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Kundenrezension

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Kühler mit Schwierigkeiten bei der Inbetriebnahme, 9. Juli 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Corsair Hydro Series H80i 120mm High Performance CPU Wasserkühler (CW-9060008-WW) (Personal Computers)
Der Kühler "Corsair CW-9060008-WW Hydro Series H80i" (Firmware Stand 1.05) bekam es mit folgenden Komponenten zu tun:
Core-i7 4770K
Gigabyte Z87X-UD5H
Lian-Li X2000FN
be quiet! Straight Power CM E7 580W

Vom Kauf alternativer Lüfter habe ich aus folgendem Grund abgesehen:
http://www.anandtech.com/show/6391/120mm-radiator-fan-roundup-part-2-fan-harder
Entgegen der Behauptungen, dass die mitgelieferten Lüfter schlecht wären, hat sich Corsair hierbei sehr wohl etwas gedacht und es wurden KEINE der frei erhältlichen SP120 Modelle mitgeliefert. Die beinhalteten Lüfter weisen einen signifikant höheren statischen Luftdruck auf, was bei den sehr feinen und eng stehenden Lamellen extrem wichtig ist. Die maximale Drehzahl der Lüfter, sowie deren maximale Lautstärke sind ebenfalls höher angegeben. Da jedoch quasi jeder Lüfter bei 2000 rpm deutlich zu hören ist, dürften die 2350 rpm vs 2700 rpm eher dem Datenblatt als dem realen Einsatz dienen.
Das einzige tatsächliche Problem stellt die miserable Vorkonfiguration dar, was sich jedoch ohne Zukauf neuer Lüfter lösen lässt, siehe unten.

=== Einbau ===

Wie schon in anderen Rezensionen erwähnt, fehlen vier der acht benötigten "Washer".
Der in der Kurzanleitung genannten Lieferumfang ist zwar korrekt (4 Stk), jedoch werden diese später für beide Lüfter gefordert.
Das ist zwar ärgerlich, verhindert aber grundsätzlich nicht die Installation von Lüftern und Radiator. In meinem Fall wurden Lüfter/Radiator an der inneren Rückseite des Gehäuses angebracht, auf diese Position ist auch die bebilderte Einbauanleitung ausgerichtet.

Folgendes gilt nur für die Installation auf Intel Sockeln:
Zunächst soll die Backplate an der Rückseite des Mainboards angebracht werden.
Hat man sich mit den leicht verkantbaren Schraubenmuttern dann auf den jeweiligen Sockel passendes Maß geeinigt, kann die Backplate einfach angesteckt werden. In meinem Fall hat diese jedoch nicht ohne weiteres gehalten, ob das an den Bohrungen im Mainboard oder der Backplate lag, mag ich nicht beurteilen.
Hat man schließlich von der Vorderseite des Boards die Abstandshalter angeschraubt, kommt erst mal ein mulmiges Gefühl auf. "Das wackelt aber ziemlich..?"
Schraubt man jedoch die Montagehalterung inkl. Kühlkörper/Pumpe an, erledigt sich das von selbst. Die komplette Halterung lässt sich bombenfest ziehen (wers mag).
An der Stelle sei noch gesagt, dass auf dem Kupferblock des Kühlers bereits eine Wärmeleitpaste aufgetragen ist (laut Corsair von DowCorning, keine weitere Auskunft).

Gut, wir haben also nun den Kühlkörper erfolgreich auf der CPU am Mainboard montiert.
Freundlicherweise macht uns die Installationsanleitung erst jetzt darauf aufmerksam, dass wir noch die beiden Lüfter, sowie den USB Header mit der Pumpe verbinden mögen.
Kann ja sein, dass so mancher auf Fummelei im Gehäuse steht. Ich jedenfalls möchte das immer so gut wie möglich vermeiden.
Wer das ähnlich sieht, sollte also zumindest die Stecker an der Pumpe anbringen, bevor er das Teil festschraubt...

=== Betrieb ===

Der erste Kaltstart stellt zunächst einmal eindrucksvoll zur Schau (zu Ohr?), wozu die soeben verbaute Kühllösung so zu leisten vermag. Nämlich auf jeden Fall viel Wind und Lärm. Das legt sich dann jedoch sehr schnell, sobald die Pumpe die Drehzahl der Lüfter zu regulieren beginnt. Zurück bleibt ein vernehmbares Summen des Kühlers, welches ich nicht als störend und keinesfalls als laut empfinde.

