Kundenrezension

73 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren.", 2. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Crash ist die Lösung: Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten (Gebundene Ausgabe)
Dieses Zitat stammt von der russisch-amerikanischen Philosophin Ayn Rand, wird von den Autoren in diesem Buch im Kapitel über die desolate finanzielle Lage der EU-Staaten verwendet und beschreibt in einem Satz genau die Essenz der Situation. Es gibt keinen Ausweg mehr aus ihr als einen finalen Crash. Nach Lage der Dinge kann er nur sehr heftig ausfallen, denn noch nie gab es eine vergleichbare Schuldenhöhe und noch nie war die Verkettung der Industriestaaten so stark wie heute.

Am Ende des Buches kann man den Eindruck bekommen, als würden die Autoren diesen Crash am liebsten selbst herbeiführen, damit endlich ein Neustart möglich werden kann. Zu befürchten ist allerdings, dass genau das Gegenteil eintreten wird. Bis zum Äußersten werden die Mächtigen dieser Welt versuchen, dieses finale Ereignis hinauszuschieben. Und das sagen sie auch ganz offen, jedenfalls für die, die es verstehen. Die Fallhöhe wird dadurch immer größer.

Das Buch verfolgt drei Ziele: Zunächst beschreiben seine Autoren die Lage recht detailliert, dann erörtern sie mögliche Wege, um eventuelles Vermögen zu retten, und schließlich machen sie Vorschläge für den Neustart. In den ersten fünf (von acht) Kapiteln wird die verschleppte Dauerkrise von verschiedenen Seiten intensiv beleuchtet. Zunächst befassen sich die Autoren mit den (deutschen) Banken. Wenn man naiv genug ist, müsste man glauben, dass wenigstens der Gesetzgeber als Verwalter der von den Bürgern erpressten Steuern seine Lehren aus der Krise von 2008 gezogen hat. Die Autoren zeigen, dass im Grunde jedoch nichts passiert ist. Die unsterblichen (weil zu großen) Banken sind nun noch größer, also noch unsterblicher geworden. Und sie haben sich als Verursacher des ganzen Desasters auch noch auf Kosten der Steuerzahler bereichert.

Die im Grunde lächerlich geringe Erhöhung des Eigenkapitals von Banken wird weit in die Zukunft verschoben und bereits jetzt mit allen Mitteln bekämpft. Helfen wird diese Maßnahme sowieso nicht, weil sie nur kosmetisch ist. Was bleibt, ist die von der Politik und auch merkwürdigerweise von den Autoren gefeierte Finanztransaktionssteuer. Wie jede Verbrauchssteuer wird auch diese wieder den Letzten (also den Bankkunden) treffen, der sich nicht wehren kann, weil sie natürlich (offen oder verschleiert) weitergegeben werden wird. Wer das nicht versteht, hat den Kern des Steuersystems nicht begriffen.

Was die Autoren hingegen gut beschreiben, ist die Bruderschaft zwischen dem Bankensystem und der Politik. Die Abhängigkeit der Schuldenstaaten von den Banken ist so enorm, dass man keine wirklichen Bereinigungen erwarten kann und stutzig werden müsste, wenn etwas als eine solche Maßnahme gefeiert wird.

Im dritten Kapitel geht es um die ökonomische Lage Deutschlands. Dort erfährt man unter anderem, dass unsere Exporte und unsere scheinbar krisenfeste Lage über die wirkliche Situation hinwegtäuschen. Die europäischen Südländer kaufen bei uns und lassen anschreiben, wie man früher sagte. Und diese Schulden werden sie niemals begleichen. Also bezahlen wir den größten Teil der Exporte dorthin letztlich selbst. Dass wir dieses und anderes Geld niemals wiedersehen werden, begreift man spätestens, wenn man liest, dass auch Deutschland bisher noch nie Staatsschulden wirklich bezahlt hat, sondern immer nur mit neuen Schulden alte beglich. Leider transportieren die Autoren an dieser und an anderen Stellen den Mythos, dass der Zins zu exponentiellem Wachstum zwingen würde. Nicht der Zins, sondern dieses Schnellballsystem der Verschuldung ist dafür ursächlich.

Im vierten Kapitel beschreiben die Autoren die traurige Wirklichkeit der europäischen Staaten, im fünften die Lage der USA, Japans und Chinas. Das Bild ist überall sehr ähnlich, was also auch keinen Grund für irgendeinen Optimismus liefert.

