Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren calendarGirl Prime Photos Philips Multiroom Learn More fissler Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16
Kundenrezension

40 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ungewohnt flach, 31. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Legenden der Albae, Band 3: Dunkle Pfade (Broschiert)
Nun dürfte anhand meiner Bewertung schon deutlich werden, dass ich meinen Vorgängern nicht zustimmen kann ... leider.
Vorweg zu mir: Ich habe mit Lodrik um das Schicksal Uldarts gelitten, mit Boindil und Boendal herzlichst gelacht und Caphalors und Sinthoras Arroganz haben mir mehr als einen Abend versüßt, bin also kein Neuling in den Welten von Markus Heitz.
Zur Geschichte werde ich nciht viele Worte verlieren, da die erste Rezension hier bereits sehr gut und ausführlich ist.

Das Buch war schon- aus Prinzip- vorbestellt, ohne etwas über den Inhalt zu wissen. Als ich es dann vorliegen und den Klappentext gelesen hatte, war mir etwas mulmig, da ich mich fragte, ob ein derartiges Ausholen, um einen Bogen zum nicht ganz kritikfreien vierten Band der Zwerge zu schlagen, wirklich notwendig ist, fing aber dennoch gierig an zu lesen.
Beginn: Ausgezeichnet! Eine Intrige und unschuldig verurteilt in die Verbannung. Das lässt auf eine Rache hoffen, wie sie selbst Klingonen nicht besser vorbereiten könnten. Doch weit gefehlt!

Die Drillinge erinnerten mehr an ein Grüppchen verwöhnter Rotzgören, die lediglich das Glück hatten andere zu treffen, die ihnen den Allerwertesten retten. Die Fügungen, die besagte Beschützer an sie binden, sind zudem mehr als weit hergeholt (und das obwohl "glückliche Wendungen" bei Heitz immer schon eine wichtige Rolle gespielt haben). Selbst als keine Absicherung oder Verpflichtung mehr gegenüber den Drillingen besteht, bleibt alles viel zu ruhig und man fragt sich, ob man es mit Albae oder Elben zu tun hat. Keine Intrigen, kein Hintergehen, keine heimlichen Morde, stattdessen dürfen die Gören schalten und walten, wie es ihnen beliebt.

Gesteigert wird dies, durch das fast schon einfallslose Herausnehmen der Nebencharaktere. "Wir müssen da und da hin" -> "Huch, einer tot" Spätestens hier drängte sich mir das Bild einer Hack 'n Slay Rollenspielgruppe auf, wo einfach NSC's verheizt werden, die der Spielleiter nciht mehr braucht. (Wenn man genau drauf achtet, werden Stufenaufstiege auch hier mit besserer Ausrüstung belohnt.)

So dümpelt die Geschichte vor sich hin. Die Beschreibungen der Unterwelt sind ohne Frage, wie gewohnt, ausgezeichnet, die Ausarbeitung der Reiche gelungen, aber die Geschichte bleibt auf der Strecke. Zu geradlinig, kaum Stolpersteine für die Protagonisten und keine ernsthaften Entbehrungen. Nicht einmal die Intrige zu Beginn entfaltet ihr Potenzial, slebst als einige der Verschwörer im Reich der Drillinge landen. Das Potenzial erscheint, ruft "Da bin ich" und wird auf 10 von 650 seiten in effizienter Albaeart niedergestreckt. (Ähnlich ergeht es übrigens dem Erscheinen Carmondais, der deutlich mehr Würze hätte bringen können.) So bleibt lediglich Tungdils Intermezzo, in dem er den Drillingen deutlich die Show stiehlt. Denn leider sind sie dafür zu platt ausgearbeitet.

Damit zu den Charaktere, denn diese wollen leider ebensowenig in Fahrt kommen. Diejenigen, für die man noch die meiste Neugier hegt, erleiden das Schicksal des Potenzials und die Drillinge, auf die alles aufbaut, stagnieren irgendwie. Sie kann singen ... und lernt kämpfen. Er kann kämpfen ... und wird fanatischer Priester. Er kann kämpfen ... und tut dies weiterhin, ach ja, hat aber einen hervorragenden analytischen Verstand (wie mehrfach betont wird). Damit lässt sich leider auch schon die gesamte Entwicklung der Drillinge zusammenfassen. Und dass sie in ihren Rüstungen gut aussehen, natürlich!

