmutzungen aufweisen, die sich mit der "sanften" Reinigung nicht mehr beseitigen lassen, wird eine Sensorreinigung fällig.
Hier heißt es entweder Kamera wiederum an den Nikon-Kundenservice einschicken und je nach Region mehr oder weniger dafür löhnen oder selbst Hand anlegen. (Es gibt auch Fotohändler, die selbst Sensorreinigungen anbieten, allerdings wird hier das Ganze oft nur "verschlimmbessert")
Nachdem mir im Fotofachhandel für die Sensorreinigung durch den Nikon-Service ein Preis von 70,00 bis 110,00 genannt wurde (wie meine Recherchen im Anschluss ergaben, gibt es für registrierte Kameragehäuse günstigere Angebote, inkl. Versandspesen fallen aber dennoch ca. 60,00 an), habe ich mich schlau gemacht und im Internet nach Berichten umgesehen.

So findet jeder nach Bedarf das für ihn bzw. seine DSLR passende Reinigungs-Kit. Ob man die Sensor-Reinigung selbst vornehmen möchte oder nicht, bleibt natürlich jedem überlassen und man sollte sich gut überlegen, ob man sich drüber wagen möchte, denn im schlimmsten Fall ist der Sensor kaputt und dann wird es richtig kostspielig.

Das kann aber nur passieren, wenn man sich NICHT genau an die Anleitung, die den Reinigunskits beiliegt, hält. Wer also nicht den Inhalt des Fläschens in den Spiegelkasten leert, ehe er mit den Sensorswaps stochernd die Beschaffenheit des Tiefenpassfilters/Bildsensors unterm Reinigungsflüssigkeitsspiegel erahnen möchte, braucht sich - wenn er handwerklich nicht vollkommen untalentiert ist - nicht vor der Reinigung fürchten.
Nach langem Abwägen hat mich damals ein Bericht ermutigt, dem zu entnehmen war, dass man sich wirklich schon sehr ungeschickt anstellen muss, um es zu schaffen, den Sensor zu beschädigen.
Also habe ich mir ein für die Nikon D300 passendes Kit um knappe 30,00 bestellt und meinen Tiefenpassfilter/Sensor selbst gereinigt. Anfangs habe ich den Zustand selbst nur verschlimmbessert", aber nach zwei, drei Versuchen hatte ich den Dreh heraußen und konnte mich über einen schlieren- und staubfreien Tiefenpassfilter/Sensor freuen.
Wichtig ist dabei wirklich nur, dass man nicht mehr, als die empfohlene Menge an Reinigungsflüssigkeit auf den Bausch aufträgt und den Sensorswap nur sanft über den Tiefenpassfilter/Sensor zieht.
(Ich führe immer Tiefenpassfilter/Sensor an, weil allgemein immer vom verschmutzten Bildsensor" gesprochen wird, tatsächlich ist es jedoch der Tiefenpassfilter, der sich über dem eigentlichen Sensor befindet, der verschmutz ist)

Ich führe die Sensorschmutzempfindlichkeit" bewusst als Nachteil" und nicht als Negativpunkt" an, da hier bei den DSLR's generell markenunabhängige Empfindlichkeit besteht und es natürlich auch darauf ankommt, wie oft Objektive und unter welchen Rahmenbedingungen sie gewechselt werden.

Mir kommt subjektiv empfunden jedoch vor, dass der Sensor der D300 rascher verschmutzt, als der meiner Ex-Kameras Nikon D70 und D200. Vielleicht aber auch nur Einbildung, weil man mit zunehmender Erfahrung stärker drauf achtet.