Dann folgt im sechsten Kapitel die Vorstellung der Folterinstrumente für den kommenden Ernstfall. Alles war schon einmal da. Nur diesmal wissen die Mächtigen sehr lange im Voraus, was passieren wird. Und wenn man sich damit genauer befasst, dann sieht man, dass hinter vielen (ganz anders verkauften) Maßnahmen der letzten Jahre genau die Vorbereitung für Enteignungen steht. Anders als mit Enteignungen ist die verfahrene Lage schließlich nicht zu bereinigen.

Im siebten Kapitel versuchen die Autoren dann ihre Leser dann darauf vorzubereiten. Wenigstens nähren sie dabei nicht die Illusion, dass es davor einen wirklichen Schutz geben wird. Das Netz ist im Zeitalter weltweiter elektronischer Überwachung von Kommunikation und Geldflüssen inzwischen zu eng für ein Durchkommen. Die im Buch enthaltenen Vorschläge sind zum Teil recht ungewöhnlich, denn sie laufen darauf hinaus, Geld in die zukünftige Eigenversorgung zu investieren. So vernünftig das ist, so wenig wird das für alle möglich sein.

Nachhaltigkeit ist modern. Und deshalb folgen im letzten Kapitel auch Vorschläge für "erste Schritte zu einem nachhaltigen Wirtschafts- und Finanzsystem". Dort erklärt ein Gastautor das sogenannte "Vollgeld". Der entscheidende Punkt dabei ist, dass den Banken die Geldschöpfung aus dem Nichts entzogen und in eine Zentralbank verfrachtet wird. Das wäre immerhin ein erster Schritt, um die Geldvermehrung zu drosseln. Aber wie schon an mehreren anderen Stelle bleibt auch hier der Eindruck einer gewissen Angst der Autoren, das angefangene Denken konsequent bis zum Ende zu führen.

Denn auch bei einem solchen System besitzt der Staat immer noch das Monopol über das Geld. Was sollte ihn hindern, so viel davon herzustellen, wie er für seine Pläne benötigt? Gesetze oder Verträge? Das ist lächerlich, weil gerade die jüngste Geschichte zeigt, dass sich kein Staat an Verträge hält, wenn diese ihm nicht mehr passen. Die Aufkündigung des letzten Goldstandards durch Nixon und der Bruch des Maastrichter Vertrages durch alle Vertragspartner sollten eigentlich doch Lehren genug sein. Und warum sollten Politiker auf eine noch so mächtige Zentralbank hören? Hat irgendjemand auf die Bundesbank gehört als es ernst wurde? Die Autoren wissen das auch, weil es schließlich in diesem Buch steht. Warum sie dennoch glauben, dass beim nächsten Mal alles anders werden wird, hat sich mir nicht erschlossen.

Alles in allem ist dies ein sehr informatives Buch, das seine Stärken in der Beschreibung der Situation hat. Allerdings ist es auch nicht frei von Widersprüchen (etwa bei der Beschreibung der deutschen und der französischen Situation, wo etwas für Deutschland etwas gefordert wird, was in Frankreich zu nichts Gutem geführt hat, wie die Autoren selbst bemerken) und führt einige der eigenen Gedanken nicht zu einem konsequenten Ende.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-10 von 12 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.06.2014 08:40:35 GMT+02:00
ja, irgendwie hilfreich, danke! besonders "dieses finale Ereignis hinauszuschieben ...heißt: Die Fallhöhe wird dadurch immer größer..." das macht mir Sorgen

Veröffentlicht am 24.07.2014 11:25:08 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.07.2014 11:28:05 GMT+02:00
Cicero meint:
Hallo Herr Manthey,

wie Sie wissen, lese ich Ihre Rezensionen in unregelmässigen Abständen meist mit grossem Genuss. Und meistens betrachte ich die Dinge ähnlich wie Sie - ein Umstand der mir Ihre Ansichten durchaus sympathisch zu machen vermag.

Hier bin ich jedoch wieder mal über einen Satz gestolpert, den ich gerade von Ihnen so nie wieder lesen wollte.

Zitat : "Leider transportieren die Autoren an dieser und an anderen Stellen den Mythos, dass der Zins zu exponentiellem Wachstum zwingen würde. Nicht der Zins, sondern dieses Schnellballsystem der Verschuldung ist dafür ursächlich."

Sie erinnern sich, wir haben schon mal über das Zinsthema kurz diskutiert, denn Sie haben schon seit Jahren immer wieder mal ähnliche Sätze hier im Forum geschrieben.

