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"Die Sterne werden euch leiten.",
2. April 2010
Rezension bezieht sich auf: All Inclusive (DVD)
Ob das bisschen Licht allerdings ausreicht, um vom Urlaubsparadies West-Eden zur Partyinsel East-Eden zu gelangen...lassen sie sich einfach überraschen. An dem Punkt der Story von Peter Billingsleys -All inclusive- ist so gut wie alles möglich.
Dave(Vince Vaughn) und Ronnie(Malin Akerman) führen eigentlich eine gute Ehe. Zwei Kinder, der Job, die Familie, alles läuft prima. Aber dann eröffnet das befreundete Ehepaar Jason(Jason Bateman) und Cynthia(Kristen Bell), dass sie sich scheiden lassen wollen. Der ziemlich exzentrische Jason will jedoch noch einen Versuch starten, um die Ehe zu retten. Eine Woche auf der Ferieninsel Eden. Leider können sich die beiden Geschiedenen in spe die Woche nicht leisten. In einer großen Gruppe kostet der Spaß jedoch nur die Hälfte. Also vesuchen Jason und Cynthia nicht nur Dave und Ronnie, sondern auch noch Joseph(Jon Favreau), Shane(Faizon Love), Trudy(Kelly Hawk) und Lucy(Kristin Davis) zu überreden, damit sie mitkommen. Der Plan klappt. Allerdings sind Dave und Co. nicht schlecht überrascht, als sich das Urlaubsparadies als Beziehungs-Trainingslager für Paare in Krisenzeiten entuppt. Begleitet vom Guru Marcel(Jean Reno) und mit Typen wie dem Yoga Lehrer Salvadore(Carlos Ponce), so wie einer Armee von Therapeuten, verlaufen die Tage nicht unbedingt so, wie sich Dave das vorgestellt hat. In den Sitzungen wird ziemlich schnell klar, dass alle Paare beziehungstechnisch eigentlich komplett am Ende sind. Nur, haben sie das vorher nicht gewußt. Aber Dave gibt so schnell nicht auf...
-All inclusive- beginnt mit einem wunderbaren Vorspann, unterlegt von David Bowies schmissigem Modern Love. Die Story entwickelt sich nach und nach auf gutem Komödienniveau. Dabei ist -All inclusive- in einigen Einstellungen kreativ genial und einen Moment später wieder im 08/15 Komödienfahrwasser. Die Besetzungsliste lässt keine Wünsche offen. Mein persönlicher Favorit war Carlos Ponce als Yoga Lehrer Salvadore. Bei seiner Yoga-Paar-Gymnastik bleibt wirklich kein Auge trocken. Billingsley schafft es am Ende des Films vom Klamauk in Richtung Nachdenklichkeit zu driften. Das klappt ziemlich gut.
Alles in allem ist -All inclusive- ein unterhaltsamer Film für die ganze Familie. Für Vince Vaughn Fans ein Muss. Aber auch Freunde von Jean Reno oder US-Komödien Fans kommen voll und ganz auf ihre Kosten. -All inclusive- erhebt sicher nicht den Anspruch zum Film mit Kultpotential, aber in der Sparte "Unterhaltsamer Kinoabend" braucht sich der Streifen wahrlich nicht zu verstecken.
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