Kundenrezension

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Da geht noch was, 11. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: IV: Empires Collapse (Limited Edition) (Audio CD)
Die Rezension von Metal Maniac ist ja schon sehr ausführlich und ich kann auch in weiten Teilen zustimmen. Ich habe Warbringer gestern Abend live als Vorgruppe von Iced Earth in Hengelo gesehen und fand sie richtig gut. Auch mir ist als erstes der Basser aufgefallen, bei dem man manchmal den Eindruck hat, er wolle sich da die Fingerkuppen von den Händen schreddern, so wild zupft er sein Instrument (oft mit vier Fingern gleichzeitig). Was Warbringer noch von ähnlich guten und ähnlich lange existierenden Thrash Combos wie Angelus Apatrida und Havok (beide im November in E-Borbeck gesehen, auch beide richtig gut) unterscheidet, ist dass es sich nicht um die klassische Viererbesetzung handelt, wo der Sänger "nebenbei" noch Gitarre spielt. Sänger John Kevill ist eine echte Frontsau und animiert immer mal wieder das Publikum. Ist vielleicht erwähnenswert, das die Band so jung gar nicht mehr ist: Das erste Demo wurde 2004 veröffentlicht und die IV im Albumtitel steht wohl für das vierte Album. Außer John Kevill ist allerdings nur noch Gitarrist John Laux von Anfang an mit dabei, der Rest der Truppe ist erst in 2011/12 hinzugestoßen. Offensichtlich will man jetzt durchstarten und ich drücke den Jungs die Daumen.

Das Grundproblem bei klassischem Thrash Metal ist zumindest für mich, dass über weite Strecken eine Band wie die andere anhört. Das ist mir bei dem o.g. Konzert extrem aufgefallen, wo auch die dritte Band im Bunde, ein Newcomer namens Savage Messiah aus England, nicht zurückstand. Alle drei Bands in der 4er-Besetzung, alle Sänger mit dem für Thrash Metal typischen gepressten Gesangsstil, Rythmus, Druck etc. Und auch bei Warbringer ist das nicht viel anders. Abwechslung kommt erst ins Spiel, wenn man mal eben nicht Thrash spielt, sondern in Heavy oder Power Metal "abbiegt", d.h. mal geschwindigkeitstechnisch einen Gang zurück schaltet und dafür Melodien ins Spiel bringt, auch bei den Vocals. Das passiert auf diesem Album noch zu wenig und deshalb verweigere ich auch die volle Punktzahl; ansonsten ist es ein klasse Album. Meiner Ansicht ist genau dies das Rezept, mit dem Bands wie Metal Church, Iced Earth und Vicious Rumors früher groß geworden sind. Mehr davon, bitte.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.01.2014 10:22:57 GMT+01:00
Metal Maniac meint:
Savage Messiah hab ich 2010 im Vorprogramm von Overkill gesehen, die fand ich damals auch richtig geil.
Auf Platte kann ich sie mir aber irgendwie nicht lang anhören, da langweilen sie mich komischerweise...
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4.6 von 5 Sternen (5 Kundenrezensionen)
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