Trotz Ihrer offenbaren Intelligenz und Kompetenz wage ich es noch einmal, Ihnen durch eine meiner Sichtweise angepassten Differenzierung Ihres Textes zu widersprechen.

Darum schreibe ich: Nicht der Zins, sondern der Zinseszins ist das ursächliche Schneeballsystem, das im Ursprung zum exponentiellen Wachstum zwingt.

Freundschaft,
Cicero

Veröffentlicht am 24.07.2014 11:46:41 GMT+02:00
.... "Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren."
Mist ja ! Trotzdem .. Sie sind mir zu klug, Mr. Nosie Katzmann, denk drüber nach .. Mr. Dr. Manthey

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.07.2014 11:49:48 GMT+02:00
meine Intelligenz ist viel viel zu niedrig , leider !! um das zu verstehen: "Nicht der Zins, sondern der Zinseszins ist das ursächliche Schneeballsystem, das im Ursprung zum exponentiellen Wachstum zwingt." -

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.07.2014 12:10:33 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.07.2014 12:23:04 GMT+02:00
Lieber Cicero,

es wird gerne immer wieder behauptet, dass der Zins an allem Schuld sei. Ich komme gleich darauf zurück.

Zunächst einmal aber muss man sich doch fragen - wenn das so wäre -, ob man dann nicht besser den Zins abschaffen sollte. Schauen wir doch einfach einmal in die ökonomische Welt, wo die Zentralbanken seit Jahren den Zins manipulieren und so den Geldmarkt aushebeln. Sie verursachen damit ständig Krisen. Denn ein niedriger Zins wie jetzt verleitet Investoren dazu Geld für Projekte auszugeben, die keinen wirtschaftlichen Erfolg haben werden. Das Standardbeispiel sind spanische Immobilien, die noch nicht einmal mehr zu Ende gebaut werden, weil keiner sie braucht.

Ein von einer selbsternannten Elite für alle vorgegebener Zins ist blanke Planwirtschaft und ein Zeichen von Größenwahn. Denn woher wollen diese Leute eigentlich wissen, welcher Zins der richtige ist?

Wenn man den Zins abschaffen sollte, bricht das völlige Chaos aus, auch wenn das viele Leute anders sehen. Doch diese Leute gehen von einem menschlichen Verhalten aus, das sie vielleicht gerne hätten, das es aber nicht geben wird, schon alleine deswegen, weil es allen historischen Erfahrungen zuwiderläuft. Kann man aber den Zins nicht abschaffen, dann bleibt auch der Zinseszins. Ihn verbieten zu wollen, ist albern, denn man kann sein Geld mit dem erhaltenen Zins immer wieder neu anlegen, dann hat man auch so den Zinseszins.

Der Zins ist ein extrem wichtiger wirtschaftlicher Indikator in einer Marktwirtschaft. Jeder Versuch, ihn irgendwie abschaffen zu wollen, führt zu drastischen Verhaltensänderungen und zu einem entsprechenden Durcheinander. Warum sollte jemand einem anderen Geld leihen, also auf Konsum verzichten, wenn er dafür nichts erhält. Wenn kein Geld mehr verliehen wird, können Investitionen nur noch aus Eigenmitteln gestemmt werden usw.

Der Zinseszins schlägt doch nur zu, wenn man entweder sehr lange Geld borgt oder sich zusätzlich verschuldet, weil man nicht tilgen und/oder die Zinsen nicht zahlen kann. Das machen vor allem die Wohlfahrtsstaaten, weil sie dauerhaft und aus Prinzip mehr ausgeben als sie einnehmen. Erst das bringt sie in Schwierigkeiten.

Gewöhnliche Marktteilnehmer sind produktiv, d.h., sie können den Zins erwirtschaften. Die Wohlfahrtsstaaten können das offenbar nicht. Nicht der Zins ist hier das Problem, sondern der fehlende Wille zu einer nachhaltigen Wirtschaft. Ein Markt bestraft so etwas. Warum sollte das schlecht sein?

Nun gibt es da noch dieses komische Beispiel mit dem Josefs-Pfennig, das immer herangezogen wird, wenn man das angeblich Böse am Zins veranschaulichen möchte. In diesem Zusammenhang wird dann immer sehr schwungvoll eine exponentielle Kurve gemalt und erzählt, dass dieser Pfennig, wenn er denn zu einem gewissen Zinssatz immer wieder angelegt worden wäre heute unvorstellbar viel wert sein würde. Die ganze Erde als Goldball oder so etwas in dieser Größenordnung. Das sieht auf den ersten Blick völlig überzeugend aus, ist aber schlichter Unsinn, weil nämlich in diesen Rechnungen eine Voraussetzung steckt, die völlig lebensfremd ist, nämlich, dass Schulden immer zurückgezahlt werden, es also einen risikolosen Zins gäbe.

