Kundenrezension

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 2.5 Sterne, 11. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Violence Begets Violence (Audio CD)
Tja, dass es mit JMT schon seit Jahren bergab geht, ist kein Geheimnis, aber mittlerweile haben wir wohl endgültig den Tiefpunkt der Gruppe erreicht, auch wenn man sich im Vergleich zu anderen Releases immerhin noch gerade eben im Mittelfeld befindet, aber eines nach dem anderen. "Violence Begets Violence" ist das zweite Album, indem Jus Allah sein Comeback feiert und erscheint nun im neuem Rap(-)Gewand, d.h. im Klartext, simple Wortkonstruktionen und eine "neue" tiefe Stimme, die aber irgendwie gefällt; Premiere an diesem Album ist jedoch die Abwesenheit vom ehemaligen Beatgenie Stoupe - warum geht es jetzt als JMT-Album durch? Ob die Abwesenheit bdauerlich oder gut ist, muss jeder für sich entscheiden, einen Stoupe ersetzen ist unmöglich, allerdings reden wir vom Stoupe von vor zehn Jahren, eine innovative Aufrischung muss nicht unbedingt falsch sein und so dürfen sich einige unbekannte Artisten ans Werk machen.

Die Produktion bleibt aber weitgehend bedeutungslos, nicht vollkommend schlecht, aber ziemlich 08/15, typischer temporärer AOTP-Sound, den kein Mensch braucht. Und raptechnisch wird hier Langeweile pur geboten, Vinnie Paz hat überhaupt nichts mehr zu berichten, die schwulen- und kirchenfeindlichen Themen sind absolut einfallslos und überholt, die sorgten zwar vor zehn Jahren für Aufsehen, aber man hatte genug Zeit, sich mal etwas neues einfallen zu lassen. Eine detaillgetreue Rezension überspringe ich, es gibt sowieso nichts besonderes zu berichten, die Beats sind wie gesagt plastisch, die Raps billig; dass man Leute umbringen will und diverse Minderheiten hasst und auf unterster Schiene verspottet, interessiert auch keine Sau mehr. Es gibt sage und schreibe einen Track, den ich ganz cool finde - wenn auch nicht überragend - und zwar "Design In Malice" und das auch nur aufgrund der gutgewählten Features von Young Zee und Pacewon, der Rest plätschert dahin. Wenigstens sind die Beats nicht grauenhaft schlecht und sorgen dafür, dass sich die Platte zumindest im Durchschnitt weiderfindet und nicht als absolut schlecht bezeichnet werden sollte; trotzdem, für JMT-Verhältnisse indiskutabel.

Was sich seit Jahren angebahnt hat, findet hiermit seinen letzten Endes traurigen Schlusspunkt. "A History Of Violence" fand ich gar nicht mal so schlecht und Jus Allah konnte auf seine primitiven Art irgendwo doch noch rocken, die Gruppe wollte ich noch nicht aufgeben, aber nach so vielen uninspirierten Outputs von Seiten Paz' (Kollabo mit Ill Bill, AOTP-Auftritte, Soloplatte etc.) und dieser CD hier ist das Kapitel JMT für mich nun entgültig beendet. Die ersten zwei CDs habe ich weiterhin in bester Errinerung, die nachfolgenden Alben bis einschließlich 2008 höre ich mir auch gerne an, da man immer wieder etwas interessantes, neuartiges wiederfindet. Aber damit dürfte nun Schluss sein. JMT, ruhet in Frieden!
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.11.2011 13:33:30 GMT+01:00
Mo meint:
ich finde auch, dass "design in malice" der einzig wirklich brauchbare track ist. warum? mich erinnert er an stoupe. so ein exotisch, verrücktes sample ist typisch für ihn. umso mehr vermisst ich ihn.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.11.2011 15:29:59 GMT+01:00
Ein Stoupe kann man einfach nicht ersetzen, er ist für mich immernoch der grösste im Rapgame, der Rest nur ein haufen von Dillettanten! Uncommon Valor war eins seiner letzten großen Highlights, Jahrhundert-track!!!!!!!!!!

Hab jetzt etwas öfter reingehört und muss sagen, dass dieser "möchte-gern" Moslem Vinnie Paz mit seinen Hasstiraden unerträglich geworden ist! Vinnie rapt zwar immernoch unglaublich, seine Skills sind der Wahnsinn und dafür liebe ich ihn aber es kann einfach nicht sein das er jeden track mit seinen Niveau-losen Anti-Christen Bemerkungen versaut, sehr schade...

Ich muss aber hinzufügen das dieses Album mir besser gefällt als das miserable "History of Violence"! "

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.11.2011 22:34:44 GMT+01:00
Mo meint:
den eindruck hatte ich zuerst auch. aber jetzt denke ich, dass history nen tick besser ist. da kann ich mir mehr sachen öfter anhören.
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