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Kundenrezension

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In einer Welt unter unserer, 15. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Verborgenen: Thriller (Taschenbuch)
Die Polizisten Bryan Clauser und Pookie Chang, die in San Francisco ihren Dienst verrichten, werden zu einem Tatort gerufen, an dem die beiden eine übel zugerichtete Leiche finden. Chief Amy Zou, die Chefin der beiden, überträgt aber jemand anderem diesen und die damit verbundenen Fälle auch wenn Clauser und Chang der Meinung sind, dass niemand besser ermitteln kann als sie beide. Soweit erst einmal nichts Außergewöhnliches. Anschließend jedoch wird Clauser krank, er sieht von nun an im Traum Verbrechen, die dann exakt so auch in der Wirklichkeit passiert sind. Außerdem entwickelt er Superkräfte, kann aus dem Stand extrem hoch springen und Gerüche wahrnehmen, die andere Menschen nicht riechen. Dadurch, dass Clauser detaillierte Informationen vom Tatort kennt, bevor er da war, gerät er unter Verdacht. Pookie, sein Partner, hält jedoch weiterhin zu ihm. Dann wird es spannend: Clauser und Pookie entdecken etwas, was es so gar nicht geben kann.

Als erstes habe ich von Scott Sigler Infiziert und Virulent gelesen, beides sehr gute Bücher, die mich mit dem Sigler-Virus infiziert haben. Danach dann EarthCore und Implantiert. Beide nicht ganz so gut wie Infiziert und Virulent, aber doch ganz gut. Jetzt das neueste: Die Verborgenen. Seit Wochen habe ich mich auf den Erscheinungstermin von diesem Thriller gefreut. Jetzt habe ich das Buch gelesen und bin enttäuscht. Nach den schwächeren Büchern EarthCore und Implantiert habe ich wieder einen richtigen Knaller wie Infiziert gehofft – das ist „Die Verborgenen“ definitiv nicht geworden.

Am Anfang des 889 Seiten starken Buches führt Scott Sigler die Figuren ein – die erste Schwachstelle in diesem Buch. Andere Autoren schaffen es Figuren einzuführen, ohne die Handlung ins Stocken zu bringen. Bei diesem Buch schafft es Sigler nicht, eine Handlung aufzubauen, ohne diverse Figuren einzuführen. Das ist langweilig, auch wenn ich vielleicht einsehe, dass Figuren solide eingeführt werden müssen (sonst kann auch ich mich nicht daran erinnern, wie die Personen heißen). Die Charaktere, die dabei herauskommen, sind für mich relativ oberflächlich gestaltet, vor allem Bryan. Bryan ist die Hauptfigur des Thrillers – aber ich konnte mich viel besser mit Pookie, seinem Partner, identifizieren.

Ja, Sigler schreibt so, dass das Blut aus dem Buch herausquillt – aber das Drumherum ist schwach. Wer ist Rex, und vor allem: Warum sollte ein Junge, der den größten Teil seines Lebens von anderen gequält wurde, plötzlich der König einer unterirdischen Rasse sein? Na klar, weil es ein Klischee ist, was passt. Vor allem aber: Ein Junge, der immer unterdrückt wurde und nie etwas anderes gesehen hat, soll plötzlich das Charisma eines geborenen Anführers haben? Unglaubwürdig. Leider.

Die Liebesgeschichte muss natürlich auch ihren Teil haben: Bryan trennt sich von seiner Freundin (bzw. eher sie sich von ihm), weil er nicht „Ich liebe dich“ sagen kann. Später kann er es dann doch. Die Liebesgeschichte soll noch mehr die menschliche Seite von Bryan herausstellen denke ich – das gelingt Sigler nicht.

Jetzt noch zu den Gründen, warum „Die Verborgenen“ von mir trotzdem noch 3 Sterne bekommt:

Ich finde es faszinierend, sich eine komplette Unterwelt unter einer Stadt wie San Francisco auszudenken. Die Schiffe, von denen er schreibt, gibt es ja wirklich. Aber der ganze Rest – spannend ist das. Und eine grandiose Leistung des Autors allemal.

Wie es in modern geworden ist, beginnt auch dieser Thriller mit mehreren Erzählsträngen die sich im Laufe des Buches zu einem verbinden. Ich finde, diese Technik ist auch zu Recht modern geworden, sie erzeugt ganz natürlich Spannung, weil sich der Leser fragt, wo die Verbindung zwischen den Erzählsträngen ist. Das schafft Sigler mit dem einen Erzählstrang um Pookie und Bryan und mit dem anderen Strang um Rex auch. Gut.

Die Idee, dem Bösen die Genmutation zuzusprechen (bzw. zu schreiben) ist nicht neu – aber in dem Fall mit der Idee, dem Bösen ein zusätzliches Chromosom zu spendieren, irgendwie gut. Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber das fand ich spannend.

Das Fazit: Insgesamt ein guter Thriller mit deutlichem Fantasy-Einschlag, der aber nicht so super spannend ist, wie ich das von einem Sigler erwartet habe. Das ist schade.
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