Ökonomen sind gewöhnlich fürchterlich stolz, wenn sie etwas ausrechnen können. Leider vergessen sie dabei immer wieder, dass Modelle oder mathematische Konstrukte immer auf Annahmen beruhen und dass man diese Annahmen nicht einfach vergessen kann.

Beste Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.07.2014 13:13:43 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.07.2014 13:18:14 GMT+02:00
Cicero meint:
Hallo Herr Manthey,

natürlich ist Ihre Argumentation auf der mathematisch-finanziellen Betrachtungsebene korrekt. Schon wenn man nur eine weitere Ebene dazu nimmt, nämlich die psychologische, kann man sich trefflich streiten, wie Sie bereits selbst angemerkt haben.

Wenn die vereinbarten / vertraglichen Konditionen so sind, dass ich mein angelegtes Geld jährlich inklusive Zins ausbezahlt bekomme und ich diese Summe gleich wieder neu anlegen kann, dann ist der Zinseszins tatsächlich nicht auszuhebeln.

Ich bin durchaus der Meinung, dass die Menschheit mittelfristig in der Lage ist, andere Vereinbarungen zu schaffen, die Zins bzw. Zinseszins und damit verbunden die gesamte Schuldproblematik in ihrer Wirkungsweise verändern würden. Etliche hoffnungsvoll stimmende Versuche sind mir bekannt geworden, Merkworte wären das mittelalterliche Brakteatengeld, Gesells Freigeld oder aktuell diverse virtuelle Tauschsysteme.

Insofern stimme ich Ihnen gerne von ganzem Herzen zu, wenn Sie schreiben, nicht der Zins ist hier das Problem, sondern der fehlende Wille zu einer nachhaltigen Wirtschaft.

Hier allerdings müssen wir noch eine weitere Ebene berücksichtigen, von der aus Geldsystem und menschliches Verhalten offenbar gezielt manipuliert werden, ohne dass es der Mehrheit der Menschen auch nur ansatzweise bewusst wäre. Ich entnehme einigen Ihrer Rezensionen, dass Sie diese Einflüsse durchaus bemerkt haben. Ich auch.

Jedoch würde eine Fortführung der Diskussion hier an dieser Stelle so ausufernd wie notwendig sein. Ich denke, wir verstehen uns trotz dieser kleinen Differenz eigentlich ganz gut.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute bis zu unserem nächsten Austausch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.07.2014 13:15:30 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 04.09.2014 21:10:10 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.07.2014 14:31:43 GMT+02:00
@ cicero

Ich kann auch keine wesentlichen Differenzen zwischen uns erkennen.

@Michaela

Der Zins ist ein Preis, nämlich der für geliehenes Geld. Und Preise sollten sich am Markt bilden und nicht festgelegt werden. Wenn sie sich unmanipuliert an Märkten bilden, vermitteln sie nämlich auch Informationen, zum Beispiel die über die Knappheit eines Produkts. Die gegenwärtig künstlich niedrigen Zinsen, enteignen nicht nur Sparer, sie können ebenso auch den Eindruck vermitteln, dass es der Wirtschaft gut geht, denn billiges Geld heißt, dass viel Geld vorhanden ist. Aber dieses Geld stammt nicht aus dem Wirtschaftskreislauf, sondern wurde im Finanzsystem einfach aus dem Nichts erzeugt. Dieser manipulative planwirtschaftliche Eingriff in eine Marktwirtschaft hat erhebliche Folgen für das Gesamtsystem, weil er die wirtschaftlichen Gegebenheiten auf eine inzwischen schon extreme Weise verzerrt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.07.2014 15:18:40 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 04.09.2014 20:48:47 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.09.2014 21:04:15 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.09.2014 22:39:46 GMT+02:00
Philologe meint:
Verehrter amazon customer:

Vielleicht sollten Sie dieses Forum meiden, damit Sie durch die hier vorherrschenden intellektuellen Strapazen keinen gesundheitlichen Schaden nehmen ...

Aber, dass Sie jetzt reihenweise Ihre wunderlichen Kommentare löschen, ist nun wirklich nicht nötig.
‹ Zurück 1 2 Weiter ›

Details

Artikel

Rezensentin / Rezensent

Dr. R. Manthey
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   

Top-Rezensenten Rang: 8