Fazit: Auf keinen Fall eine Empfehlung, um einzusteigen. Man würde ein völlig falsches Bild von den Werken von Markus Heitz bekommen. Für Fans der Zwerge und der Albae wahrscheinlich ein Muss der Vollständigkeit halber. Man hat sie bis hierher nicht alle verschlungen, um nun nicht auch noch das letzte Bisschen Infos zu erhalten. Es scheint, als hätte mit der Brechstange erklärt werden müssen, wieso die Albae- nach all ihren Vernichtungen und Niedergängen- es doch irgendwie in das geborgene Land schafften, um im Vierten Band der Zwerge eine Rolle zu spielen. Ob schlüssig oder nicht, spielte dabei keine Rolle (leider auch nicht die Unterhaltsamkeit und das Herz der Vorgänger). 1 Stern für die Fortsetzung der Reihe, 1 Stern für den kurzen Spaß mit Tungdil und den Nebencharakteren ... leider
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
  [Abbrechen]

Kommentare

Kommentare per E-Mail verfolgen
Von 2 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.09.2012 17:03:48 GMT+02:00
Sonja B. meint:
Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Bin ein sicher genauso großer Heitz-Fan und werde auch weiterhin alles von ihm lesen, aber man muss einfach auch mal zum Ausdruck bringen, wenn der Meister keinen Blumentopf gewinnt. Danke für diese ausführliche und kluge Rezension, wir haben hier ja auch schon ganz andere gelesen.

Veröffentlicht am 13.10.2012 22:40:03 GMT+02:00
Gregor Beyer meint:
Ich habe das Buchen eben ausgelesen und wollte selbst einen Kommentar verfassen. Dank A. F. Kunz "afkunz" wird das nicht noetig sein. Auf den Punkt: Hr. Heitz ist ein hervorragender Autor - aber mit "Dunkle Pfade" hat er einen Ausrutscher gelandet. Insbesondere die fast "elbische" Charakterisierung, aber auch die arg konstruiert wirkenden Schicksalsschlaege lassen kein anderes Ergebnis zu.
Vielen Dank fuer die Rezension!

Veröffentlicht am 17.10.2012 11:03:20 GMT+02:00
Kvothe meint:
Sehr gute Rezension. Das muss man so sagen. Ich frage mich warum dieses Buch so veröffentlicht wurde. Schon nach der ersten Logik-Lücke die ich finden konnte (zwei Albae werden verbannt, ein dritter gesellt sich spontan freiwillig dazu und natürlich sind schon drei Käfige am Wall bereit gestellt. Da hat wohl jemand per Handy bescheid gegeben) hatte ich Lust das Buch zur Seite zu legen. Es wirkt unrealistisch, fade und gestrickt. Die einzelnen Szenen sind schon vorbei, bevor sie richtig angefangen haben. Wie soll man da mit den Charakteren mitfühlen, wenn es in dem Tempo „Ohje gleich sterbe, es gibt keinen Ausweg mehr, da ist ja endlich meine Rettung" voran schreitet? Ich konnte ja nichtmal richtig die Hauptcharakter von einander unterscheiden. Es ist alles nur ein Einheitsbrei. Die Nebencharaktere sind noch schlimmer. Achtung kleiner Spoiler: Was macht eine mächtige Albaeische Magierin, die nach was weiß ich wie langer Zeit, aus einem Turm entfliehen kann? Na klar, sie unterwirft sich nem jungen Albae Rotzlöffel.
Dieses Buch ist nicht nur das schlechteste „Zwerge-Albae" Werk, sondern auch eines der schlechtesten Bücher die ich überhaupt gelesen habe.
Das ganze wird noch gewürzt durch die Enttäuschung, da ich mich sehr auf das Buch gefreut hatte.
Stellt sich mir nur noch die Frage, tut man sich das nächste Buch der Reihe noch an?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.11.2012 16:02:21 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.11.2012 16:04:53 GMT+01:00
Pelto-Pekka meint:
Leider, leider muss ich hier allen zustimmen! Das größte Manko an diesem Albae-Buch ist auf alle Fälle die austauschbaren Charaktäre! Es gibt NIEMANDEN, dem man die Daumen drückt, mit dem man mitfiebert...Die Protagonisten wirken extrem farblos und heben sich nur wenig von einander ab! Da kann "Phondrason" noch so einzigartig, fantastisch und gefährlich sein, aber ohne brauchbare Hauptcharaktäre kann dieses Werk leider nicht punkten! Man bräuchte wieder eine so starke Persönlichkeit wie Tungdil, um wieder in den alten Bann der Heitz-Geschichten gezogen zu werden...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2013 23:37:20 GMT+02:00
Habe das Buch auch gestern zu Ende gelesen und kann der Rezension zum größten Teil zustimmen. Da war Oneiros von den Characteren her noch besser besetzt.Oft musste ich zurückblättern um nochmal nachzulesen, wer jetzt der angehende Priester und wer der Kampferprobte ist. Schade, da hat Markus, trotz der interessanten Welt um Phondrason, leider eine relativ platte Story zusammengeschustert. Jetzt weiß ich nicht ob ich mir den vierten Zwergeband wirklich antun soll, da er auch ziemlich in der Kritik steht....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.04.2013 18:58:47 GMT+02:00
Grumpel meint:
"Kvothe" :P jaja der charakter allein hat mehr würze als das 3. Albae Buch :)

