Kundenrezension

95 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hat EG keine Lust mehr auf Lynley und Havers?, 28. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glaube der Lüge: Ein Inspector-Lynley-Roman 17 (Chronologische Reihenfolge der Inspector-Lynley-Romane, Band 17) (Gebundene Ausgabe)
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Ich konnte bisher in jedem Lynley-Roman etwas Gutes finden, obwohl sicher nicht alle ein Meisterwerk sind. Aber dieser? Das war schwer.
Zu EG's Verteidigung muss gesagt werden, es ist kein Krimi im klassischen Sinne. Doch das waren ihre Bücher noch nie und auf der Titelseite steht "Ein Inpector-Lynley-Roman", nicht 'Kriminalroman'. Die Landschaftsbeschreibungen waren wie immer sehr schön und detailreich. Allerdings kaufe ich in Zukunft lieber Reiseberichte, wenn das wirklich alles ist was sie aus ihren Ideen noch rausholen kann. Dass sie davon genug für mehrere Bücher hat, ist offensichtlich. Aber warum will sie immer alle in ein Buch stecken? Der Plot zerfasert sich in zu viele Nebenstränge, die z. T. überflüssig sind. Die Geschichte wirkt unrealistisch und ach so gewollt. Als musste sie unbedingt diverse Neigungen und Charaktere unterbringen, ohne zu wissen wie. Ich habe nach dem ersten Drittel angefangen quer zu lesen. Das reicht aus, denn die Story ist so vorhersehbar. Das einzige mysteriöse daran bleibt, warum die Beteiligten so lange für die Lösung benötigen.
Die Charaktere sind auch nicht gerade gelungen. Und dabei ist das doch eine von EG's Stärken. Sie übertreibt es mit den Klischees und die Happy Endings sind so kitschig, dass es schon peinlich wird. Über die Ermittler (Lynley, Havers, Deborah, Simon) muss man wirklich den Kopf schütteln. Lynley ist völlig farblos und Simon platzt wohl nie der Kragen? Es wäre aber mal notwendig um seine Frau zu stoppen. Deborah agiert hirnrissig und hysterisch. Allein Havers ist ganz unterhaltsam zu lesen. Obwohl ich mich frage, seit wann sie auf den Kopf gefallen ist. Sie ist nicht in der Lage im Internet zu surfen (wie die anderen wohl auch) und mag Klatschzeitschriften? Also bitte?!
Wie es für Lynley und Havers im nächsten Buch weitergeht, ist dank der Cliffhanger auch schon denkbar. Lynley im Licht und Havers im Schatten? Ich weiß nicht, ob es stimmt und ob ich das immer noch als spannend genug empfinde, um mir das nächste Buch zu kaufen. Aber bis dahin sind es ja noch gut vier Jahre. Denn das Geld für ein Hardcover gebe ich bestimmt nicht mehr aus.

Liebe EG, ich hoffe, Sie finden zu alter Stärke zurück und schreiben wieder spannende Krimis mit packenden und lustigen Dialogen zwischen Lynley und Havers oder schicken die beiden ins wohlverdiente Happy-Ending!
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.09.2012 11:04:33 GMT+02:00
Paula Jakob meint:
Ich unterschreibe jedes einzelne Wort, genauso habe ich als treue EG -Leserin beim Lesen empfunden, Deborah ging mir unsäglich auf die Nerven und Havers`Entwickung ist einfach nur zum laut Weinen. Es muss ja nicht immer alles schön und happy sein, aber kann man Havers nicht irgendwann mal ein ganz kleines Fitzelchen Glück gönnen? Und es ist Frust pur, wenn man krank im Bett liegt und sich deshalb ein Loch in den Bauch freut über ein gut kiloschweres Zeitvertreib-Buch ( ich lese sehr schnell..) und dann ist es so fad, dass man diagonal lesen will......

Veröffentlicht am 28.09.2012 09:38:20 GMT+02:00
Urula Pieper meint:
vollkommen richtig - ich liebe die Romane von EG, aber die Tendenz der letzten Bücher zeigt stark abwärts.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.09.2012 22:03:03 GMT+02:00
Es ist einfach nur traurig, aber die letzten 20 Seiten haben mir Hoffnung gemacht, dass wenigstens Havers im nächsten Buch wieder die Kurve kriegt. Ich habe schon befürchtet, dass EG einen Ghostwriter engagiert hat!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.10.2012 21:42:58 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.10.2012 21:46:51 GMT+02:00
Strohbach meint:
Ich habe vor Kurzem die Folge "Natural Causes" aus der Serie Lynley-Mysteries gesehen. M. E. hat sich EG davon für das Buch "Careless in Red" inspirieren lassen. Lynley ist außer Dienst, Havers einer Schwangeren Vorgesetzten zugeteilt (im Buch hat sie einen Sohn). Er möchte an dem Fall mitarbeiten (im Buch will er nicht so recht) und bittet Sie um etwas. Havers erwidert, dass sie das nicht darf, weil sie der anderen zugeordnet ist (wie im Buch). Er fragt, seit wann sie sich für die Anweisungen von Vorgesetzten interessiert (im Buch sagt sie das). Auch die Sache mit dem geteilten Badezimmer gibt es in einem anderen Teil. Nutzt sie wirklich die Ideen der Drehbuchautoren ihrer "eigenen" Serie? Ich konnte den Eindruck nicht loswerden und das hat mich noch mehr enttäuscht. Das wäre auch nicht besser als einen Ghostwriter zu nutzen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.10.2012 11:35:15 GMT+02:00
Ghostwriter ... genau das habe ich auch gedacht!
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