Ist der Bootvorgang abgeschlossen, pendeln sich die Temperaturen nach etwa 2h Desktopbetrieb auf folgenden Werten (AIDA64) ein:
Core 1: 28°C
Core 2: 24°C
Core 3: 27°C
Core 4: 27°C
Raumtemperatur: 20,8°C

zum Vergleich:
Mainboard: 38°C
GPU: 30°C

Zunächst mal ein akzeptabler, vielleicht sogar guter Zwischenstand.

Es folgte der (moderate) Belastungstest in Form von Company of Heroes 2.
Bereits nach relativ kurzer Zeit musste ich diesen Test abbrechen, da die von der Pumpe gesteuerten, beiden mitgelieferten Lüfter sich wohl wieder an die schöne Zeit des Kaltstarts erinnert hatten.
An der Stelle sei angemerkt, dass die H80i im Lieferzustand wohl ein sehr aggressives Profil zur Lüftersteuerung nutzt, welches dann schon bei (selbst gemessenen) Temperaturen zwischen 40°C und 45°C seinen Lüftern erbarmungslos 2000rpm verordnet.
Mag sein dass ich damit ziemlich alleine da stehe, aber ich gestatte so etwas eher ab Temperaturen von 60°C.

Glücklicherweise lässt sich dies mit der mitgelieferten Software "Corsair LINK 2" nach Belieben justieren.
Hiermit lassen sich alle erkannten Komponenten (auch sonstige Gehäuselüfter, Grafikkartenlüfter) zu Kühlgruppen zusammenfassen, denen man dann individuell z.B. in Abhängigkeit zu einem Temperatursensor ein eigenes Kühlprofil verpassen kann.

Folgendes Profil habe ich auf beide Lüfter angewandt:
35 >> 914 rpm
40 >> 1164 rpm
50 >> 1364 rpm
55 >> 1589 rpm
60 >> 2014 rpm

Bitte hierbei beachten, dass die Temperaturen (linke Spalte) nicht den Sensoren der CPU(-Kerne) entsprechen, sondern die Temperatur am Kühlkörper bzw. der Pumpe gemeint ist. Also besser nicht all zu hoch ansetzen.
Nach einer entsprechenden Konfiguration erfolgte ein erneuter Test (40 Minuten), diesmal gab es nichts zu beanstanden.
Die maximale Temperatur der CPU lag hier bei 52°C (laut AIDA64 und CoreTemp). Die Drehzahl der Lüfter hatte ich im Profil bei Temperaturen ab 50°C auf 1364 rpm gestellt, was keine vernehmbare Änderung der Lautstärke verglichen mit dem Desktopbetrieb brachte und für mich damit absolut akzeptabel ist.

Für Masochisten:
ja, ich habe auch Prime95 laufen lassen. Allerdings war mir das nach 20 Minuten dann doch etwas zu blöd, die hierbei erreichte Maximaltemperatur lag bei zwei der Kerne bei 63°C, die der anderen 3°C bzw 7°C niedriger.

=== Fazit ===

Angesichts des Preises, der verbesserungswürdigen Anleitung, der offenbar übersehenen, fehlenden Washer und das notwendige Nachjustieren der Lüfterprofile vergebe ich nur 4 von 5 Sternen.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.08.2013 19:49:47 GMT+02:00
Cobra_Fast meint:
Habe auch einen i7-4770K drunter, OC auf 4.1 GHz. Originale WLP. Idle 32-36 °C, Last 60-65 °C.
H80i sorum verbaut, dass er die Luft aus dem Case nach hinten raus pustet, da mein Case einen sehr großen Frontlüfter hat welcher ansaugt.
Angesaugte Luft geht direkt durch die Festplatten und hat danach circa 30 °C (~35°C Festplattentemperatur).

Habe die Lüfter so eingestellt, dass der innere ca 200 RPM schneller dreht als der äußere.
Profil vom Innenlüfter: 20 = 600, 35 = 950, 40 = 1350, 50 = 1900

Nach einigen Tests und Benchmarks (CineBench12) könnte ich wahrscheinlich noch höher gehen mit den Taktraten, aber dafür sehe ich momentan keinen Bedarf.

Veröffentlicht am 27.03.2014 12:30:56 GMT+01:00
Pixel meint:
Hallo, also ich muss sagen wenn das die realen Werte für eine Halb-Wasserkühlung ist bin ich doch irgendwie enttäuscht. Ich habe einen i5-3570k @4,6 und im idl und load liegen die selben Temperaturen an und dass mit einem Xigmatek SD1283 CPU Kühler für 26 ¤ (gekauft 2012) und den hört man kaum und dreht mit max. 1500 rpm. Wollte auch umsteigen aber nach dieser Rezension hat sich das dann wohl erledigt.
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