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Kundenrezension

27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 14. April 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Lost - Die komplette sechste Staffel (5 DVDs) (DVD)
Vorweg: Meine Situation ist vielleicht etwas anders. Ich habe mir die komplette Serie (Staffel.1-6) innerhalb einer Woche angesehen (und da blieb fast keine Zeit für andere Dinge ;) ) und nicht über Jahre(!) hinweg verfolgt.
Hätte ich sehnlichst nach so langer Zeit auf ein Ende gewartet, wäre ich wahrscheinlich ziemlich enttäuscht.
Betrachtet man aber allein die 6. Staffel würde ich ihr 5 Sterne geben. Es hat einfach alles gepasst. Die Story war fesselnd, die Musik war einfach bewegend und die ganzen Charaktere nochmal zu sehen, hat gezeigt, dass man selbst in einer Woche sie in sein Herz schließen kann :)
Zum Schluss kamen mir wirklich die Tränen, vor allem, weil man wusste, dass es jetzt ein für alle Mal vorbei ist mit Lost.

Alles schön und gut, aber betrachtet man das ganze von Staffel 1 aus, trübt sich dieses "heile Welt-Bild" leider.
Denn mein erster Gedanke nach dem Ende war (nachdem ich mich emotional wieder im Griff hatte): "Was? Das waren wirklich ganze 6 Staffeln?"
Erst dann hab ich zurück gedacht und mir wurde bewusst, wie viele Fragen immer noch unbeantwortet waren.
Vielleicht hab ich ja manches nicht richtig mitbekommen, aber wurde je geklärt, warum genau die Anderen die Kinder entführt haben und was mit Walt war? Oder die Zahlen 4-8-15-16-23-42? Klar, es waren die Nummern der übrig gebliebenen Kandidaten, aber wie war da der Zusammenhang zur Luke, dem Lottogewinn, usw...
Ich hab irgendwie das Gefühl, dass die Autoren irgendwann gemerkt haben, dass ihnen z.T. keine guten wissenschaftlichen Belege einfallen und sie deshalb alles auf diese spirituelle Bahn gebracht haben. Die Richtung ist ja nicht falsch, aber dann hätte man das entweder von Anfang an machen oder wenigsten das Wissenschaftliche mit einbeziehen können.

Lost hinterlässt also einen leicht bitteren Nachgeschmack bei mir. Ich persönlich fand (auf die ganze Serie betrachtet) man hätte aus der Zeit, die einem zur Verfügung stand, viel mehr machen können. Meiner Meinung nach hat die Serie zum Teil potential verschenkt. So wie sie jetzt ausgegangen ist, hätte man ruhig noch 1,2 Staffeln mehr drehen können. Es wäre schön gewesen, man hätte über diesen langen Zeitraum hin einfach alle Handlungsstränge zu Ende gebracht. Vielleicht wollten sie auch, dass etwas von dem Mysterium erhalten bleibt, aber dazu hätte auch einfach die Insel gereicht.
Ich mag Enden, die Raum für Interpretationen lassen. Aber gerade über Geschichten, die so lange sind, finde ich, sollte man es richtig zu Ende bringen.

Trotzdem bin ich in dieser Woche wirklich zum Lostfan geworden. Es war wirklich ein interessantes Erlebnis und irgendwie bekommt man trotzdem Lust, sich alles nochmal von vorne anzusehen.
Wie schon gesagt, Schade um viel verschenktes Potential. Trotzdem ist LOST zu empfehlen. Ich kann jedenfalls sagen, dass der Suchtfaktor sehr hoch ist - sonst hätte ich nicht die letzte Woche damit verbracht Stundenlang vorm Bildschirm zu sitzen.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.02.2013 20:10:30 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.02.2013 20:16:42 GMT+01:00
Also auch ich habe die Lost Folgen zeitlich ziemlich schnell hintereinander angeschaut, habe dafür aber etwas mehr als 2 Wochen gebraucht (ich musste immerhin noch arbeiten, grins....) Spannend war die Serie und das Ende einer jeder Folge erzeugte in mir unmittelbar den Suchtfaktor, mehr sehen zu wollen. Aber ich hatte, ähnlich wie die Schreiberin hier, nach all den Folgen ähnliche Fragen. Was hatte es mit den Kindern auf sich, warum wurden sie entführt, wohin entführte man sie. Niemand (sieht man mal von Michael ab, der seinen Sohn gesucht hat) machte sich auf die Suche danach und es gab scheinbar auch keinen Ort, wo sie sich aufhielten (vielleicht waren die füher entführten Kinder bereits tot? Ist aber alles Spekulation und ich hätte gerne darauf eine Antwort gehabt).
Dann das mit den Nummern. Wenn schon Symbolik, dann bitte mehr Erklärung dazu. Ich könnte mir ja eine Erklärung basteln, so nach dem Motto, Desmond und später die anderen geben die Nummern ein, um sozusagen immer wieder eine Bestätigung abzugeben, eine Warteschleife, bis die Helden der Serie, also die Kandidaten auf die Insel kommen und dann aktiv werden. Aber was haben dann diese Nummern auf der Luke zu suchen? Ein Tor zur Endgültigen Bestimmung dessen was sie eigentlich waren: Kandidaten?
Eine weitere Frage ist für mich, wer hat den Tempel erbaut? Die Dharma Initiative wohl kaum. Und vorher, so erschien es mir, waren nie genug Leute auf der Insel und die Anderen, die haben da ja nur gelebt, sie wirkten nicht als Erbauer all der Wände mit den alten Zeichen.
Dann das mit Walt. Es wurde nie geklärt, was die anderen mit ihm gemacht haben, wo er genau war und was es genau in ihm ausgelöst hat, außer der Tatsache, das er jetzt wohl in einer psychatrischen Anstalt war.
Ach ja, das mit der Heilung. Wieso ist Locke geheilt, obwohl er nie in dem heilendem Wasser war und wieso heilt die Insel bestimmte Leute und andere nicht, macht sie krank, auf Grund welcher Regeln, die die Insel ja irgendwie zu haben scheint, passiert das und wieso heilt das Wasser am Ende nicht Jack`s Wunde?