Minuspunkt: Hot Pixel. Darüber liest man eigentlich sehr selten. Möglich, dass es weniger Anwender betrifft, da sie selten unter den entsprechenden Bedingungen fotografieren, doch sie sind da. Unter Hot Pixel" versteht man Pixel die heller" leuchten, als die Umgebungspixel. Diese leuchten dann in einem grellen Grün/Gelb, Rot oder Blau.
Hot Pixel treten vor allem bei langen Belichtungszeiten und/oder hoher ISO-Empfindlichkeit auf, da sich hier der Sensor erwärmt und zu diesem Ärgernis neigt.
Es gibt Bildbearbeitungssoftware, wie etwa jene von Adobe, die diese Hot Pixel automatisch heraus rechnen". Betrachtet man die Aufnahme am Display und vergrößert den Ausschnitt, werden diese Hot Pixel oft schon bei geringer Vergrößerung sichtbar.
Wenn diese Hot Pixel erst ab ISO 3.200 oder ISO 6.400 und Belichtungszeiten über 10 Sekunden auftreten, mag dies ja noch akzeptabel sein.
Wenn allerdings bereits ab ISO 640 und 1/30 s Verschlusszeit ein dezenter Hot Pixel sichtbar ist, so stört" das zwar noch nicht im finalen Bild, da ein paar Pixel von 12 Millionen nicht unbedingt auffallen müssen, aber es trübt den Gesamteindruck.
Ab ISO 3.200 stellt sich dann ein wahres Schneegestöber" von blauen, weißen und roten Punkten ein.
Wer seine Bilder mit Software von Adobe weiter bearbeitet, wird - solange das Ausmaß der Hot Pixel in Grenzen bleibt - damit leben können, da die fehlerhaften Pixel hier automatisch erkannt und farblich neutralisiert werden. Bei Software anderer Hersteller prangert dann irgendwo im tiefsten Schwarz ein färbiges, leuchtendes Pünktchen, das man dann mühsam manuell ausbessern muss.
Gut, wer erwartet sich schon (außer bei einer Nikon D3s) bei ISO 3.200 oder ISO 6.400 Topergebnisse? Nur ... Farbrauschen ist eine Sache, Hot Pixel eine ganz andere.
Abhilfe schafft hier ein sogenanntes Remapping des Sensors. Zu diesem Zweck muss die Kamera natürlich wieder an den Nikon-Service eingeschickt werden und ich gehe davon aus, das für das Remapping wieder gelöhnt werden muss.
Angeblich handelt es sich hierbei auch um Alterserscheinungen des Sensors. Es mutet jedoch ein wenig skurril an, wenn man bedenkt, dass der Verschluss einer D300 für 150.000 Abläufe ausgelegt sein soll und ein gerade mal 24 Monate alter Sensor (ab Kaufdatum) nach bereits 14.500 Aufnahmen mit Hot Pixeln im wahrsten Sinne des Wortes glänzt.
Zum Vergleich: Die Canon D40 eines Freundes hat nach über 5.000 Aufnahmen bei
ISO 1.600 und 10 Sekunden Belichtungszeit den Hauch von einem kleinen, roten und einem kleinen blauen Pünktchen im ansonsten tiefen, satten Schwarz.
Bei meiner D300 brauchst da nicht lange zu suchen, bis Dir Farben entgegenleuchten, wo sich dem Auge des Betrachters nur Schwarz zeigen sollte.

Natürlich stimmt es, dass man schon eine kleine Ausschnittvergrößerung machen muss, damit dieser farbige Störpunkt überhaupt erst sichtbar wird und ich ziehe es vor meine Bilder bereits beim Aufnahmezeitpunkt vom Ausschnitt her so zu gestalten, dass ich diesbezüglich in der Nachbearbeitung nichts mehr verändern muss. Nur bleibt eben der schale Nachgeschmack, der zum Bangen wird ... Was, wenn sich benachbarte Pixel entschließen sollten, ebenfalls nur mehr rot oder blau zu leuchten?" Denn dann wird auch ohne Ausschnittvergrößerung ein färbiger Punkt, der nicht zum Umfeld passt, erkennbar sein.
In Summe eben eine Erscheinung, die ich mir nach nur zwei Jahren nicht erwartet hätte.

Anmerkung/Beobachtung: Es gibt Leute, die berichten, dass sich der Griffflächenüberzug bei ihren Bodies gelöst haben oder abgegriffen sein soll.
Das trifft bei meiner D300 trotz regen Gebrauchs nicht zu. Die Kamera sieht nach wie vor neuwertig aus.

Fazit/Resümee: Die Nikon D300 ist für mich eine absolute Traumkamera, die ihren Zweck, nämlich Werkzeug zum Erstellen von anspruchsvollen" Fotos zu sein, voll und ganz erfüllt. Von mir einen halben Stern Abzug für die kleinen Mängel, die im Laufe der Zeit aufgetreten sind, da man aber keine halben Sterne vergeben kann und punkto Staub und Pixel Dinge passieren, die eigentlich bei einer Kamera dieser Produktklasse nicht vorkommen sollten, gibt es für die Kamera von mir vier Sterne.

Ergänzung 22.06.2010:
Die D300 wurde an einen Nikon-Servicepoint eingeschickt, wo man das Display gereinigt oder möglicherweise sogar ersetzt hat. Ganz genau kann man das anhand der Rechnung nicht sagen. Es ist von einem Replacement die Rede, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass tatsächlich das gesamte LCD-Glas ersetzt werden muss, um es schlierenfrei zu bekommen.

