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Kundenrezension

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Young Money steps into the Game, 17. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: We Are Young Money (Audio CD)
Seit seiner Hitsingle "Lollipop" ist Lil Wayne auch bei uns so richtig angekommen und einer der größten Lieblinge der aktuellen Teeniegeneration geworden. Dementsprechend heiß ist das Volk auf sein siebtes Album "Rebirth", das jedoch immer wieder Opfer der wechselnden Release Dates geworden ist. Damit Fans von Weezy nicht ganz auf dem Trockenen sitzen, präsentiert uns der 27-jährige Rapper aus New Orleans den Sampler "We Are Young Money", der uns die Schützlinge, die auf seinem Label Young Money Records gesignt sind näher vorstellen soll. Neben dem Chef selbst wären dies die bereits etwas bekannteren Mack Maine, Gudda Gudda, Drake, Tyga und Jae Millz, dazu gesellen sich Newcomer um Shanell, Lil Chuckee, Lil Twist, T Streets und Nicki Minaj. Und als ob das noch nicht genug wäre, wurden mit Shawt Dawg, Birdman, Lloyd und Gucci Mane auch gleich noch ein paar Gäste eingeladen, für Abwechslung am Mic scheint also gesorgt zu sein.

Mit instrumentaler Begleitung in Form von dezenten Geigen, Piano und insbesondere Armeetrommeln, wirkt der erste Track "Gooder", aus den Händen von Cool & Dre, fast schon wie ein kleiner Einmarsch, dem folgt schon bald ein tief pumpender Beat mit freaky Synthie-Sounds, typischer Southern Style eben. Neben Lil Wayne performen hier Jae Millz, Gudda Gudda und Mack Maine. Weezy benutzt auch auf dieser Platte wieder ständig Auto-Tune, so auch hier, der Rest hat zwar nicht viel mehr zu erzählen, als "wir sind die Coolsten", aber insgesamt passt der Song und man kann von einem gelungenen Einstand reden. Neben etwas härteren Stücken wie diesem hier, wird man auf "We Are Young Money" des öfteren R'n'B angehauchte Stücke zu hören bekommen. Beispiele wäre dafür "Everygirl In The World" (Lil Wayne, Drake, Jae Millz, Gudda Gudda & Mack Maine), das mit seinem Refrain "I wish I could f*ck every girl in the world" allerdings das Gegenteil von romantisch ist, oder aber auch "Ms. Parker" (Lil Wayne, Mack Maine & Gudda Gudda), bei dem angesprochene Frau Parker angeschmachtet wird. Beide Tracks setzen auf die selben Mittel: softe, fast schon poppige R'n'B Melodien, teils recht amüsante Texte und eine Menge Auto-Tune. Wenn man sich die Sachen nicht zu oft anhört, ganz nett, ansonsten hängt es einem doch schnell aus den Ohren hinaus. Von einer komplett anderen Seite zeigt sich die Young Money Clique da bei Sachen wie "Wife Beater", das mit einer dunklen Note um die Ecke poltert und Lil Wayne mit den Kollegen Tyga, Jae Millz und Mack Maine versuchen sich als harte Burschen hinzustellen. Teils gelingt es, teils wirkt es auch etwas lächerlich, aber schön auch mal etwas von ihnen zu hören, das nichts mit Pop Rap zu tun hat. Problem ist nur, dass die anderen Songs von dieser Art sich fast wie Kopien anhören.

"Pass That Dutch" (Lil Wayne, Gudda Gudda & Drake feat. Shawt Dawg) lässt am Titel schon erahnen, dass es sich um diverse Genussmittel dreht. Passend dazu wummert ein tiefer und dumpfer Beat, gepaart mit hypnotischen Synthesizer-Elementen, was die Stimmung wunderbar transportiert und ein Song entsteht, den man entweder daheim in gemeinschaftlicher Runde oder aber auch im Auto gut pumpen kann. Eine kleine Einstimmung auf "Rebirth" gibt es mit dem etwas rockig gehaltenen "Play In My Band". Allerdings ging dieser Track ziemlich nach hinten los. Der Mix aus Beat und E-Gitarren wirkt eher stümperhaft zusammengeschustert, dazu klingt der Gesang von Shonell richtig furchtbar und auch Duett-Partner Lil Wayne schafft es nicht, der Sache noch etwas Gutes zu verleihen. Die Single "Bedrock" sollte dem ein oder anderen Weezy Fan sicher schon ein Begriff sein. Schöne und auch relaxte Klänge lassen einen bei diesem erotisch angehauchten Smash zurücklehnen, mit dem Refrain von Lloyd ist gleichzeitig auch was für die Ladies dabei. Nach diesem gelungenen Lovesong erlebt man mit dem darauf folgenden "Girl I Got You" das komplette Gegenteil. Übertrieben kitschig, ziemlich emotionslos und noch dazu von den beiden Teenies Lil Chuckee und Lil Twist mit mächtig Auto-Tune Unterstützung eingespielt - wirklich grauenhaft! Freshen Down South Rap bietet "Steady Mobbin'", die Kollabo von Lil Wayne und Gucci Mane. Stilistisch gehört es dem aktuellen Trend des Trap an, sprich dicker Bass und minimalistische, leicht dunkle Synthies. Wayne rappt einigermaßen ordentlich, aber ein seine frühere Qualität wird er wohl nie wieder anknüpfen können, dafür weiß Gucci Mane mit seinen beschränkten Skills zu gefallen. Die restlichen Tracks von "We Are Young Money" sind alle nicht mehr wirklich erwähnenswert, denn sie wiederholen nur das Vorangegangene und wirken wenig originell, lediglich "Finale", dem einzigen Lied der kompletten Crew, ragt da noch etwas heraus.

Wie man es schon erwarten konnte, ist "We Are Young Money" sicher keine künstlerisch sehr wertvolle Platte. Die Texte bieten nicht mehr als das übliche Geschwätz, das man schon zig mal gehört hat und auch die Qualität der Produktionen schwankt stark. Da es jedoch auch einiges an recht gelungenen Stücken gibt, rettet sich die Young Money Clique noch im Mittelmaß. Für Teenies, die Hip Hop aus den Charts mögen, sowie absolute Lil Wayne Fans sicher empfehlenswert, für alle anderen, die guten Southern Rap suchen, wohl nicht geeignet.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.01.2010 01:40:25 GMT+01:00
H-DUB meint:
Für mich noch schlimmer als das Birdman Album............auch wenn hier mal etwas kreativer an den Beats gearbeitet wurde. Inhaltlich die Schulnote 6

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.03.2011 14:56:44 GMT+01:00
Also so schlecht ist es ja nun echt nicht und "noch schlechter als das Birdman Album"(????????).
Das war auch nich schlecht also kann dieses gar nich so schlecht sein.

Die Rezension war schon gut, Album ist nicht schlecht aber auch nich super gut.
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Ort: Würzburg, Dirty South

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