gibt es denn ein weiteres buch? im 4. Zwerge-Teil wird ja eigentlich alles weitere beschrieben

Veröffentlicht am 19.01.2015 11:40:52 GMT+01:00
Dennis Klaas meint:
Vielen dank für die gute Rezension. Ich habe zuerst gedacht, ob ich jetzt zu verwöhnt von den vorherigen Bänden v.. M. Heitz bin... . Aber Sie haben es auf den Punkt gebracht. Guter Author, doch dieser Band ist nicht so Spitze wie gewohnt.

Veröffentlicht am 26.02.2015 13:54:45 GMT+01:00
Metal Maniac meint:
Sehr gute Rezension!
Ich fand den Band zwar durchaus spannend und hab ihn daher auch relativ schnell gelesen, aber mir fiel einiges auf, was hier nicht so passt. Vieles davon steht auch so in dieser Rezension.
Ich fands schon fast faul vom Autor, Charaktere, die ein gewisses Konfliktpotential aufgebaut haben und noch Spannung versprachen, mal eben ganz schnell über die Klinge springen zu lassen, bevor der vorher drohend aufgebaute Konflikt überhaupt noch zur Eskalation kommen konnte.
Die Hintergrundgeschichte mit der Verschwörung wird viel zu schnell aufgelöst, und die Art, wie sie in der zweiten Buchhälfte dann mal eben einfach abgebrochen wird, lässt ahnen, daß Heitz plötzlich andere Ideen umsetzen wollte und die Alte daher schnell abhandeln musste.
Die Auflösung, WER hinter dem Ganzen steckt, war in meinen Augen völlig absurd und kam so unerwartet, daß ich den Eindruck hatte, die Idee dazu kam dem Autor auch erst mitten in der Geschichte.
Daß Tungdil den Albae die Show stiehlt, wundert mich dagegen gar nicht. Ich fand die Zwerge-Bände vom ersten Albae-band an besser als die Abenteuer der Schwarzaugen. Bei den Zwergen konnte er viel mehr Sympathie wecken, die Albae mit ihrem hochgestochenen, eingebildeten Kunstverständnis und die weitschweifigen Beschreibungen ihrer Kultur und ihrer Welt hielten mich dagegen immer irgendwie auf Distanz. Ich finde, daß die Gratwanderung, die abgrundtief bösen Albae gleichzeitig in ihrer uns bekannten Natur darzustellen und sie aber dem Leser auch noch sympathisch zu machen, nicht so ganz gelungen ist. Schon Sinthoras und Caphalor nehmen viel zu menschliche Züge an, und hier ist das nicht anders. Man nimmt die Albae nicht als dunkel und böse wahr, sondern einmal erlebt man ihre Gefühle mit und dann wieder zeigen sie sich unglaublich arrogant. Und wenn sie dann zwischendurch mal blutrünstig dargestellt werden, will das nicht mehr so recht zu den Charakteren passen. Sie wirken eher wie arrogante, verzogene Rotzlöffel, genau wie in der Rezension beschrieben.
Schade eigentlich, aber die Albae funktionieren für mich aus der Sicht der Zwerge besser - so bewahren sie sich eher den Nimbus des Düsteren, Gefährlichen, Geheimnisvollen...

Achja ... und die "Aufklärung", was denn nun eigentlich mit Tungdil geschehen ist und woher er die Albae kennt und warum er sie in Band 4 begrüßt, find ich auch viel zu simpel und unglaubwürdig. Daraus hätte man mehr machen können... aber vielleicht ist das auch nur meine Erwartungshaltung...
‹ Zurück 1 Weiter ›