Der Sensor wurde remapped, bzw. das sog. "Motherboard" rekonfiguriert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Bei Hi 1.0 (entspricht ISO 6400) - sattes Schwarz, zwar verrauscht, aber keine HotPixel mehr und auch kein Farbgestöber.

Der Preis mit über € 120,00 nicht gerade billig, aber akzeptabel, wenn die Abbildungsleistung nun konstant bleibt und nicht binnen kürzester Zeit weitere Hotpixel auftreten.

Ergänzung 06.12.2010:
Tja, so schnell kann's gehen. Gestern durfte ich mit wenig Erfreuen feststellen, dass sich die Gummierung im Bereich des vorderen Einstellrades (nahe Auslöser und Ein-/Ausschalter) zu lösen beginnt.

Ändert natürlich nichts an der technischen Gesamtqualität der Kamera, allerdings bekäme die Kamera jetzt von mir generell "nur" mehr vier Sterne, somit einen ganzen Stern Abzug für die kleinen Mängel und Schwächen.

Dieses Problem mit der sich lösenden Belederung/Gummierung haben - wie meine Internet-Recherchen ergeben haben - mehrere Typen, darunter auch die D200 und die D2.
Feuchte Hände etc. haben damit nichts zu tun, sondern der Umstand, dass sich der Gummi mit der Zeit und Nutzungsgrad "dehnt". In vielen Fällen lässt sich das Einstellrad dann auch schwerer drehen, weil die "Gummilippe" bremst.
Eine gute Haptik ist mir wichtig, aber es müsste doch möglich sein, dass man die weiche Gummierung der Kamera bei gleichzeitiger Haltbarkeit einsetzen kann. Die Kosten für die Erneuerung des besagten Teils durch den Nikon-Service belaufen sich auf rund € 70,00 inkl. Versand.
Das Ersatzteil selbst kostet rund € 25,00 und ist mit selbstklebenden Folien versehen. Ich werde den Austausch somit wohl selbst vornehmen, da meine Garantie abgelaufen ist und das imho nicht so schwer sein kann.
Möglich natürlich auch, dass sich die Grifffläche deswegen löst, weil bei der erwähnten Service-Arbeit selbige abgelöst worden ist, um an die Gehäuseschrauben zu kommen.
Es spielt letztlich für mich keine Rolle warum sich die Gummierung ablöst. Fakt ist, sie löst sich ab und Fakt ist auch, dass neuerlich investiert werden muss, wenn diesen lästigen Umstand beheben will.
Von daher - intensive Nutzung hin oder her - muss ich zugeben, ein wenig enttäuscht zu sein, weil ich mir haltbare Qualität erwartet hätte.

Ergänzung 22.12.2010: Ich habe mir erlaubt meine bisher nur in den Kommentaren getätigten Ergänzungen nun direkt in die Rezension einzufügen, da es mir auf diese Art und Weise "vollständiger" und übersichtlicher erscheint.
Aufgrund der Summe meiner Erfahrungen und Erlebnisse mit der Nikon D300 somit aktuell tatsächliche 4 Sterne und keine 4 1/2 wie zuvor.

Ergänzung 24.06.2011: Im Frühjahr 2011 habe ich die Gummierung im Handgriffbereich der D300 selbst erneuert. Kleines, prekäres Detail am Rande für diejenigen, die es mir gleichtun wollen: Man muss das Akku-Fach der D300 öffnen und bei guten Lichtverhältnissen (sonst sieht man die kleine schwarze Schraube wahrscheinlich gar nicht) die kleine Mini-Schraube im Inneren des Akku-Fachs lösen. Sonst bekommt man den vorderen Teil der Gummierung (im Bereich des roten Zierstreifens) nämlich nicht von der Kamera ab, bzw. beschädigt diese womöglich wenn man es mit Gewalt versucht.

Wichtig ist, dass man die Kontaktflächen dann gründlich säubert und etwaige Kleberreste sorgfältig entfernt. Ich habe hierfür einen Silikonentferner verwendet und die Reinigung mit Wattestäbchen vorgenommen. Anschließend vom Ersatzteil die Papierfolien entfernen und die Gummierung aufsetzen. Ich habe beim Bajonett begonnen und mich dann zum Seitenteil "vorgearbeitet". Geringes Nachjustieren ist möglich, ehe man die Gummierung entsprechend "fest drückt".

Schraube im Akku-Fach wieder eingesetzt. Fertig. Handgriffbereich sieht wie neu aus und eine Menge Geld gespart. (Dass der Nikon-Service, wo ich das Gummierungsset bestellt habe - wohlwissentlich oder auch nicht - verschweigt, dass man eine Schraube im Akku-Fach entfernen muss, sei der Vollständigkeit halber erwähnt *grinst*)
Aktuell beginnt sich die Daumenauflage an der Kamerarückseite zu lösen. Diese werde ich demnächst wohl auch auswechseln müssen.