Ich gebe zu, nach all den vielen Folgen schwirrt mir der Kopf. Immer noch, auch Tage nach dem Ende des Schauens.

Ich fand es sehr spannend zu sehen, wie die Akteure immer wieder sozusagen die Seiten wechselten. Es ging darum zu vertrauen, oder auch nicht, die Frage nach der Wissenschaft oder dem Glauben, es ging um die Frage, wem folgt man und warum.., folgt man blind irgendwelchen Befehlen und warum tut man das oder ab wann entscheidet man sich dafür, Anordnungen zu hinterfragen und seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Irre fand ich auch, das eine Entscheidung getroffen wurde unter bestimmten Vorraussetzungen und dann die "Helden " feststellen mussten, das es so nicht geklappt hat, obwohl sie alles dafür getan haben. Es ist nicht einfach ein Führer zu sein und auch Jack musste erkennen, das er Fehler gemacht hat. Oder Daniel Faraday, der sich erhofft hatte, das durch das Zünden der Wasserstoffbombe, alles wieder auf Null zurückgeht und nichts passiert ist, kein Flugzeugunglück, aber dann sind alle noch da, am gleiche Ort, auf der Insel. Trotzdem ist etwas passiert. Aber wieso die "Helden der Geschichte" später in unterschiedlichen Zeiten auf der Insel sich befinden und sich dann trotzdem Sun und Jin wiedertreffen können, bleibt mir für immer ein Rätsel und wird wohl eine für mich unbeantwortete Frage bleiben, wie auch die Frage, war aus Aron, Claires Sohn geworden ist.
Dennoch, die Serie bietet viel. Ben, der es verstand psycholoisch alle immer wieder so zu manipulieren, das sie das taten, was er wollte, weil er Menschen sehr gut einschätzen konnte, bis die anderen dahinter kamen und dann oft einfach das Gegenteil taten, was aber auch nicht immer des Rätsels beste Lösung war. In den meisten Serien ist genau festgelegt, wer der Gute und wer der Böse ist und diese Person behält diese Rolle die ganze Zeit, aber in dieser Serie: Lost, ist es anders. Mitunter fand ich es wirklich verwirrend. Sayid, der Ben nicht vertraut und trotzdem später für ihn arbeitet. Gruppen bilden sich, brechen auseinander, es bilden sich neue Gruppen, je nach der Überzeugung der Leute, dann kommen sie wieder zusammen, immer ist alles im Wandel begriffen bei dieser Serie. Besonders zum Schluss hin kam ich mitunter bei den jeweiligen Gruppenentscheidungen nicht immer mit, wer jetzt wieso mit wem warum auf wessen Seite stand. Z.B warum arbeite Sun plötzlich mit Widmore zusammen?

Es gab da die Steine: Weiß und Schwarz und die Waagschale in der Höhle in einer Folge von Lost, doch in Lost wird klar dargestellt, zumindest für mich, das es nicht nur weiß und schwarz gibt, sondern viele Untertöne und keiner der Personen nur zu den Guten oder zu den Bösen gehört. Das macht diese Serie für mich wirklich wertvoll. Wenn ich daran denke, das wir (und daran glaube ich ....)uns öfter inkanieren, so werden genau diese Möglichkeiten in Lost (zumindest für mich) dargestellt und die Frage, was wäre wenn.... öfter beleuchtet. Soetwas habe ich noch nie vorher in einer Serie gesehen. Ein wirklich komplexes Machwerk. Sehenswert war Lost für mich also alle Mal, wenn ich auch liebend gerne auf all meine Fragen gerne eine Antwort hätte...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.11.2014 21:16:32 GMT+01:00
Sir Steph meint:
ICH MUSSTE ARBEITEN- na ja, anette, was sind denn das für ausreden!!??;-)

innerhalb einer woche die komplette LOST-NUMMER! annette innerhalb von zwei wochen! wahnsinn- wie macht man das denn!! zwei hardcore-fans! hut ab...na ja....ab der 3. staffel hab ich nur noch hin und wieder reingeschaut...für mich ne mischung aus mysteriös, spannend und konfus!

einen schönen abend:-)
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