Sensor ist nach wie vor (aktuell knapp über 26.000 Auslösungen) hotpixelfrei. "Staubundichtheit" im Bereich Monitor/Kamerarückseite bleibt bestehen.
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Von 2 Kunden verfolgt

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1-10 von 10 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.05.2010 11:31:01 GMT+02:00
H.P. meint:
Ergänzung: Natürlich handelte es sich um eine Canon 40D und keine D40. ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.06.2010 14:18:56 GMT+02:00
H.P. meint:
Aktuelle Ergänzung: Die D300 wurde an einen Nikon-Servicepoint eingeschickt, wo man das Display gereinigt oder möglicherweise sogar ersetzt hat. Ganz genau kann man das anhand der Rechnung nicht sagen. Es ist von einem Replacement die Rede, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass tatsächlich das gesamte LCD-Glas ersetzt werden muss, um es schlierenfrei zu bekommen.

Der Sensor wurde remapped, bzw. das sog. "Motherboard" rekonfiguriert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Bei Hi 1.0 (entspricht ISO 6400) - sattes Schwarz, zwar verrauscht, aber keine HotPixel mehr und auch kein Farbgestöber.

Der Preis mit über ¤ 120,00 nicht gerade billig, aber akzeptabel, wenn die Abbildungsleistung nun konstant bleibt und nicht binnen kürzester Zeit weitere Hotpixel auftreten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2010 10:24:40 GMT+02:00
KinoManni meint:
Meine Erfahrungen mit der D300 bis hin zum Nikon-Service entsprechen exakt den Ihrigen. Ich habe auch neulich ca. 120 Euro ausgegeben. Bei meiner Kamera hatte sich zusätzlich noch die Belederung an verschiedenen Stellen gelöst. Diese Belederung, so scheint es mir, muss bei jedem Öffnen des Gehäuses sowieso erneuert werden.
Die Reparaturzeit betrug etwa 3 Wochen, die Kamera kam technisch und optisch im neuwertigen Zustand zurück. Nach über 3 Jahren intensiver Nutzung und nach Unmengen von mit der Kamera gemachten Fotos finde ich den Preis für den Service angemessen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.09.2010 08:19:58 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.12.2010 15:05:05 GMT+01:00
H.P. meint:
Also was die Belederung betrifft, darf ich nicht klagen. Die hält trotz intensiver Benützung bis jetzt tadellos und hat auch keine Abriebstellen oder dergleichen. Die Belederung musste in meinem Fall auch nicht erneuert werden.

Ergänzung 06.12.2010:
Tja, so schnell kann's gehen. Gestern durfte ich mit wenig Erfreuen feststellen, dass sich die Gummierung im Bereich des vorderen Einstellrades (nahe Auslöser und Ein-/Ausschalter) zu lösen beginnt.

Ändert natürlich nichts an der technischen Gesamtqualität der Kamera, allerdings bekäme die Kamera jetzt von mir generell "nur" mehr vier Sterne, somit einen ganzen Stern Abzug für die kleinen Mängel und Schwächen.

Dieses Problem mit der sich lösenden Belederung/Gummierung haben - wie meine Internet-Recherchen ergeben haben - mehrere Typen, darunter auch die D200 und die D2.
Feuchte Hände etc. haben damit nichts zu tun, sondern der Umstand, dass sich der Gummi mit der Zeit und Nutzungsgrad "dehnt". In vielen Fällen lässt sich das Einstellrad dann auch schwerer drehen, weil die "Gummilippe" bremst.
Eine gute Haptik ist mir wichtig, aber es müsste doch möglich sein, dass man die weiche Gummierung der Kamera bei gleichzeitiger Haltbarkeit einsetzen kann. Die Kosten für die Erneuerung des besagten Teils durch den Nikon-Service belaufen sich auf rund ¤ 70,00 inkl. Versand.
Das Ersatzteil selbst kostet rund ¤ 25,00 und ist mit selbstklebenden Folien versehen. Ich werde den Austausch somit wohl selbst vornehmen, da meine Garantie abgelaufen ist und das imho nicht so schwer sein kann.
Möglich natürlich auch, dass sich die Grifffläche deswegen löst, weil bei der erwähnten Service-Arbeit selbige abgelöst worden ist, um an die Gehäuseschrauben zu kommen.
Es spielt letztlich für mich keine Rolle warum sich die Gummierung ablöst. Fakt ist, sie löst sich ab und Fakt ist auch, dass neuerlich investiert werden muss, wenn diesen lästigen Umstand beheben will.
Von daher - intensive Nutzung hin oder her - muss ich zugeben, ein wenig enttäuscht zu sein, weil ich mir haltbare Qualität erwartet hätte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.04.2011 09:27:14 GMT+02:00
he!ko meint:
Moin H.P., hat sich das remappen denn gelohnt? Haben Sie wieder neue Hot Pix entdeckt? Vielen Dank für eine Antwort und Ihre sehr ausführliche, sachliche Beurteilung! Schön' Gruß, He!ko

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.04.2011 12:40:50 GMT+02:00
H.P. meint:
Hallo he!ko,
das Remappen hat sich auf alle Fälle gelohnt. Neue Hot Pixel sind bis dato ausgeblieben, mir kommt auch vor, dass das Farbrauschen besser ist, als vor dem Remappen.

Zwischenzeitlich bin ich bei knapp 23.000 Aufnahmen angelangt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.04.2011 14:10:44 GMT+02:00
he!ko meint:
Moin H.P.
vielen Dank für die Antwort!! Dann werde ich das auch mal machen lassen :-)
Schöne Ostern, viele Grüße, Heiko

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.01.2012 21:36:46 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.01.2012 21:37:18 GMT+01:00
B.B. meint:
Hallo H.P.,

tolle Rezension!
Es wäre schön, wenn Sie uns über Ihre Erfahrungen mit dem Schwestermodell D700 bezüglich "Belederung" und "Hot-Pixel" auf dem Laufenden halten können. Ich habe diese seit Nov.2011 und Sie Ihre D700 wohl auch noch nicht so lange. Wäre ja nicht schön, wenn Nikon sich hier die selben Makel leistet!
Vielen Dank im voraus!!
Gruß B.B. (vormals Testprinz)

Veröffentlicht am 19.01.2013 12:38:55 GMT+01:00
Eminem meint:
Also nach den ganzen Problemen, dem Zeit- und Geldaufwand sind 4 Sterne aber sehr gnädig und großzügig.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2013 10:40:39 GMT+01:00
H.P. meint:
@Eminem:
Ich erachte die 4 Sterne nach wie vor als gerechtfertigt. Imho gilt zu unterscheiden, was tastächliche Mängel/Fehlfunktionen und was Verschleisserscheinungen sind.

Die Kamera ist für mich Arbeitsgerät. Ich gehe sorgfältig damit um, zugleich wird sie intensiv genutzt. Die Sache mit der Gummierung, die sich im Laufe der Zeit ausdehnt, ist zwar ein wenig ärgerlich, aber wenn eine Erneuerung im Schnitt nur alle zwei, drei Jahre fällig wird und zudem einfach selbst durchgeführt werden kann, so hält sich der Aufwand finanziell wie auch zeitlich in akzeptablen Grenzen.
(Wobei sich mir die Frage stellt, ob ich bei meiner D700 bis dato einfach nur Glück hatte - die Kamera wurde vor eineinhalb Jahren gekauft und hat rund 29.000 Auslösungen drauf - da sich bei derer Gummierung bis dato überhaupt keine Ausdehnung bzw. Veränderung erkennen lässt - oder ob Nikon die Haltbarkeit der entsprechenden Teile verbessert hat.)

Ich räume allerdings ein, dass sich mein Zugang zu einzelnen Themen seitdem ich beruflich fotografiere, verändert hat. Seitdem ich im Detail weiß, wie ein Sensor funktioniert, frage ich mich, wie ich erwarten konnte, dass so etwas wie "Hotpixel" nicht auftreten wird.

Was den Sensor betrifft: niemand beschwert sich, dass ein Auto gewartet werden muss, dass gewisse Verschleissteile, wie etwa Bremsbeläge erneuert werden müssen. Auch ein digitaler Sensor ist einem gewissen Verschleiss, einem Alterungsprozess unterworfen.

Stellt man die Anzahl der Aufnahmen in Relation, so ist ein Remapping nach 14.500 Aufnahmen vielleicht als ein wenig frühzeitig zu empfinden, letztlich aber kein Grund, eine schlechtere Bewertung für die Kamera vorzunehmen.

Einzig und allein die Staubundichtheit im Displaybereich stellt meiner Meinung nach immer noch ein Manko und Ärgernis optischer Natur dar, das sich aber selbstverständlich nicht auf die Bildqualität auswirkt.

Ich für meinen Teil würde der D300 aktuell nach wie vor 4 Sterne geben, auch wenn ich sie seitdem ich die D700 besitze, nur mehr sehr selten einsetze.
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